Die SL mit Roode und Storm ist echt interessant. Gute Idee! JoMo! Ich hoffe er weißt Shaw in seine Schranken! Das mit Wyatt war wieder ganz gut. Nur hoffe ich auf große Rache von AJ! Der Rest war auch ganz gut :)
Das Stable rund um EC3 gefällt mir. Die 2 waren mir zwar bisher unbekannt aber das muss ja nichts bedeuten. Das Konzept mit "Wir treten dir in den Arsch und dann kommst du Hudesohn gefälligst zu uns" ist zwar nicht neu, aber wenn es gut umgesetzt wird, kann es echt nais werden.
Man könnte meinen, nach dem fairen Sieg von AJ war's aber ohoho nene. Die Fehde gefällt mir wirklich und sollte weitergehen. Auch die Szene am Ende war wirklich bombe.
Endlich ist es soweit: Eric Rivera hat in einem ausführlichen Statement den Ablauf des weiträumig beworbenen "Summit the Olympus" Tournaments erläutert, in dem es um einen brandneuen World Title innerhalb des World Wrestling Network geht, nämlich um die WWN Olympus Championship.
"Interessanterweise hat jede der vier großen Wrestlingnationen eine andere Methode entwickelt, um ihren Gewinner und Teilnehmer am Fatal 4-Way Match um die Olympus Championship zu ermitteln", so Rivera. "Beginnen wir mit den Amerikanern. Sie haben ein gewöhnliches KO-Runden-System gewählt. Da wir acht Teilnehmer haben, kommen wir hierbei auf insgesamt drei Runden."
"Das englische Aufgebot geht auf ähnliche Art und Weise vor - allerdings mit einem gravierenden Unterschied: jedes Match wird eine Stipulation erhalten, die vorher an einem Roulette-Rad bestimmt wird! Und ich habe mir versichern lassen, dass kein Karaoke-Wettbewerb udn auch kein Dance Off dabei sein wird...
"Japan hält es für die Verhältnisse des Landes ebenfalls eher klassisch. Inspiriert vom legendären G1 Climax werden die acht Wrestler in zwei Blöcke eingeteilt. Für einen Sieg durch Submission erhält man vier Punkte, für einen Pinfall-Sieg drei Punkte, für einen Sieg durch Countout oder Disqualifikation 2 Punkte, bei einem Unentschieden gibt es einen Punkt und im Falle einer Niederlage geht der entsprechende Teilnehmer logischerweise leer aus. Jeder tritt einmal gegen jeden an und die Sieger der beiden Blöcke gelangen ins Finale des japanischen Turniers."
"Zu guter Letzt haben wir noch das mexikanische Aufgebot - und dieses geht definitiv am Ungewöhnlichsten vor. Es gibt weder ein Punkte- noch ein Rundensystem. Die acht Auserwählten treten in einer Battle Royal gegeneinander an. Der Gewinner darf sich zwei Gegner aussuchen, die er eliminiert und beim nächsten Match ist er selbst vor der Eliminierung sicher. Die sechs verbleibenden Teilnehmer kämpfen in der Elimination Chamber. Auch hier darf der Sieger zwei Eliminierungen durchführen. Außerdem ist er im nächsten Match, einem Fatal 4-Way Elimination Tables Match, insofern sicher, dass er durch ZWEI Tische geworfen werden muss, um eliminiert zu werden! Die beiden letzten verbliebenen Teilnehmer dieses Matches werden im Finale gegeneinander antreten - und der Sieger des Fatal 4-Way darf in diesem Match zusätzlich die Stipulation wählen."
Rivera sagte außerdem: "Es wird nicht länger als fünf Shows dauern, bis die vier "Landesmeister" ermittelt sind. Daraus ergibt sich, dass die Olympus Championship am 28. Oktober 2015 ausgetragen werden wird. Ich freue mich sehr auf dieses Zusammentreffen einiger der größten Stars im Professional Wrestling und hoffe, dass die hier antretenden Athleten Zuschauer auf der ganzen Welt in ihren Bann ziehen werden."
Monday Night RAW #12 - Royal Farms Arena - Baltimore, ML (17.8.2015)
Alberto del Rio wird zu einem Sit-Down Interview mit Michael Cole höchstpersönlich geladen! Cole fragt Del Rio, was genau sein Problem mit Ambrose sei. Wenn jemand arm sei und sich schlecht kleide, könne man doch einfach wegsehen. Del Rio stimmt dem zu, meint aber, Ambrose habe diesen Mitleidsfaktor. Leute wie ier, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, würden immer bevorzugt werden, damit sie es leichter haben. Nur deshalb sei er überhaupt in diesem Match gewesen. Auf Coles Frage, dass die Idee nicht schlecht gewesen sein kann, da Ambrose ja gewonnen hat, meint Del Rio nur, dass Orton mit seiner Kamikazeaktion alles verdorben hätte. Cole fragt, ob er die Schuld nicht lieber bei sich selber suchen wollte, woraufhin Del Rio sichtlich verärgert aufsteht und meint, Alberto Del Rio mache niemals Fehler. Mit diesen Worten geht er.
1. Match Matt Hardy besiegt Cody Rhodes durch Pinfall nach der Swanton Bomb. (9:00 Minuten)
Matt ist nach seinem Sieg überglücklich und feiert diesen zusammen mit seinem Bruder, während Cody wortlos den Ring verlässt. Edge betritt die Arena und verkündet, dass er sein Versprechen hält, was bedeutet, dass die Hardys am Bragging Rights Match teilnehmen werden!
Goldust wird backstage von Edge aufgehalten. Der GM beglückwünscht Goldust zu seinem Erfolg letzte Woche und verrät ihm noch etwas, um ihn noch mehr zu motivieren: falls er das Titelmatch gewinnen sollte, ist seine Bewährungszeit offiziell vorbei. Mehr noch, er darf sich heute sogar eine Auszeit nehmen. Goldie bedankt sich bei Edge und verlässt den Bereich.
2. Match CM Punk besiegt Shelton Benjamin durch Submission nach dem Anaconda Vise. (9:34 Minuten)
Randy Orton kommt heraus und fragt ihn, was das letzte Woche sollte. Er dachte, ihr Match vor zwei Wochen hätte alles bereinigt. Punk verneint dies jedoch und meint, ein einziges Match stellt keine hinterhältige Ehrlosigkeit, wie sie von Orton kam, wieder her. Orton meint, er habe wenigstens den Anstand, Punk sein Match zuende wrestlen zu lassen, doch Punk nennt ihn einen verlogenen Heuchler und schmettert den halbherzigen Versuch der Rechtfertigung ab. Er meint, er kann besser mit Ortons eigenen Waffen umgehen und würde das bei der Survivor Series gern beweisen - in einem Kendo Stick Match! Orton willigt ein und meint, Punk werde das noch bitter bereuen...
3. Match reDRagon besiegen Killer Elite Squad durch Pinfall nach dem Chasing the Dragon an Vance Archer. (7:11 Minuten)
William Regal kündigt an, dass das Team aus Bobby Fish und Kyle O'Reilly ebenfalls um die Bragging Rights Trophy kämpfen wird, da sie nun erstmal aus dem Titelrennen raus sind.
Ein Video wird eingespielt, das kurz vor RAW backstage aufgenommen wurde. Dean Ambrose trifft dort auf Randy Orton und meint, wenn er schon wieder so große Töne spuckt und gegen ihn antreten will, dann bietet er ihm heute im Main Event die Gelegenheit dazu. Auf Ortons Frage hin, ob er sich gar nicht um Del Rio kümmern will nach allem, was er heute über ihn gesagt hat, antwortet Ambrose, dass er nicht viel auf die Worte eines Dampfplauderers wie Del Rio gibt und fragt außerdem, ob Orton nach einer Ausrede sucht, nicht gegen Orton zögert einen Moment lang, stimmt dann jedoch zu.
4. Match AJ Lee besiegt Becky Lynch durch Pinfall nach dem Shining Wizard. (13:55 Minuten)
Nach dem Match geben die Kontrahentinnen sich die Hand und Becky gratuliert der Championesse zum Sieg; als Becky den Ring verlassen hat, schlägt AJ übers Mikrofon vor, dass doch Becky Lynch nächste Woche gegen Sasha Banks um den Platz des #1 Contenders antreten könnte, was Becky sichtlich erfreut.
Sasha Banks wird von Scott Stanford zu ihrem aktuellen Status interviewt. Sasha meint, dass es sie noch immer wurmt, dass sie AJ bei Hell in a Cell nicht besiegen konnte. Nächste Woche wird sie das #1 Contender's Match gegen Becky Lynch bestreiten, vor der sie jedoch, wie sie behauptet, absolut keine Angst hat - und wenn sie dieses Problem aus der Welt geschafft hat, wird sie AJ Lee bei der Survivor Series in die Knie zwingen...
5. Match Dean Ambrose besiegt Randy Orton durch Pinfall nach dem Dirty Deeds. (21:30 Minuten)
Mit einem völlig erschöpften, aber feiernden Dean Ambrose geht die Show off Air.
Monday Night RAW #12 in Baltimore, Maryland (17.8.2015)
Zu Beginn der zwölften Ausgabe von Monday Night RAW feiert eine kleine „Tradition“ ihr Comeback: Michael Cole, der mittlerweile als Kommentator aufgehört hat, hat den mexikanischen Aristokraten Alberto Del Rio zu einem Sit-Down Interview eingeladen! Del Rio, elegant wie immer in einen schwarzen Anzug gehüllt, betritt den edel eingerichteten Raum und schüttelt Michael Cole die Hand, bevor er ihm gegenüber schließlich Platz nimmt.
„Mr. Del Rio, ich danke Ihnen für Ihr Erscheinen.“
„Keine Ursache, aber nennen Sie mich doch bitte Señor Del Rio, por favor.“
„Oh, in Ordnung. Señor Del Rio, Sie fehden nun seit Night of Champions mit Dean Ambrose. Als legitimer #1 Contender ist dies natürlich Ihr gutes Recht – dennoch würde ich zu gerne erfahren, welches Problem sie mit Ambrose haben.“
„Welches Problem ich mit ihm habe?“ Del Rio macht ein Gesicht, als wolle Cole ihn veräppeln. „Carnal, sieh dir diesen Jungen doch nur mal an. Er hat keinen Geschmack, keine Umgangsformen und kein gesteigertes Interesse für Hygiene. Er ist das Sinnbild eines Jungen, der ein Mann sein will, aber nie die Pubertät hinter sich gelassen hat. Und ein überaus schlecht gekleideter obendrein.“
„Den Teil mit der Hygiene wage ich zu bezweifeln – und wenn ich ehrlich sein darf: wenn sein Kleidungsstil Ihnen nicht gefällt, dann schauen Sie doch einfach weg. Es kann Ihnen doch egal sein, was jemand trägt, oder nicht?“
„Das mag sein“, gibt Del Rio zu. „Aber Leute wie er haben wirklich hart arbeitenden Menschen wie mir eins voraus: diesen Mitleidsfaktor. Ihr ungepflegtes Äußeres erregt die Sympathie der Offiziellen, sie fühlen sich so, als müssen sie dem Jungen helfen, sein Leben in den Griff zu kriegen. Nur das ist doch der Grund, warum Dean Ambrose überhaupt in dieses Fatal 4-Way Match bei Night of Champions gesteckt wurde. Nicht, weil er besonders gut ist, sondern weil jeder mit dieser Ratte Mitleid hat.“
Cole räuspert sich kurz und fährt dann fort. „Aber so eine schlechte Idee kann die Ansetzung dieses Matches doch nicht gewesen sein, denn immerhin hat Dean Ambrose das Match ja gewonnen und ist nun WWN Champion...“
„Hätte Randy Orton in seiner irren Kamikazeaktion nicht Punk und mich von der Leiter gestürzt, dann glaub mir, Cabron, er wäre gescheitert und ich hätte mir den Titel geholt. Siehst du, genau das meine ich, selbst seine Gegner haben Mitleid mit ihm. Das war schließlich die einzige Chance für Ambrose, zu gewinnen. Nicht, weil er besonders gut gekämpft hat, sondern weil er Glück hatte. Wie immer.“
„Bei allem Respekt, Señor Del Rio, doch bei Hell in a Cell hat er Sie erneut besiegt – fair and square, in einem brutalen Hell in a Cell Match. Sie hatten sogar Hilfe durch Ihren Assistenten Ricardo Rodriguez, und auch wenn es dank Roman Reigns nur kurz währte, hat es Ihnen die Möglichkeit gegeben, Ambrose schwer zuzusetzen. Der Sieger hieß am Ende dennoch Dean Ambrose. Meinen Sie nicht, dass Sie den Fehler im System... nun... bei sich selbst suchen sollten und nicht bei den Leuten um Sie herum?“
Mit verärgerter Miene steht Del Rio nun auf und lächelt Cole gefährlich zu. „Gracias, Perro. Dieses Interview ist nun vorbei.“ Dann verlässt er den Raum ohne ein weiteres Wort. Michael Cole bleibt mit ratlosem Gesicht zurück...
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„Und damit herzlich willkommen zu Monday Night RAW!“, ruft Josh Mathews. Die Royal Farms Arena in Baltimore, Maryland ist ausverkauft, 14000 Fans haben sich zu der zwölften Ausgabe der Montagsshow des WWN eingefunden – und diese brechen in lauten Jubel aus, als Matt Hardy zusammen mit seinem jüngeren Bruder die Arena betritt!
„Für Matt Hardy geht es um gar nicht mal so wenig, denn falls er gewinnt, darf er bei der Survivor Series zusammen mit seinem Bruder Team RAW vertreten“, erklärt William Regal. „Doch wenn man die Entwicklungen der letzten Wochen betrachtet, ist ein Sieg für Matt ausgesprochen unwahrscheinlich. Einem einzigen Sieg im WWN, den er mit seinem Bruder erringen konnte, stehen ganze sechs Niederlagen gegenüber – das ist die schlechteste Bilanz überhaupt bei Monday Night RAW!“
Cody Rhodes folgt auf Matt Hardy, wird aber deutlich weniger herzlich empfangen als sein Gegner. Ted ist mit von der Partie. Auf ihrem Weg zum Ring stacheln die beiden munter die Fans an und ziehen so noch mehr Heat. Im Ring angekommen tritt Cody Matt entgegen und die beiden mustern sich mit entschlossenen Blicken. Auch Jeff und Ted behalten einander genau im Auge – und das Match beginnt!
Durch ein aggressives Zusammenspiel aus Kicks und Punches erringt Cody zu Beginn des Matches die Oberhand. Matt kann dem Schauer aus Attacken vorerst nicht viel entgegensetzen. Der Trend setzt sich die nächsten Minuten erst einmal fort, bis Cody Matt übermütig auf den Turnbuckle setzt. Jeff feuert seinen Bruder von unten wie ein Verrückter an – und das scheint Matt neue Kräfte zu verleihen! Als Cody ebenfalls den Turnbuckle erklimmen will, erwischt Matt ihn mit dem Fuß voll im Gesicht – UND LANDET KURZ DARAUF DIE SWANTON BOMB! Das Cover folgt – one! Two! Three! Matt Hardy gewinnt!
Matt Hardy besiegt Cody Rhodes durch Pinfall nach der Swanton Bomb. (9:00 Minuten)
Jeff rollt sich nach dem Match in den Ring und umarmt seinen Bruder so stürmisch, dass er zu Boden geht. Cody hingegen kann sein Pech nicht fassen. Er verlässt den Ring unterm Bottom Rope und geht mit hängenden Schultern aus der Arena. Ted eilt ihm hinterher, während die Hardys euphorisch diesen Sieg feiern. Nun spielt jedoch Metalingus, das Theme des General Managers Edge, der unter lautem Jubel die Arena betritt.
„Herzlichen Glückwunsch, Matt. Ich stehe selbstverständlich zu meinem Wort; du hast gewonnen, also darfst du bei der Survivor Series für Team RAW antreten. Ich hoffe, du wirst mich nicht enttäuschen!“
Matt nickt Edge zu; der GM tritt mit wohlwollender Miene den Rückweg an und die Show geht in eine Werbepause.
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Edge, der gerade eben noch in der Arena die Teilnahme der Hardy Boyz am Bragging Rights Match bei der Survivor Series bestätigt hat, läuft beinahe versehentlich in Goldust hinein.
„Goldust, mein Freund“, sagt Edge gut gelaunt. „Schön, dich zu sehen. Wie geht’s dir?“
„Ging mir selten besser“, erwidert Dustin Rhodes. „Und dir?“
„Ach, mir auch. - Hör mal, Goldie, ich wollte dir noch für deinen tollen Sieg letzte Woche gratulieren. Du hast wirklich eine interessante Wahl getroffen und ich wünsche dir für dein Match gegen Cesaro viel Glück. Ich weiß nicht, ob du es brauchen wirst, aber gib lieber dein Bestes, altes Haus.“
„Das werde ich, Edge, keine Sorge.“
Edge will schon gehen, als er plötzlich inne hält. „Eins noch, Dustin. Wenn du dein Titelmatch bei der Survivor Series gewinnst, dann ist deine Bewährungszeit offiziell vorbei, denn in meinen Augen sagt nichts mehr „Ich hab's immer noch drauf!“ als ein Titelgewinn. Und für heute darfst du dich ausruhen. Wie klingt das?“
„Das klingt absolut fantastisch“, meint Goldust und wirkt nun ehrlich erfreut. „Danke, Edge. Für die Motivation und... dafür, dass du mich dazu angetrieben hast, immer wieder alles zu geben.“
Edge nickt Goldust lächelnd zu, er klopft ihm noch einmal auf die Schulter und die beiden gehen schließlich getrennte Wege.
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„IT'S CLOBBERIN' TIME!“
CM Punks bekannter Ausspruch bringt die Halle zum Kochen! Die Fans sind auf den Füßen, als der Second City Saint sich auf den Weg zum Ring macht. Nach den Scherereien der letzten Wochen scheint Punk heute endlich mal wieder etwas entspannter zu sein als sonst.
Sein Gegner für heute ist eine Hälfte des World's Greatest Tag Team, nämlich Shelton Benjamin. Es handelt sich für beide um ein Kräftemessen, bei dem es nur um das Match als solches geht. Wer wird sich hier durchsetzen?
Punk hat Benjamin zu Beginn gut unter Kontrolle und packt heute die technische Schiene aus, um Benjamin möglichst lange am Boden zu halten. Zwar schafft Shelton es immer wieder, sich kurz aus den Fängen seines Gegners zu befreien, wird dann aber doch meistens sehr schnell wieder zu Boden gebracht. Richtig Tempo nimmt das Match erst auf, als Benjamin nach dem Corner Knee Kick dem Ansatz zum Bulldog entgeht und Punk stattdessen mit einem Dropkick erwischt. Punk steht zwar schnell wieder, fängt sich danach aber direkt den Northern Lights Suplex und das Cover, welches aber nur bis zwei geht. Nach einigen weiteren Powermoves – zu guter Letzt dem Arm Trap Backbreaker – will Benjamin es mit dem Paydirt zuende bringen, doch als er nach Punks Genick greift, tut dieser dasselbe und schlingt seine Arme um Benjamins Hals! Er ringt ihn nieder, dreht plötzlich noch den Arm nach hinten und plötzlich hat er Benjamin im Anaconda Vise! Relativ lange versucht The Gold Standard, gegen den Griff anzugehen, muss am Ende allerdings aufgeben.
CM Punk besiegt Shelton Benjamin durch Submission nach dem Anaconda Vise. (9:34 Minuten)
Punks Theme wird jedoch nur kurz seines Sieges zu Ehren gespielt, denn es wird kurz darauf von Randy Ortons Begleitmusik unterbrochen, der mit einem Mikrofon in der Hand die Arena betritt.
„Erklär mir eins, Punk“, sagt er, nachdem die Heat langsam abklingt. „Ich hab dich getriezt, wir hatten ein Match und du hast mich besiegt. Warum also hast du mich letzte Woche angegriffen? Was sollte die Aktion denn bitte? Ich dachte, wir hätten alles aus der Welt geschafft, also was sollte die Aktion?“
Punk lässt sich ebenfalls ein Mikrofon reichen und antwortet: „Randy, wie kommst du darauf, dass wir nach dem Match quitt waren? Dieses Match war einfach nur ein Match, um dir zu zeigen, dass ich von uns beiden der bessere bin. Aber diese hinterhältige Aktion vor ein paar Wochen bügelt das noch lange nicht aus. Nein, Mann, ich glaube an das Prinzip „Auge um Auge“, weißt du?“
„Zumindest hatte ICH eben den Anstand, dich dein Match noch zuende wrestlen zu lassen, also erzähl du mir nichts von Hinterhältigkeit, du miese...“
„Ach, hör doch auf! Vielleicht hab ich dir dein Match versaut, aber du lässt deine Kollegen sogar angreifen, damit sie überhaupt gar nicht erst antreten können, du verlogener Heuchler. Weißt du was? Ich glaube, ich kann mit deinen eigenen Waffen besser umgehen als du, denn ich hab dich übler zugerichtet als deine beiden Clowns es mit mir gemacht haben. Wenn du die Eier hast, dann fordere ich zur Survivor Series zu einem Kendo Stick Match heraus!“
„In Ordnung, Punk“, knurrt Orton. „Das wirst du noch bitter bereuen...“
Die beiden liefern sich einen intensiven Staredown, mit dem die Kamera schließlich abblendet.
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Als Nächstes nimmt reDRagon es mit dem Killer Elite Squad auf!
Bobby Fish ist Harry Smith klar überlegen und dominiert ihn nach Belieben. Es folgen drei Wechsel zwischen Fish und O'Reilly, bis Smith irgendwann einen Sitout Rear Mat Slam landen und den frischen Vance Archer in die Partie bringen kann, der sich allerdings ebenfalls die Zähne an Fish (sic!) ausbeißt. Fish greift immer wieder das linke Bein Archers an, wenn dieser am Boden liegt, versucht sich jedoch zu früh an der Fish Hook Deluxe Edition, sodass Archer sich losreißen und eine heftige Clothesline anbringen kann. Ein wenig humpelnd bringt dieser nun Smith wieder ins Match, der gerade so noch den Tag verhindert und nun seinerseits Fishs Beine und den Rücken angreift. Nach einer Weile versucht er den Sharpshooter und kann diesen tatsächlich zur Vollendung bringen, Fish schafft es aber in die Seile, wo O'Reilly sich schnell einwechselt und Smith mit einem Springboard Leg Lariat zu Boden bringt. Schnell fegt er Vance Archer mit einem Springboard Enzuigiri vom Apron und verpasst Smith anschließend gemeinsam mit Fish den Chasing the Dragon, der reDRagon zu einem deutlichen Sieg führt.
reDRagon besiegen Killer Elite Squad durch Pinfall nach dem Chasing the Dragon an Vance Archer. (7:11 Minuten)
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„Wir haben soeben die Meldung erhalten, dass reDRagon ebenfalls an dem Bragging Rights Match für Team RAW antreten werden, da sie nun erstmal aus dem Titelrennen ausgeschieden sind“, verkündet William Regal. „Wir wünschen ihnen bei diesem Vorhaben natürlich viel Glück.“
„Nun kommen wir aber zu etwas anderem: einem kleinen Streifen Videomaterial, das wir zugespielt bekommen haben und welches noch vor der Show aufgenommen wurde. Seht selbst.“
Randy Orton betritt gerade vom Parkplatz aus die Arena. Hinter einer Ecke ist Dean Ambrose zu sehen, der dort mit verschränkten Armen und einer in die Haare gesteckten Sonnenbrille steht. Orton geht noch ein paar Schritte weiter, bleibt dann stehen und dreht sich zu Ambrose um, der den Blick erwidert.
„Ist was?“
„Schon, ja“, meint Ambrose. „Ich hab mir RAW noch mal auf DVR angesehen und hab da was Interessantes gesehen, weißt du...“
„Ach ja? Was denn? Dich selber, wie du dir Nachos hinter die Kauleiste stopfst?“
„Du hast dich mit Del Rio getroffen, Orton. Und du hast gemeint, wenn es ihm zu schlecht geht, kannst du ja seinen Platz einnehmen. Wie soll ich das deuten, Randy? Willst du gegen mich antreten?“
„Nun, eigentlich meinte ich -“
„Denn du musst wissen, das Main Event ist heute Abend noch frei und da ich nichts besseres zu tun habe, können wir uns ja dort treffen.“
„Hast du nicht mit Del Rio zu tun? Der Typ beleidigt dich doch tagein, tagaus. Wieso kümmerst du dich nicht lieber um den?“
„Ich lege nicht viel Wert auf die Worte eines Dampfplauderers, der nicht den Sand aus seinem Getriebe gekratzt bekommt, weil er es partout nicht schafft, WWN Champion zu werden. Also, Orton? Hast du Bock oder willst du lieber weiter nach Ausreden suchen?“
Orton zögert eine Weile, sagt dann aber: „Meinetwegen. Mit dir fahr ich heute noch Schlitten, Ambrose.“
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Wie auch schon in den Vorwochen betritt nun Becky Lynch die Halle. Sie scheint wie immer sehr motiviert zu sein, doch eine Gegnerin für heute Abend steht noch gar nicht fest.
„Becky ist momentan wirklich nicht zu stoppen, wie es scheint. Sie hat erst Brooke mit ihrem berüchtigten Dis-Arm-Her besiegt, dann musste Scarlett Bordeaux dran glauben. Sie wird allmählich ein ernstzunehmender Faktor im Geschehen um den Female's Title!“
„Ich kann mich nur wiederholen, Josh: ihr bei NXT zusehen zu dürfen war jedes Mal eine Freude. Sie ist eine der besten Wrestlerinnen der Welt und ich bin absolut überzeugt davon, dass sie eines Tages diesen Gürtel in die Höhe strecken wird.“
Im Ring angekommen lässt sich Becky ein Mikrofon geben.
„Drei Matches, drei Siege“, sagt sie. „Ich habe mich hier bewiesen. Ich höre immer wieder von meinen Kollegen, sowohl weiblich als auch männlich, dass ich zu den Besten hier gehöre. Bisher bin ich im WWN ungeschlagen! Und auch wenn ich damit riskiere, diese kleine Siegesserie enden zu lassen, fordere ich hiermit AJ Lee zu einem Match heraus! Nicht um den Titel – nur, um allen hier zu beweisen, was WIRKLICH in mir steckt!“
Tatsächlich nimmt AJ die Herausforderung an. Sie lächelt Becky zu und begibt sich mit dem Gürtel um ihren Hüften zum Ring. Sie legt diesen vorm Ringpfosten ab, steigt in den Ring und knackt mit den Fingerknöcheln. Ein eigentlich schon maineventwürdiges Match der Frauen, und es beginnt sofort!
Becky geht gleich zu Beginn eher ungestüm auf den linken Arm von AJ los, was diese aber immer wieder mit technisch ausgefeilten Moves, die Becky zu Boden bringen, abwehrt. Es ist ein Match mit hoher Pace, in dem sich lange kein richtiger Favorit herauskristallisiert. AJ setzt immer wieder Kicks in die Magengegend und gegen die Seiten ein, während Becky AJs Arm auf alle möglichen Arten bearbeitet. Als Becky nach einer Weile jedoch den Double Knee Armbreaker vom Top Rope zeigen möchte, wehrt AJ sie ab und zeigt stattdessen den Tornado DDT gegen sie. Von hier an dominiert AJ das Match, bringt immer wieder spektakuläre Aktionen an. Nach einer Weile bringt sie Becky sogar in Position für den Shining Wizard, doch Becky duckt sich weg, hakt sich mit dem Schoolboy bei AJ ein und es sieht erst nach dem Cover aus – doch noch während der Referee zählt, wickelt sie plötzlich die Beine um den Arm und zieht ihn nach oben! AJ Lee steckt im Dis-Arm-Her! Es sieht eine Weile lang sehr nach einem Sieg für Becky aus, doch zu AJs Glück sind sie nahe genug an den Seilen, damit sie sich noch gerade so retten kann. Beide sind völlig erschöpft und liefern sich auf den Knien einen Schlagabtausch, den AJ schließlich durch einen Lucky Punch gegen Beckys Kinn für sich entscheiden kann. Sie nimmt Anlauf und wickelt sich um Becky – BLACK WIDOW LOCKED IN? Nein! Becky rennt schnell genug in eine Ringecke, sodass AJ freiwillig loslässt. Doch als Becky sie attackieren will, kassiert sie einen heftigen Roundhousekick. Wieder packt AJ Becky, nimmt Anlauf – UND VERPASST IHR DEN SHIRANUI! Das Cover – one! Two! Three! AJ gewinnt! Was für ein enges Match!
AJ Lee besiegt Becky Lynch durch Pinfall nach dem Shiranui. (13:55 Minuten)
Nach dem Match macht Becky überhaupt kein enttäuschtes Gesicht. Sie rappelt sich auf und streckt AJs Arm in die Höhe. Die beiden geben sich noch einen Handschlag und umarmen sich sogar kurz; als Becky den Ring verlässt, lässt AJ sich jedoch ein Mikrofon geben.
„Ich weiß, ich hab in der Sache nichts zu sagen“, meint sie. „Aber Edge, du tust es und ich weiß, dass du zuhörst. Du machst deinen Job gut, aber ich möchte dir eine Sache ans Herz legen: wenn du noch eine Gegnerin für Sasha in ihrem #1 Contender's Match nächste Woche suchst, dann gib Becky Lynch eine Chance. Sie ist absolut großartig und hätte es wirklich verdient!“
Becky macht ein erstauntes und erfreutes Gesicht, während sie langsam rückwärts aus der Arena rausgeht. AJ lässt sich noch ein bisschen von den Fans bejubeln und streckt auf dem Turnbuckle triumphierend ihren Gürtel in die Höhe.
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Sasha Banks steht backstage bei Scott Stanford, der sie zum Interview geladen hat.
„Sasha, seit Hell in a Cell sind nun zwei Wochen vergangen. Wie geht es dir im Moment?“
„Scott, es wurmt mich immer noch gewaltig, dass AJ mich besiegt hat“, gibt Sasha verbissen zu. „Ich hab alles gegeben, aber sie hatte nun mal die Nase vorn. Damit kann ich leben. Aber nächste Woche werde ich gegen Becky Lynch antreten und mir mein nächstes Match gegen AJ sichern... und ich versichere dir sowie allen Zuschauern zuhause, dass die Dinge dann einen ganz anderen Lauf nehmen werden.“
Sasha verlässt den Bereich und die Show geht in die letzte Werbepause vorm Main Event.
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„THE FOLLOWING MAIN EVENT IS SCHEDULED FOR ONE FALL. Introducing first – from St. Louis, Missouri, weighing 250 pounds... RAAANDYYY OOORTOOON!“
Zum zweiten Mal in Folge bestreitet Randy Orton ein Main Event bei RAW und man kann ihm ansehen, dass er den Druck, der auf ihm lastet, spürt. Er rudert mit den Armen und versucht, sich ein wenig zu lockern und eine arrogante Miene aufzusetzen, was ihm sonst ohne Anstrengung gelingt, aber die Fassade bröckelt ganz gewaltig.
„AND HIS OPPONENT – from Cincinnati, Ohio, weighing 225 pounds... HE IS THE CURRENT WWN CHAMPION – DEEEAAAN AAAMBROOOSE!“
Der Champion wird wieder einmal frenetisch bejubelt. Er trägt wie immer die Lederjacke und die Sonnenbrille und wirkt dabei auf ganz natürliche Weise so cool, als würde er den ganzen Tag nichts anderes üben – genau das also, was Orton so sehr versucht...
Orton lässt zu Beginn des Matches erstmal seinen geballten Frust an Ambrose aus und befördert ihn mit einer Lou Thesz Press zu Boden. Er schlägt ihm so lange die Faust ins Gesicht, bis Mike Chioda die beiden voneinander trennen muss, doch danach lässt er noch den Randy Orton Stomp folgen. Auf Headlocks und sonstige technische Moves verzichtet Orton komplett, er geht im Grunde nur mit Schlägen, Tritten und dem einen oder anderen Slam auf Ambrose los. Nach einer Weile will er ihn aus dem Ring schmeißen, doch Ambrose wirft sich in die Seile und schlägt Orton anschließend mit seinem berüchtigten Rebound Lariat beinahe den Kopf ab. Nun ist es Ambrose, der wie ein Berseker auf Orton einprügelt und ihm am Ende sogar noch den Headlock Driver verpasst, den er früher als Finisher genutzt hat. Das Cover geht allerdings nur bis zwei. Ambrose erklimmt den Turnbuckle und will einen Diving Elbow Drop landen, Orton weicht jedoch aus und versucht anschließend den RKO. Ambrose stößt ihn aber in die Seile, an denen Orton sich festhält, sodass Ambroses Dropkick ins Leere geht. Ambrose wirft sich in die Seile, während Orton zurück in die Mitte des Rings geht und so den Powerslam anbringt. Anschließend verpasst er ihm noch den DDT vom Middle Rope und will nun erneut den RKO auspacken. Ambrose aber dreht sich unter Ortons Arm weg und zeigt einen eigenen Move von Orton, den Inverted Headlock Backbreaker, geht aber nicht zum Cover über, sondern zieht Orton aus der Hocke wieder hoch, dreht ihn herum und verpasst ihm einfach so den Dirty Deeds, mit dem er das Match für sich entscheiden kann! Was für ein kompromissloses Finish!
Dean Ambrose besiegt Randy Orton durch Pinfall nach dem Dirty Deeds. (21:30 Minuten)
„THE WINNER OF THIS MATCH... DEAN AMBROSE!“
Orton verschwindet nach dem Match so flott, dass die Kamera ihn gar nicht mehr einfängt. Ambrose hingegen feiert einen weiteren großartigen, souveränen Sieg und streckt seinen Gürtel in die Kamera, die daraufhin langsam abdreht und damit die Show beendet.
- Also ich muss sagen, dass mir das Interview mit del Rio sehr gefiel. Das spiegelt wirklich den arroganten Charakter wieder.
- Das mit Goldust macht mich etwas nervös. Aber das ist gut!
- Dass Becky verliert finde ich nicht so gut. Das nimmt etwas von ihrem Momentum.
- Ambrose setzt ein Zeichen. Gut.
Aber mal ohne Witz jetzt, ich finde es beeindruckend, dass du wirklich 2 Shows pro Woche ohne Ausnahme raushaust. Weil wegen Zeitdruck und Aufwand unso. Ist bestimmt nicht immer einfach^^
Na ja, es ist gegen Sasha, das geht schon, finde ich :) Immerhin hatte sie auch ein Titelmatch bei Hell in a Cell gegen AJ. Aber danke für deinen Kommentar :)
Och, es geht eigentlich, ich hab die Shows ja schon alle vorbereitet. Die Kurzfassung, die ihr lest, ist das, was schon Wochen vorher feststeht, ich muss es dann nur ausschreiben :)
Helios #1 - Coliseum of the Gods - Los Angeles, CA (19.8.2015)
Eric Rivera eröffnet die Show vor etwa 10000 Zuschauern in der neu gebauten Open-Air-Arena im südlichen Teil von Los Angeles. Er freut sich sehr, dass so viele Menschen dabei sein wollen, wenn der allererste WWN Olympus Champion gekrönt wird, und wünscht allen gute Unterhaltung. Er kündigt fürs Main Event die 8-Man Battle Royal der mexikanischen Auswahl an und überlässt nun KUSHIDA die Bühne, der das allererste Match unter dem Banner von Helios kämpfen darf - gegen Tetsuya Naito.
1. Match - Japan, Block A KUSHIDA besiegt Tetsuya Naito durch Pinfall nach dem Midnight Express. (12:22 Minuten) KUSHIDA hat nun 3 Punkte in Block A.
Rich Swann betritt den Tower und trifft dort auf Eric Rivera. Er will wissen, warum er disqualifiziert wurde. Rivera meinte, nur, weil er mal in England Tag Team Champion war, macht ihn das noch lange nicht zum Engländer. Swann behauptet, sein Urgroßvater sei in Manchester geboren, doch Rivera schenkt seinen Worten keinen Glauben und fragt Swann, warum er sich nicht für das amerikanische Team beworben hat, wenn er unbedingt bei dem Turnier mitmachen will. Swann fragt, was passieren würde, wenn einer der acht Amerikaner ausfallen würde, woraufhin Rivera antwortet, dass derjenige dann ersetzt werden müsste - aber ganz bestimmt nicht durch Rich Swann. Resigniert verlässt der junge Highflyer den Tower wieder.
2. Match - USA, Viertelfinale Brian Cage besiegt Chris Sabin durch Pinfall nach der Weapon X. (9:27 Minuten) Damit steht Brian Cage im Halbfinale.
Marty Scurll, Mark Andrews, El Ligero und Will Ospreay stehen gemeinsam in der Lobby des Towers, wo Eric Rivera bereits das Glücksrad enthüllt hat. Er entscheidet per Münzwurf erst zwischen Scurll und Andrews, wer das Rad drehen darf. Andrews gewinnt und dreht das Rad; es bleibt bei Falls Count Anywhere stehen. Zufrieden verlassen er und Scurll den Tower. Ospreay lässt El Ligero nun den Vortritt; er darf das Rad als Nächster drehen und staunt nicht schlecht, denn er hat ein Tables Match gezogen!
3. Match - England, Viertelfinale Marty Scurll besiegt Mark Andrews durch Pinfall nach der Graduation. (8:44 Minuten) Damit steht Marty Scurll im Halbfinale.
In der Umkleidekabine trifft El Texano Jr. auf Fénix. Er meint, Fénix müsse gar nicht erst die Stiefel schnüren, am Ende würde sowieso Texano gewinnen. Fénix will gerade zu einer Antwort ansetzen, als plötzlich Pentagón Jr. aufkreuzt und meint, dass Texano sich auf sieben und nicht nur einen Mann konzentrieren sollte, wenn er die Battle Royal gewinnen will. Texano dreht mit säuerlichem Blick ab. Fénix fragt Pentagón Jr., warum er ihn in Schutz nimmt, woraufhin Pentagón Jr. meint, dass das gar nicht der Fall sei. Er will lediglich, dass jeder sein Bestes gibt, damit es ein echter Kampf wird und kein halbherziges Schauspiel. Er rät seinem kleinen Bruder, ebenfalls sein Bestes zu geben, denn wenn er die Chance bekommt, wird er ihn aus dem Ring befördern. Dann verlässt er den Raum.
4. Match - USA, Viertelfinale Uhaa Nation besiegt Johnny Gargano durch Pinfall nach der Uhaa Combination. (13:56 Minuten) Damit steht Uhaa Nation im Halbfinale.
Ein Video stellt Jimmy Havoc vor. Es werden verschiedene Ausschnitte seiner Matches gezeigt, darunter seinen Gewinn der PROGRESS Championship, Auszüge aus verschiedenen Vignetten in verlassenen Gebäuden und zwischendurch tauchen immer wieder kurze Standbilder seiner Person auf, in denen er mit seiner bekannten Maske im Gesicht ein Feuerzeug in die Kamera hält. Alle paar Sekunden tauchen für Sekundenbruchteile Worte wie "SUFFERING", "ACID" oder "PAIN" auf, nachher bilden sie kurz hintereinander die Phrase "DIE - HAVOC - DIE". Im zweiten Teil des Videos steht Havoc vor einem brennenden Einfamilienhaus. Er sagt, manche seien zu Helios gekommen, um Ruhm einzuheimsen, andere, um sich mit den Besten zu messen. Auch er will diesen Titel, doch will er auch Schmerzen erteilen und herausfinden, ob seine Kontrahenten die Schönheit des Schmerzes verstanden haben. Er werde jedem beibringen, warum niemand ohne Schmerzen leben kann...
5. Match - England, Viertelfinale Will Ospreay besiegt El Ligero, indem er seinen Mexican Splash in einen Powerslam durch den Tisch kontert. (13:22 Minuten) Damit steht Will Ospreay im Halbfinale.
Kazuchika Okada wird vor seinem Match von Jeremy Borash gefragt, mit welchen Zielen er zu Helios gekommen ist. Okada antwortet in gebrochenem Englisch, dass er um jeden Preis den WWN Olympus Title gewinnen will, da er etwas Neues symbolisiert und gleichzeitig bedeutet, dass man die Besten geschlagen hat. Auf die Frage, ob er sich eines Tages auch ein Engagement bei RAW oder SmackDown vorstellen könnte, antwortet Okada schmunzelnd, dass man niemals nie sagen soll, aber er hatte noch nicht einmal ein Match bei Helios und will sich daher noch nicht damit beschäftigen, vor allem, da er die Konkurrenz bei Helios für nicht minder interessant hält als die, die er im Main Roster vorfinden würde.
6. Match - Japan, Block B Kazuchika Okada besiegt Jushin Thunder Liger durch Pinfall nach dem Rainmaker. (19:01 Minuten) Kazuchika Okada hat nun 3 Punkte in Block B.
Die Kamera fängt Eric Rivera ein, der im Büro des Towers vier Männern gegenüber sitzt: Mil Máscaras, Gedo, Nigel McGuinness und Gabe Sapolsky. Auf die Frage hin, ob alle sich bisher gut unterhalten fühlen, erhält er durchweg positive Reaktionen. Rivera meint, er sei bereits sehr gespannt darauf, wer das Turnier gewinnen wird. McGuinness hakt nach, auf wen er tippt,doch Rivera hält sich bedeckt. Nicht nur will er als "Basileus" die nötige Neutralität bewahren, sondern hält er es auch für unmöglich, den Sieger klar vorherzusehen. Gedo meint, er hätte sich von Rivera eine klarere Aussage gewünscht und bezeichnet ihn als zu diplomatisch - eine Meinung, die McGuinness teilt - Rivera hingegen lächelt nur und entgegnet, dass er von jedem Fan sei, der im Coliseum gute Leistungen zeigt. Er sei ein Fan des Sports. Mit dieser Erklärung geben die beiden sich mehr oder weniger zufrieden. Zu guter Letzt ermahnt Rivera die vier allerdings noch einmal, dass jeder gern seinen eigenen Favoriten haben darf, er sich aber wünschen würde, dass es keine direkten Einmischungen in die Matches geben wird. Sapolsky versichert, dass das nicht nötig sein wird und die anderen stimmen zu, woraufhin sie ihre Blicke ins Kolosseum richten, um das Main Event zu verfolgen.
7. Match - Mexiko, Runde 1 King Cuerno besiegt Fénix, Pentagón Jr., Aero Star, Drago, El Texano Jr., Blue Demon Jr. und Super Fly als letzter Überlebender. (24:54 Minuten)
King Cuerno nimmt sich ein Mikrofon, um anzukündigen, wen er eliminiert: Drago, den er hiermit als erlegte Beute betrachtet, und Super Fly, da dieser unfähig und die Jagd nicht wert sei. Damit geht Helios off Air.
Eine neue Arena ist im Süden von Los Angeles herauf gezogen worden. Lange haben die Anwohner gerätselt, was für ein Gebäude hier aus dem Boden gestampft werden soll; ein Einkaufszentrum, haben viele gemunkelt, oder vielleicht ein Parkhaus. Schnell wurde jedoch klar, dass es sich um etwas anderes handeln musste. Für ein Parkhaus war die Form viel zu rund, es wurde kein Asphalt im Innenraum verlegt und ein Einkaufszentrum wäre definitiv größer geworden. Von den Bauarbeitern erhielt keiner der Fragenden auch nur ansatzweise eine Auskunft.
Nach und nach kristallisierte sich jedoch heraus, um was für ein Projekt es sich handelte – oder zumindest das, wonach es aussah, denn die Form des Gebäudes entsprach nach und nach einer kleineren Version des römischen Kolosseums. Erneut angesprochen, gaben die Arbeiter zu, dass ihnen der Bauauftrag für eine Sportstätte gegeben wurde, dabei hat keiner von ihnen jemals den Bauherren gesehen. Da in der Mitte des Innenraums jedoch ein überdachter Ring aufgebaut werden sollte, sah es für die Beteiligten nach einer Wrestlingarena aus, oder vielleicht einer Stätte für Boxkämpfe.
Erstere Annahme stellte sich schließlich als korrekt heraus. Die Unterschiede zum echten Kolosseum sind offensichtlich, denn es ist nach oben hin offen, die Ränge können jedoch bei Bedarf überdacht werden. In der Mitte der Arena befindet sich besagter Ring, der jedoch durch eine Art zentrale Dachplattform ebenfalls vor den Naturgewalten geschützt ist. Etwa zehntausend Zuschauer finden auf den Rängen Platz. Der sogenannte „Basileus“ Eric Rivera, der die Geschicke von Helios leitet, befindet sich während der Shows nicht direkt in der Arena, sondern auf der Spitze eines Aussichtsturms, der direkt neben der Arena errichtet wurde. Dort befindet sich ebenfalls sein Büro...
Doch zu Beginn der allerersten Ausgabe von WWN Helios befindet sich der Basileus im Ring! Endlich ist es soweit – das Coliseum of the Gods ist restlos ausverkauft und es herrscht eine euphorische Stimmung unter den Zuschauern!
„Ladies and gentlemen – herzlich willkommen zum Debüt von Helios!“, beginnt der in einen weißen Anzug gekleidete, junge Mann seine Ansprache. „Es erfüllt mein Herz mit Freude, zu sehen, dass so viele Menschen den Beginn des Summit the Olympus Tournaments verfolgen und einigen der besten Wrestlern der Welt bei dem zusehen wollen, was sie am Besten können. In diesem Sinne wünsche ich euch allen gute Unterhaltung und viel Spaß!“
Rivera will bereits das Kolosseum verlassen, doch da macht er wieder kehrt und fügt noch hinzu: „Übrigens – das Main Event des heutigen Abends wird die 8-Man Battle Royal der mexikanischen Auswahl sein! Doch nun überlasse ich das Feld den Akteuren!“
1. Match – Japan, Block A
KUSHIDA besiegt Tetsuya Naito durch Pinfall nach dem Midnight Express. (12:22 Minuten) KUSHIDA hat nun 3 Punkte in Block A.
Rich Swann betritt den ominösen „Tower“, wie Rivera seinen Aussichtsturm nennt, und nimmt den Fahrstuhl nach oben in Riveras Büro. Er klopft entschlossen an die doppelflüglige Eichenholztür und betritt den Raum nach einem munteren „Herein“ des Basileus.
„Mr. Rivera, ich komme gleich zur Sache“, meint Swann. „Warum lassen Sie mich nicht am Turnier teilnehmen? Was haben Sie gegen mich?“
„Ich habe nichts gegen Sie persönlich, Mr. Swann“, antwortet Rivera milde überrascht wirkend. „Aber ich habe etwas gegen Betrüger, und ich mag es nicht, wenn man versucht, mich für dumm zu verkaufen. Bei allem Respekt, aber nur, weil Sie mal in England Tag Team Champion waren, macht Sie das noch lange nicht zum Engländer.“
„Mein Urgroßvater kommt aus Manchester! Er lebt noch, Sie können ihn jederzeit fragen, er wird es Ihnen bestätigen. Hören Sie, ich -“
„Sie haben ja Nerven, mich auch noch von Angesicht zu Angesicht belügen, nachdem Sie bereits in Ihrem Lebenslauf falsche Angaben gemacht haben“, unterbricht Rivera Swann mit kühler Stimme und bringt den jungen Highflyer so zum Schweigen. „Mr. Swann – wenn Sie so sehr an diesem Turnier interessiert sind, warum haben Sie sich nicht einfach für die amerikanische Auswahl beworben?“
Rich scheint gar nicht richtig zuzuhören. „Was würde denn passieren, wenn einer der Amerikaner ausfallen sollte? Ich weiß auch nicht – krankheits- oder verletzungsbedingt zum Beispiel?“
„Dann müsste ich ihn wohl oder übel ersetzen, fürchte ich, auch wenn ich das gern vermeiden würde.“
„Interessant...“
Ein Grinsen schleicht sich auf Swanns Lippen und er will das Büro schon verlassen.
„Allerdings nicht durch Sie, Mr. Swann. Einen schönen Tag noch.“
Die Kamera bleibt auf Swanns Gesicht ruhen, welches sich zu einer wütenden Fratze verzerrt, bevor er die Tür aufstößt und das Büro schließlich verlässt.
2. Match – USA, Viertelfinale
Brian Cage besiegt Chris Sabin durch Pinfall nach der Weapon X. (9:27 Minuten) Damit steht Brian Cage im Halbfinale.
Die Kamera schaltet zurück in den Tower, dieses Mal jedoch nicht in Riveras Büro, sondern in die Lobby, welche sich im Erdgeschoss befindet. Sie ist mit rotem Teppich ausgekleidet und wirkt sehr edel. Eric Rivera steht vor einer runden Scheibe, welche sich bei näherer Betrachtung als Glücksrad entpuppt, und vor ihm haben sich Marty Scurll, Mark Andrews, El Ligero und Will Ospreay aufgebaut.
„Ich habe lange versucht, zu verstehen, warum Nigel McGuinness diesen Faktor in das englische Turnier mit einfließen lassen möchte“, murmelt Eric Rivera gut hörbar für alle im Raum. „Aber ganz verstanden habe ich es nicht. Will er sich einfach nur von der Masse abheben oder meint er, das Zufallsprinzip bringt ein wenig mehr Spannung hinein?“
„Keine Ahnung. Aber ich find's witzig. Also, können wir anfangen?“, drängelt Scurll. Rivera hebt die Augenbrauen und nickt.
„Aber natürlich. Ich werde per Münzwurf entscheiden, wer das Rad drehen darf.“
„Ich nehm Zahl!“
„In Ordnung, Mr. Scurll, in Ordnung...“
Rivera wirft die Münze in die Luft und fängt sie geschickt wieder auf. Die Kamera zoomt ran; es ist Kopf geworden.
„Leider kein Glück. Mr. Andrews, drehen Sie das Rad.“
Mark Andrews, der bisher beharrlich geschwiegen hat, tritt vor und gibt dem Rad einen mächtigen Schwung. Es dauert einige Zeit, bis es zum Stillstand kommt – dann jedoch steht das Ergebnis fest.
„Falls Count Anywhere. Sehr interessant. Nun denn, begeben Sie sich in die Arena! Ihr Match wird jeden Augenblick beginnen.“
Scurll und Andrews verlassen den Tower. Noch bevor Rivera erneut die Frage nach Kopf und Zahl stellen kann, nimmt Will Ospreay ihm die Prozedur ab.
„Meinetwegen kann El Ligero das Rad drehen, mir egal. Ich würde das Ganze gern etwas beschleunigen.“
„Nun denn – wenn ich bitten darf...?“
Der maskierte El Ligero zögert nicht lang und dreht das Rad herum. Bei ihm kommt es schneller zum Stillstand als bei Andrews – doch das Ergebnis ist noch brisanter als das Erste. Beide staunen nicht schlecht.
„Ein Tables Match... sehr schön“, meint Rivera schmunzelnd. „Ich wünsche Ihnen viel Glück, meine Herren. Auf bald.“
Ospreay und El Ligero tauschen auf dem Weg nach draußen einige funkelnde Blicke aus. Rivera begibt sich zu seinem Fahrstuhl und begibt sich zurück in seine Räumlichkeiten...
3. Match – Falls Count Anywhere Match – England, Viertelfinale
Marty Scurll besiegt Mark Andrews durch Pinfall nach der Graduation. (8:44 Minuten) Damit steht Marty Scurll im Halbfinale.
Der Pinfall wurde direkt vorm Ring gezählt.
Fénix sitzt in der Umkleidekabine. Seine Hände sind gefaltet, er starrt stur zu Boden. Eine Zeit lang verharrt er in dieser Position, bis die Tür aufgeht und El Texano Jr. den Raum betritt. Sein Bullrope baumelt ihm um den Hals, außerdem trägt er seinen Cowboyhut und die schwarze, offene Weste, an der ein Sheriffstern befestigt ist. Fénix schaut auf; Texano grinst breit und bleibt vor ihm stehen.
„Du hast hier nichts zu suchen, Mann. Eigentlich solltest du im Bus nach Hause sitzen und nicht hier im Locker Room. Warum glaubst du, dass du auch nur den Hauch einer Chance hast, zu gewinnen? Gib einfach auf, so lange du noch die Chance dazu hast, Ese.“
Fénix will schon zu einer wütenden Antwort ansetzen, als plötzlich Pentagón Jr. aus den Schatten hervor tritt. Der Anblick des Luchadors lässt das Grinsen auf Texanos Gesicht gefrieren.
„Heute Abend wirst du dich auf mehr als nur einen Mann konzentrieren müssen, wenn du die Battle Royal gewinnen willst. Nämlich auf sieben. Überheblichkeit ist der erste Schritt auf dem Weg zum Ruin“, sagt er auf Spanisch. Texano fletscht ein wenig mit den Zähnen und verlässt dann den Locker Room wieder.
„Seit wann nimmst du mich denn vor irgendwem in Schutz?“, fragt Fénix seinen älteren Bruder.
„Das tue ich nicht. Ich will nur, dass dieser Kampf auch ein richtiger Kampf wird und kein halbherzig aufgeführtes Schauspiel. Ein Sieg ist nur etwas wert, wenn man ihn sich erkämpft – wenn man ihn auf dem Silbertablett serviert bekommt, symbolisiert das nur die Schwäche der Gegner, aber nicht die eigene Stärke. Damit will ich auch dir raten, dich lieber anzustrengen, Fénix... denn wenn ich die Gelegenheit bekommen sollte, dich aus dem Ring zu werfen, dann werde ich dich auch aus dem Ring werfen.“
„So ist es“, entgegnet Fénix. „So war es schon immer und so wird es auch immer sein.“
Pentagón nickt und verlässt anschließend den Raum. Fénix bleibt mit nachdenklicher Miene zurück.
4. Match – USA, Viertelfinale
Uhaa Nation besiegt Johnny Gargano durch Pinfall nach der Uhaa Combination. (13:56 Minuten) Damit steht Uhaa Nation im Halbfinale.
Auf dem riesigen Bildschirm, der über der Einzugsbühne angebracht ist, wird nun ein Video eingespielt...
Es ist über Jimmy Havoc. Sein Gewinn der PROGRESS Championship wird eingespielt, einige seiner brutalsten Matches, Teile der Promos, die er vor seinen großen Matches gehalten hat. Immer wieder taucht kurz mittendrin das Gesicht Havocs auf, manchmal mit Maske, manchmal ohne, und dazu flackern hin und wieder einzelne Worte für Sekundenbruchteile auf.
SUFFERING
Jimmy Havoc verbrennt in einem verlassenen Gebäude die Insignien von PROGRESS...
ACID
Havoc verpasst Will Ospreay einen krachenden Acid Rainmaker...
PAIN
Ein maskierter Havoc hält den Mittelfinger in die Kamera, während der Gürtel der PROGRESS Championship auf seiner Schulter ruht...
DIE
HAVOC
DIE
Die Szene wechselt. Jimmy Havoc steht gefährlich lächelnd vor einem brennenden Einfamilienhaus, das im Hintergrund langsam in sich zusammenstürzt.
„Leute aus aller Welt sind hierher gekommen, um – was genau zu erreichen? Um sich einen weiteren World Title zu holen? Für den Ruhm, für die Ehre, für die Bewunderung der Fans? Für was genau eigentlich? Wissen die Leute eigentlich, was sie wollen, oder sind sie alle nur Schachfiguren in Eric Riveras Spiel, welches nur zu seinem eigenen Vergnügen stattfindet?“
Offenbar explodiert hinter Havoc gerade die Küche, doch der Engländer zuckt nicht mal kurz zusammen.
„Das ist keine Kritik. Das ist Riveras gutes Recht, würde ich behaupten, und ja, ich glaube sogar, ich werde meinen Spaß an dieser Sache haben. Ich will diesen Titel genauso wie die anderen einunddreißig verdammten Idioten, aber ich werde nicht nur Spaß daran haben, Champion zu werden, sondern auch auf dem Weg dorthin... den Leuten die Schönheit der Schmerzen näher zu bringen – das war zweifellos schon immer mein größtes Talent. Niemand kann ohne Schmerzen leben, ein Leben ohne Leid gibt es nicht. Und ich werde es jedem vor Augen führen, der meint, mich aufhalten zu können...“
Die Dachbalken des Hauses brechen nun in der Mitte durch und hinterlassen ein riesiges Loch zwischen den Ziegeln. Havoc verlässt das Bild, indem er links an der Kamera vorbei geht; die Kamera zoomt nun auf die Überreste des Hauses, welche in den Flammen zu Asche zerfallen. Im Hintergrund sind bereits Sirenen zu hören...
Das Bild wird schwarz und in weißen Lettern steht dort nun:
„JIMMY HAVOC IN ACTION NEXT WEEK“
5. Match - England, Viertelfinale
Will Ospreay besiegt El Ligero, indem er seinen Mexican Splash in einen Powerslam durch den Tisch kontert. (13:22 Minuten) Damit steht Will Ospreay im Halbfinale.
In einem entlegenen Teil des Kolosseums hat Jeremy Borash nun den Mann gefunden, der gleich ein Match gegen Jushin Thunder Liger bestreiten wird – Kazuchika Okada.
„Mr. Okada, es freut mich sehr, dass Sie zu WWN Helios gekommen sind und noch mehr freut es mich, Sie heute zu treffen. Mit welchen Zielen sind Sie hierher nach Amerika zurück gekehrt?“
„Ich will die WWN Olympus Championship, auf jeden Fall“, antwortet Okada mit starkem japanischen Akzent. Offenbar will er seine Sätze möglichst einfach halten. „Der Titel ist neu. Aber wenn man ihn hat, dann heißt das, dass man besser ist als die Besten – also der Allerbeste. Und der bin ich! Jetzt will ich es allen zeigen.“
„Sehr ehrgeizig! Was meinen Sie, können Sie sich vorstellen, eines Tages auch bei RAW oder SmackDown anzutreten?“
„Oh, ich weiß nicht“, meint Okada und lacht. „Never say never, oder so, richtig? Es kann sein. Aber ich hab noch kein Match bei Helios gehabt, also denke ich noch nicht darüber nach. Das kann warten. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich besser ist als Helios. Vielleicht mache ich das, wenn ich hier eines Tages alles erreicht habe.“ Okadas Uhr beginnt zu piepen. „Entschuldigung, Mr. Borash! Ich muss los.“
„Vielen Dank“, sagt Borash noch, bevor Okada sich ins Kolosseum begibt.
6. Match - Japan, Block B
Kazuchika Okada besiegt Jushin Thunder Liger durch Pinfall nach dem Rainmaker. (19:01 Minuten) Kazuchika Okada hat nun 3 Punkte in Block B.
Wieder wird in Eric Riveras Towerbüro geschaltet. Auch dieses Mal ist er in „guter Gesellschaft“, denn die vier Ausschussvorsitzenden des Summit the Olympus Tournaments haben bei ihm Platz genommen: Gedo für Japan, Nigel McGuinness für England, Konnan für Mexiko und Gabe Sapolsky für die USA.
„Meine Herren, ich kann nur hoffen, dass die Show Sie bis zu diesem Zeitpunkt bereits angemessen unterhalten konnte“, sagt er, woraufhin von den vieren ein zustimmendes Raunen ausgeht. Keiner scheint dem widersprechen zu wollen.
„Sehr schön, das ehrt mich und das Turnier gleichermaßen.“ Rivera nimmt einen Schluck aus seinem Wasserglas – zumindest sieht es aus wie Mineralwasser mit Kohlensäure. „Nach zweieinhalb Stunden sind von zweiunddreißig Teilnehmern nur noch achtundzwanzig übrig – und am Ende dieses Abends werden es nur noch sechsundzwanzig sein. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie spannend ich diese Auseinandersetzungen finde.“
„Was meinen Sie denn, wer gewinnt, Mr. Rivera?“, fragt Nigel McGuinness höflich, aber mit einem deutlich bohrenden Unterton. „Wer ist Ihr Favorit?“
„Mein Favorit?“ Rivera lächelt. „Ich habe keinen. Einerseits, weil ich das nicht sollte und andererseits, weil es zu schwierig ist. Jeder der verbliebenen Teilnehmer kann theoretisch gewinnen. Ich traue jedem dem großen Wurf zu. Es ist einfach nicht möglich, den Sieger vorherzusehen. Und als Basileus sollte ich mir ohnehin eine gewisse Neutralität bewahren – sie als Vorsitzende mögen das anders sehen, denn in Ihren Händen liegt nun keine Macht und keine Verantwortung mehr...“
„Irgendwie hätte ich mir eine deutlichere, klarere Antwort gewünscht“, meint nun Gedo. „Diplomatische Aussagen sind unter Politikern ja schön und gut, aber das hier ist immerhin ein sportlicher Wettbewerb – Sie wollen mir doch nicht allen Ernstes weismachen, dass es niemanden gibt, den Sie besonders gehen siegen sehen würden?“
„Das wundert mich, ehrlich gesagt, auch ein wenig“, pflichtet McGuinness ihm bei.
„Aber, aber. Ich bin ein Fan von jedem, der in meinem Kolosseum gute Leistungen zeigt. Wer siegt, ist mir egal, denn er wird letzten Endes ein gerechter Sieger sein. Ich bin ein Fan des Sports, Herrschaften, nicht der Fan eines gewissen Sportlers.“
Da keiner was dagegen einzuwenden hat, fährt Rivera fort: „Eine Sache noch. Ich bin nicht nur ein Fan des Sports, sondern auch der Sportlichkeit. Um mich klarer auszudrücken: wenn ich feststellen muss, dass einer von Ihnen seinem jeweiligen Favoriten in einem Match zu Hilfe kommt oder diesen sonst wie unterstützt, dann wird es Konsequenzen nach sich ziehen. Haben dies alle verstanden?“
„Das wird nicht nötig sein“, meldet sich nun Gabe Sapolsky zu Wort. „Jeder, der hier teilnimmt, ist in der Lage, sich selber zu helfen.“
„Das wollte ich hören. Und nun, Freunde, richtet eure Aufmerksamkeit auf den Ring. Das Main Event wird jeden Augenblick beginnen.“
7. Match - Mexiko, Runde 1
King Cuerno eliminiert Super Fly. (3:05 Minuten) Pentagón Jr. eliminiert Blue Demon Jr. (7:22 Minuten) Drago eliminiert Aero Star. (13:23 Minuten) King Cuerno eliminiert Drago. (13:27 Minuten) Fénix eliminiert El Texano Jr. (18:20 Minuten) Pentagón Jr. eliminiert Fénix. (20:39 Minuten) King Cuerno eliminiert Pentagón Jr. und gewinnt somit die Battle Royal. (24:54 Minuten)
Nach dem Match lässt King Cuerno sich ein Mikrofon geben. Der maskierte Jäger atmet schwer.
„Die Jagd ist abgeschlossen, die Beute erlegt. King Cuerno eliminiert... Drago.“
Die Ankündigung wird mit einigen Buhrufen aufgenommen.
„Und wer die Jagd nicht wert ist, ist für King Cuerno nicht von Nutzen. King Cuerno eliminiert Super Fly.“
Mit dem in etwa gleichermaßen bejubelten und verhassten Sieger, der seinen Triumph gebührend feiert, endet die erste Ausgabe von Helios.
Thursday Night SmackDown #12 in Newark, NJ (20.8.2015)
Kurzfassung:
Thursday Night SmackDown #12 - Prudential Center - Newark, NJ (20.8.2015)
1. Match Paige besiegt Alexa Bliss durch Submission nach dem PTO. (5:32 Minuten)
Die Kamera schaltet auf Emma, die angesichts der neu entfachten Aggressivität ihrer Freundin besorgt aussieht...
Für nächste Woche wird ein Contract Scramble um die #1 Contendership auf den Women's Title angekündigt. Paige, Natalya, Charlotte, Kaitlyn und Lita werden daran teilnehmen!
Breit grinsend marschiert nun Tyler Breeze in die Arena. Er sagt, auch wenn er Bryan NICHT attackiert hat, ist er froh, dass er weg ist, denn das heißt, dass er nun kampflos auf den zweiten Platz vorrücken kann. Er spricht die Herausforderung aus und das "Match" soll beginnen - doch da ist plötzlich das Theme von Daniel Bryan! Er ist offenbar kuriert und nimmt die Herausforderung offiziell an! Tyler kann es einfach nicht glauben!
2. Match - RANKED Tyler Breeze besiegt Daniel Bryan durch Pinfall nach dem Beauty Shot. (10:46 Minuten) Damit liegt Tyler Breeze nun auf Platz 2 und Daniel Bryan auf Platz 3.
Tyler Breeze feiert seinen Sieg ausgiebig, während ein sichtlich enttäuschter Daniel Bryan im Ring sitzen bleibt und auf den Boden starrt...
Bray Wyatt wiegt sich sachte in seinem Schaukelstuhl hin und her. Links und rechts wird er von Bo Dallas und Chris Hero flankiert. Wyatt meint, der ständige Schlagabtausch zwischen den beiden lässt kein eindeutiges Urteil darüber zu, wer wirklich der bessere Anführer sei. Styles mag im Ring besser sein, aber es gehört mehr dazu, so Wyatt. Daher fordert er AJ Styles und den Bullet Club zu einem 5-on-5 Elimination Tag Team Match bei der Survivor Series heraus!
3. Match Luke Harper besiegt Colin Cassady durch Pinfall nach der Discus Clothesline. (3:28 Minuten)
Kaum ist das Match vorüber, da taucht plötzlich hinter ihm Karl Anderson auf und verpasst ihm den Gun Stun! Harper taumelt umher und rennt anschließend noch in die Gallows Pole von Doc Gallows. Styles kommt durchs Publikum und schaltet Rowan mit einem Tornado DDT von der Barrikade aus! Anderson und Gallows zeigen die "Too Sweet"-Geste und posieren höhnisch grinsend über dem gefallenen Luke Harper. Styles kommt dazu und erklärt, dass er die Herausforderung von Wyatt annimmt! Bei der Survivor Series werde der Bullet Club den Wyatts ihre Dämonen austreiben.
Seine beiden Freunde TJ Perkins und Zema Ion waren Wade Barrett moralisch so überlegen, dass sie ihn haben gewinnen lassen, erklärt Ethan Carter III. Nun wird er selber jedoch gegen den letzten Herausforderer von Barrett seine Überlegenheit im Ring demonstrieren - und falls er gewinnt, und das werde er, dann will er ein United States Championship Match!
4. Match Ethan Carter III besiegt Drew McIntyre durch Pinfall nach dem One Percenter. (11:19 Minuten)
Vergnügt lachend verlässt EC3 den Ring und lässt sich von seinen beiden Freunden feiern. Die Kamera schaltet auf den US Champion Barrett, der das Match betrachtet hat. Mit ernster Miene wendet er sich ab...
Adrian Neville steht backstage bei Tom Phillips. Er hat sich lange nicht mehr blicken lassen, um ein bisschen Abstand von all den Fragen zu bekommen. Er meint, er habe gegen Daniel Bryan nur getan, was getan werden musste. Es mag seine Schuld sein, dass das Knie verletzt ist oder zumindest war, aber so ist dieser Sport nun einmal. Heute wird er seinen Titel gegen Ricochet aufs Spiel setzen und er ist gespannt darauf, ob er ihn dieses Mal besiegen kann.
5. Match Kevin Owens besiegt Rhyno durch Pinfall nach der Pop-up Powerbomb. (8:20 Minuten)
Nach dem Match setzt es eine weitere Powerbomb gegen Rhyno! Nun meldet sich Owens mal wieder zu Wort. Roode behauptet, er habe damals nur verloren, weil er abgelenkt war, doch er glaubt zu wissen, dass das nichts weiter war als eine billige Ausrede; wäre Roode wirklich so schwer getroffen von James Storms Schicksal, wie er behauptet, warum attackiert er dann ihn und nicht Wade Barrett, den eigentlichen Schuldigen? Owens meint, Roode sei nichts weiter als ein Schwätzer, der für ein Titelmatch jede noch so dreiste Lüge erzählen würde. Es sei nicht seine Art, den weißen Ritter der Erlösung zu spielen, doch bei der Survivor Series wird er Roode seine Lügen austreiben und ihn so fertig machen, wie er Christian fertig gemacht hat.
Backstage wird Tyson Kidd von Evan Bourne abgefangen, der mit ihm um seinen vierten Platz kämpfen möchte! Kidd sieht nicht besonders begeistert aus, aber im Grunde hater ja keine andere Wahl.
6. Match - RANKED Tyson Kidd besiegt Evan Bourne durch Submission nach dem Sharpshooter. (7:05 Minuten) Damit ist Tyson Kidd weiterhin auf Platz 4 und Evan Bourne auf Platz 5.
Emma trifft backstage auf John Morrison. John fragt Emma, ob sie Paige gesehen habe, was Emma verneint. Seit dem Match sei sie wie vom Erdboden verschluckt. Beide machen sich Sorgen um ihre gemeinsame Freundin. Während JoMO glaubt, dass Samuel Shaw schon seinen schlechten Einfluss auf sie ausgeübt hat, glaubt Emma eher, dass Paige frustriert ist, weil sie sie bisher nicht besiegen konnte. Sie einigen sich darauf, sich aufzuteilen und sie zu suchen.
Vor dem Main Event wird kurz auf Ricochet geschaltet, der gerade aus seinem Locker Room kommt und äußerst entschlossen aussieht. Für ihn geht es zum ersten Mal um die Cruiserweight Championship!
7. Match - Cruiserweight Championship Match Adrian Neville besiegt Ricochet durch Pinfall nach dem Red Arrow. (17:33 Minuten) Damit ist Adrian Neville noch immer Cruiserweight Champion.
Mit dem triumphierenden Adrian Neville im Bild geht SmackDown zuende.
Es ist Donnerstagabend, das Prudential Center in Newark, New Jersey ist mit 18700 Zuschauern restlos ausverkauft – das kann nur eins bedeuten: es ist Zeit für Thursday Night SmackDown!
„Herzlich willkommen zu SmackDown!“, sagt Renee Young und eröffnet damit nach dem Feuerwerk ganz offiziell die Show. Nur wenige Sekunden später spielt das Theme von Paige. Vom Frohsinn der letzten Wochen scheint nicht viel übrig zu sein; sie macht einen ernsten, fokussierten, vielleicht sogar etwas gefährlichen Eindruck. Sie unterlässt sogar ihren bekannten Schrei auf dem Apron. Ihre Schultern hängen ein wenig; nach ihrem Entrance richtet sie ihren angriffslustigen Blick auf die Bühne. Ihre Gegnerin ist Alexa Bliss, die auch nicht besonders begeistert aussieht – kein Wunder nach den Geschehnissen der letzten Tage –, doch mit dem grimmigen Ausdruck auf dem Gesicht der Anti-Diva kann sie nur schwer mithalten. Jason Ayers lässt die Glocke läuten, es geht los!
Paige besiegt Alexa Bliss durch Submission nach dem PTO. (5:32 Minuten)
Da Paige den Griff nach dem Glockenschlag nicht läutet, muss Ayers die beiden gewaltsam voneinander trennen. Die Security ist zwar schon auf dem Weg, doch Paige stolziert einfach an ihnen vorbei und verlässt mit einem fiesen Grinsen auf dem Gesicht die Arena. Die Kamera schaltet nun auf Emma, die sich das Match backstage angesehen hat. Die Angriffslust ihrer Kollegin scheint ihr große Sorgen zu bereiten... sie wendet den Blick ab und verlässt den TV-Raum schließlich.
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„Wie wir soeben erfahren haben, wird es in einer Woche bei der letzten SmackDown-Ausgabe vor der Survivor Series zu einem #1 Contender's Contract Scramble für die Women's Championship kommen! Paige, Natalya, Lita, Charlotte und Kaitlyn wurden als Teilnehmerinnen ausgewählt – tja, hätte Alexa Bliss heute gewonnen, dann wäre sie vielleicht dabei.“
„Meine Favoritin ist hier ganz klar Paige. Diese neu gewonnene Aggressivität wird sie in gewaltige Sphären befördern. Genau DAS ist es, was Paige gefehlt hat!“, meint Matt Striker, unterbricht seinen Monolog aber, als das Theme von Tyler Breeze zu spielen beginnt. Prince Pretty begibt sich breit grinsend wie schon lange nicht mehr zum Ring, natürlich fortwährend Selfies machend und die buhende Crowd komplett ignorierend. Er schwingt sich ins Seilgeviert und lässt sich dort ein Mikrofon geben.
„Hey, ich hab Daniel Bryan zwar wirklich nicht angegriffen“, beginnt er und erntet dafür nur noch mehr Heat, „aber es spielt mir schon in die Karten, das gebe ich zu! Also, bringen wir das hier einfach hinter uns. Meine Sperre ist vorbei und daher fordere ich Daniel Bryan zu einem Match um seinen zweiten Platz heraus.“
Drake Wuertz beginnt, zu zählen, aber Daniel Bryan erscheint nicht. Five! Six! Seven! Breeze will den Ring schon fast wieder verlassen – DOCH PLÖTZLICH SPIELT DAS THEME VON DANIEL BRYAN! Breeze bleibt ungläubig stehen, doch seine Verblüffung verwandelt sich blitzschnell in Ärger, als er den leibhaftigen Daniel Bryan die Arena betreten sieht – kein Tape am Knie, nichts! Er sieht gesund aus! Die Halle explodiert! Breeze hat nun keine Wahl mehr, als das Match durchzuziehen, das er heraufbeschworen hat!
Tyler Breeze besiegt Daniel Bryan durch Pinfall nach dem Beauty Shot. (10:46 Minuten) Damit liegt Tyler Breeze nun auf Platz 2 und Daniel Bryan auf Platz 3.
„Unglaublich... Breeze hat es geschafft! Er steht nun direkt hinter Ricochet!“, staunt Renee Young. „Ich gebe es ungern zu, aber ich bin beeindruckt!“
Breeze verlässt cool wie eh und je den Ring, während Bryan im Ring zurückbleibt und dort mit ausdruckslosem Gesicht auf den Boden starrt...
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Ein dunkler Raum, spärlich von Fackellicht umleuchtet... in der Mitte sitzt Bray Wyatt in seinem Schaukelstuhl und wippt leicht hin und her. Rechts und links neben ihm stehen seine neuesten Mitstreiter, Bo Dallas und Chris Hero.
„Reife Leistung, Allen, reife Leistung – wirklich! Das hast du gut gemacht... ich wusste, wenn sich in deinem verworrenen Geist erst einmal die Aggression Bahn bricht, wird man dich nicht mehr aufhalten können... und du hast es geschafft, ja! Du hast mich besiegt! Aber was hat es dir letzten Endes genützt, Mann? Nicht viel, oder? Merk dir eines, AJ Styles – du magst der bessere Wrestler sein, doch der größere Anführer bin ICH!“
Wyatt erhebt sich und grinst von oben herab in die Kamera.
„Ich mach dir keinen Vorwurf, AJ – du hast diese Truppe ja nicht selber ins Leben gerufen. Nein, du warst nur zur rechten Zeit am rechten Ort und hast einen Clan übernommen, den ein anderer Mann für dich aufgebaut hat... das ist keine große Leistung! Aber weißt du was? So lange wir uns nur Woche für Woche gegenseitig attackieren, werden wir niemals herausfinden, wessen Worte wirklich Wahrheit enthalten... die Survivor Series ist um die Ecke, Mann! Ihr seid fünf, wir sind fünf... na, Allen? Klingelt's? Lass mich bald deine Antwort wissen...“
Wyatt dreht die Kamera nach unten, sodass man nur den schmutzigen Fußboden sieht. Plötzlich wird sie jedoch nach oben gerissen und Wyatt starrt mit seinem verrückten Blick in die Linse.
„RUN!“
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Luke Harper tritt heute gegen einen Debütanten an: den noch größeren Colin Cassady, der von Enzo Amore und Carmella begleitet wird. In Lukes Ecke steht Erick Rowan.
Luke Harper besiegt Colin Cassady durch Pinfall nach der Discus Clothesline. (3:28 Minuten)
Lange hat Harper jedoch nicht Zeit, um seinen Sieg zu genießen, denn plötzlich taucht Karl Anderson hinter ihm auf, dreht ihn herum und verpasst ihm den Gun Stun – Harper taumelt durch den Ring – genau auf Doc Gallows zu, der ihm noch die Gallows Pole verpasst! Erick Rowan will schnell angreifen, aber nun kommt auch noch AJ Styles durch das Publikum geschossen, springt auf die Barrikade und verpasst ihm von diesem einen Tornado DDT! Harper und Rowan sind ausgeschaltet! Anderson und Gallows posieren mit der „Too Sweet“-Geste über dem niedergestreckten Luke Harper und grinsen dabei sichtlich zufrieden in die Kamera. Auch AJ betritt nun den Ring und schnappt sich ein Mikrofon.
„Es ist niemals gut, wenn man einen Kampf beginnt, den man nicht gewinnen kann. Bray Wyatt, betrachte deine Herausforderung als angenommen! Bei der Survivor Series werden wir deiner Bande von Bekloppten ihre Dämonen austreiben... CAUSE WE'RE THE BULLET CLUB AND ALL WE DO IS TOOOO SWEEEEET!“
Mit den drei Mitgliedern des Bullet Club, die noch immer triumphierend über Harper posieren, geht die Show in eine erneute Werbepause.
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SUPERIOR haben sich wieder einmal im Ring versammelt. Ethan Carter III, TJ Perkins und Zema Ion haben sich nebeneinander aufgestellt und EC3 richtet das Wort an die Crowd.
„Nach den letzten beiden Wochen könnte man meinen, SUPERIOR sei am Boden. Aber nein, Freunde, weit gefehlt! Niederlage ist nicht gleich Niederlage! Man muss in der Lage sein, die höheren Zusammenhänge zu erkennen. Seien wir ehrlich: wären DJZ und TJP Wade Barrett nicht so sehr moralisch überlegen, dass sie sich freiwillig vom Bullhammer erwischen ließen, dann wären die Dinge ganz anders ausgegangen! Es immer leicht, mit dem Finger auf Leute zu zeigen und zu lachen, besonders, wenn man die edlen Beweggründe eines Mannes nicht versteht!“
Weite Teile des Publikums spenden laute Buhrufe, hier und da brandet aber auch Beifall für die Worte Carters auf.
„Aber zurück zum Geschäft! Heute werde ich, Ethan Carter III, gegen den Mann antreten, der zuletzt an Wade Barrett gescheitert ist, nämlich Drew McIntyre. Und ich finde, wenn ich meine sportliche Überlegenheit ihm gegenüber unter Beweis gestellt habe, verdiene ich ein Titelmatch gegen Wade Barrett!“
Wieder erntet Carter einiges an Heat, doch die Reaktion des Publikums schlägt schnell um, als Drew tatsächlich die Arena betritt! Er macht einen sehr entschlossenen Eindruck, und das muss er auch sein, denn er hat einiges aufzuholen! Schnell begibt er sich in den Ring und nimmt seine Positon EC3 gegenüber ein. Let's go!
Ethan Carter III besiegt Drew McIntyre durch Pinfall nach dem One Percenter. (11:19 Minuten)
Während das Team seinen großen Sieg gebührend feiert, schaltet die Kamera backstage, wo Wade Barrett steht. Er hat das Match offenbar genau beobachtet. Mit ernster Miene wendet er sich ab...
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Der Cruiserweight Champion, Adrian Neville, ist wieder da – und er wird backstage von Tom Phillips interviewt!
„Adrian, wir haben dich lange nicht mehr bei SmackDown gesehen...“
„Das war notwendig“, meint Neville und rückt den Gürtel um seinem Bauch herum etwas zurecht. „Ich musste den Kopf frei bekommen, der Presse entfliehen und all das. Der Trubel nach Hell in a Cell war mir einfach zu viel.“
„Und dieser Trubel kam bestimmt durch den brutalen Indian Deathlock zustande, den du gegen Bryan angewandt hast?“
„Natürlich, was sonst... im Ernst, warum wird deswegen so ein Aufriss gemacht? Ja, ich habe mir eine Verletzung zunutze gemacht. Vielleicht hätte nicht jeder das getan, aber ich hab es. Es war eine ganz normale Matchsituation! Warum soll ich da auch noch Rücksicht drauf nehmen? Es war immerhin sein Wunsch, trotz Verletzung gegen mich anzutreten!“
„Nun gut. Was steht als Nächstes für dich an?“
„Etwas sehr spannendes, Tom“, meint Neville. „Ich trete zum zweiten Mal gegen Ricochet an, doch dieses Mal kann er den Titel gewinnen, wenn er es richtig anstellt. Das wird ein Fest, versprochen.“
Mit diesen Worten verlässt der Champion den Backstagebereich.
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Von einem Champion zum Nächsten: Kevin Owens betritt die Arena! Die Arena ist zwiegespalten ob des Kanadiers, doch hier und heute scheinen die Pops tatsächlich zu überwiegen.
„Owens hat seine Prellung offenbar auskuriert und kann wieder antreten, aber so, wie ich das verstanden habe, geht es nicht um den Titel“, erklärt Renee Young.
„Ist doch egal! Es ist Kevin Owens! Man kann ihn mögen oder nicht, aber er ist ein großartiger Champion. Anstatt sich einfach bis Survivor Series freizunehmen, lässt er uns an einem weiteren Match teilhaben!“
Und dieses Match... ist gegen Rhyno! Der bisher erfolglose ECW-Veteran begibt sich zügig zum Ring und scheint es kaum erwarten zu können, Owens in seine Einzelteile zu zerlegen!
Kevin Owens besiegt Rhyno durch Pinfall nach der Pop-up Powerbomb. (8:20 Minuten)
Nach dem Match ist Owens aber noch nicht fertig; er schnappt sich den völlig erschöpften Rhyno und streckt ihn mit einer zweiten Powerbomb endgültig nieder! Für die Aktion erntet Owens sogar einigen Beifall. Nun aber greift der Champion nach einem Mikrofon.
„Bobby Roode“, keucht er, „deine Lügen sind mir schon jetzt über! Du hast also nur verloren, weil du an deinen kleinen Kumpel James Storm gedacht hast? Wer zum Teufel soll dir das abnehmen, Mann? Glaubst du die Scheiße denn eigentlich selber? Erklär mir eins! Wenn Storm dir so viel bedeutet, warum greifst du dann MICH an und nicht Wade Barrett? So weit ich weiß, hat ER ihn ins Krankenhaus geprügelt und nicht ich!“
Owens macht eine kurze Atempause.
„Du bist nichts weiter als ein erbärmlicher Schwätzer, Bobby, ein Schwätzer, der sich selbst für die verrücktesten Ausreden nicht zu schade ist. Im Ernst, Mann, ich bin ja schon ein mieses Arschloch, aber du? Du toppst ja wirklich alles! Du würdest doch für ein Titelmatch sogar behaupten, dass deine Mutter gestorben wäre, oder? Hey, ich bin ja wirklich nicht in der Position, hier den weißen Ritter der Erlösung zu spielen und das ist auch gar nicht meine Absicht, aber ich hasse Lügner wie dich. Ich bin ein Arschloch, ja, aber ich habe wenigstens nie einen Hehl daraus gemacht! Gott, wie ich mich schon drauf freue, dir deine Lügen aus dem Leib zu prügeln! Ich werde dich so fertig machen, wie ich Christian fertig gemacht hab – ach was, wenn ich mit dir fertig bin, wirst du dir wünschen, dass ich dich stattdessen durch dieses verfickte Käfigdach gepiledrivet hätte!“
Owens wirft das Mikrofon auf den Boden, schnappt sich seinen Gürtel und verlässt mit diesem die Arena, während sich einige Refs um Rhyno kümmern.
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Backstage trifft Tyson Kidd, der gerade auf einer Kiste sitzt und Musik hört, auf Evan Bourne. Tyson macht ein unbequemes Gesicht und nimmt die Kopfhörer ab.
„Ich weiß schon“, meint Kidd. „Wir treffen uns gleich draußen.“
„Alles klar, Amigo“, meint Bourne grinsend und macht sich auf den Weg zur Arena.
Tyson Kidd besiegt Evan Bourne durch Submission nach dem Sharpshooter. (7:05 Minuten) Damit ist Tyson Kidd weiterhin auf Platz 4 und Evan Bourne auf Platz 5.
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Emma sucht sich im Backstagebereich ziellos nach etwas um, wie es scheint und rennt dabei mitten in John Morrison hinein.
„Oh, entschuldige, John. Ich suche nach Paige...“
„Macht doch nichts. Was? Paige? Du kannst sie also auch nicht finden?“
Die beiden gucken sich verdutzt an. „Nein“, meint Emma. „Seit dem Match vorhin ist sie verschwunden. Ob sie schon die Arena verlassen hat?“
„Die Idee hatte ich auch schon, aber die Parkplatzwächter haben gemeint, sie war noch nicht da“, murmelt Morrison. „Ich kapier das nicht... was ist nur mit ihr los? Daran ist bestimmt dieser verdammte Shaw Schuld...“
„Oder aber sie ist frustriert, weil sie letzte Woche erneut verloren hat. Ich denke, wir sollten uns lieber aufteilen, damit wir sie finden“, meint Emma. Morrison nickt.
„Okay, dann bis nachher. Viel Erfolg!“
Die beiden setzen ihre Suche in verschiedene Richtungen fort. Kaum sind die beiden weg, öffnet sich die Tür des Heizungskeller, aus dem ein Paar finster blickender Augen herausschaut...
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Es ist Main Event Time! Vor dem Cruiserweight Championship Match wird noch einmal kurz auf Ricochet geschaltet, der gerade aus seinem Locker Room kommt. Er macht einen sehr determinierten Eindruck und scheint dieses Match unbedingt gewinnen zu wollen!
„THE FOLLOWING CONTEST IS SCHEDULED FOR ONE FALL – AND IT IS FOR THE CRUISERWEIGHT CHAMPIONSHIP! Introducing first – the challenger... from Boyle Heights, California, weighing 164 pounds... RICOCHET!“
Ricochet rudert ein wenig mit den Handgelenken, um sich vor dem größten Match seiner WWN-Karriere zu lockern.
„AND... from Newcastle, England, weighing 194 pounds... HE IS THE CURRENT CRUISERWEIGHT CHAMPION... ADRIAN NEVILLE!“
Vor dem Match geben die beiden sich nochmal die Hand, doch nun gibt es keine Zurückhaltung mehr! Main Event Time in Newark!
Adrian Neville besiegt Ricochet durch Pinfall nach dem Red Arrow. (17:33 Minuten)
„YOUR WINNER... AND STILL CRUISERWEIGHT CHAMPION – ADRIAAAAN NEVIIIILLE!“
„Er hat es wieder mal geschafft! Neville verteidigt erneut den begehrten Cruiserweight Title!“, verkündet Matt Striker beeindruckt. Neville hilft seinem geschlagenen Gegner auf die Füße; Ricochet streckt daraufhin Nevilles Arm in die Luft und zollt ihm Respekt, dann verlässt er den Ring, sodass der Champion in Ruhe feiern kann – und damit endet diese Ausgabe von Thursday Night SmackDown.
Das ist im Grunde ein Championship Scramble, nur dass es eben nicht um den Titel, sondern um den Status als #1 Contender geht, bzw. um den Vertrag um ein Titelmatch gegen Emma.
Diese Cruiserweight Geschichte gefällt mir richtig gut. Tyler Breeze finde ich sehr gut dargestellt, dass Neville Champion bleibt ist sowieso die richtige Entscheidung und Tyson Kidd finde ich da auch recht interessant.
EC3 besiegt Drew McIntyre meh.
Die Wyatt vs. Bullet Club Fehde finde ich auch richtig klasse. Ich hoffe dass die Wyatts dem Bullet Club den Arsch aufreissen.
Die Promo von Owens finde ich richtig richtig gut.