Saustarker Opener, insbesondere durch die Heyman-Promo. Omega vs. Styles auch wieder wirklich gut, das anschließende Match gefällt mir, auch dass Evans nicht mal eben in fünf, sechs Minuten abgefertigt wurde. Die Sache mit Galloway / Empire dahinter könnte dabei noch interessant werden. Schöne Promo von Lashley, mal gut, in der Storyline auch so was zu sehen. Die Idee um den Shogun und Suzuki etc. weiß zu gefallen, dass Go hier siegt, war abzusehen und lässt Fragen offen. Wie wird's jetzt weitergehen? Bekommt Okada noch eine Chance? Aber gut, weiter. Raquel ist aktuell einer meiner Lieblingscharaktere, die Frau hat's einfach drauf. Der Dialog zwischen Johnny und Taya im Anschluss war durchaus amüsant! Gutes Interview mit Joe, den Sieg der Authors habe ich gefeiert. Pentagón ist 'ne coole Sau und Lesnar ist King. 'nuff said. Sehr starke Ausgabe, gerade bei den Dialogen dieses Mal.
Noch bevor die heutige Ausgabe von IWC Explosion startet, sehen wir jetzt einen Backstage-Peak, wo sich Finn Bálor & Beer Money auf dem Korridor befinden. Das Tag Team wirkt dabei nicht gerade erfreut. Finn: Jungs, ich brauch euch heute Abend wieder… Bobby: Wir müssen das beenden. Finn: Was? Bobby: Du hast uns schon verstanden, wir sind durch. Es war nie unser Ziel, die Handlanger des Netzwerks zu sein, wir sind einfach 2 Jungs, die Geld & Bier genießen. Finn: Ich kann euch Geld & Bier geben! Bobby: Sorry, Mann, aber daraus wird nichts. Glaubst du, uns macht es Spaß, jede Woche von Brock Lesnar verprügelt zu werden? James hat jetzt schon nen geschwollenen Ellbogen und kann kaum zuschlagen, was sollen wir noch riskieren? Knochenbrüche? Mann, das ist es uns echt nicht wert. Such dir 2 andere Trottel, die für dich die Drecksarbeit machen, aber wir sind durch mit dir. Finn: Hey, bleibt hier!
Finn Bálor kann aber nichts mehr ausrichten, James Storm & Bobby Roode verlassen ihn und gehen aus dem Bild, weshalb der Leader des Netzwerks allein und enttäuscht/nachdenklich zurückbleibt.
In der Halle wird nun das Intro abgespielt und das Feuerwerk gezündet, bevor uns unsere Kommentatoren Mauro Ranallo & Corey Graves zu einer neuen Ausgabe von IWC Explosion live aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia begrüßen! Als Mauro kurz das Programm für den heutigen Abend anspricht, auf dem unter anderem ein Women´s Championshup Gold Rush Match, das Comeback von Kassius Ohno, der sich jetzt Chris Hero nennt, und ein Career Threatening Match von Matt Riddle stehen, bevor sich Corey Graves auch schon an Toni Storm aufgeilen anfängt und in höchsten Tönen von ihr schwärmt. Mauro erinnert Corey zwar daran, dass sie erst 20 sei, aber das hält Corey nicht davon ab, weiter davon zu reden, wie toll sie ist und diese Schwärmerei eskaliert nur noch weiter, als auch schon Tonis Musik bedeutet und das erste Match des Abends ansteht!
1st Match – Women´s Championship Gold Rush Match: Toni Storm besiegt Nikki Storm via Pin nach einer Sunset Flip Powerbomb (09:45)
Dieser Sieg war so wichtig für Toni Storm! Während die geschlagene Nikki Storm sich mit noch schmerzendem Kopf in eine Ecke robbt und dort ihrer Gegnerin mit düsterem Blick zuschaut, steigt diese auf den Turnbuckle und feiert unter deutlich hörbaren Pops ihren großen Erfolg. Doch es scheint, als wolle die blutjunge Neuseeländerin ihren Sieg nicht allein feiern, denn kurz darauf steigt sie bereits wieder von den Seilen herab und reicht mit ihrem Arm nach draußen, um sich ein Mikrofon geben zu lassen. Noch bevor Nikki die Halle verlassen hat, beginnt Toni schon zu sprechen.
„Meine Worte waren weder leere Drohungen noch Versprechen, die ich nicht halten konnte. Ich habe angekündigt, abzuliefern und jetzt seht mich an, genau das habe ich getan! Ich habe Nikki Storm besiegt und dadurch meine Chancen auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt. Und wisst ihr, wem ich das zu verdanken habe? Es sind zwei Personen! Die eine bin ich selbst, doch die andere, und sie hat womöglich den wichtigsten Anteil daran, ist eine junge Frau in meinem Alter, die mich durch ihren Kampfgeist und ihre beeindruckenden Leistungen immer und immer wieder dazu motiviert, mein Bestes zu geben. Jusation, bitte komm zu mir in den Ring. Ich will dir ein paar Worte sagen, und zwar von Angesicht zu Angesicht. Das ist mir wichtig, sehr wichtig sogar!“
Und es dauert auch gar nicht mal so lange, da betritt tatsächlich Jusation die Arena! Auch sie bekommt einiges an Pops zu hören, was sie auch lächelnd annimmt und sogar mit den Fans in der ersten Reihe abklatschen lässt, doch wirkt sie aus irgendeinem Grund ein wenig verhalten, ihr Lächeln gar ein wenig gezwungen, was sich auch nicht ändert, als sie schließlich durch die Seile in den Ring steigt. Toni scheint das allerdings nicht zu bemerken, denn sie umarmt Jusation bei ihrer Ankunft im Ring überschwänglich und flüstert ihr was ins Ohr, woraufhin Ju abermals verhalten lächelt und schließlich Tonis Arm in Siegerpose in die Luft streckt, was die Blondine zum Strahlen und das Publikum abermals laut zum Jubeln bringt. Nach einer Weile lässt Ju ihren Arm sinken und lehnt sich zwar betont lässig, aber mit einer Miene in die Ecke, die „Was kommt jetzt?“ sagt – das oder etwas in diese Richtung.
„Ju, wie ich schon sagte, ohne dich hätte ich heute wohl nicht gegen Nikki gewonnen“, betont Toni noch einmal ganz ausdrücklich. „Wir beide sind in verschiedenen Gruppen und wir beide haben noch immer gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen. Wir haben es noch nicht geschafft, aber genau deswegen müssen wir dran bleiben! Es kann durchaus passieren, dass wir schon im Halbfinale aufeinander treffen, vielleicht auch erst im Finale. Vielleicht aber auch gar nicht. Ju, gegen dich anzutreten – allein der Gedanke daran lässt mich emotional werden, du merkst es sicherlich schon. Spätestens in diesem Moment wird aus einer Freundschaft eine Rivalität. Du würdest genauso sehr alles geben wie ich, auch wenn unsere Freundschaft stärker ist als alles andere auf dieser Welt! Aber wir haben eben dasselbe Ziel. Selbst wenn die Eine von uns am Ende an an der Anderen scheitern wird, bin ich davon überzeugt, dass das Band zwischen uns zweien nicht reißen wird! Jusation, gib mir deine Hand. Lass uns etwas versprechen, ja? Dass wir, egal, wie schwierig es auch werden wird, niemals nachlassen. Dass wir unsere Gefühle niemals unseren Kampfgeist übermannen lassen und dass wir alles geben werden, um IWC Women's Champion zu werden, ohne Rücksichtnahme!“
Jusation kommt schließlich aus ihrer Ecke, noch immer mit dem verhaltenen Lächeln auf dem Gesicht, und nimmt Tonis Handshake an, ehe diese mit einer unheimlich herzlichen Umarmung über ihre Freundin herfällt. Abermals erwidert Ju den Knuddler nicht annähernd so fest wie den, den sie erhält – doch spätestens, als die Musik Jinnys in der Halle zu spielen beginnt und laute Buhrufe diese erfüllen, vergeht selbst Toni die Lust aufs Drücken. Wenig überraschend hat auch Jinny ein Mikrofon dabei.
„Gott, ist das herzerwärmend! So viel Liebe und Zuneigung, so eine enge, unerschütterliche Freundschaft... es kann einem glatt kotzübel werden bei dieser Scheiße. Hey, Sonnenscheinchen, nur mal so zur Info: du feierst ein wenig frühzeitig mit deiner Freundin. Es ist vollkommen egal, ob du die Gruppenphase überstehst und selbst wenn du ins Finale kommst, kannst du dir auch davon letztendlich nichts kaufen. Und weißt du auch, warum? Weil dieses Dream Match zwischen euch zwei Herzchen ganz bestimmt nicht im Finale stattfinden wird. Eine von euch wird die andere entweder bereits vorher rauskicken oder wir werden es gar nicht erst zu sehen bekommen. Vor euch steht eine bereits sichere Finalisten, auch wenn ihr Turteltäubchen euch dessen offenbar nicht bewusst seid. Ganz egal, ob du ins Finale kommst oder ob Jusation es schafft – und, ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass auch nur eine von euch das Halbfinale erreichen wird – spätestens bei mir ist Endstation! Du kannst von mir aus gerne weiter in deiner Traumblase leben, Toni, und glauben, dass eine von euch schon Champion wird, wenn ihr nur ganz fest daran glaubt. Ich für meinen Teil lebe aber in einer Welt, die sich Realität nennt. Diese Realität ist vielleicht nicht so kunterbunt wie deine Traumblase und es herrscht nicht durchgehend Friede, Freude, Eierkuchen. Und Gott, Harmonie ist hier auch nicht immer an der Tagesordnung, aber weißt du, warum diese Realität trotzdem schön ist? Weil sie ECHT ist. Der Unterschied zwischen deinem Traum und meiner Vorhersage ist, dass du, wenn du den Titel gewinnst, gegen Sonnenaufgang aus deinem Traum erwachst und dich darüber ärgerst, dass es alles nie passiert ist. Wenn ICH diesen Gürtel in die Höhe strecke, dann werden diese Leute buhen, was das Zeug hält, sie werden mich noch mehr hassen, als sie es jetzt schon tun und ich werde euch alle im Nacken sitzen haben, aber das ist mir völlig egal – weil es verdammt nochmal real ist. Ich bin Realist. Ihr zwei seid nichts weiter als peinliche Träumerinnen. Und wenn dieser kleine Weckruf euch noch nicht gründlich die Laune verdorben hat, dann wird es spätestens am 2. Oktober passieren, wenn ihr ein für alle Mal einsehen müsst, dass nicht jede Frau, die in jungen Jahren in den Ring steigt, auch zum Champion geboren ist.“
Damit steckt Jinny das Mikrofon in ein Hüfthalfter und liefert sich mit der sichtlich aufgebrachten Toni Storm einen intensiven Staredown. Während Toni sich mit funkelndem Blick aufs Top Rope lehnt und Knightsbridge's Own anstarrt, steht Jusation mit verschränkten Armen neben ihr und starrt ebenfalls zu Jinny herunter, aber deutlich ruhiger, fokussiert, mit zusammengezogenen Brauen, aber eben zurückhaltend wie zumeist. Mit diesen hochinteressanten Bildern geht die Show in eine Werbeunterbrechung.
Backstage sehen wir nun Jeremy Borash in der Interview-Zone und sein heutiger Gast ist jemand, den wir in den letzten Monaten nur selten im TV gesehen haben. JB: Ladies & Gentlemen, was für ein Start in diese Ausgabe von IWC Explosion! Das Women´s Championship Gold Rush Tournament spitzt sich zu mit folgenden Zwischenständen vor der letzten Runde: Group A: 1. Nixon Newell – 2 Points 2. Sasha Banks – 1 Point 3. Jusation – 1 Point 4. Mandy Leon – 0 Points
Group B: 1. Ivelisse – 2 Points 2. Jinny – 1 Point 3. Toni Storm – 1 Point 4. Nikki Storm – 0 Points
2 Matches wird es pro Gruppe noch geben, dazu kommen die Semifinal-Matches, bevor die erste IWC Women´s Championesse bei IWC Highway To Hell am 2. Oktober 2016 offiziell gekürt wird! Die Frauen also mit einer Exposure, wie sie es sich immer schon verdient hatten, ein männlicher Kollege aber hat sich letzte Woche ebenfalls zurück ins TV gekämpft und zwar attackierte er Drew Galloway und machte damit unbewusst den Save für Jack Evans, der zuletzt ein Opfer des Schotten wurde. Matt, was war ihr Antrieb zu dieser Tat? Matt: Ich musste es einfach tun. Drew Galloway hat The Empire zerstört, er hat Brad verletzt und keine Gelegenheit ausgelassen, uns herunterzumachen, wieso sollte ich mir das gefallen lassen? The Empire stand nie dafür, Sachen einfach fallen zu lassen. Wir kämpfen für das, wofür wir stehen und wenn Drew das nicht länger akzeptieren will und uns zusätzlich noch in den Rücken fällt, dann spielen wir mit, ganz simpel. JB: Es war also keine Aktion zur Rettung von Jack Evans? Oder können wir ihn demnächst als Teil des Empires erwarten? Matt: Nein, das halte ich für ausgeschlossen. Jack Evans ist mir bei der ganzen Sache ziemlich egal, das ist eine Sache zwischen Drew und uns und wir werden das auch so klären. JB: Du hast Chad Gable dabei, den, in der Verletzungspause von Brad Maddox, letzten verbliebenen Partner aus Empire-Zeiten. Wie sehen die nächsten Pläne für euch als Team aus? Matt: Zuerst einmal wollen wir Drew Galloway beenden und uns gleichzeitig als eigenständige Marke festigen, die nicht von Adam Cole oder AJ Styles abhängig ist. The Empire lebt, The Empire kämpft und The Empire will rise! JB: Ist das Trios Tournament vielleicht eine Option? Matt: Natürlich. Das Trios Tournament ist aktuell ein klares Ziel von uns und wir haben auch schon den Matchplan ausgearbeitet. Brad & Chad werden um die Tag Team Championships kämpfen, i…
Weiter kommt Taven jedoch nicht mehr, denn plötzlich betritt Drew Gulak die Interview-Zone und schaut einfach nur Taven an. Matt: was? Du, ich weiß, dass ich eine Augenweide bin, aber… Drew: Sei still. Mein Name ist Drew Gulak und ich bin aus einem bestimmten Grund hier. Ich möchte der Welt und besonders dem Netzwerk sagen, dass wir gekommen sind, um das Regime zu stürzen und die Macht auf die Wrestler zu verteilen! Das Konzept der Autoritätsperson ist ausgelutscht, die IWC muss wieder eine freue Liga werden und es kann nicht sein, dass Wrestler von euch einfach genommen und misshandelt werden, wie es mit Johnny Gargano passiert ist! Wir sind deshalb hier, um Johnny zu rächen und dich, Finn Bálor, zu stürzen!
Neben Gulak betreten nun Tony Nese & Trent Barreta das Bild und drängen Taven & Borash langsam raus. Drew: Letzte Woche wurden Tony & ich einfach an die Authors of Pain verfüttert. Wir wussten vorher nicht, was passiert, ich dachte, wir würden gegeneinander kämpfen! Wir werden behandelt wie die Tiere, jeder, der nicht um einen Titel kämpft, ist gleich Müll für das Netzwerk und das wollen wir ändern! Trent: Wir holen dich da raus, Johnny, du wirst schon sehen! Deine Leidenszeit wird bald ein Ende finden! Wir schaffen das, wir werden kämpfen, für Johnny! Drew: Für J… Matt: Entschuldigung?
Drew Gulak ist offenbar nicht erfreut über Matts Einmischung, weshalb er ihn jetzt schief anschaut. Matt: Das ist unser Interview, du hast hier nichts zu suchen! Drew: „Du hast hier nichts zu suchen“ Ohhhh, sorry, Kleiner, dass ich dir nicht genug Aufmerksamkeit schenke. Matt: Willst du mich eigentlich verarschen?
Taven schubst Gulak jetzt in die Arme seiner Kollegen, aus welchen der noch aggressiver zurückkommt. Bevor ein Brawl zwischen den beiden Fraktionen ausbrechen kann, stellt sich jedoch Jeremy Borash dazwischen und trennt die wütende Meute. JB: HEY! Nur ein Vorschlag! Bevor ihr mal wieder meinen Arbeitsplatz zerstört, warum geht ihr damit nicht in den Ring und macht es euch dort aus? Drew: Ja, warum gehen wir nicht da raus und ich schlag dir dort die Fresse ein? Matt: Ja, das klingt nach einer Idee. Drew: Ja, durchaus. Matt: Ja… Drew: Du & Gable gegen mich & Tony? Matt: So machen wir es, ja… Drew: Ja…
Wie 2 wilde Hunde starren sich Gulak & Taven weiterhin kampfbereit an, bis Borash sie verscheucht und beide auf ihren Seiten die Zone verlässt. Als die Zone befreit ist, streicht sich Jeremy seinen Anzug noch gleich, bis IWC Explosion in eine Werbepause geht.
Immer noch backstage sehen wir jetzt Baron Corbin am Catering, der sich gerade ein Sandwich gönnt, als plötzlich Roman Reigns auftaucht und lachen muss. Baron: Was? Roman: Sorry, aber ich finde das gerade einfach witzig. Du redest immer davon, wie du Stufe um Stufe nach oben steigst, aber in den Shows machst du nichts außer hier stehen und essen. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Dass alles einfach auf dich zu kommt? Baron: Genau so ist es. Wofür soll ich in den Weeklys arbeiten? Was zählt, sind Siege und Niederlagen. Die Siege hole ich mir bei PPV´s gegen Leute wie dich, der Rest kommt von allen. Roman: Wie desillusioniert bist du eigentlich? Du denkst, mit dem Minimum an Arbeit kommst du weit? Baron, ich habe eine kleine Tochter zuhause und sehe sie kaum, weil ich immer mit der IWC auf Tour bin, aber das ist es mir wert, weil ich weiß, dass es ihr gut geht und sie von meiner Arbeit noch lange ein erfülltes Leben genießen kann. Wenn ich so wäre wie du, könnte sie das nicht, denn dann hätte ich bald keinen Job mehr und glaub mir, auch bei dir ist dieser Tag näher, als du denkst. Und ich würde nur allzu gerne sehen, wie du dich dann durchfütterst, denn wenn es einmal so weit ist, wird nicht nur dein Bauch traurig aussehen. Baron: Hast du dich gerade über meinen Bauch lustig gemacht? Roman: Man bietet eben viel Angriffsfläche, wenn man nichts macht so wie du. Baron: Was kann ich dafür, dass mir die Mutter deiner Kleinen jeden Abend Kekse vorbei bringt?
Dieser Satz scheint einen Nerv getroffen zu haben, denn plötzlich zieht Roman eine ganz andere, finsterere Miene auf. Baron: Oh, der hat gesessen, was? Glaub mir, Roman, wo das herkommt, gibt’s noch viel mehr. Du willst mich im Ring sehen? Für dich mache ich eine Ausnahme. Nur, damit du siehst, wohin dich deine große Klappe bringt. Nächste Woche wird ein Aufwärmen, am 22. Oktober bei Highway To Hell wirst du das End of Days erfahren. Believe that, Big Dog. Wuff!
Nach dem Spott, der bei Roman Reigns sichtbar Spuren hinterlassen hat, dreht sich Corbs um und wendet sich wieder dem Catering-Tisch zu, doch viel weiter kommt er nicht, da schlägt ihm plötzlich Roman Reigns auf den Rücken und dreht ihn anschließend sofort um, um ihm einen harten Schlag ins Gesicht zu verpassen! Der Lone Wolf wackelt und Reigns stößt einen lauten Schrei aus, bevor er Anlauf holt und seinen Rivalen durch den Tisch speart! Baron Corbin bleibt zwischen Holzteilen und Essen liegen, während Roman Reigns die Schultern kreisen lässt, „Believe THAT!“ sagt und den Bereich ganz entspannt und sogar mit einem befriedigten Gesichtsausdruck verlässt, womit es für uns in die Halle zurück geht, wo als nächstes das Comeback von Chris Hero ansteht!
2nd Match: Chris Hero besiegt Joey Hayes via Pin nach dem Rolling Elbow (03:28)
Nun geht es in den Backstagebereich. Hier scheint alles ruhig zu sein – fast schon ein wenig zu ruhig, um nicht zu sagen beunruhigend leise. Und wie zu erwarten war, ändert sich dieser Umstand schnell, als plötzlich laute Schritte von den Wänden widerhallen. Schnell wird klar, von wem diese Schritte kommen, denn wenige Augenblicke später fängt die Kamera einen offenbar ziemlich wütenden Sami Zayn ein, der wahllos Türen öffnet, sogar auf den Toiletten nach etwas sucht, wie es scheint, dabei aber wohl nicht fündig wird. Kurz versucht er, sich zu beruhigen, setzt seine Suche dann aber kaum minder aufgebracht fort. Jeden, dem er über den Weg läuft, fragt er, ob sie Wade Barrett gesehen haben, womit auch der Grund für seine Tour durchs Backstage klar wird, doch niemand will etwas von dem Bare Knuckle Brawler mitbekommen haben. Gerade, als bei Zayn der Frust einzusetzen droht, findet er sich jedoch vor der Bürotür von Underboss Raquel Diaz wieder. Wieder atmet er tief durch, klopft dann deutlich hörbar an die Tür, um nach einigen Sekunden des Wartens schließlich das Büro zu betreten.
„Ich habe nicht herein gesagt, oder?“, murrt Raquel zur Begrüßung, die etwas gestresst wirkt – womöglich hat der unübersehbarr Berg Papierkram vor ihr etwas damit zu tun. Zayn zuckt mit den Schultern.
„Tut mir ja leid, aber mit Höflichkeitsfloskeln kommt man hier nicht wirklich weit, so viel habe ich in meiner Zeit bei der IWC gelernt“, rechtfertigt Sami seinen unangemeldeten Besuch. „Es ist dringend, sonst wäre ich nicht hier.“
„Ich würde dir auch raten, dass es dringend ist, mir ist nämlich gerade danach, jeden, der mir auf den Zeiger geht, aus der Arena zu komplementieren. Also, mein lieber Sami, sag mir, was ich für dich tun kann.“
„Im Grunde ist es ganz einfach, Miss Diaz – ich will Wade Barrett. Ich will gegen ihn antreten.“
Raquel zieht keine Miene und lässt ihren Kugelschreiber durch die Finger kreisen. „Sami, dir ist hoffentlich bewusst, dass du auch gegen Wade antreten WIRST, oder? Wir haben dieses PPV-Match doch nicht grundlos angesetzt. Die beiden ausschlaggebenden Gründe dafür waren zweifellos, dass ihr zwei mir erstens nicht auf die Nerven geht und dass ihr zweitens nicht länger den Ablauf dieser Show stört. Das hast du doch wohl nicht etwa schon wieder vergessen?“
„Natürlich habe ich das nicht vergessen. Ich will HEUTE gegen Barrett antreten, noch vorm PPV. Er hat sich eine Abreibung verdient und ich will...“
„Nein. Kommt überhaupt nicht in Frage. Ihr beide zusammen, ihr seid wie Hund und Katze, wie Öl und Feuer. Bei jeder Konfrontation nehmt ihr den halben Laden auseinander. Ein Match zwischen euch zweien reicht wirklich völlig aus. Wenn dir das nicht reicht, dann...“
„Dann hat er eben Pech gehabt“, beendet plötzlich eine dritte Stimme Raquels Satz. Sami dreht sich überrascht um und starrt den Neuankömmling direkt sauer an, denn dieser ist niemand anders als der Mann, den Sami schon die ganze Zeit gesucht hat! Wade Barrett steht dort vor ihm in Diaz' Büro, aus irgendeinem Grund gefährlich gut gelaunt, und knackt hörbar laut mit den Knöcheln, während er Sami anstarrt
„Was muss ich da hören, Sami? Du willst schon vorm Highway To Hell gegen mich antreten? Habe ich das richtig verstanden? Entweder hast du dir das letzte Bisschen Verstand weggesoffen oder du kannst es gar nicht mehr erwarten, von mir ein paar auf die Fresse zu kriegen. Hast du wirklich den Wunsch, im Krankenhaus zu landen, Junge? Es ist ja schon Wahnsinn, zu glauben, dass du ein Match gegen mich überstehst, wie kommst du da auf die Schnapsidee, noch ein Zweites zu verlangen? Was sollen denn diene Eltern denken, wenn ich dich schon heute vor einem Millionenpublikum demütige? Die gucken dir doch bestimmt immer zu, so stolz, wie sie auf dich sind, oder...?“
An dieser Stelle ist es gut, dass Raquel offensichtlich so etwas wie einen sechsten Sinn für drohende Gefahr hat, denn schon einige Sätze zuvor war sie prophylaktischerweise aufgestanden und stellt sich, nun, da Sami kurz davor ist, sich aus Barretts Zähnen eine Halskette zu basteln, sofort zwischen die beiden, drückt ihre Hände gegen Wades und Samis Brust und hält die beiden auf Abstand.
„Und genau DESWEGEN kriegst du auch nur ein Match, Sami, verstehst du?“
„Verdammt, jetzt lass mich diesen Mistkerl schon endlich fertig machen! Wenn ich mit dem fertig bin, kann er die nächsten vier Wochen von Flüssignahrung leben, dieser verdammte....“
Da die Situation zu eskalieren droht, sieht Diaz sich gezwungen, einen Kompromiss zu finden. „Okay, okay, stopp, Sami. Beruhig dich gefälligst, sonst lasse ich dich wirklich noch rausschmeißen. Hör zu, wenn du aufhörst, hier so einen Aufstand zu veranstalten, dann bekommst du dein Match, aber erst NÄCHSTE Woche. Können wir uns darauf einigen?“
„Nein, können wir nicht“, mischt sich nun wiederum Wade ein. „Versteh mich nicht falsch, ich habe wirklich große Lust, dir 'ne Lektion zu erteilen und ich werde mich auch nicht vor dem PPV-Match drücken... darauf hab ich viel zu große Lust. Aber du kannst dir nicht einfach alles so hinbiegen, wie es dir gerade passt. Du willst also ein Match, ja? Dann sollst du es bekommen, aber an meiner Statt wird mein geschätzter... Assistent für mich einspringen. Ich bin sehr gespannt, ob du es mit Zack Sabre Jr. aufnehmen kannst. Oder drückst du dich?“
„Ich drücke mich hier vor gar nichts“, knurrt Sami. „Im Gegensatz zu einem gewissen Engländer, der nicht annähernd so viel Tatendrang wie leere Worte übrig hat.“
„Sehr amüsant, mein Freund. Also dann, ich wünsche dir viel Spaß. Und was mich angeht... ich sollte nun besser gehen. Auf mich warten noch gewisse Verpflichtungen.“
Mit diesen Worten verlässt Barrett das Büro und lässt Sami und Raquel zurück. Nun, da Wade verschwunden ist, scheint Sami sich zumindest endlich ein wenig zu beruhigen, doch etwas angefressen sieht er noch immer aus. Auch, als Raquel sich längst schon wieder gesetzt hat, starrt er noch auf die offene Tür, durch die Wade eben verschwunden ist. Die scharfen Worte Raquels wecken ihn erst aus seiner Trance.
„Hey, willst du hier Wurzeln schlagen oder was? Mach, dass du wegkommst, Sami, ich hab hier zu tun.“
Backstage sehen wir nun wieder Jeremy Borash, nur ist er diesmal nicht in der Interview-Zone, sondern zieht durch die Gänge und ist offenbar auf der Suche nach jemandem. JB: Ladies & Gentlemen, wie euch bestimmt schon aufgefallen ist, bin ich einmal nicht in meine gewohnten Umfeld und das hat einen ganz simplen Grund, nämlich hatte ich eigentlich einen Gast, doch da dieser nicht aufgetaucht ist, werde ich ihn höchstpersönlich aufsuchen und meinen Job, im Vergleich zu ihm, erledigen. So, wo haben wir ihn denn? Ah…
Jeremy scheint sein Ziel gefunden zu haben! Tetsuya Naito ist es, der auf einem Stuhl einfach random im Backstage-Bereich sitzt und mit heruntergezogener Kappe offenbar schläft. Das ist JB aber egal, er fährt einfach mit seinem Programm fort. JB: Tetsuya Naito, Sie und ihr Stable Los Ingobernables waren zuletzt eher rare Gäste im TV, obwohl Sie durchaus prominente Plätze besetzen könnten. Woher kommt dieses plötzliche Desinteresse? Haben Sie mit den Spitzenplätzen nach den jüngsten Niederlagen etwa schon abgeschlossen?
Naito aber scheint sich gar nicht auszukennen, es wirkt fast so, als hätte ihn Borash tatsächlich aufgeweckt. Recht planlos schaut er Borash in die Augen und fragt „was?, bevor er sich einmal die Augen reibt. JB: Na, ist das so oder gibt es dafür andere Gründe? Naito: Ähh…geh bitte einfach wieder, ich hab keine Lust, irgendwas zu sagen. JB: Aber die Fans würden gerne wissen… Naito: was die Fans wollen, ist mir scheißegal, dir ist es doch auch scheißegal, was ich will. Wenn ich Lust habe, zeige ich mich, aber bis dahin lass mich bitte in Frieden. JB: Es ist… Naito: Hau ab! JB: Tetsuya Naito, Ladies & Gentlemen!
Jetzt verschwindet Borash aber doch schnell, bevor Naito ihn attackieren kann, denn Un Ingobernable ist alles andere als gut gelaunt und zieht such einfach wieder die Kappe über das Gesicht, um weiter zu schlafen, bevor es für uns zurück in die Halle geht, wo jetzt das Match zwischen The Empire und dem Team aus Drew Gulak & Tony Nese über die Bühne gehen soll!
Die beiden warten auch bereits im Ring, zu welchem jetzt Chad Gable & Matt Taven vom Empire kommen! Die beiden wirken fired up und können es kaum erwarten, loszulegen, doch gerade, als der Referee den Gong läuten lassen will, ertönt plötzlich eine Musik und es ist eine, von der bald jeder in der IWC die Nase voll haben wird, nämlich die von Jack Evans. Der Mann der 1000 Spitznamen tänzelt auf die Stage und zeigt ein paar seiner Moves, wobei er fast seine Kappe verliert und als er diese gleichgezogen hat, zieht er ein Mic aus seiner Westentasche, um sich an die Herren im Ring zu wenden. Jack: Yo, Guys & Girls, was geht ab? Mein Name ist Jack Evans, aber wer das inzwischen nicht weiß, der muss die letzten Monate unter einem Stein gepennt haben, denn ich bin der größte Star, den diese Company je gesehen hat! Ich bin der Grund, warum diese Leute einschalten, der Golden Star von IWC Explosion und Guys, was ihr hier in meinem Spotlight macht, das müsst ihr mir mal ganz genau erklären. So wie ich das sehe, ist das nämlich mein Ring und der Ort, an dem ich meine Reden halte, meine Ansprachen an das Volk, das gekommen ist, um mich zu sehen. Ich bin The Chosen One und auch, wenn es Drew Galloway anders sehen mag, aber ich wurde geboren, um im Scheinwerferlicht zu stehen. Da das aber sowieso jeder weiß, kommen wir zum springenden Punkt und da hab ich mit Drew Galloway schon ein ganz wichtiges Stichwort genannt. Ihr alle könnt euch an seine hinterlistige Attacke gegen mich erinnern? An seinen Versuch, mich aus dem Spotlight zu drängen? Nur, weil ich The Man bin? Hey, was kann ich dafür, dass ich die schönen Haare und den flotten Style habe, während du komplett in Schwarz und mit deinen fettigen Zotteln herumläufst? Diese blonden Locken sind ein jedermanns Traum, Drew, nur kann man die halt nur haben, wenn man dafür auserwählt wurde! Jetzt kommen wir aber mal zum Punkt. Matt Taven, du hasst Drew Galloway doch genauso sehr wie ich, nicht wahr? Matt: Ja…? Jack: Ja, und weil das so ist und du kein schlechter Wrestler bist, ist mir eine brilliante Idee gekommen! Du und ich…und Chad von mir aus, wir 3 als Union gegen Drew Galloway! Er will uns Schaden zufügen? Er bekommt es doppelt und dreifach zurück! Galloway wird nicht mehr wissen, wie ihm geschieht und wir 3 werden ganz oben stehen! Matt: Whoa, hey, Junge, nein! Das wird so nicht passieren! Jack: Waaaas? Warum…? Matt: Nein! Schau, wir sind The Empire. Wir sind eine Ansammlung an elitären Wrestlern und dazu gehörst du nun mal nicht, verstanden? Jack: Wenn ihr so elitär seid und ich nicht, wie kommt es dann, dass ich regelmäßig im TV bin und ihr nicht?
Jetzt verschlägt es Matt Taven kurz die Sprache. Jack: Aha? Irgendwas mache ich anders als ihr und wenn es bei mir Erfolg hat, dann wäre es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn ihr euer Konzept überdenken würdet und m…
Weiter kommt Evans jedoch nicht, denn da bekommt er plötzlich einen Schlag von hinten ab und geht zu Boden! Es ist Drew Galloway! Drew Galloway steht im Ring und wirft sofort seine graue Weste auf Evans, kann ihn jedoch nicht weiter bearbeiten, denn ohne groß nachzudenken, stürzen sich Matt Taven & Chad Gable auf den Schotten! Dieser kann sich zwar ganz gut verteidigen, bekommt aber schnell unerwartete Hilfe, nämlich von Ethan Carter III! Der Gentleman des Netzwerks stürmt im offenen weißen Hemd den Ring und rettet Galloway mit einem harten Kniestoß gegen gable, sodass dieser Taven den Future Shock verpassen kann. Carter selbst will Gable auch schnell den One Percenter verpassen, da schreiten jedoch Drew Gulak & Tony Nese ein! Die beiden, die sich gemeinsam mit Trent Barreta das Ziel gesetzt haben, gegen das Netzwerk zu kämpfen, brechen schnell in einen Brawl aus, wo sie beide Männer zwar auf den Boden bringen, aber nicht weiter bearbeiten können, denn plötzlich erklingt eine Musik, die die Aufmerksamkeit von jedem erregt, nämlich die von Matthew Riddle. Deep Waters gibt den Offiziellen genug Zeit, in den Ring zu kommen und die streitenden Fraktionen zu trennen, das war aber wohl nicht seine einzige Absicht, denn der ehemalige UFC-Fighter hat ein Mikrofon dabei. Riddle: Bro…worum kämpft ihr hier eigentlich? Streitet ihr euch einfach nur, damit ihr es macht oder was? Gulak: Wir rächen unseren gefallenen Bruder Johnny Gargano, wir werden das nicht einfach so hinnehmen, dass… Galloway: Zum Teufel mit eurem Bruder!
Dieser Sager des Sinister Scotsman lässt die Wogen fast wieder hochgehen, doch zum Glück kommen noch mehr Offizielle in den Ring und drängen sowohl das Gulak/Nese Du, als auch Galloway & Carter in ihre jeweiligen Ecken. Riddle: Bro…was ist das für ein Grund? Ein Match muss Prestige haben, ein Match muss sich um etwas drehen, was diese Leute auch sehen wollen. Wen interessiert schon Johnny Gargano? Er ist doch nicht relevant, er hat keinen Status und gar nichts. Gulak: Und was hast du? Ohne mich wärst du gar nicht in diesem Business, mir brauchst du also nichts erzählen! Riddle: Bro, ich hätte es auch so geschafft. Ich danke dir für das extra Training, aber die Marke Matthew Riddle habe ich ganz allein aufgebaut und ein wichtiger Schritt dahin war, dass ich in jedem Match meine Karriere aufs Spiel setze. Das verleiht meinen Matches ein Prestige, das gibt den Fans etwas, worauf sie hinfiebern können! Und ganz wichtig, es gibt den Wrestlern etwas, worauf sie hinarbeiten müssen. Wer kann der eine sein, der Matthew Riddle besiegt? Bro, das gibt deiner Karriere einen ganz neuen Schub, das kann ich dir sagen. Galloway: Was brauch ich dein Prestige, was brauche ich einen Sieg gegen dich? Weißt du, wer ich bin? Ich bin Drew Galloway, ich habe einen Namen in diesem Business, ich habe eine Reputation! Riddle: Bro, weißt du, was ich von deiner Reputation halte?
Matt Riddle hebt nun die Weste von Galloway auf, die dieser vorhin auf Jack Evans geworfen hat und wischt sich damit über den Schritt, bevor er sie aus dem Ring wirft und mit den Schultern zuckt. Drew Galloway aber fährt wie ein getroffener Stier aus und kommt Riddle sogar recht nahe, kann aber noch von den Offiziellen gehalten werden. Galloway: Du sagst das jetzt, weil ich doch nicht treffen kann, weil zu den schützenden Abstand hast, aber was machst du, wenn zwischen uns keiner steht? Hast du dann immer noch die große Klappe oder ziehst du den Schwanz ein, du Pussy? Riddle: Ich steige mit dir zu jeder Zeit in den Ring, egal ob jemand zwischen uns steht oder nicht, Bro! Galloway: Ja? Dann komm, lass es uns jetzt machen! Lasst mich frei, ich will kämpfen! Gulak: Hey, nichts so schnell, wenn jemand seine Karriere beendet, dann wird das der sein, der sie begonnen hat! Galloway: Was willst du jetzt? Gulak: Netzwerk-Sau! Riddle: Bro, beruhigt euch mal. Alles nach seiner Zeit, kein Stress. Gulak, du bekommst schon noch deine Chance, keine Sorge, aber heute hat sich Galloway seinen Spot verdient. Galloway: nach unserem Match wird es keine Chance mehr geben, Pussy. Riddle: Bro…
Matthew Riddle schaut Galloway nun mit einer ungläubig hochgezogenen Augenbraue an, bevor die Offiziellen Gulak, Nese & Carter aus dem Ring bringen und das Match zwischen Matthew Riddle & Drew Galloway um die Karriere des Blondschopfs starten kann!
3rd Match – Career Threatening Match: Matt Riddle besiegt Drew Galloway via DQ, nachdem Drew Gulak ihn attackiert (00:31)
Lang hat das Abenteuer nicht gedauert, Drew Gulak nämlich kann sich nicht beherrschen und stürmt den Ring, wo er zuerst Matt Riddle attackiert und so dessen Karriere rettet, sich nach dem Call von Justin Roberts aber sofort Drew Galloway zuwendet! Gulak schlägt auf den Schotten ein und nimmt ihn dann in eine Boston Crab, bis er diese plötzlich löst und sich ein Mic schnappt. Gulak: Du glaubst, du kannst mir mein Match wegnehmen, du Netzwerk-Sau? Du glaubst, du kannst diese Masche auch bei mir abziehen? Falsch gedacht!
Gulak will Galloway gerade wieder in einen Hold nehmen, da packt ihn plötzlich Matthew Riddle von hinten und Deep Waters wirkt alles andere als erfreut. Man sieht Riddle genau an, dass er dieses Match wollte, weshalb er Drew Gulak nun in einen Choke Hold von hinten nimmt! Er umklammert ihn mit beiden Beinen und schnürt ihm die Luft ab, was erst Tony Nese verhindern kann! Gulaks Partner tritt auf Riddle ein, doch dieser fackelt nicht lang, ringt Nese zu Boden und umschlingt auch ihn zum Choke Hold! Matt Riddle setzt seine ganze Kraft ein und es dauert nicht lang, bis auf Nese, wie schon zuvor Gulak, aus dieser Welt zu scheiden scheint, bis plötzlich Drew Galloway zurückkommt! Der Schotte kommt langsam auf die Beine und will Riddle attackieren, Jack Evans aber kehrt von den Toten zurück und stoppt Galloway kurz vor dem Ziel mit einem Dropkick! Der Schotte rollt also aus dem Ring, doch Matt Riddle lässt Nese los und stellt sich fragend vor Jack Evans. Dieser streckt plötzlich den Arm Riddles in die Luft und feiert ihn als Sieger, worauf Riddle überraschenderweise auch eingeht. Der Blondschopf setzt ein breites Grinsen auf und folgt Evans durch den Ring, bis er plötzlich auch ihn von hinten packt und in einen Choke nimmt!!! Jack Evans zappelt nur kurz, dann verliert auch er das Bewusstsein und erst jetzt scheint der Durst gestillt und der Frust etwas abgeklungen zu sein, denn Matt Riddle lässt seinen Gegner los und verlässt den Ring, in welchem er eine Spur der Verwüstung hinterlässt…
Backstage sehen wir nun Finn Bálor in seinem Büro am Schreibtisch sitzen. Der Leader des Netzwerks wirkt angespannt und tippt etwas in sein Notebook ein, als er plötzlich durch eine Stimme zurückschreckt. „Na, immer noch auf der Suche?“
Blitzartig schlägt Finn das Notebook zu und dreht sich um, wo er Catrina vorfindet. Das Valet von Mil Muertes schmiegt sich in schwarzem Gewand an die Schulter des Demon Kings. Catrina: Ich hab gesehen, was heute vorgefallen ist. Dir gehen die Komplizen aus, hm? Finn: Du musst dir keine Gedanken um mich machen, es ist alles in bester Ordnung. Catrina: Warum lügst du mich an, Finn. Denkst du, ich sehe nicht, dass du besorgt bist? Dass du weißt, ohne Hilfe dem Beast ausgeliefert zu sein? Finn: Angst? Allein daran sieht man, dass du mich nicht kennst. Catrina: Ach ja?
Finn will Catrina nun in die Augen schauen, doch da, wo sie sich befand, ist nun niemand mehr. Stattdessen befindet sie sich auf der anderen Seite und flüstert nun von hier auf Bálor ein. Catrina: Wer wünscht sie sich nicht, eine starke, helfende Hand? Jemanden, der einem immer aushelfen kann, gegen den sogar ein Biest wie Brock Lesnar machtlos ist? Finn: Dass das nicht so ist, haben wir ja letztens nur zu gut gesehen. Catrina: Du glaubst mir nicht? Finn: Nein, ich glaube dir nicht. Ich habe gesehen, was Brock Lesnar mit Mil Muertes gemacht hat, ich konnte ihn sogar selbst besiegen. Wofür jemandem vertrauen, der schwächer ist als ich? Catrina: Du unterschätzt die Gefahr, die von Brock Lesnar ausgeht. Ihr beide zusammen seid weitaus stärker als das Beast, allein wirst du große Schwierigkeiten gekommen, das sehe ich. Finn: Was willst du? Catrina: Ich biete dir erneut die Dienste von Mil Muertes an. Eine einmalige Sache, wann du sie annimmst, ist deine Sache. Nur verlange ich dafür ein Match für Mil, heute Abend. Finn: Ein Match also, warum sagst du das nicht gleich? Na gut, ich kann dir ein Match geben…nur den Gegner bestimme ich. Catrina: Mehr will ich gar nicht. Denk dran, du kannst dir jederzeit unsere Dienste sichern, wofür immer du willst.
Catrina leckt Finn Bálor auf einmal über das Ohr, doch als er sich in ihre Richtung dreht, ist sie verschwunden. Er schau sich einmal nervös in seine Büro um, doch dort ist niemand außer er selbst. Mit etwas schnellerer Atmung und Schweißperlen auf der Stirn, öffnet Bálor wieder sein Notebook, bevor es für uns zurück in die Halle geht.
In der Arena macht sich jetzt Bobby Lashley unter Jubel auf dem Weg zum Ring. Mit ernstem Gesichtsausdruck lässt er sich ein Mikro geben und nicht lange bitten, bevor er spricht: "Vor 2 Wochen hat The Moth mir angedroht, seinen neuen Schützling auf mich zu hetzen und mich für immer außer Gefecht zu sitzen. 2 Wochen ist das nun her und seitdem hat er nichts mehr von sich hören lassen. Ich bin schon lange kein angsterfüllter Mensch mehr, von daher machen mir diese Spielchen nichts aus. Mir geht es nun nur noch darum, diese Sache abzuschließen und Marty und wen auch immer er in der Hinterhand hat, auszuschalten. Ich kann nicht einfach weiter machen und so tun, als würde kein Damoklesschwert über mir schweben. Das geht nicht. Heißt also: Umso schneller ich diese lästige Angelegenheit hinter mir lassen, desto schneller kann ich mich wieder auf meine eigenen Ziele besinnen und wieder ganz oben angreifen. Also, Marty.... mach schon. Wozu Zeit verlieren, wenn du dir doch sowieso sicher bist, dass dein neues Monster mich zerstört? Was bringt dir das? Warum hetzt du dein Monster nicht jetzt sofort auf mich, um mich endgültig loszuwerden? Was spricht dagegen? Nichts spricht dagegen! Also.... laut dir zumindest. Dass du nicht reagierst, dass du zögerst, das zeigt mir etwas ganz bestimmtes, Marty. Es zeigt mir genau das, was ich letzte Woche schon gesagt habe. Du weißt, dass deine neue Waffe nicht stark genug ist, um es mit mir aufzunehmen. All deine Drohungen und Warnungen, alles sind nur leere Worte, die mir Angst einjagen sollen. Hättest du wirklich jemanden, der mich vernichten würde, hättest du ihn schon vor 2 Wochen auf mich hetzen können. Aber du hast es nicht getan. Weil du unsicher bist. Du willst Zeit gewinnen, um auch mich unsicher zu machen und rechnest dir höhere Chancen aus, aber das wird nicht passieren. Ich werde nicht mehr länger warten. Wenn du und deine Waffe nicht die Eier dazu habt, sofort gegen mich anzutreten.... dann muss ich euch eben suchen und von mir aus zerstören. Ich habe keine Angst, wieder in dein verrottetes Haus einzudringen, Marty. Ich habe keine Angst davor, dir wo auch immer zu begegnen. All die Albträume, all die Angstzustände und Identitätsstörungen, die gibt es nicht mehr. Ich bin ein freier Mann, der euch einfach nur in den Arsch treten will! Also gebe ich dir eine letzte Chance: Schick mir dein Monster sofort! Zögere diese unausweichliche Konfrontation nicht noch weiter heraus! Ein Duell, Mann gegen Mann, ein Sieger, ein Verlierer! Ende! Trau dich, Marty! Oder hast du Angst, wo du doch behauptest, du wärest die Angst selbst?" Plötzlich geht das Licht in der Halle auf einen Schlag aus. Einige Sekunden ist es stockfinster und nichts ist zu sehen. Als sich die Lichter wieder erhellen, liegt Lashley plötzlich regungslos am Boden, auf seiner Stirn ist eine Platzwunde zu sehen, unter welcher ein Schriftzug aus Blut erkennbar ist, der besagt: "October 2nd...."
WOOP WOOP! Marty Scurll beehrt die anwesenden Zuschauer gleichermaßen wie die unzähligen Fans vor den heimischen Bildschirmen nun mit seiner Anwesenheit und betritt in voller Villain-Montur den Ring. Im Squared Circle angekommen lehnt er seinen typischen Regenschirm in eine Ringecke und steckt sich die Sonnenbrille ins Haar, um eine Ansprache zu halten – nur ein Mikrofon fehlt noch, welches er sich von einem eifrigen Timekeeper in die Hand drücken lässt.
„Schau an, ihr seid alle wieder hier. Das wusste ich natürlich. Es gibt genug potenzielle Pinkelpausen in dieser Show, aber wenn Marty Scurll die Halle betritt, bleibt ihr alle schön brav sitzen. Und letzten Endes bin ich auch der Grund dafür, warum IWC Explosion immer wieder ausverkauft ist. Ist es nicht so? Ihr wisst es tief in euren Herzen ganz genau. Ihr kommt nicht, um IWC World Heavyweight Champion Finn Bálor oder sonst wen zu sehen, ihr kommt, um zu sehen, wie ich, Marty Scurll, mein Recht als Sieger des Global Cruiserweight Cup einlöse, um eben jeden Finn Bálor zu stürzen und ihm seinen Titel abzunehmen, um mich schließlich selbst IWC World Heavyweight Champion nennen zu dürfen. Genau deshalb seid ihr hier. Aber wie auch auf eure Rettung müsst ihr darauf noch ein wenig warten, denn ich entscheide für mich selbst, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist...
Man nennt mich „The Villain“ und das irgendwie auch nicht zu Unrecht, und trotzdem sehe ich eine gewisse Ironie darin. Wollt ihr wissen, warum? Weil ich mich als einziges wirksames Mittel gegen diese Pest betrachte. Diese Pest, zu der unsere verachtenswerte Gesellschaft mittlerweile mutiert ist, kann kaum noch bekämpft werden... aber dafür bin ich ja da! Obwohl ich etwas Böses darstelle, ein Antagonist bin, bin ich doch die einzige Antwort auf den Zerfall unserer Normen und unserer Gesellschaft. Versteht ihr? Ich bin die Antwort, die Lösung, der Retter. Was die Leute brauchen, ist weiß Gott kein Held und erst recht niemanden, der sich fälschlicherweise so weit über allen anderen sieht, dass er den Titel des Helden sogar im Namen hat. Und die Leute brauchen auch keine dubiosen Anführer mit fadenscheiningen und undurchsichtigen Motiven. Was die Leute brauchen, spiegelt sich eins zu eins in mir wieder. Ihr wollt, dass jemand uns alle vorm Untergang bewahrt? Dann müsst ihr mich rufen. Nur ich kann das!
Aber genau hier kommt schon der nächste Plot Twist. Denn nur, weil ich die Möglichkeit habe, das Gegenmittel für unsere vergiftete Gemeinschaft zu liefern, heißt das ja noch lange nicht, dass ich das auch tun werde... oder dass ich es will. Seht ihr, die Jahre in diesem Business haben mir viele Dinge vor Augen geführt, aber eines ganz besonders... es macht so einen unheimlichen Spaß, die Welt brennen zu sehen. Ihr alle seid dazu verdammt, ein Teil des Problems zu sein. Kopflos rennt ihr die nächste Klippe hinab oder folgt lammfromm dem Nächstbesten, der euch alles verspricht, was ihr euch je gewünscht habt. Für euch alle ist die Welt nur schwarzweiß. Es gibt nur Gut und Böse, das ist es doch, was ihr denkt. Für euch bin ich der Böse. Und selbst nachdem ich euch hier Schicht für Schicht die Komplexität des Homo Sapiens offengelegt habe, selbst jetzt, da ich euch einen Einblick in die Welt des Marty Scurll geschenkt habe, werdet ihr nur eins in mir sehen: The Villain. Es ist egal, ob ihr täglich von 9 bis 5 arbeitet oder ob ihr euren Abschluss in Harvard gemacht habt, denn Statussymbole täuschen nur kurz darüber hinweg, dass ihr alle, unabhängig von eurem Status, dumm seid. Genau deshalb kann die Welt von mir aus zur Hölle fahren.
Und du, Pete Dunne? Du, der du heute mein Gegner sein wirst, meinst, du könntest mich schlagen? Du hast nicht mal im Ansatz verstanden, was ich bin. Komm hieraus, wenn du glaubst, dass dieser kleine Sneak Peek dich hat erwachen lassen, beweise dir und mir selbst, dass du nicht dumm bist. Oder lass dich von mir vernichten. Es liegt an dir.“
Und schon wenige Augenblicke später betritt besagter Pete Dunne auch schon die Halle! Er scheint absolut nicht beeindruckt von den Worten Scurlls zu sein und begibt sich zügig in den Ring, wo er Scurll, der seinen Regenschirm, den Pelzmantel und die Sonnenbrille in aller Seelenruhe beiseite gelegt hat, tief in die Augen starrt. Kurz darauf wird die Glocke geläutet und das Match beginnt!
4th Match: Marty Scurll besiegt Pete Dunne via Submission im Chickenwing (17:31)
Marty Scurll hat es also wieder geschafft, Marty Scurll hat den nächsten Sieg in der Tasche und das ist durchaus ein Grund zum Feiern! Der Villain streckt sich mit seinem Regenschirm über die Seile zu den Fans, die ihn gnadenlos ausbuhen, doch dem Villain ist das egal, er genießt einfach den Moment des Erfolgs. Lang kann er das jedoch nicht machen, denn plötzlich wechselt die Musik und „Psychotic Euphoric“ von Silent Descent erklingt in der Arena. Marty scheint keinen Plan zu haben, was gerade abgeht und schreit einen Mitarbeiter der Crew an der Ringside an, doch auch dieser kann ihm keine Informationen geben. Plötzlich erscheint jemand auf der Stage, doch dieser jemand bleibt nicht allein, denn gleich 6 Menschen mit Pest-Masken und Mänteln erscheinen auf der Stage und stellen sich dort auf. Sie bilden wie einen Korridor von der Stage zur Ramp und bleiben dort eine Weile unter der Musik stehen, bis diese abklingt. Kurze Zeit herrscht Ruhe in der Halle, nur die Fans machen Lärm, bis plötzlich „I hope you suffer“ auf den Boxen kommt und sich jeder auskennt. Es ist Jimmy Havoc! Jimmy Havoc ist zurück in der Immortal Wrestling Company! Suicidal, wie der Brite noch genannt wird, taucht auch schon unter seiner Maske und mit schwarzem Mantel, unter welchem ein „Fuck you all“ Shirt zu sehen ist, auf der Stage auf, bleibt jedoch dort im Kreise seiner Gefolgsleute stehen und zieht ein Mic hervor, in welcher er nun spricht. Jimmy: Es war eine lange Zeit. Viel zu lang. 7 Monate konnte Jimmy Havoc nicht in den Ring steigen, 7 Monate war Jimmy Havoc nicht in der Lage, auch nur irgendetwas zu tun. 7 Monate, in denen viel passiert ist. In denen sich die gesamte Ordnung der Immortal Wrestling Company mehr als nur einmal stark verändert hat. 7 Monate, in denen ich etwas hätte verändern können, 7 Monate, die ich nicht mehr zurückbekomme. Als ihr mich das letzte Mal gesehen habt, stand ich mit Kevin Owens im Ring. Es war die letzte Schlacht einer langen Rivalität, in der ich am Papier als Verlierer vom Platz ging. Aber war ich das wirklich? Wo ist Kevin Owens heute, wo ist Jimmy Jacobs heute? Inwiefern haben diese Männer von ihren Triumphen profitiert? Sie haben es in keinster Weise, sie sind nicht hier, ich schon, deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten…I win. Ich bin der wahre Sieger dieser Geschichte, der einzige Gewinner dieser Matches…und doch fühle ich mich nicht gut. Ich gab meinem Körper Zeit, mich zu regenerieren, nach Jahren der Deathmatches war das einfach nötig, aber habe ich zu lange gewartet? Es ist eine neue Generation gekommen, eine neue Gruppe Wrestler, eine neue Pest. Ein Parasit in Form des Netzwerks ist über die IWC hereingebrochen und Marty, hier kommst du ins Spiel.
Du bist jemand, der darüber spricht, wie er die Probleme der Gesellschaft sieht, wie er realisiert hat, was mit der Welt falsch läuft und wie er einen Lebensstil pflegt, der verhindert, wie er in genau die selbe Spalte fällt. Das ist ein lustiger Zufall, denn du bist doch selbst ein Teil des Problems, du bist ein Mitglied des Netzwerks und damit verantwortlich für die Krisen und Probleme, die diese Menschen haben! Du willst aus dem System ausbrechen, verziehst dich aber nur noch tiefer in genau jenes und deshalb muss dir mal etwas gesagt werden, Marty. Du willst der sein, der die Menschen heilt, aber du bist nur der, der feststellt. Du bist nur der, der ihnen sagt, was falsch läuft, derjenige, der handelt, das bin aber ich. Ich schneide diese Menschen auf, ich durchsuche sie und ich entferne die Krankheit für immer aus ihnen. Wenn die Menschen an sich das Problem sind? Dann ist das so, aber das hält mich nicht davon ab, genau das zu machen, was ich sage. Und Marty, ich sehe auch in dir ein Problem. Nein, nicht nur ein Problem, ich sehe in dir DAS Problem. Du bist ein flinker, raffinierter Kerl, aber ich hoffe, du realisierst schnell, dass du jetzt wieder einen Ring mit Jimmy Havoc teilst und dass jeder Fehltritt von dir von nun an beobachtet und bestraft wird. Du bist die Krankheit, die die IWC plagt und ich sehe es als meine Pflicht, diese Krankheit für immer auszurotten.
Jimmy Havoc & Marty Scurll liefern sich noch einen kurzen Staredown, dann erklingt wieder der Theme Song des Suicidal und gemeinsam mit seinem maskierten Gefolge verlässt er die Stage auch schon wieder. Marty Scurll dagegen ist alles andere als erfreut und wütet noch etwas im Ring umher, bevor wir die Halle verlassen und in die Backstage-Area schalten.
Dort sind wir jetzt wieder mit Jeremy Borash, diesmal aber zurück in der Interview-Zone, wo er seinem Job wieder regulär nachgehen kann. JB: Ladies & Gentlemen, bevor wir uns dem geheimen Main Event zuwenden, in welchem Mil Muertes auf einen Gegner treffen wird, den Finn Bálor höchstpersönlich auserwählt hat, blicken wir nochmal zurück auf ein Match, in welchem es ebenfalls einen Namen gab, den wir in der IWC eigentlich nicht hören sonst. Der Wrestler war uns aber bekannt, nämlich war es Kassius Ohno, der unter seinem neuen Namen Chris Hero antrat, um Joey Hayes zu besiegen. Chris, was steckt hinter diesem Wechsel, hinter diesem Re-Branding, wenn man so will? Chris: Jeremy, die Geschichte ist eigentlich ganz simpel. Als ich vor 4 Jahren in diese Company kam, war die Welt noch eine völlig andere. Die IWC war eine geschlossene Gesellschaft, Wrestler von außerhalb kamen so gut wie nie hinein und wenn man dieser Liga beitreten wollte, musste man sich anpassen. So geschehen auch mit mir. Außerhalb der IWC war ich bekannt als Chris Hero und hatte bereits über 15 Jahre Erfahrung mit diesem Namen auf dem Buckel. Als ich aber in diese Company kam, sagte man mir, ich benötige einen Reboot, einen Neustart, da das eine völlig andere Welt sei. Da ich jedoch meine Elbow Strikes und Kicks behalten durfte, sagte man mir, mach das zu deinem Charakter. Mach das zu dir, taufe dich nach dem letzten Wort, das deine Gegner sagen, wenn sie das goldene Elbow Pad kommen sehen. Oh no! So wurde dieser Name geboren und so trat ich tatsächlich über 4 Jahre lang an, aber das war nicht ich! Kassius Ohno war nicht ich, ich konnte mich damit nie identifizieren und jetzt, nach diesem Negativlauf, war es für mich endgültig an der Reihe, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich bin jetzt bald 37 Jahre alt, also noch viel zu jung für ein Karriereende. Was ich aber erkannt habe, ist, dass diese Menschen einen Helden brauchen und auch, wenn ich nicht der Held bin, den sie vielleicht wollen, ich bin der Held, den sie bekommen. JB: Sie haben bereits einmal ein Re-Branding als Chris Hero versucht, mussten den Namen jedoch nach einem Match wieder abgeben. Wie kommt es, dass Sie es jetzt erneut unter diesem Gimmick versuchen in der Hoffnung, dass es anders ausgeht? Chris: Greifst du jetzt tatsächlich auf etwas zurück, was vor 2 ½ Jahren geschehen ist, Jeremy? Ich habe diesen Namen nie verloren, es war einfach nur nicht der richtige Zeitpunkt. Damals war ich Xtreme Champion, nur war ich das als Kassius Ohno und nicht als Chris Hero. Ich dachte, ich müsste mich am Punkt meines größten Erfolgs neu erfinden, aber das war ein Fehler von mir. Vielleicht habe ich den Titel auch gerade deshalb verloren, weil ich zu fokussiert auf meinen Brand war und alles andere aus den Augen verloren habe. Jetzt aber habe ich nichts zu verlieren, jetzt ist es notwendig, mich neu zu erfinden und da ist es vielleicht tatsächlich der beste Weg, einfach zurück zu den Wurzeln zu gehen und anzunehmen, was ich immer war, wer immer mit mir verwurzelt sein wird. Wer ist dein Hero? It´s Chris Hero! JB: Chris, wenn man sich ihre Geschichte ansieht, fällt auf, dass Sie sich selbst als Kassius Ohno immer mit Cesaro abgegeben haben, Ihrem Tag Team Partner aus früheren Chris Hero Zeiten. Wie wird das jetzt weitergehen, werdet ihr wieder als Team antreten oder haben die letzten Monate gezeigt, dass es so oder so vorbei ist? Chris: Ich brauche ihn nicht mehr. Die letzten Monate haben mir gut gezeigt, dass Cesaro & ich verschiedene Ansichten haben und verschiedene Wege gehen müssen. Es ist nicht so, dass wir uns nicht mehr grüßen werden backstage, aber ich würde unsere geschäftliche Beziehung als beendet bezeichnen. Nur, weil ich früher Chris Hero war und diesen Namen jetzt wieder annehme, heißt das nicht, dass ich sofort wieder wie vor 7 Jahren bin. Was ich mache, ist aus meinen Fehlern lernen und einer dieser Fehler war, weiterhin an Cesaro festzuhalten. JB: Vielen Dank für das Interview, Mr. Hero.
Chris Hero & Jeremy Borash schütteln sich noch die Hände, dann verlässt der Knockout Artist die Interview Zone und JB gibt zurück an die Ringside, wo unsere Kommentatoren Mauro Ranallo & Corey Graves jetzt gleich das Main Event der heutigen Show kommentieren werden!
Mil Muertes wartet nun gemeinsam mit Catrina im Ring auf den Gegner, den Finn Balor für den Mann der tausend Tode ausgewählt hat. Mil scheint eher gelangweilt als erwartungsvoll, er wollte dieses Match und er scheint fest entschlossen das Match zu gewinnen.
Catrina blickt zielgerichtet in Richtung Entrance, als das Warten auch schon ein Ende hat. Die Halle verdunkelt sich und wir sehen nun einen Mann mit einer Lampe in die Halle schreiten. Es handelt sich bei dem Mann um BRAY WYATT der nun gefolgt von Erick Rowan, dessen Gesicht von einer weißen Schafsmaske verdeckt ist, Luke Harper und Braun Strowman, der dieselbe Maske in schwarz trägt, zum Ring kommt. Dort angekommen geht er auf die Knie und breitet nun seine Arme aus und präsentiert sich und seine hinter ihm stehenden Schergen, was Mil unbeeindruckt lässt. Catrina hingegen hat ein Lächeln dafür übrig und hebt nun den Erdbeben-Trümmerstein in die Höhe.Danach verlässt sie ebenso wie Wyatts Begleiter den Ring.
Main Event: Mil Muertes besiegt Bray Wyatt via Pinfall nach dem Flatliner; während des Matches kam es beinahe zu einer Attacke von Erick Rowan auf Catrina, was Mil via Spear verhinderte. (14:38)
Nach dem Match will Catrina Bray Wyatt den Lick of Death verpassen. Doch ehe ihre Zunge Bray berührt erlischt das Licht in der Halle und wir hören nun Tritte und Schläge. Als dann das Licht wieder angeht ist Catrina verschwunden und Braun Strowman verpasst gerade Mil Muertes den Reverse Chokeslam, ehe Bray Wyatt unter Mithilfe seiner Schergen mit Sister Abigail nachsetzt.
Zum Ende dieses Überfalls auf den soeben noch siegreichen Mil Muertes kniet Bray Wyatt mit ausgebreiteten Armen im Ring, hinter ihm, ein Bein auf den geschlagenen Mil Muertes gestellt, steht Braun Strowman flankiert von Luke Harper zu seiner Linken und Erick Rowan zu seiner Rechten: “FOLLOW THE BUZZARDS!”.
Während dieses Bildes im Ring fängt die Kamera Catrina ein, die nachdenklich dreinblickend in der Nähe der Entrance Ramp steht. Als die Kamera kurz zurück in den Ring schaltet um dann erneut auf Catrina zu blenden ist sie auch schon verschwunden.
+++IWC HIGHWAY TO HELL MATCHCARD UPDATE+++
BROCK LESNAR VS FINN BÁLOR – IWC WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP MATCH
AJ STYLES VS KENNY OMEGA - INTERCONTINENTAL CHAMPIONSHIP HELL IN A CELL MATCH
SAMOA JOE VS JAY LETHAL - XTREME CHAMPIONSHIP MATCH
PRIDE (KARL ANDERSON & DOC GALLOWS) VS PENTAGON JR & PRINCE PUMA - IWC TAG TEAM CHAMPIONSHIP MATCH
TOTAL NONSTOP HEELS (THUMBTACK JACK & TOMMY END) VS WARFARE (KING CUERNO & FENIX) – NO.1 CONTENDER´S NO HOLDS BARRED MATCH
Nettes kleines Intro, mal was anderes. Tonis Sieg gefällt mir sehr, sehr gut, bin echt Fan von ihr! Sehr interessante Punktestände, tippe mal auf Ivelisse und Jinny sowie Nixon und Sasha. Cooles Interview mit Taven, die folgende Konfrontation gefällt mir echt gut. Schön, wie hier der Fokus auf diese Fehde gelegt wird. Heros Sieg muss so. Naito is still awesome! Evans und Riddle sind mittlerweile zwei der coolsten IWC-Charaktere überhaupt, lese gerade von Evans immer mega gern die Segmente und Promos. Wie gesagt, sehr schön den Fokus hier umgelegt. Das Segment mit Bálor und Catrina passt. Wieder eine gute Promo von Lashley - und die Fehde ist noch nicht vorbei... nice! Scurlls Sieg ist großartig... aber WTF? Jimmy Havoc? Alter, super Comeback! Heros Interview ist gut gelungen. Muertes besiegt Wyatt... das ist mal 'ne coole Storyline! Bin sehr gespannt auf diesen neuen Strang.
Sehr starke Ausgabe, finde ich, eine der Besten seit langem!
Die heutige Ausgabe von IWC Explosion live aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia beginnt mit einem Feuerwerk in der Halle, bevor die Kamera über die Zuschauerränge schwenkt und uns unsere Kommentatoren Mauro Ranallo & Corey Graves zu dieser Show begrüßen! Sofort merkt Mauro auch schon an, worum sich die heutige Folge größtenteils drehen wird, so wird es ganze 4 Women´s Matches geben, um die Gruppenphase des Gold Rush Tournaments zu beenden und die 4 Halbfinalistinnen zu bestimmen, die dann nächste Woche um den Einzug ins Finale kämpfen werden, welches bei IWC Highway To Hell am 2. Oktober über die Bühne gehen wird. Wir beginnen die Show auch gleich mit dem ersten Match und zwar wird Sasha Banks gegen Mandy Leon um deren letzte Chance in diesem Turnier kämpfen. Kann Sasha ihren wichtigen zweiten Sieg einfahren oder werden am Ende beide Damen mit nur einem Punkt dastehen? Finden wir es heraus!
1st Match – Women´s Championship Gold Rush Match: Sasha Banks besiegt Mandy Leon via Submission im Bank Statement (10:03)
Sasha Banks holt sich also ihren zweiten Sieg im dritten Match und hat ihre Pflicht damit erfüllt! Der neue Zwischenstand in Group A liest sich damit wiefolgt:
Group A: 1. Nixon Newell – 2 Points 2. Sasha Banks – 2 Points 3. Jusation – 1 Point 4. Mandy Leon – 0 Points
Im heutigen Main Event muss damit Jusation gegen Nixon Newell gewinnen, ansonsten ist die 20-jährige Deutsche aus diesem Turnier ausgeschieden. Da Nixon jedoch noch unbesiegt in der IWC ist, stehen die Chancen gut, dass wir die beiden Halbfinalistinnen aus Group A bereits jetzt kennen!
Backstage sehen wir jetzt Chris Hero durch die Gänge ziehen, als ihm plötzlich Cesaro entgegenkommt. Die ehemaligen Kings of Wrestling schauen sich erstmal nur an, fast schon peinlich berührt, dann übernimmt Cesaro das Wort. Cesaro: Chris, hi! Chris: Hey, Mann. Was geht. Cesaro: Nicht so viel, hab grad eher weniger zu tun. Chris: Ah, schön. Cesaro: Ja…weißt du, was eher nicht so schön ist? Chris: Hm? Cesaro: Was du letzte Woche gesagt hast. Es ist beendet zwischen uns, einfach so? Unsere Zusammenarbeit ist vorbei, ist abgesagt einfach so, ohne mir etwas zu sagen? Wie kommst du darauf, hm? Du bist mein Fighter und mein bester Freund, wir waren seit über 10 Jahren Partner! Willst du wirklich aus Frustration alles hinschmeißen, was wir je hatten? Chris: Versteh mich nicht falsch, aber das zwischen uns ist schon lange nichts mehr. Wann haben wir zuletzt irgendetwas Nennenswertes erreicht? Fakt ist, du warst nichts als Ballast für mich. Diese aufgezwungene Zusammenarbeit mit Leo war nichts als Ballast für mich. Nur wird mich dieser Ballast immer zurückhalten, wenn ich ihn nicht fallen lassen und meinen Weg weitergehe. Denkst du, Superman könnte sich mit ner Tonne Zement am Rücken so gut bewegen? Nein, man muss frei sein und in meinem Fall heißt das, die Kings of Wrestling hinter mir zu lassen. Cesaro: Nur bist du nicht Superman, Chris! Glaub mir, ich kenn dich besser, als du dich selbst kennst und wenn ich dir sage, dass du die KOW brauchst, dann glaub mir verdammt noch mal! Chris: Nein, du kennst mich nicht besser als ich. Dafür kenne ich dich aber besser als du dich kennst und du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, ich brauche die KOW nicht. Vielleicht brauchst du sie, vielleicht brauchst du Leute um dich herum, weil du dich allein nicht in die große, weite Welt hinaus traust, aber dann bediene dich beim Netzwerk und häng nicht an mir wie eine Zecke. Cesaro: Ich komme nicht allein aus? Ich sag dir mal was, ich…
Weiter kommt der Swiss Superman aber nicht, da fährt plötzlich der Ellbogen aus und Cesaro geht zu Boden! Chris Hero stellt sich über ihn und blickt verachtend auf seinen ehemaligen Partner herab. Chris: Diese Leute da draußen sind auf der Suche nach einem Helden. Nach jemandem, der sie durch diese dunkle Zeit führt. Ich bin vielleicht nicht der Held, den sie wollen, aber ich bin der Held, den sie bekommen und du wirst mir da verdammt nochmal nicht in die Suppe spucken. Ein Knockout Artist verdient mehr als das und wenn die Leute fragen „Who´s your hero?“, dann kann es verdammt nochmal nur eine Antwort geben.
Chris Hero tritt noch einmal auf Cesaro ein, dann verlässt er den Bereich und lässt seinen Ex-Partner am Boden zurück, bevor ein kurzer Clip zu IWC Highway To Hell eingespielt wird.
Zurück aus der Pause finden wir uns nun in der Interview-Zone wieder, wo Jeremy Borash schon einen Gast für uns vorbereitet hat. JB: Ladies & Gentlemen, ich bin mir sicher, viele unter euch haben nicht schlecht gestaunt, als sich letzte Woche eine ganze Schar an Wrestlern aufgetan hat, um im TV für Furore zu Sorgen. Angefangen mit dem Streit innerhalb von The Empire tauchte schnell eine neue Fraktion, angeführt von Drew Gulak, auf und erklärte den Krieg gegen das Netzwerk für eröffnet. Drew, es tut mir leid, falls diese Frage respektlos klingt, aber meinen Sie das ernst? Drew: Ob ich das ernst meine? Jeremy, meinen Sie das ernst? Ist das Ihre Art, einen neuen Wrestler in der IWC willkommen zu heißen, ihn zu fragen, ob er das ernst meint? Jeremy, ich wäre jetzt nicht hier, würde ich das nicht ernst meinen. Ich leite eine Wrestlingschule, ich kann gut vom Geld, das ich außerhalb der IWC verdiene, leben, hätte es also nicht nötig, hier zu sein, mache es aber trotzdem. Ich bin hier, weil das Netzwerk Johnny Gargano schwerst misshandelt und körperlich verletzt hat. Ich meine, wir haben alle das Video gesehen. Wir haben gesehen, was EC3 mit Johnny gemacht hat. Dafür wird er büßen und dafür sind wir da. JB: Für die Zuschauer zuhause wird das wohl nicht so relevant sein zu diesem Zeitpunkt, aber um Fragen in der Zukunft zu vermeiden, wieso interessiert Sie der Zustand von Johnny Gargano? Sie waren ja nicht gerade Freunde in der unabhängigen Szene, wieso geht es Ihnen plötzlich so nahe, dass das Netzwerk ihn abfertigen ließ? Drew: Es ist doch nicht nur Johnny, es ist auch mit mir und Tony passiert! Wir wurden gebucht, hatten aber keine Ahnung, wieso. Uns beiden wurde einfach gesagt, geht da raus und kämpft. Anfangs dachten wir beide auch, dass wir gegeneinander antreten sollen, dass wir aber als Team gegen die Authors of Pain antreten müssen, das haben wir zum selben Zeitpunkt erfahren wie alle Fans da draußen. Wieso sollen wir uns das gefallen lassen? Teilweise mutwillig verletzt werden für ein bisschen Kohle, sieht so das Business 2016 aus? Geht man so mit den Wrestlern um, die die Foundation für das aktuelle Business bilden. Ohne uns wäre die IWC nichts, ohne die Independent-Szene, gäbe es heute kaum Stars. Anstatt Finn Bálor oder Seth Rollins im Ring zu sehen, würdet ihr weiterhin zerbrechlichen Ü40ern zusehen. Nur wird die nächste Generation bereits so gekillt, abgeschreckt, an Monster verfüttert, denn ganz ehrlich, die Authors of Pain sind keine Wrestler, das sind einfach nur 2 brachiale Schlägertypen, die nichts mit den Werten dieses Sports anfangen können. JB: Drew, 2 Dinge sind mir bei euch schon aufgefallen. Deine Liebe zu den Grundwerten des Sports und die Tatsache, dass ihr eure Mission im Namen eines Kollegen erfüllt. Damit tretet ihr quasi in die Fußstapfen von PRIDE bzw dem Team von Joey Hayes & Joe Coffey, die ja im Namen von Kris Travis einst ihre Mission gestartet haben. Wenn man sich die ja doch überschaubaren Erfolge der beiden Teams ansieht, ist das dann nicht etwa ein schlechtes Omen? Drew: Sehe ich nicht so, um ehrlich zu sein ist es sogar eine große Ehre für mich, im selben Atemzug mit PRIDE genannt zu werden. Karl & Doc verfolgen eine interessante Philosophie, eine Liebe zum Detail, die der Kunst von Catch Point, der Philosophie, die ich lehre, sehr nahe kommt. Und ich würde nicht sagen, dass ihre Erfolgsbilanz überschaubar ist, man muss sich nur SummerMania ansehen. Wenn sie in dieser Gangart weitermachen, wird der Gewinn der Tag Team Championships nicht mehr lange auf sich warten lassen und wer weiß, vielleicht steht ja schon bald eine Titelverteidigung gegen uns im Raum? JB: Zuerst aber wird das Netzwerk angegriffen? Drew: Ganz genau. JB: Wie stellen Sie sich das genau vor? Eine Fraktion, ein Zusammenschluss aus unzähligen Leuten, Berichten zufolge mehreren Tausenden, die alle Mittel & Möglichkeiten dieser Welt besitzen und Sie wollen als 3 Mann Team dagegen kämpfen? Drew: Wer sagt, dass wir nur 3 Mann sind? Ich bin mir sicher, dass wir noch mehr Männer rekrutieren könnten, zuerst geht es aber für uns um alles. Tony & ich wurden ungerecht behandelt, Trent liegt viel an Johnny, deshalb hat das Netzwerk für uns oberste Priorität. Was danach kommt? Das weiß ich nicht. Wir leben im Hier und Jetzt und das sagt ganz eindeutig, dass wir gegen das Netzwerk vorgehen müssen, bevor wir uns irgendetwas anderem zuwenden. JB: Drew, Sie waren letzte Woche im Zuge Ihres Auftritts im TV auch in eine Diskussion mit Matthew Riddle verwickelt, wo Sie unter anderem sagten, ohne Sie wäre Riddle jetzt überhaupt nicht hier. Wie genau meinten Sie das? Drew: Ich meinte das genau so, wie Sie es aufgenommen haben. Ohne mich wäre Matthew nicht hier, denn ohne mich wäre er wahrscheinlich nie der Wrestler geworden, der er heute ist. Ich habe ihn trainiert, ich habe ihn auf die Map gebracht und ich habe ihm die Philosophie von Catch Point gelehrt. Ohne diese Punkte wäre Matthew nie ins Radar der IWC gekommen, ohne mich wäre er ein Shoot Fighter, der mit diesem Sport komplett überfordert wäre. So aber ist er einer der besten Pro Wrestler, die ich kenne und der seine Seele leider an das Netzwerk verkauft hat. Ich verstehe schon, dass Matthew ein Team um sich braucht, das kennt er aus der UFC, er weiß es nicht anders, aber wir waren immer dieses Team, Catch Point war dieses Team! Das Netzwerk ist nicht, was er sich darunter vorstellt und genau das wollte ich ihm letzte Woche sagen. Matthew soll sich mit den richtigen Leuten umgeben, so ein Talent verschwendet man nicht einfach für eine Fraktion wie das. JB: Drew, spricht aus Ihnen nicht zum Teil auch Verbitterung, weil Matthew schnell von einer großen Liga aufgeschnappt wurde? Drew: Nein. Das ist das Ziel unserer Schule, wir wollen neue Stars schaffen, wir wollen es Talenten ermöglichen, ihren Traum zu erfüllen. Ich weiß, dass die IWC nie auf mich zugekommen wäre, denn ich sehe nicht aus, wie das, was die sich unter einem vermarktbaren Gesicht vorstellen. Aber ich wäre es einem Wrestler nie zu neidig, Erfolg zu haben, denn dafür arbeitet doch jeder von uns, oder? JB: Velen Dank, Drew Gulak, für das ausführliche Interview, es war mir eine Freude, mit Ihnen sprechen zu dürfen. Drew: You´re welcome.
Gulak & Borash schütteln sich noch die Hände, dann verlässt der Leader von Vengeance die Interview-Zone und Borash gibt zurück an die Ringside zu Mauro Ranallo & Corey Graves, die jetzt gleich das zweite Match des heutigen Women´s Championship Gold Rush Tournament Marathons zwischen Jinny & Nikki Storm kommentieren werden!
Vor ihrem zweifellos wegweisenden und entscheidenden Gruppenphasenmatch gegen Nikki Storm entscheidet sich Jinny, die junge Frau aus Knightsbridge, die niemals ein Blatt vor den Mund nimmt, noch einige Worte loszuwerden – so, wie man es von ihr natürlich auch erwarten würde.
„Was habe ich nicht alles im Vorfeld dieses Abends zum Gold Rush Tournament gelesen. 'Jinny muss um den Einzug ins Halbfinale bangen', hieß es. 'Nikki Storms letzte Chance aufs Weiterkommen'. Bitte was? Geht's euch allen eigentlich noch gut? Mal für euch zum Mitschreiben: Nikki Storm hat genau null Punkte in Gruppe B. NULL. Das sind, um es für euch Schwachköpfe nochmal ganz ausführlich zu erklären, nicht nur weniger als Ivelisses zwei Punkte, es sind sogar weniger als mein und Tonis jeweils einer Punkt. Ihr Dummbratzen haltet es also allen Ernstes für möglich, dass ich gegen diese Nullnummer verlieren könnte? Diesen menschlichen Totalausfall, der nicht mal unseren blonden Flummi mit ADHS besiegen konnte? Ich habe meinen Glauben in intelligentes Leben auf diesem Planeten, von meiner Wenigkeit natürlich abgesehen, ja schon lange aufgegeben, aber immer, wenn ich glaube, dass ihr nicht noch weiter sinken könnt, beweist ihr mir, wie falsch ich wirklich liege. Es ist unglaublich.
Aber irgendwo kann ich es ja fast schon wieder nachvollziehen. Ich glaube nämlich, ihr haltet ihren Sieg gar nicht wirklich für möglich. Ihr HOFFT nur, dass es ihr gelingt, oder? Ich meine, hey... Loser halten doch nun mal zusammen, so ist es doch, oder nicht? Ihr gönnt Nikki diesen einen Punkt und mir, die euch Woche um Woche die Wahrheit ins Gesicht sagt, die Wahrheit, die ihr einfach nicht vertragt, mir gönnt ihr ein frühes Scheitern. Ihr könnt es nicht ertragen, dass die beste Frau der IWC auch völlig zu Recht die Women's Championship gewinnt und wisst ihr auch, warum das so ist? Weil Selbstbewusstsein offensichtlich unsympathisch macht. Ihr stellt euch auf die Seite dieser elendigen Rohrkrepierer, weil ihr alle nichts weiter seid als der Bodensatz unserer Gesellschaft, das Flusensieb der menschlichen Evolution. Ihr identifiziert euch mit Müll, weil ihr alle Müll seid. Ivelisse und ich, wir werden uns für das Halbfinale qualifizieren und das sage ich nicht, weil ich die Fähigkeiten dieser Frau anerkenne und weil ich glaube, dass sie mehr drauf hat als lediglich Zahnbelag, aber seien wir ehrlich – wer glaubt denn hier wirklich, dass Toni Storm sie besiegen kann? Außer Toni Storm selbst, meine ich? Ich meine, habt ihr Jusations Gesicht letzte Woche gesehen? Selbst sie glaubt nicht, dass ihre unfähige beste Freundin irgendwas in diesem Turnier reißen wird, außer ihrem Kreuzband vielleicht.“
Die Crowd buht Jinny mittlerweile nach Leibeskräften aus, was Jinny zwar nicht wirklich zu genießen scheint, aber während sie im Ring auf und ab stolziert, nickt sie bestimmt, als hätte sie genau das kommen sehen.
„Es ist genau, wie ich sagte. Man kann euch die Wahrheit mit einem kalte Fisch in die Kauleiste prügeln und ihr würdet sie trotzdem verleugnen. Ja, selbst wenn die Wahrheit euch mit nacktem Arsch voran ins Gesicht springen würde, würdet ihr noch glauben, dass Nikki Storm heute Abend gewinnt! Selbst dann würdet ihr noch an meinen Worten zweifeln und ihr würdet weiter buhen! Ich kann nicht noch deutlicher werden, als ich es jetzt gerade bin, also muss ich davon ausgehen, dass ihr so dämlich seid, dass es an ein medizinisches Wunder grenzt, dass ihr gleichzeitig gehen und atmen könnt. Aber nochmal zurück zu dir, Nikki. Spätestens nach deinen ersten beiden Niederlagen sollte dir eigentlich klar werden, dass dieses Pflaster hier zu hart für dich ist, Mäuschen. Du bist doch absolut keine Herausforderung für irgendeine Frau in dieser Liga, völlig gleich, ob es dabei mich oder diesen Blindgänger Toni Storm geht! Hätte man an deiner Statt eine Gummipuppe in diesem Turnier antreten lässen, bin ich mir sicher, sie hätte größere Chancen auf ein Weiterkommen gehabt als du. Also komm, Nikki... tu dir, mir und meinetwegen auch den Knalltüten im Publikum einen Gefallen, komm hier in die Arena und gib dein Match auf, tritt den Punkt und den Halbfinaleinzug an mich ab und erspar dir die Schande, vor deinen Fans in den Boden gestampft zu werden. Ich glaube, selbst so eine Knallcharge wie du wird nach zwei eindeutigen Niederlagen irgendwann einsehen, dass du einfach viel zu scheiße für diesen Business bist...“
Und kurz darauf hören wir auch schon Nikkis Entrance Theme! Die junge Schottin betritt tatsächlich kurz nach Jinnys Aufforderung die Arena, aber sie hat kein Mikrofon dabei! Man darf wohl davon ausgehen, dass sie auf Jinnys bösartigen Worte keinen großen Wert legt, denn sie stürmt wie ein geölter Blitz in den Ring und macht Jinny mit einigen, selbst ohne Stimmverstärker hörbaren Worten klar, dass die Frau, die nach diesem Match flach auf dem Boden liegen wird, ganz bestimmt nicht sie selbst ist! Zähneknirschend wirft Jinny ihr Mikrofon beiseite. Die Glocke läutet... jetzt geht’s um alles!
2nd Match - Women´s Championship Gold Rush Match: Jinny besiegt Nikki Storm via Pin nach einem Michinoku Driver (08:45)
Backstage sehen wir jetzt Oliver Grey am Gang stehen und in sein Tablet schauen, als sein Boss Finn Bálor zu ihm kommt und ihm den Arm auf die Schulter liegt. Finn: Ist Brock hier? Grey: Ich fürchte, die Antwort wird dir nicht gefallen. Finn: Ist das jetzt die neue Mode? Einfach nicht zur Arbeit erscheinen? Was soll das überhaupt, wer glaubt er, wer er ist? „Der nächste IWC World Heavyweight Champion, müsste deine Antwort lauten.“
Sofort drehen sich Finn Bálor & Oliver Grey um, wo sie den Anwalt des Beasts, Paul Heyman antreffen. Finn: Wo ist er, huh? Er kann nicht einfach nicht auftauchen! Paul: Was willst du machen, ihn feuern? Hahaha, zu süß. Brock Lesnar macht, was Brock Lesnar will, er muss dabei auf keinen dahergelaufenen Winzling wie dich Acht geben. Brock Lesnar verwaltet seinen eigenen Terminkalender und wenn Brock Lesnar der Meinung ist, nicht kommen zu müssen, dann wird Brock Lesnar nicht kommen! Finn: So geht das aber nicht! Brock Lesnar hat zur Arbeit zur erscheinen wie jeder andere auch, wo nimmt er sich diese Sonderrechte her? Paul: Und was ist Brock Lesnars Arbeit, wenn ich fragen darf? Er hat gezeigt, dass er legitim der größte Kämpfer dieser Liga ist, er hat jeden geschlagen, was soll er also noch hier? Finn: Sein Main Event bewerben? Paul: Warum bewirbst du das Match nicht einmal? Finn: Zu einem Match gehören immer 2… Paul: Und Brock Lesnar hat seine Arbeit bereits getan. Brock Lesnar hat gezeigt, warum er in diesem Match steht, Brock Lesnar ist der Favorit auf den Gewinn der World Heavyweight Championship und hat das in nur 2 Nächten geschafft, jetzt liegt es also einmal an dir, eine Leistung zu erbringen und zu beweisen, warum du World Heavyweight Champion bist! Finn: Ich muss gar nichts beweisen… Paul: Zu einem Match gehören immer 2, hast du gesagt und wenn Brock Lesnar seinen Dienst erfüllen muss, dann wirst du das auch machen. Und bis du nicht gezeigt hast, warum DU es verdienst, gegen das BEAST INCARNATE in den Ring zu steigen, sieht es Brock Lesnar nicht für nötig an, zurück vor die Bildschirme zu treten. Haben wir uns verstanden? Finn: Brock will eine Bestätigung? Sag ihm, er bekommt eine Bestätigung. Nur soll er auch schauen, dass er nächste Woche hier ist. Paul: Brock Lesnar lässt sich n… Finn: Mach klar, dass Brock Lesnar nächste Woche hier ist oder das Match wird gecancelled. Paul: Das traust du dich nicht. Finn: Glaub mir, ich bin zu mehr fähig, als du denkst.
Heyman & Bálor schauen sich kurz einfach nur in die Augen, dann muss der Advocate des Beasts einmal kurz schlucken. Paul: Ich werde mich mit Brock Lesnar in Verbindung setzen, nur weißt du, dass er nach seinem eigenen Terminplan arbeitet und ich somit nicht garant… Finn: Ich kann das Match auch jetzt sofort streichen. Paul: Ich mach alles, was in meiner Macht steht…
Noch bevor Finn antworten kann, verlässt Heyman die beiden und geht an sein Handy. Bálor & Grey schauen ihm noch kurz nach, dann schauen sie sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern und gehen ebenfalls weiter, womit es für uns zurück in die Halle geht.
Dort hören wir jetzt zum ersten Mal die klassische russische Musik live in der Arena und da tauchen sie auch auf der Stage auf! Es sind Peter Orlov, Alexander Rusev mit Lana und Vladimir Kozlov, der Siberian Express! Die 4 Russen sind stylisch gekleidet, die Herren in feinen Anzügen und jeweils mit einem Stern über der Brusttasche und Lana im kurzen, roten Anzug, der ihre langen Beine gut betont. Gemeinsam schreiten sie zum Ring, wo Peter Orlov sie noch einmal mit einem Ausfallschritt und zur Seite gestreckten Armen präsentiert, bevor sich eben jener frühere Hooligan ein Mic schnappt. Peter: Meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen zur schönen, neuen Welt, herzlich willkommen im Siberian Express! Ich bin Peter Orlov, das ist mein Neffe Alexander Rusev, seine Gattin Lana und mein guter Freund Vladimir Kozlov und wir begrüßen Sie alle zu einer einzigartigen Reise! Das Ziel unserer Reise ist klar festgelegt, nämlich das Trios Tournament 2016 und damit Chancen auf die World Heavyweight Championship, aber auch die IWC Tag Team Championships! Ein sehr verlockendes Angebot, gerade für Männer wie uns, stand es doch schon mal besser um die Russische Föderation, aber wir werden dafür sorgen, dass man unsere große Nation wieder mit Stolz erfüllen kann! Gerade in den Vereinigten Staaten spricht man doch oft schlecht von Russland, man sieht uns als Feinde, als das personifizierte Böse, doch auf der Reise mit dem Siberian Express werdet ihr sehen, dass nichts so ist, wie es scheint! Nichts ist, wie es scheint, das ist ein Satz, den man aus dem Zirkus oft kennt, von den dortigen Artisten und man kann ihn gut auf uns überragen, denn auch wir sind Artisten. Auch wir bringen uns in wagemutige Positionen und bieten eine Freakshow auf, doch unsere Freakshow besteht in der ultimativen Domination über unsere Gegner. Vladimir Kozlov & Alexander Rusev sind 2 Monster, 2 Naturgewalten, die ultimativen Powerhouses von denen es im heutigen Wrestling so wenige gibt, doch sie werden zeigen, dass es sie doch benötigt und dass wir Athleten aus dem fernen Russland immer noch die besten Athleten sind!
Immerhin war Russland lange bekannt dafür, ein unheimliches Arsenal aus unheimlichen Athleten besitzen, ob im Wrestling oder in anderen Sportarten, spielt dabei keine Rolle! Unsere Mission ist jetzt, zu zeigen, dass es diese Athleten immer noch gibt! Dass unsere Generation der Vergangenheit in Nichts nachsteht! Wir wollen unser Land würdig vertreten, nicht nur hier in Amerika, sondern überall auf der Welt! WIR SIND DER SIBERIAN EXPRESS UND WIR WERDEN DAS TRIOS TOURNAMENT 2016 GEW…
Weiter kommt Orlov jedoch nicht mehr, da wird er plötzlich von der Musik der Shining Stars unterbrochen und das Trio bestehend aus Carlito, Epico & Primo erscheint auf der Stage, wobei Carlito ein Mic bei sich hat. Carlito: Ahh, das ist er also, der Siberian Express. So viele Wochen wurden wir darauf heiß gemacht, auf die neue russische Welle, die Superathleten, den gelebten Nationalismus! Weißt, ich hab mir das schon immer gedacht bei euren Videos und sehe mich jetzt nur darin beschäftigt, dass ihr 3 nichts als ein billiger Abklatsch der Shining Stars seid. Ich meine, schaut euch an! Hört euch mal zu! Ihr redet darüber, wie großartig Russland ist, welch lange Kultur an Athleten aus diesem Land kommt, ihr macht quasi dasselbe wie wir! Nur mit einem kleinen aber feinen Unterschied. Puerto Rico ist tatsächlich all das, was wir versprechen, während Russland…ouch, nein, Mann. Ihr kommt aus einer Eiswüste, aus einer unwirtlichen, kalten Welt! Wir dagegen sind weltoffen, wunderschön und mit Düften, die man nirgendwo sonst auf dieser Welt findet! Das ist bei euch zwar auch der Fall, nur ziehe ich den Duft von Meer & Blumen dem Aroma von Vodka und Kot jederzeit vor. W… Peter: Whoa, whoa, whoa, hast du uns gerade ganz offen als Scheiße bezeichnet? Wortwörtlich? Carlito: Ich wollte es nicht so ausdrücken, aber ja, genau das seid ihr. Rusev: Ihr dummen Puerto Ricaner! Was gibt euch das Recht, so über das Heimatland meines Onkels Peter zu reden? Über die stolze Mother Russia?! Carlito: Hey, Großer, das ist nichts Persönliches, aber deine dicke Mami kommt einfach nicht an gegen uns. Während wir nämlich im Paradies leben, seid ihr das genaue Gegenteil und das sieht man auch auf dem Globus! Während wir nämlich von ganz vorne lachen, seid ihr immer auf der Rückseite, im Schatten, weil Russland genau das ist, eine zurückgebliebene Hinterweltlerkultur, die für immer ein Schattendasein führen wird. Peter: Jetzt reicht´s! Kommt her! Kommt her, wenn ihr euch traut!
Beide Trios pushen sich nun gegenseitig hoch, doch noch bevor die Shining Stars zum Ring kommen können, gehen sie plötzlich zu Boden, denn Johnny Mundo & Brian Cage kommen gemeinsam mit Taya in die Halle und attackieren die Insulaner von hinten! Während sich Johnny um Carlito kümmert und den Afroträger schnell mit dem Moonlight Drive ausschaltet, fertigt Brian Cage Epico & Primo gleichzeitig ab und wirft sie von der Stage, bis Taya Johnny ein Mic bringt. Mundo: So, jetzt aber mal genug von diesem nationalistischen Länderkram. Am Ende interessiert es doch niemanden, woher ihr kommt, sondern was ihr im Ring abliefert. Superathleten seid ihr also? Gezeigt habt ihr noch nichts, was macht euch da also so sicher? Ich meine schaut uns an, wir sind auch Superathleten wie ihr! Ich habe einen Körper, auf den wäre jeder bis auf Dave Meltzer eifersüchtig, ich bin nicht umsonst der Shaman of Sexy und zu Brian Cage muss ich wohl nicht viel sagen.
Als Cage nun die Muskeln spielen lässt und sich sogar Taya mit ihrem ganzen Gewicht auf seinen Oberarm hängen kann, gibt’s Applaus aus dem Publikum, während der Siberian Express weniger erfreut ist. Peter: Ihr seid doch kein Vergleich zu uns, kein amerikanischer Athlet kann sich mit dem Siberian Express messen! Mundo: Ach ja? Warum nicht? Neue starke „Hormontherapien“ oder wie?
Diese Unterstellung kann Orlov nicht mehr hinnehmen. Peter: Ihr glaubt, wir sind auf Stoff? Wie gesagt, wir sind eine neue Generation, wir sind die russischen Superathleten im Jahre 2016 und wenn ihr uns nicht glaubt, könnt ihr euch gerne nächste Woche selbst überzeugen. Na, du & Cage gegen Alexander Rusev & Vladimir Kozlov? Mundo: Wenn ihr euer Debüt gleich verlieren wollt, gern. Glaub mir, nach der Niederlage nächste Woche und dem Erstrundenaus im Trios Tournament werdet ihr euch gleich wieder verabschieden können und ob dann jemals wieder jemand vom Siberian Express sprechen wird? Ich wage es zumindest zu bezweifeln. Peter: Nächste Woche. Nächste Woche wird euch das Maul gestopft!
Mundo & Cage nicken aber nur noch und bewegen sich nun unter ihrer Musik wieder lansam rückwärts, während die Mitglieder des Siberian Express noch etwas auf Russisch sagen, bevor das Bild in der Arena langsam abblendet…
Wir schalten nun an einen kaum einsehbaren Ort, der zuerst nicht viel mehr offenbart als ein monotones Grillenzirpen und der typischen Geräuschkulisse eines warmen Sommerabends. Erst nach einer Weile schwenkt die Kamera plötzlich herum und wir bekommen King Cuerno und Fénix von Warfare zu sehen. Sie sitzen auf knarrenden Stühlen an einem kleinen Holztisch, hinter ihnen ist eine dünne Wand aus Holzbrettern zu sehen. Auf dem Tisch steht eine Gaslampe, die die maskierten Gesichter der beiden auch für die Zuschauer genügend erhellt. Eine Weile lang starren die zwei in die Ferne und betrachten Dinge, die den Fans verborgen bleiben, dann beginnt Cuerno zu sprechen.
„Die Tag Team Division hat sich in den letzten Wochen komplett auf den Kopf gestellt. Das ist zum Einen natürlich den glorreichen Total Nonstop Heels zu verdanken“ - der Sarkasmus in Cuernos Stimme ist unüberhörbar - „doch in erster Linie selbstredend uns. Dieses Team bestehend aus Fénix und mir, Warfare, ist nicht zurück gekehrt, weil wir die Statisten neben euch gefeierten Rückkehrern sein wollen. Wir sind auf der Jagd nach der IWC Tag Team Championship. Die erste Chance hatten wir bereits, aber damals war uns der Sieg nicht vergönnt... oder sagen wir eher, die wohlverdienten Früchte unserer Arbeit wurden uns vor der Nase weggeschnappt. Gut gespielt, Männer, aber das wird kein zweites Mal passieren. Meint ihr wirklich, dass ihr uns mit solchen Aktionen aufhalten könnt? Ganz im Gegenteil. Wir haben euch im Visier. Wenn wir erst am Kleinvieh vorbei müssen, ehe wir die dicke Beute einfahren, dann soll es eben so sein... stellt euch uns ruhig in den Weg, Tommy End und Thumbtack Jack. Mut fehlt euch ja ganz offensichtlich nicht. Aber vergesst eins nicht: wer uns die Tour vermasseln will, wird zum Abschuss frei gegeben. Also Waidmannsheil, Kameraden...“
„Wie mein Partner bereits sagte, ihr habt euch im Grunde nur ins eigene Fleisch geschnitten“, meldet sich nun auch Fénix zu Wort. „Ihr habt versucht, unsere Lebensflamme auszulöschen, sie im Keim zu ersticken und die Gefahr zu bannen, bevor wir wirklich zu einer Gefahr werden konnten. Stattdessen habt ihr nur weiter Öl ins Feuer gegossen. Und die Flamme des Phönix weiter zu entfachen war die schlechteste Entscheidung, die ihr treffen konntet! Ganz egal, wie oft ihr uns niederschlagt, wie oft ihr uns auslöschen und vernichten wollt, ihr werdet uns niemals mehr los. In der Stadt der Sünde wird der Ring im Match zwischen Warfare und Total Nonstop Heels zum Schlachtfeld und das Einzige, was verbleiben wird, wird die Asche sein, aus der ich wieder auferstehen werde. Ihr kämpft gegen den sich immer und immer wieder wiederholenden Zyklus des Lebens an, den meine Seele verkörpert. Es sind nicht etwa wir, die zur falschen Zeit am falschen Ort aufgetaucht sind, sondern ihr. Und euer dritter Fehler war, sich mit den falschen Kriegern anzulegen. Jetzt gibt es für euch kein Zurück mehr! Ihr wart es, die diesen Krieg wollten und diesen Krieg sollt ihr bekommen. Erst ihr, dann die Champions. The rise of the phoenix is inevitable!“
Cuerno und Fénix erheben sich nun von ihren Stühlen. Fénix geht in die Hocke, starrt zu Boden und kreuzt die Handgelenke übereinander. Cuerno hingegen zieht seinen Bogen aus Luft, holt einen Pfeil aus seinem Köcher und spannt die Sehne, den imaginären Pfeil dabei auf die Kamera gerichtet. Als er loslässt, hört man nur ein lauter werdendes Sirren, ehe Ton und Bild zeitgleich ausfallen. Damit geht es zurück in die Arena...
3rd Match: Baron Corbin besiegt Zema Ion via Pin nach dem End of Days (00:19)
Nach dem Match „feiert“ Baron Corbin gerade seinen Sieg im Ring, als plötzlich die Musik von Roman Reigns ertönt und der Big Dog mit einem Mic auf der Stage erscheint. Roman: Gratulation, Corbs, zu diesem doch sehr beeindruckenden Sieg. Es bedarf wirklich gewaltiger körperlicher Fähigkeiten, seinen Gegner in 19 Sekunden zu besiegen, das ist eine unfassbare Leistung, 5 Sterne, bravo!
Roman Reigns klatscht nun verächtlich, was Big Breakfast aber nicht auf sich sitzen lässt. Baron fordert sofort ein Mic, welches er auch bekommt. Baron: Was willst du jetzt, huh? Du wolltest ein Match, ich hatte ein Match und ich hab es gewonnen! Dass es in 19 Sekunden passiert ist, sollte dir vielleicht sogar zu denken geben, immerhin hast du mit TV-Matches ja so deine Probleme. Ja, ist doch so! Wann hast du zuletzt ein Match im TV gewonnen? Steig du doch mal in den Ring und schau, dass dein Arsch nicht nach 19 Sekunden auf der Matte landet, dann reden wir weiter! Roman: Ich im Ring? Gerne, hab kein Problem damit, nur wirst du nach diesem Schauspiel gen aus verunsichert aus der Wäsche gucken wie dein Bauch. Baron: Dir wird das Lachen schon noch vergehen, Big Dog. Roman: Wie deinem Bauch?
Roman lacht sich einen ab und verlässt dann wieder die Stage, während Corbin sauer in seine Richtung schaut und noch etwas vor sich hin murmelt, bis IWC Explosion in eine kurze Werbepause geht.
Zurück aus der Pause finden wir uns in der Interview Zone wieder, wo Jeremy Borash wieder mit einem seltenen Gast auf uns wartet! JB: Ladies & Gentlemen, wir haben früher in der Show bereits die Meinung von Drew Gulak gehört, der es sich und seiner Gruppierung „Vengeance“ als Ziel gesetzt hat, das Netzwerk zu brechen, jetzt haben wir jemanden zu Gast, der aus genau jener Fraktion stammt und letzte Woche auch bereits mit Drew Gulak in Kontakt kam. Ethan Carter III, ihr Comeback letzte Woche kam sehr überraschend, noch überraschender aber war der Zeitpunkt und die umgebenden Wrestler. Was haben Sie mit Drew Galloway zu tun? EC3: Drew Galloway hat mich vor wenigen Tagen angerufen, um mit mur über die Bildung einer Allianz zu sprechen. Wir kennen uns bereits aus der Vergangenheit, ich weiß, wozu Drew Galloway fähig ist und ich weiß auch, dass das, was er im Empire gezeigt hat, nicht er war. Gemeinsam wollen wir wieder den richtigen Drew Galloway auf die Welt auslassen, den Sinister Scotsman, den Chosen One. Drew soll zeigen können, dass er sich all diese Namenszusätze verdient hat und er will dies unter dem Banner des Netzwerks tun. JB: Durch den Beitritt von Drew Galloway in Ihren persönlichen Kreis, könnte das auch Auswirkungen auf Ihre Fehde mit Tommaso Ciampa haben? EC3: Welche Fehde? Ich sehe da keine Fehde, ich sehe Tommaso Ciampa als Gefangenen des Netzwerks, als Mann, der im Todestrakt auf seine Auslieferung wartet, die am 2. Oktober in Las Vegas, Nevada, erfolgen wird. Das ist alles eine sehr einseitige Geschichte, denn Tommaso Ciampa kann genau nichts tun und das ist auch gut so. Er hat mit seinen Taten in der Vergangenheit schon genug angerichtet und damit hauptsächlich sich selbst geschadet, deshalb behalten wir ihn jetzt in einem geschlossenen Bereich bis zum 2. Oktober, wo er dann ein letztes Mal mit mir in den Ring steigen wird. Nur was in der Zwischenzeit passiert, ist völlig egal. das Match steht, wir haben Ciampa, wo wir ihn haben wollen und die Geschäfte, die ich in der Zwischenzeit abhandle, gehen niemandem etwas an! JB: Werden wir Sie in Zukunft öfter im Ring sehen? An Ihnen haftet ja immer noch das Image des Millionärssohns, der nur durch seine Tante überhaupt erst in dieses Business gekommen ist. Wollen Sie mit Matches wie dem gegen Ciampa und Deals wie der Zusammenarbeit mit Drew Galloway dieses Vorurteil loswerden und die Marke EC3 als eigenständige Marke festigen? EC3: Ich weiß nicht, haftet dieses Image wirklich noch an mir? Was ich so mitbekomme, spricht man von mir eher als EC3, der Gentleman des Netzwerks und mit dieser Fraktion assoziiert zu werden ist für mich absolut nichts Schlimmes. Ich bin gerne ein Teil des Netzwerks, so habe ich immer ein professionelles Team hinter mir und arbeite in einer sicheren Umgebung. Man muss sich anpassen, man muss wissen, wie man richtig wirtschaftet, das hat man mir in meiner Familie immer gelehrt und das merke ich auch jetzt selbst als Wrestler hier in der IWC. Natürlich muss man sich seinen Stand selbst aufbauen und das mache ich gerade ja auch, aber mit einem Netzwerk im Rücken kann man meines Erachtens nach nichts falsch machen. JB: Kommen wir auch Drew Gulak zu sprechen. Denken Sie, dass dieses Stable für Sie irgendeine Gefahr darstellen könnte? Immerhin waren Sie derjenige, der Johnny Gargano regelrecht misshandelt hat, was ja zur Formation dieses Stables geführt hat. Drew Gulak hat auch noch angemerkt, in der Theorie auf noch mehr Wrestler zurückgreifen zu können, gibt es da kein Gefühl der Angst, gar keine Sorgen von Ihrer Seite aus? EC3: Angst ist etwas, das darfst du in diesem Business nie zulassen. Ich habe keine Angst vor irgendwas oder irgendwem, schon gar nicht vor jemandem wie Drew Gulak. Es wird schon seinen Grund haben, warum er bisher noch nie für die IWC aufgetreten ist und keinen Vertrag hat, ebenso wie es einen Grund hat, warum Tony Nese, Trent Barreta oder auch Johnny Gargano nie etwas in dieser Liga erreicht haben. Ich denke, bei Drew und auch den anderen, die sich jetzt gegen das Netzwerk mobilisieren, regiert einfach der Frust über den eigenen Misserfolg, nur ist an dem nicht das Netzwerk schuld, sondern jeder Wrestler selbst. Ihr bekommt Matches und wenn ihr die gewinnt, dann steigt ihr auf der Erfolgsleiter nach oben. Drew, du & Tony, ihr habt gegen die Authors of Pain halt verloren. Oder Trent & Johnny. Der Grund, warum wir Johnny abgezogen haben, ist, dass er als Teil des Netzwerks, merk dir den Teil, Drew, so enttäuschend war, dass er unserem Ansehen mehr geschadet als sonst was hat. Johnny hätte durchaus Karriere machen können, aber er hat es nicht geschafft, stattdessen war er eine Schande für diese Organisation und musste aus dem Weg geräumt werden. Und wenn ihr 3 euch weiterhin so spielt, wird es euch nicht anders ergehen! JB: Ladies & Gentlemen, Ethan Carter III hat gesprochen, vielen herzlichen Dank dafür! EC3: Nichts zu danken.
Carter & Borash reichen sich noch die Hände, bevor beide aus dem Bild verschwinden und es für uns zurück in die Halle geht, wo jetzt das nächste Women´s Championship Gold Rush Match ansteht!
4th Match - Women´s Championship Gold Rush Match: Toni Storm besiegt Ivelisse via Pin nach einem Air Raid Crash (11:27)
Der Titantron zeigt uns nun ein eine einfache hölzerne Tür, die nun langsam aufgeht. Es geht in einen Raum hinein, aus welchem sofort Unmengen an grellen Lichtern heraus scheinen. Kein Wunder, schließlich besitzt der Raum schier unendlich viele Lampen und Lichter. In der Mitte dieses Zimmers sitzt Marty "The Moth" Martinez und grinst die Zuschauer an, bevor er sich an den Lichtern ergötzt und mit geschlossenen Augen und weirdem Gesichtsausdruck anfängt, zu sprechen: " Highway To Hell. Ach.... wie unglaublich treffend. So unglaublich treffend. Die Hölle und nichts anderes als die Hölle erwartet dich, Bobby Lashley. Es ist die perfekte Gelegenheit, mich deiner zu entledigen. Letzte Woche hast du es zu spüren bekommen, was meine Kreatur zu leisten im Stande ist. Ein Vorgeschmack, mehr nicht. Du niedere Lebensform bestimmst nicht, wann es zu deiner endgültigen Exekution kommt, oh nein, das überlässt du schön mir. Du warst gierig, hast mich herausgefordert und das hast du jetzt davon. Letzte Woche war eine Warnung, ein Zeichen. Ich gebe dir bis Highway To Hell die Zeit, dich von all deinen Lieben zu verabschieden. Mit deinem Leben abzuschließen. Denn meine Kreatur wird dich vernichten, am 2. Oktober. Es ist der Tag, den ich vorherbestimmt habe. Und es wird dein letzter sein." Nach diesen Worten verlässt die Kamera The Moth wieder.
Wir befinden uns jetzt im Tempel des Shoguns Kazuchika Okada, wo der Rainmaker wie immer in seinem Thron sitzt und sich von Hofnarren unterhalten lässt. Er wirkt kaum amüsiert, weshalb er auch sofort „herein“ sagt, als jemand am Tor zum Thronsaal klopft. Jedoch bessert sich seine Laune kaum, als er sieht, wer den Saal betritt, denn es ist Gedo und zwar ohne Kota Ibushi im Schlepptau. Okada beordert einen der Türsteher sofort, Gedo zu Boden zu drücken und der Mentor des Rainmakers fällt auf die Knie, wo er sich nun rechtfertigen muss. Okada: Wo ist Kota Ibushi? Gedo: Es tut mir unheimlich leid, großer Shogun. Ich habe alles in meiner Macht stehende getan, um Großmeister Suzuki zu überzeugen, aber ich bin gescheitert. Ich schwöre, ich wollte nicht so zurückkehren. Okada: Du hast meinen Namen und meinen Ruf beschmutzt, Gedo. Du hast dem Großmeister gezeigt, dass der Shogun und sein Reich angreifbar sind. Du hast ein falsches Bild vermittelt, wie kannst du es wagen? Gedo: Ich schwöre, ich habe alles versucht, ich stieg sogar mit Go Shiozaki in den Ring… Okada: Schweig! Hättest du alles versucht, wäre Kota Ibushi jetzt hier, aber das ist er nicht, also hör auf, mich anzulügen! Gedo: Es tut mir leid, großer Shogun. Ich habe versagt. Okada: Ja, das hast du. das bedeutet aber nicht, dass Suzuki gewonnen hat. Wenn es meine Leute nicht tun können, werde ich es selbst in die Hand nehmen. Gedo: Bitte? Okada: Ich werde den Großmeister höchstpersönlich treffen und mir holen, was mir zusteht, nämlich den besten Kämpfer des Landes! Gedo: Shogun, die Anreise zum Camp des Großmeisters ist gefährlich, sind Sie sich absolut sicher, dass Sie das machen wollen? Okada: Mir bleibt nichts anderes übrig. Dem Shogun wird kein Wunsch verweigert und wenn Ihr nicht fähig seid, mir zu bringen, was ich mir wünsche, dann werde ich selbst dafür sorgen, dass es in meinen Besitz übergeht. Und jetzt raus!
Geknickt folgt Gedo den Anweisungen des Shoguns und verlässt den Thronsaal, während sich Okada ziemlich angespannt zurück in seinen Thron setzt, aus welchem er sich in der Hitze des Gefechts kurz erhoben hatte. Die Mädchen mit den Federn werden nun mehr, um den Shogun mit frischer Luft zu versorgen, doch davon bekommen wir nicht mehr viel mit, für uns geht es stattdessen zurück in die Halle zu Mauro Ranallo & Corey Graves!
Dort sehen wir jetzt „The Phenomenal“ AJ Styles zum Ring kommen, wo sich der frühere World Heavyweight & Intercontinental Champion auch schon mit einem Mic platziert. AJ: Es ist wirklich ein komisches Gefühl, ein ganz ungutes Gefühl hier vor euch zu stehen und nicht um meine Hüften oder über meine Schulter zu tragen. Es ist ein Gefühl, das ich hasse, das Wissen, kein Champion zu sein, keinen Titel zu tragen. Ich habe in meiner Karriere schon alles gewonnen, habe in jeder noch so kleinen Liga Gürtel getragen, da ich einfach immer diese Bestätigung wollte, das Gefühl, zu wissen, der Beste zu sein. Es reicht mir nicht, wenn Leute mir sagen, du bist phänomenal, keiner ist besser als du, denn ich brauchte diese Bestätigung in Form von Titeln, in Form von Gürteln. Deshalb habe ich immer, egal, wo ich war, nach Titeln gefragt und um diese gekämpft, einfach damit meine Kollegen und ich wussten, dass ich die Nummer 1 bin. Dabei war mir egal, ob das in der kleinen Liga deines Onkels dritten Grades in dessen Garage oder vor 10.000 Leuten im nationalen TV war, wenn ich der Beste bin, kann ich überall gewinnen. Und ich habe es auch getan. Ich war Champion auf vielen verschiedenen Kontinenten, hielt Titel in jeder großen Liga dieser Welt! Und auch, wenn es lange gedauert hat, am Ende hat sich all die harte Arbeit immer ausgezahlt, so auch in der IWC. 3 Jahre, um genau zu sein, habe ich gebraucht, um endlich World Heavyweight Champion zu werden. 3 Jahre, in denen ich wirklich alles erlebt habe, 3 Jahre, in denen ich Geschichte geschrieben habe. Dieser Erfolg wird sich bei Explosion nach Highway To Hell zum ersten Mal jähren und in diesen 365 Tagen werde ich dann wieder sehr viel gemacht haben.
Ich war World Heavyweight Champion für 131 Tage, später dann Intercontinental Champion für 49 Tage. Natürlich bin ich sehr stolz auf das, was ich erreicht habe, nur sind das 2 Zahlen, mit denen bin ich nicht wirklich zufrieden. Das sind 2 Angaben, die sind bestenfalls Durchschnitt, im Falle der Intercontinental Championship bin ich sogar darunter. Ich weiß, ich habe vorhin erst gesagt, Titel definieren dich, aber wenn du in so einer Liga bist, in so einer Situation steckst wie ich, dann willst du mehr als das. Dann misst du dich an den Besten, dann willst du deinen Namen in den Geschichtsbüchern lesen. Dann willst du Rekorde neben deinem Namen sehen, keine mickrigen 49 Tage und zum einjährigen Jubiläum meines World Title Gewinns will ich genau das starten. Dieser Tag soll den Beginn einer neuen Rekordregentschaft markieren, an diesem Tag soll ein Run starten, der länger sein wird als Adam Coles 511 Tage. 511 Tage sind natürlich eine lange Zeit, aber ich wäre nicht ich, würde ich das nicht schaffen können, denn ich bin nicht nur der beste Wrestler der IWC, ich bin auch wahrhaft phänomenal und als solches Phänomen sollte es doch ein Klacks sein, einen derartigen Run auf die Beine zu stellen und jeden Gegner zu schlagen, nicht wahr? Dann stellt man sich aber auch die Frage, warum hat es beim ersten Mal nicht geklappt?
Die Antwort findet man im aktuellen IWC Intercontinental Champion Kenny Omega. 3 vs 3 um die Intercontinental Championship, was hab ich mir dabei nur gedacht? Ich war nicht in die Entscheidung verwickelt, ich bin nicht schuld, dass wir verloren haben und doch bin ich nicht mehr Intercontinental Champion. Bitterer könnte die Geschichte wirklich nicht sein. Am 2. Oktober sind die Vorzeichen aber wieder ganz andere. Am 2. Oktober werden wir wieder ganz alleine im Ring stehen und noch einmal, wie schon beim IWC Superslam, wieder von 0 starten. Von 0 deshalb, weil weder du, noch ich, je ein Hell In A Cell Match bestritten hat. Es ist für uns beide eine neue Erfahrung, es ist für uns beide ein Schritt in ein unbekanntes Konstrukt, aber genau solche Momente definieren einen großen Champion. Wer aus diesem Käfig als Sieger tritt, ist verdient Intercontinental Champion und ich hoffe, dass dieser Jemand auf den Namen AJ Styles hören wird. Was wäre, wenn ich nicht gewinne? Ich weiß es nicht, ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Bleibe ich? Mach ich mich aus dem Staub? Ich weiß es nicht. Die Bucks sind schon weg, sie haben genug gesehen, aber ich bin noch hier, ich habe noch dieses eine Ziel vor Augen. Ich will diesen Sieg, ich brauche diesen Sieg! Ich brauche diesen Sieg, weil ich diesen Titel brauche. Wenn ich dieses Match nicht gewinne, wie soll ich mich dann je als großen Champion sehen? Wenn ich dieses Match nicht gewinne, ist es vorbei für mich im Titelrennen, nur was ist dann?
Mit feuchten Augen blickt AJ Styles nun in die Crowd, dieser emotionale Moment zerbricht jedoch plötzlich in tausend Teile, als Karl Anderson & Doc Gallows in den Ring kommen und ihren Erzrivalen attackieren! The Phenomenal kann sich kaum wehren, stattdessen nehmen die beiden PRIDE-Member ihn hoch und verpassen ihm den Magic Killer! Unter lauten Buhrufen bauschen sich die No.1 Contender auf die IWC Tag Team Championships nun auf dieser Attacke auf, während der Intercontinental Champion Kenny Omega langsam die Ramp herunterkommt und sich im Ring mit seinem Gürtel provokant über AJ stellt. Kenny: Ohhh, will da jemand sein Spielzeug zurück? Will da jemand dieses schöne Stück Gold, um sich wieder geil zu fühlen. Was denk ich mir überhaupt dabei, hier, komm und hol´s dir! Oder bleib einfach liegen, hast ja recht, du hast ja immer recht! Du hast auch recht mit deiner Behauptung, dass dieser Gürtel Männer definiert, dass dieser Gürtel aussagt, ob du jemand bist oder nicht! Bei Männern wie dir ist das bestimmt so, nicht aber bei Männern wie uns. Wir nämlich, wir sind The Elite. Wir brauchen keine Bestätigung, wir wissen, wer wir sind und wofür wir stehen. Für uns sind diese Gürtel nur ein Accessoire, quasi die Krönung auf der Torte, die The Elite ist! Ich habe meine Torte bereits serviert bekommen, Karl & Doc bekommen ihre dann in 12 Tagen, wenn Pentagon Jr & Prince Puma bye bye zu ihren Gürteln sagen müssen. Karl: Pentagon! Puma! Al eure Worte bedeuten rein gar nichts, wir hören euch nicht mal zu! Studiert uns so lang ihr wollt, es bedeutet rein gar nichts, denn am Ende sind wir immer noch besser als ihr, am Ende sind wir euch überlegen und werden das MGM Grand als IWC Tag Team Champions verlassen. Macht euch eure Differenzen untereinander aus, aber entlasst wenigstens diese Gürtel in Freiheit, denn bei uns sind sie wirklich zuhause, wir erfüllen sie wenigstens mit Stolz! Kenny: Wir sind die Champions von allem, denn wir sind The Elite und wir sind RRRRRREEEEAAAAALLLLLL!!!!!!!!
nach diesen Worten streckt Kenny Omega seinen Kopf ganz nach hinten und lässt das Mic fallen, während die Musik von PRIDE ertönt und IWC Explosion mit dem Trio im Ring in eine weitere kurze Pause geht.
5th Match: Sami Zayn besiegt Zack Sabre Jr via Pin nach dem Helluva Kick (21:36)
Sami Zayn besiegt also Wade Barretts Fighter Zack Sabre Jr und scheint sich darüber auch sehr zu freuen, lang hält der Jubel jedoch nicht an, denn da kommt plötzlich Wade Barrett in den Ring und schlägt Zayn mit dem Bullhammer Elbow nieder. Der britische Gentleman wirkt alles andere als happy und hat auch ein Mic dabei, um seinen Worten Ausdruck zu verleihen. Wade: So, da hast du ihn also besiegt, Zack Sabre Jr, der wieder einmal nichts als eine einzige Enttäuschung darstellt. Es ist inzwischen ja gar nichts mehr wert, einen Sieg über diese Schande auf 2 Beinen einzufahren, also bilde dir nicht zu viel darauf ein, Sami, denn am 2. Oktober werde ich derjenige sein, der dich bis 3 auf dem Boden hält und dann wird dir das gleiche Schicksal erfahren wie Zack Sabre Jr.
Barrett legt nun das Mic weg und streckt dem Technical Wizard die Hand entgegen, welche dieser kurz skeptisch ansieht, dann aber doch entgegennimmt. Barrett hilft Sabre Jr auf, nur um ihn sofort wieder mit dem Bullhammer zu Boden zu schlagen. Anschließend nimmt er seinen Sklaven auf die Schultern und verlässt mit ihm den Ring, nur um auf der Ramp plötzlich stehen zu bleiben, kurz zu überlegen und ZSJ den Wasteland zu verpassen. Alleine verlässt der 2-fache Xtreme Champion nun die Halle, wo er Zack Sabre Jr & Sami Zayn als geschlagene Männer zurücklässt, bis Explosion in eine kurze Pause geht.
Nach einer kurzen Pause steht plötzlich Catrina mit einem Mikrofon in der Hand im Ring und beginnt auch ohne Umschweife sofort damit die Geschehnisse aus der Vorwoche anzusprechen bzw. direkt ihre Worte an der Verantwortlichen für die Geschehnisse zu richten.
“Bray Wyatt, du hattest in der Vorwoche bereits verloren gegen Mil Muertes. Nach dem Flatliner lagst du geschlagen am Boden. One, Two, Three! Mil hatte dich besiegt.
Du warst angetreten ihn zu besiegen und bist kläglich gescheitert. Das wäre nicht einmal schlimm gewesen. Mil war eben einfach eine Nummer zu groß, das mussten schon Männer ganz anderen Kalibers einsehen. Doch du entschiedst dich nicht für den Weg den man von nach so einer Niederlage erwartet hätte. Du konntest deine Niederlag nicht akzeptieren. Du entschiedst dich für den Weg der Feigen und Schwachen. Du wolltest Tod und Schicksal betrügen indem du deine Schergen auf Mil losgelassen hast und für einen kurzen Moment brachte dir das die Oberhand und du konntest dank kräftiger Unterstützung deiner Schergen Mil Muertes deinen Finisher verpassen.
Für einen kurzen Moment war deine bemitleidenswerte Existenz dem Mann der tausend Tode Mil Muertes überlegen.”
“Für einen Moment? The Wyatt Family hat Mil Muertes zerstört! Nicht du mit deinem untoten Meister, Monster, Geliebten oder was auch immer Mil für dich ist, gibst hier den Ton an, sondern wir. Mil Muertes wurde von uns dominiert. Wir haben ihn zerstört!
Du magst deine Kontakte haben und an Matches kommen, Catrina. Die wirklichen Siege aber fahre ich ein! Ich und meine Family!” Mit diesen Worten unterbricht Wyatt zunächst alleine Catrina, ehe nun nachdem er fertig ist sich die Family ihm anschließt.
“Du spielst mit Mächten, die du nicht verstehst, Bray. Du wähnst dich in der Überzahl und willst aus dieser Situation heraus uns besiegen. Doch nicht nur du bedienst dich einem Trio aus Helfern. Auch Mil und Ich haben drei Männer in unseren Reihen die in den Krieg ziehen wollen. Einen Krieg gegen dich und deine Family.”
Catrina streckt nun den Erdbebentrümmerstein gen Himmel und murmelt dann etwas Unverständliches. Im selben Moment beginnt der Stein von innen heraus zu leuchten und der Ring füllt sich mit Rauch und Nebel.
“Wyatt Family ich stelle euch eure schlimmsten Gegner überhaupt vor. Drei Männer die mit dem Tod im Bunde sind! Einen Mann, der aus den dunkelsten Ecken der Finsternis stammt, einen Mann, der sich die Zahl allen Unglücks zu eigen gemacht hat und einen unheilvollen, todbringenden Mann, dessen Brutalität nur von Mil Muertes selbst überboten wird.
Barrio Negro! Trece! El Siniestro de la Muerta! The Disciples of Death! Erhebt euch und kämpft für euren Herrn!” Im Nebel erscheinen nun drei maskierte Gestalten. Jeder von ihnen mit einer Totenkopfmaske. Barrio Negro eine Goldene, Trece eine Silberne und El Siniestro de la Muerte. Als letztes zeigt sich dann auch Mil Muertes, vor dem die Disciples auf die Knie gehen, und postiert sich dann neben Catrina hinter den Disciples und blickt nun starr in Richtung Entrance Ramp zu Bray Wyatt.
Bray verfällt nun in ein Lachen und schickt dann Luke Harper, Braun Strowman und Erick Rowan in Richtung Ring. Je näher das Trio allerdings dem Ring kommt, desto dichter wird der Nebel und als sie den völlig vernebelten Ring betreten sind Catrina, Mil Muertes und die Disciples of Death bereits verschwunden.
Im selben Moment steht Catrina vor Bray Wyatt und packt diesen nun an der Kehle und teilt ihm nun ganz langsam und eindringlich mit “Don’t mess with Death!” ehe sie sich einen Wimpernschlag später in Luft aufgelöst hat und Bray nach Luft ringt.
Als Nächstes tritt das House of Truth in Aktion. Offensichtlich befindet sich das Trio aus Gunner, Angélico und Anführer Jay Lethal sowie Truth Martini, dem hauseigenen Manager, im Backstagebereich, denn Lethal steht vor einer kahlen, spärlich beleuchteten Wand. Martini steht mit gefalteten Händen neben ihm und schaut durch seine Sonnenbrille stur nach vorn, hat dabei ein genüssliches, dezentes Schmunzeln aufgesetzt. Gunner und Angélico sitzen ebenfalls mit gefalteten Händen auf Stühlen links und rechts vor Lethal.
„Was ich an dieser Company so schätze, ist, dass man hier nichts in den Hintern geschoben bekommt, vorausgesetzt natürlich, man gehört nicht gerade zum Netzwerk“, beginnt Lethal seine Ansprache. „Auch ich als ehemaliger World Heavyweight Champion wurde nicht bevorzugt behandelt, zu keiner Zeit. Ich musste an Kota Ibushi, Dolph Ziggler und zweimal an den Steen Wolves vorbei, damit es für einen Shot auf die Xtreme Championship reicht. Ein Titel, der spätestens nach den jüngsten Ereignissen gut zu mir passen dürfte. Wenn ich die WarGames überstehe, was soll mich dann noch aufhalten?
Dieselbe Frage hat sich wohl der ehemalige und neue, amtierende Xtreme Champion, Samoa Joe, gestellt. Ich muss ihm lassen – er hat dazu gelernt. Er wird nicht noch einmal denselben dummen Fehler machen und seinen Gegner unterschätzen, wie er es mit Apollo Crews getan hat. Aber seien wir ehrlich: die Zeichen stehen nicht auf Vorsicht oder Prophylaxe. Nein, offenbar hat Joe schon die Hosen voll. Warum sonst, mein lieber Joe, solltest du dir sonst zwei solche Gorillas ins Boot holen? Trios Wrestling scheint ja seit unserer Renaissance hoch im Trend zu stehen, du kleiner Nachmacher. Erst kommt Owens und schweißt seine erbärmlichen Steen Wolves wieder zusammen und jetzt holst du dir die Authors of Pain ran...
Weißt du, was ich glaube, Joe? Ich glaube, diese ganze Aktion ist nichts weiter als ein ziemlich schlecht vertuschter Vorwand, um bei zukünftigen Matches Narrenfreiheit zu haben. Und genau deshalb haben sich meine Freunde dazu entschieden, dich daran zu erinnern, wer hier am längeren Hebel sitzt. Komm nicht auf dumme Ideen, Joe, nicht mir gegenüber, verstanden? Und versuch nicht, dich rauszureden. Mir ist schon klar, dass du jetzt, da du deinen Titel wieder hast, ihn mit allen nötigen Mitteln verteidigen willst. Und irgendwo verstehe ich das sogar, Joe, ehrlich. Aber ein 290 Pfund schweres Vieh wie du sollte das eigentlich nicht nötig haben. So etwas hat nur jemand nötig, der berechtigte Angst hat, zu versagen... sich ein weiteres Mal vor aller Welt zu blamieren, aber was wäre, wenn du trotz deiner dämlichen Authors verlieren solltest? Sehen wir dich dann nochmal wieder oder hat das IWC-Kapitel von Samoa Joe dann endlich seinen wohlverdienten Exitus?“
Gunner und Angélico stehen nun auf und flankieren Jay; Truth nimmt seine Sonnenbrille ab, steckt sie sich ins Haar und schaut nun direkt in die Kamera, sein Lächeln scheint etwas breiter geworden zu sein.
„Dir sollte klar sein, dass keiner von uns vor deinen Leibwächtern die Hosen voll hat“; fährt Jay fort. „Denn so gefährlich, stark und groß sie auch sein mögen, sie sehen mindestens genauso grottendämlich aus. Und damit haben sie im Grunde fast alle Eigenschaften, die du auch besitzt... so betrachtet passt ihr wirklich gut zusammen. Bring ruhig so viele Albaner mit zum Ring, wie du auftreiben kannst, bei Highway to Hell wird ein neuer Xtreme Champion gekrönt werden und Junge, er steht genau vor dir... was in Vegas passieren wird, bleibt nicht in Vegas. Denn während du dort auf der Strecke bleibst, setzen wir unseren Aufstieg fort. Ob es nun die IWC oder das Casino des MGM Grand ist, eine Sache ändert sich nie...
Das House gewinnt immer.“
Mit diesen Worten hört man, wie die Scheinwerfer geräuschvoll ausgeschaltet werden; die Szenerie wird schlagartig von tiefster Dunkelheit verschluckt und von hier aus gehen wir nahtlos in die Werbung über.
Main Event - Women´s Championship Gold Rush Match: Jusation besiegt Nixon Newell via Submission in einem Guillotine Choke (14:59)
Jusation hat es tatsächlich geschafft!!! Nixon Newell verliert zum ersten Mal in der Immortal Wrestling Company, womit Jusation ihren zweiten Punkt holt und damit ebenfalls ins Halbfinale einzieht…oder? Sie scheint sich gerade selbst nicht so sicher zu sein und auch Nixon, die bald wieder auf die Beine kommt, scheint nicht so recht zu wissen, wer jetzt wirklich weiter ist, immerhin hat auch Sasha Banks 2 Punkte und wäre damit berechtigterweise im Titelmatch. Beide wirken sehr verwirrt, doch zum Glück ist da Underboss Raquel Diaz, die jetzt unter ihrer Musik die Stage mit einem Mic betritt und wohl einen Plan B hat! Diaz: Ladies, kein Grund zur Panik! Wie euch ja offenbar schon aufgefallen ist, haben wir 3 Frauen punktegleich auf Platz 1 und das sowohl in Gruppe A, als auch in Gruppe B. Die Lösung ist deshalb ganz simpel. Anstatt zweier Singles Matches im Halbfinale werden wir 2 Triple Threat Matches sehen, sodass jeweils eine Wrestlerin aus Group A und eine Wrestlerin aus Group B im Finale stehen wird! Diese beiden Matches werden nächste Woche über die Bühne gehen, also macht euch bereit, ihr beiden werdet euch nochmal treffen, möge die bessere Wrestlerin gewinnen!
Unter lauten Pops verlässt Diaz nun wieder die Stage, während sich Jusation & Nixon Newell einfach nur ansehen. Beide wirken nicht gerade erleichtert und man merkt die Anspannung, die im Ring herrscht und anhält, bis IWC Explosion #136 off air geht…
Women´s Championship Gold Rush Tournament Group Stage Results:
Die heutige Folge von IWC Explosion live aus Queens im US-Bundesstaat New York beginnt mit einem Rückblick auf die wichtigen Women´s Championship Gold Rush Matches der Vorwoche, an deren Ende eine Änderung im Turnierverlauf beschlossen wurde. Statt 4 haben immer noch 6 Damen die Chance, zur allerersten IWC Women´s Championesse gekrönt zu werden, am Ende der heutigen Show werden es aber nur noch 2 sein. Diese 2 Damen werden bei IWC Highway To Hell dann um die IWC Women´s Championship kämpfen und sich so in die Geschichtsbücher der Immortal Wrestling Company eintragen! Aber auch die anderen Matches des nächsten IWC PPV´s haben es in sich und an eines werden wir schon sofort nach dem Intro erinnert, denn Finn Bálor kommt gemeinsam mit Oliver Grey zum Ring und stellt sich dort mit einem Mikrofon vor die zahlreich erschienenen Fans. Finn: In den letzten Wochen war ich nicht sehr oft hier, ich war nicht sehr oft für euch da, hier vor euch im Ring. In den letzten Wochen habe ich meine Pflichten als Repräsentant dieser Company, was ich durch die World Heavyweight Championship bin, vernachlässigt und aus diesem Grund sahen wir alle den Aufstieg eines Mannes, der sich selbst nicht als solchen sieht. In seinen Augen, und in den Augen seines Anwalts Paul Heyman, ist er ein Biest und der nächste IWC World Heavyweight Champion. In seinen Augen ist er jetzt schon der mächtigste Mann dieser Liga, weil er alles und jeden aus dem Weg geräumt hat, der versucht hat, ihn zu stoppen. Man muss schon zugeben, sein Weg durch die World Combat League war beeindruckend, aber das war nur die Startphase im Rennen an die Spitze. Den Besten hat er noch nicht getroffen, denn spätestens, wenn dieser Tag kommt, wird Brock Lesnar sehen, dass er nicht das unschlagbare Biest ist, als das er sich sieht. Ich bin der Letzte, der einem ein gesundes Selbstbewusstsein verbietet, aber Brock Lesnar präsentiert sich bereits wie der große Sieger, was aber nur den Anschein hat, weil er sich groß aufspielen konnte, als ich nicht hier war. Zusammen mit Paul Heyman hat er Leute herumgeschubst, wie es ihm gefällt, Heyman hat große Reden geschwungen und das Match als eindeutige Geschichte wirken lassen. Das alles, als ich weg war.
Nur was ist jetzt? Ich bin wieder da, Oliver & ich haben wieder das Sagen, nur wo ist Brock? In den letzten 2 Wochen war von der anfänglichen Euphorie nichts mehr zu spüren, das Biest wirkte gezähmt. Zurückhaltend. Letzte Woche war er gar nicht erst hier, was war da los, Paul? Zuerst mutwillig eine Count Out Niederlage in Kauf genommen, dann einfach gar nicht erst erschienen, ist das der Sinn und Zweck eines Biests, eines World Heavyweight Champions? Du hast mich immer beschuldigt, ich würde nicht anwesend sein, weil ich Angst hätte, nur wo bist du dann jetzt? Ich hatte Sachen zu erledigen, die außerhalb dieser Company liegen, nur du? Du bist mein Angestellter, deine Pflichten liegen hier in diesem Ring, wenn du also sagst, du arbeitest so, wie du willst, dann zeigt mir das nur, dass du zwar große Eier hast, wenn du allein im Ring stehst, sobald aber ich hier bin und dir meinen Gürtel ins Gesicht reibe, bist du sofort ruhig, denn dann siehst du vor dir live und in Farbe, was du willst, aber du weißt gleichzeitig, dass du es nie haben kannst, einfach weil ich so viel besser bin als du! Also Paul, ich habe dich letzte Woche gewarnt und ich habe ganz sicher nicht darauf vergessen, dass ich Brock Lesbar heute hier in diesem Ring sehen will und wenn das nicht passiert, bleibt mir nichts anderes übrig, als seinen Vertrag aufzulösen und kurzfristig einen neuen Gegner zu suchen. Und glaub mir, Paul, es gibt genügend hungrige Wrestler, die es gar nicht erwarten könnten, mit mir in den Ring steigen und dem ach so bösen Netzwerk eins auf die Rübe zu geben. Also, wo bist du, ich warte?
Lange muss Finn Bálor diesmal aber nicht warten, da hören wir auch schon die Musik von Brock Lesnar und das Biest erscheint gemeinsam mit Paul Heyman auf der Stage. Nach seinen typischen Sprüngen lässt er noch ein Feuerwerk losgehen, bevor sich das Duo auf den Weg zum Ring macht, wo Heyman auch schon ein Mic gereicht bekommt und das Wort übernimmt. Paul: Du bist ein mutiger Mann, Finn Bálor, wirklich ein mutiger Mann. Nicht wenige Männer hätten den Mumm, Brock Lesnar nach solchen Anschuldigungen in den Ring zu sich zu rufen und ihm gegenüberzutreten mit dem Wissen, dass Brock Lesnar ihn jederzeit in 1000 Teile zerreißen könnte! Gerade nach den Sachen, die du gesagt hast…wie war das? Brock Lesnar hätte Angst? Ohhh, lass mich dich korrigieren, denn da weiß offenbar jemand nicht, mit wem er es zu tun hat. LADIES GENTLEMEN, MEIN NAME IST PAUL HEYMAN UND ICH BIN DER ADVOCATE DES CONQUERERS, DES BEAST INCARNATE BRRRROOOOOOCCCKKKKK LLLLLEESSSSNNNAAAAAAAARRRRRRRRRRR UND FINN, DU KANNST MIR GLAUBEN, WENN ICH DIR SAGE, DEIN KLEINES MÄRCHEN WIRD AM 2. OKTOBER EIN GANZ GANZ BITTERES ENDE FINDEN, WENN DAS BIEST DICH IN DIE FINGER BEKOMMT UND DURCH DIE LUFT FLIEGEN LÄSST MIT EINEM SUPLEX UND NOCH EINEM UND NOCH EINEM!!! DU WIRD NUR NOCH SUPLEXES SPÜREN UND AM ENDE WIRST DU EIN LEISES 1….2…..3 HÖREN, ABER DU WIRST NICHTS DAGEGEN MACHEN KÖNNEN, DENN DU WIRST DICH NICHT MEHR BEWEGEN KÖNNEN! DIE KRAFT DES BEASTS, DIE UNGEBÄNDIGTE MACHT VON BROCK LESNAR WIRD DICH LÄHMEN, SIE WIRD DICH AUSSCHALTEN UND SIE WIRD DIR ALLER TITELTRÄUME BERAUBEN!! ALSO ÜBERLEGE DIR IN ZUKUNFT BESSER, WAS DU IN GEGENWART VON BROCK LESNAR SAGST, DENN DAS BIEST ÜBERHÖRT NICHTS UND DAS BIEST WIRD DIR JEDES EINZELNE WORT IM RING ZURÜCKZAHLEN!!!!!
Während Paul Heymans Kopf schon rot anschwillt, nickt Finn nur zustimmend, führt dann aber wieder das Mic an seinen Mund. Finn: Nette Geschichte, Paul, solche Märchen erzählen kannst du gut, nur kommt mir gerade dieser Schlussteil etwas bekannt vor. Wenn du wüsstest, wie oft mir schon gesagt wurde, dass ich alle meine Worte, alle meine Taten irgendwann zurückbekomme. Ich wäre steinreich, hätte ich für jedes Mal einen Dollar bekommen und doch bin ich jetzt hier vor euch beiden als der World Heavyweight Champion, als der Mann, der diesen Laden am Laufen hält. Ich habe Mil Muertes besiegt, ich habe AJ Styles besiegt, ich habe Roman Reigns besiegt und ich habe Tommaso Ciampa besiegt! Egal, ob groß oder klein, ob stämmig oder schmächtig, ich stand mit jedem im Ring und ich habe sie alle geschlagen. Wo wir gerade bei Märchen waren, Paul, lass mich dir eine Geschichte erzählen. Kennst du meine Ursprünge, weißt du, woher ich komme? Ich habe eine sehr enge Bindung zu meiner Heimat Irland und dort gab es einen Helden namens Finn MacCool. Finn MacCool war ein großer König, ein mächtiger Herrscher, der alles hatte, der alles bekam, aber auch hart dafür arbeitete. Für seine Besitztümer musste er große Heldentaten verrichten, doch genau das tat er und dafür wird er in meiner Heimat bis heute verehrt. Doch Finn MacCool ist nur eine Seite von mir, nur die menschliche Seite. Er ist der Finn in Finn Bálor, nur was ist der Rest?
Hier kommst du ins Spiel, Brock. Du nennst dich ein Monster, ein Biest? Du sagst, wenn du kommst, bringst du Zerstörung in den Ring? Darüber kann man in meiner Heimat nur lachen, dort kennt man nämlich die Legende des Bálor. Bálor war ein wahres Monster, ein Biest biblischen Ausmaßes. Er besaß, so erzählt man sich, ein drittes Auge auf der Stirn, das, wenn er es öffnete, Leid und Zerstörung über das Land brachte. Was kannst du, Brock? Suplexes verteilen? Bálor konnte mit seinem Auge ein ganzes Land in Flammen setzen. Verstehst du, worauf ich hinaus will? Du, Brock, bist kein Biest. Du bist ein Mensch, genau wie Finn MacCool einer war, nur du nutzt deine Kräfte zu deinem eigenen Gunsten. Wenn du jedoch an den Falschen gerätst, dann frage nicht, dann bricht die Welt, wie du sie kennst, vor deinen Augen zusammen. Dein Universum wird am 2. Oktober Feuer fangen, wenn die Wut von Bálor auf dich losgelassen wird und du wirst nie wieder derselbe sein, denn an diesem Tag wirst du sehen, was ein wahres Biest ist, an diesem Tag wirst du sehen, wozu ein Mann in der Lage sein kann und ab diesem Tag wirst du die Finger von der Macht in der Immortal Wrestling Company und ganz besonders der World Heavyweight Championship lassen. Habe ich mich klar und deutlich ausgedrückt?
Paul Heyman scheint der Geschichte Finn Bálors gespannt gelauscht zu haben, zum Schluss hin kommt ihm aber fast ein Lacher aus. Paul: Du…du nimmst Brock nicht Ernst, hab ich recht. Du willst es einfach nicht verstehen, oder? Brock Lesnar ist keine Figur irgendeiner Mythologie, Brock Lesnar ist ein wahres Biest, Brock Lesnar bringt tatsächlich Zerstörung über die Immortal Wrestling Company und von Brock Lesnar wird man nicht nur aus jahrhundertealten Geschichten hören, nein, von Brock Lesnar kann sich jeder einzelne selbst ein Bild machen! Finn: Bálor ist genauso echt wie das Biest in Brock Lesnar und wenn du das jetzt verneinst, bezeugst du nur deine eigene Unglaubwürdigkeit.
Paul Heyman scheint nicht zu verstehen (oder verstehen zu wollen), was Finn Bálor ihm sagen will und Lesnar gibt einfach nur ein „Lass uns gehen“ ab, woraufhin der Conquerer & sein Advocate den Ring verlassen wollen. Finn Bálor aber will das nicht zulassen und schreit zuerst einfach nur „Hey!“ in deren Richtung, doch als das nicht funktioniert, begibt er sich in deren Ecke und packt Lesnar, der mit dem Rücken zu ihm auf der Ringtreppe steht, am Nacken! Das Biest kann aber mit einer Spinning Back Fist ausschlagen und Bálor treffen, sodass der World Heavyweight Champion benommen in den Ring taumelt! Jetzt hat Brock Lesnar Lunte gerochen. Er begibt sich selbst in den Ring und packt Bálor von hinten an den Hüften, um einen German Suplex zu zeigen, doch der Demon King lässt sich fallen und trifft Lesnar mit einem harten Pele Kick, bevor er sofort in die Ringecke läuft, sich dort abstößt und einen Running Dropkick gegen Lesnar zeigt, der diesen mit vollem Karacho gegen die Ringecke schleudern lässt! Sofort verlässt Brock Lesnar den Ring und lässt Finn Bálor alleine dort zurück, was der Champion natürlich sofort nutzt, um mit der World Heavyweight Championship zu posen und sich als den Sieger dieser Konfrontation darzustellen! Mit einem angepissten Brock Lesnar und einem triumphierenden Finn Bálor im Ring geht IWC Explosion nach einem aufregenden Opener nun in eine erste Werbeunterbrechung!
1st Match – Women´s Championship Gold Rush Semi Final: Jusation besiegt Nixon Newell & Sasha Banks via Pin an Banks nach einem Swinging Neckbreaker (14:06)
Jusation ist es!! Jusation hat es geschafft!! Die 20-jährige Deutsche ist die erste Finalistin im IWC Women´s Championship Gold Rush Tournament und wird damit am 2. Oktober bei IWC Highway To Hell auf die Siegerin des heutigen Main Events treffen! Stolz präsentiert sie sich jetzt auch noch kurz im Ring, bevor es für uns in die Backstage-Area geht.
Dort sehen wir nun Finn Bálor schnell atmend durch den Bereich hinter der Gorilla Position ziehen, als er plötzlich von Mike Rome aufgehalten wird, der ihm ein paar Fragen stellen will. Mike: Finn, beeindruckende Darbietung vorhin gegen Brock Lesnar! Sie scheinen wirklich keine Angst und keinen Respekt vor dem Biest zu haben. Würden Sie sagen, sie haben einen psychologischen Vorteil Brock Lesnar gegenüber? Finn: Zuerst einmal, ich habe Respekt vor Brock Lesnar. Er ist ein fantastischer Athlet und hat Dinge erreicht, von denen manch anderer nur träumen kann. Trotzdem wurde es Zeit, dass ihn jemand auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Dass ihm jemand klar macht, dass sein Biest genauso real ist wie mein Biest. Wenn er daran glaubt, ist da schön, dann weiß er ja, was auf ihn zukommt. Wenn nicht…dann tut er mir fast schon ein bisschen leid. Mike: Finn, gerade ihre Entscheidung am Schluss, tatsächlich in eine körperliche Auseinandersetzung mit Brock Lesnar zu gehen, hat wohl viele Zuschauer überrascht. Sagen Sie, haben Sie einen Todeswunsch oder was geht da durch Ihren Kopf? Finn Nein, ich habe keinen Todeswunsch, aber warum soll ich Brock Lesnar einfach so schalten und walten lassen, wie er will? Natürlich lasse ich mich da auf eine körperliche Auseinandersetzung ein, denn Brock Lesnar scheint es anders nicht verstehen zu wollen. Jetzt hat er gesehen, dass ich nicht wie andere bin, jetzt weiß Brock, dass auf ihn in 12 Tagen mehr zukommt als ein Spielzeug, das er beliebig durch den Ring werfen kann und ich hoffe, jetzt ist ihm endlich klar, dass er verdammt nochmal nicht über mir steht. Weder er, noch Paul Heyman. IWC Highway To Hell werde ich als World Heavyweight Champion betreten und ich werde die Show auch wieder als World Heavyweight Champion verlassen; komme, was wolle. Mike: Vielen Dank für das schnelle Interview, Mr. Bálor.
Mike Rome schüttelt n och schnell Finn Bálors Hand, dann verlässt der Leader des Netzwerks den Bereich und IWC Explosion geht in eine ganz kurze Werbepause.
Auf dem Titantron sehen wir nun ein Video, welches nach wenigen Sekunden einen schimmernden, hellen Schriftzug zeigt. Buchstabe an Buchstabe reiht sich aneinander, bis schließlich geschrieben steht: "October 2nd. He Rises again." Anschließend sehen wir ein Bild von letzter Woche, in welche, Bobby Lashley regungslos am Boden liegt, während auf seiner Stirn in Blut dasselbe Datum geschrieben steht. Es ist noch ein lautes Lachen von Marty "The Moth" Martinez zu hören, bevor der Clip endet.
Als Nächstes bekommen wir eine Vignette von Cesaro zu sehen, den wir, fast schon ungewohnterweise, nicht etwa mit Anzug, schicken Schuhen und Sonnenbrille im Gesicht, sondern im Trainingsoutfit – betont lässig, sportlich und locker gekleidet, was im starken Gegensatz zu seiner Körpersprache und Mimik steht. Mit ernster Miene blickt er in die Kamera; er scheint an eine graue Wand gelehnt zu sein und da Tageslicht auf ihn zu fallen scheint, muss die Aufnahme dieser Vignette schon länger her sein.
„Kassius Ohno... nein, nein. Chris Hero sollte ich dich nennen. Du hast ja nun endlich auf den Weg zurück gefunden, den du für den Richtigen hältst. Das ist der Name, den du all die Jahre getragen hast, als wir noch nicht in der IWC waren. Dich gab es schon lange vor dieser Company, mich genauso und damit auch unsere Partnerschaft. Unsere gemeinsame Geschichte geht über ein Jahr zurück, weit von hier weg, nach Europa, genauer gesagt England, wo ich dich und Mike Quackenbush traf. Für euch bin ich in die Staaten mitgekommen und habe meinen guten Freund Ares zurück gelassen. Für diese große Chance, dieses Abenteuer...
Unsere Zeit als Kings of Wrestling war aufregend, oder? Wir waren das beste Tag Team unserer Zeit. Campeonates de Parejas. Der Tag World Grand Prix vor zehn Jahren. Tag Team Champions bei CZW und Ring of Honor... man kannte uns überall in den USA. Weil es Niemanden gab, der besser war als wir zwei. Sicher, wir hatten unsere Probleme miteinander, wie es in jeder guten Freundschaft immer wieder mal der Fall war, aber letzten Endes haben wir ja immer wieder zusammen gefunden. Bis heute halten wir den Rekord für den längsten Run als ROH World Tag Team Champions. Das werde ich niemals vergessen... du bestimmt auch nicht, und auch viele der Fans von damals werden sich immer daran erinnern.“
Cesaro rudert ein wenig mit den Schultern und geht ein paar Schritte; die Kamera folgt ihm und auch, wenn sie an ihrem Ort verweilt, kann man nun erkennen, dass er sich auf dem Dach eines Hochhauses befindet. Er geht ein paar Schritte und schaut schließlich in die Ferne, redet dann weiter.
„Seit wir in dieser Company unterwegs sind, war unser Band immer ein wenig... zum Zerreißen gespannt, sagen wir es mal so. Seit es die IWC gibt, sind wir hier, mal waren wir zusammen, mal weniger. Eine offene Ehe quasi, wo jeder von uns auch gerne mal seine eigenen Interessen verfolgen konnte, aber wie in fast jeder anderen Ehe auch gab es eben des Öfteren Gemecker und Meinungsverschiedenheiten. Trotzdem wollte keiner von uns jemals aufgeben, was wir uns über die Jahre aufgebaut haben. Dann kam das Netzwerk und mit ihm kam Macht, es kam Verantwortung, eine Verschiebung der Verhältnisse, wie es sie in der IWC noch nie zuvor gegeben hat. Ich als Gentleman hatte endlich eine neue Gelegenheit erhalten, etwas aus mir zu machen, aber nicht nur aus mir, sondern auch aus dir und Leo, Chris. Ich habe euch die Gelegenheit gegeben, euch dumm und dämlich zu verdienen, ihr wärt berühmt geworden. Diese Turniere, die World Combat League, der Global Cruiserweight Cup, das waren Chancen für euch, die ihr nie wieder bekommen werdet! Aber ihr habt euren Misserfolg niemand anderem vorzuschreiben als euch selbst!
Du meinst, die Beziehung zu mir und Leo war nichts weiter als Ballast? Weil du nicht in der Lage warst, das Stöckchen aufzuheben und mitzuspielen? Weil du nie die Leistung erbracht hast, die man von dir erwarten würde? Dafür brauchst du nicht mir die Schuld zu geben. In dieser Company hätte kein Mensch, der sie noch alle beisammen hat, dir irgendwie Aufmerksamkeit geschenkt. Wäre ich nicht gewesen und hätte dir so etwas wie Relevanz zugesprochen, hätte man dich in ein paar Monaten wieder bei Chikara irgendwelche maskierten Vollidioten ohne Schamgefühl und Talent plattmachen sehen. Und zum Dank streckst du mich nieder, trittst auf mich, deinen einst besten Freund, ein? Respekt und Freundschaft sind keine Einbahnstraßen, Chris, und ich denke, es ist an der Zeit, dir diese Lektion beizubringen... und zwar mit Gewalt, denn eine andere Sprache scheinst du ja nicht zu verstehen. Wir sehen uns bald wieder, mein Freund, und zwar bei Highway to Hell... vorausgesetzt natürlich, du tauchst dort auf.“
Mit diesen Worten tritt Cesaro vom Rande des Dachs weg und begibt sich zurück zur Wand, die, wie man nun erkennt, Teil des Treppenhausausgangs war, dessen Tür Cesaro nun öffnet. Als die Tür hinter ihm in die Angeln fällt, blendet die Kamera ab...
2nd Match: The Siberian Express (Alexander Rusev & Vladimir Kozlov, w/Peter Orlov & Lana), besiegen Johnny Mundo & Brian Cage (w/Taya) via Submission von Mundo im Accolade von Rusev (09:35)
Nach dem Match jubeln die Osteuropäer natürlich sofort und grölen in ihren jeweiligen Landessprachen herum, als gäbe es kein Morgen. Wie ein Fußballtrainer nach einem Derbysieg springt Peter Orlov seine beiden Kollegen an, während Lana herablassend in Richtung Taya grinst, die sich am Boden um ihren Johnny Mundo kümmert. Als sich der Express langsam einkriegt, schnappt sich Peter Orlov ein Mic und wende sich in Richtung Mundo & Cage, die angeschlagen an den Seilen lehnen. Peter: Spiel, Satz und Sieg. Wie vom Siberian Express prophezeit, waren Alexander Rusev & Vladimir Kozlov, 2 gottgleiche Superathleten, siegreich im Kampf gegen Johnny Mundo & Brian Cage und haben damit ihren ersten Sieg in der Immortal Wrestling Company erreicht! Haha, Jungs, das ist ein Tag, den wir feiern müssen. Ein historischer Tag in der Geschichte dieser Company, denn heute ist der Tag, an dem die Übernahme durch den Siberian Express begonnen hat! Die Rückeroberung aller sportlichen Wettkämpfe durch die russische Föderation hat begonnen, die Fortsetzung unserer glorreichen Geschichte findet statt und diese Fortsetzung wird einen vorläufigen Höhepunkt im großen Trios Tournament finden, das am 4. Oktober dieses Jahres starten wird. 8 Trios treten an, aber nur eines wird erfolgreich sein, nur eines wird die Chance bekommen, World Heavyweight & Tag Team Champions zu werden und nur ein Team kann das auch realistisch schaffen, nämlich der Siberian Express! Wir haben heute vor der Show bereits unsere Gegner erfahren für diesen großen Tag. Naito, Ligero, Sombra, Los Ingobernables. Ein Team, einst groß gehypt, dann tief gefallen. Wir werden in 2 Wochen dafür sorgen, dass ihr nie wieder aus diesem Loch auferstehen könnt, hahaha! Also steigt ein und folgt uns auf unserer einzigartigen Reise an die Spitze der IWC, denn wir sind der Siberian Express und uns wird niemand jemals aufhalten!
Nach diesen Worten stößt Rusev noch einen Schrei aus, dann bleiben die 4 inmitten des Rings stehen, bis die Kamera langsam wegblendet und das Bild schwarz wird…
Irgendwo im Backstagebereich, zumindest ist das zu vermuten, da man unterdrücktes Jubeln hört, als die Tür zu dem völlig verdunkelten Raum aufgeht, macht sich ein Mann bereit, einige Worte loszuwerden. Das Licht geht an und wir sehen Samoa Joe, der mit verschränkten Armen dort im leicht flackernden Licht der Neonröhren steht, grimmig in die Kamera schaut und schließlich zu sprechen beginnt.
„Jay Lethal... du änderst dich wirklich nie. Kaum bist du auch nur gerade so relevant genug, dass die Leute bei deinen Interviews nicht direkt gelangweilt den Sender wechseln, da meinst du auch schon, ohne Konsequenzen auf dicke Hose machen zu können, was? Du ziehst mit deiner Losertruppe von Stadt zu Stadt und brüstet dich mit zwei Siegen über eine Truppe, die zusammen so viel Integrität hat wie Kevin Dunn in seiner kleinen Fingerkuppe. Es gab mal eine Zeit, die ist gar nicht so lange her, da war die IWC noch ein schöner Ort... charakterlose, profillose und talentlose Außenseiter wie Apollo Crews hätte man damals entweder zurück zum Zirkus geschickt. Pappnasen wie Jack Evans würden hier maximal die Klos putzen und vor allem hätte man ausrangierte Ex-Champions wie Jay Lethal samt Anhang an der Tür abgewiesen und zu WCPW geschickt. Nun habe ich also, genau wie du, zwei Männer an meiner Seite, die mich unterstützen und du willst mir ans Bein kacken? Junge, du solltest dich ein wenig dankbarer zeigen... wenn ich ohne die Authors gegen dich und das House of Truth antreten würde, dann würde ich euch drei Totalausfälle eigenhändig plattmachen. Das wäre verdammt peinlich für dich... sei lieber froh, wenn unser Match zumindest einen annähernd ausgeglichenen und fairen Eindruck macht. Und im Interesse deiner Freunde solltest du lieber dafür sorgen, dass sie sich nicht in unser Match einmischen. Es reicht schließlich, wenn beim Pay-Per-View ein Hurensohn stirbt...
Mit Akam und Rezar habe ich das mächtigste Team an meiner Seite, das diese Company aktuell kennt. Sie sind jung, hungrig und angriffslustig genug, euch in der Luft zu zerreißen, wenn ihr Fisimatenten macht. Wir können das Ganze völlig ohne unnötiges Blutvergießen lösen, Jay. Sag deinem Hampelmann von Manager Truth Martini, er soll die anderen beiden Affen zurückpfeifen und wir regeln das Ganze von Angesicht zu Angesicht. Diese beiden sind nichts weiter als meine Versicherung. Wenn du das möchtest, kann es auch dabei bleiben. Es liegt ganz bei dir. Verlieren wirst du dieses Match so oder so... ich habe mir die Xtreme Championship ganz bestimmt nicht zurück geholt, um sie direkt wieder an den nächsten Pfeifenreiniger abzugeben. Vor allem nicht an einen Pfeifenreiniger, der sich wie der Anführer eines Stables aufspielt, aber von ihnen zum Erfolg getragen werden muss. Ja, Jay, du hast richtig gehört. Du bist in keinster Weise der Anführer des House of Truth. Der Kopf des Ganzen ist der langhaarige Affe Truth Martini, und die Zahnräder, die es zum Laufen kriegen, sind Gunner und Angélico, die du als deine tüchtigen Lakaien hinter dir herziehst. Du? Du bist eine Symbolfigur. Deine Freunde beziehen ihren Wert aus der Illusion, dass du was auf dem Kasten hast, dabei hast du auf deinem Weg zu mir niemanden besiegt, der auch nur ansatzweise nennenswert wäre. Wenn du verlierst, Jay, und das wirst du, sollte deinen Mitstreitern klar sein, dass deine Führung nichts wert ist. Es wird der Tag kommen, an dem sie dich endlich hinterfragen. Sie werden dich stürzen und ein Machtkampf wird ausbrechen. Und das alles nur, weil du an der falschen Station deiner Karriere gescheitert bist... was für ein trauriges Schicksal. Sicher, dass du das alles noch willst, Lethal?“
Grinsend löst Joe die Arme aus der Verschränkung und verlässt schließlich den Raum. Das Licht der Kamera erlischt und wir schalten um zum nächsten Sendeort...
Wir befinden uns nun vor der Carnesecca Arena in Queens, NY., wo heute IWC Explosion #137 stattfindet und wo sich gerade Bray Wyatt, Luke Harper, Braun Strowman und Erick Rowan auf den Weg zum Eingang machen. Je näher sie dabei der Türe kommen, desto dichter zieht plötzlich Nebel auf und plötzlich wird etwas haarscharf an dem Quartett vorbei geworfen und trifft gegen die Türe. Als Bray an der Türe ankommt sieht, er dass es sich dabei um einen Dolch handelt, der in der Tür steckt. Doch nicht nur ein Dolch steckt in der Tür. Bray zieht den Dolch nun aus der Türe und sieht sich das damit befestigte Plakat genauer an. Es handelt sich um ein Plakat für den “Highway to Hell”-PPV am 02. Oktober! Doch man sieht darauf nicht etwa eines der bereits bestätigten Matches, sondern man sieht The Wyatt Family vs. Mil Muertes & The Disciples of Death! Als Bray das Poster umdreht sieht man, dass die Rückseite beschrieben ist in roter Farbe die verdächtig nach Blut aussieht. Es sind nur drei Worte dort zu lesen “Are you in?” signiert wurde der Brief mit einem blutigen Abdruck des Doppel-Ms von Mil Muertes Maske und einem Lippenabdruck von Catrina. Bray Wyatt beginnt nun verstörend zu lachen und seine drei Gefährten starren ausdruckslos ins Leere. Plötzlich hören die vier ein Geräusch hinter ihnen und als Bray sich umdreht erscheinen dort Barrio Negro, El Siniestro de la Muerta und Trece im Nebel und gehen nun wie Zombies mit drei Schildern in der Hand auf die vier zu. Darauf zu lesen sind wieder die drei Worte “Are you in?”. Einen Wimpernschlag später sind die drei auch schon weg und in einigem Abstand sieht man nun Catrina, die langsam immer näher kommt. Plötzlich holt Wyatt aus und schleudert den Dolch nach ihr. Doch als der Dolch ankommt ist Catrina längst verschwunden.
Bray blickt sich dann nochmal um und betritt anschließend mit der Wyatt Family die Carnesecca Arena.
3rd Match: Roman Reigns besiegt Jesse Sorensen via Pin nach dem Spear (02:52)
Nach dem Pinfall schlägt Roman Reigns sofort mit der Faust in den Ringboden und stößt einen befreienden Schrei aus, weiter kommt der Big Dog aber nicht, denn von hinten kommt plötzlich Baron Corbin in den Ring und greift seinen Rivalen an! Corbin schlägt Reigns zu Boden und verpasst ihm dort mehrere Tritte und Schläge an den Kopf, bevor er ihn aufrichtet und das End of Days zeigen will. Hier blockt Reigns jedoch ab und liefert sich eine Kraftprobe mit Big Breakfast, die der Samoaner gewinnen kann, was dazu führt, dass Baron Corbin zurückgedrückt wird! Einem ersten Angriff Reigns´ kann der Lone Wolf zwar noch ausweichen, doch als dieser aus den Seilen zurückschießt, hat Corbin keine Chance! Der Spear von Roman Reigns schlägt ein, Baron Corbin wird voll in der Magengegend erwischt und rollt sich geschlagen aus dem Ring, während Roman Reigns aufs mittlere Seil steigt und die Fäuste siegreich nach oben streckt. Ein Bild, wie wir es auch am Sonntag in 12 Tagen sehen werden?
Bray Wyatt kommt nun mit seiner Family in den Ring und ergreift dort sofort das Wort. “Als wir heute hier ankamen fand wir das hier an der Türe der Arena”. Bray zeigt nun das Plakat dem Publikum. “Wie es scheint will Mil Muertes ein weiteres Mal geschlagenen am Boden liegen. Oder aber er will einen seiner Freunde verlieren! Er und seine - wie hießen sie doch gleich “Disciples of Death”? - wollen gegen uns antreten gegen uns, die größte und mächtigste Wrestling Familie aller Zeiten. Die Wyatt Family! Der große Mil Muertes bittet uns um ein Match, wo sind sie nur geblieben die guten Beziehungen, die seine Nutte Catrina zum Boss dieser Liga hatte? War er mit ihren “Diensten” unzufrieden?”
Wir hören jetzt aus dem Backstage-Bereich Gepolter und sehen nun, dass Mil Muertes drauf und dran ist in die Halle zu stürmen. Doch Catrina versucht ihn nun zu beruhigen und ruft die Disciples of Death herbei, die nun ihren Herrn zurückhalten. Während Catrina im nächsten Augenblick im Ring steht und sich Bray entgegenstellt.
“Wieder einmal verstehst du nichts, Bray! Niemand hier muss dich um etwas bitten. Sieh es als großzügigen Vorschlag deine Hinrichtung in geregeltem Rahmen stattfinden zu lassen! Ich könnte Mil und die Disciples jetzt auch gleich auf dich loslassen und glaub mir, das Ergebnis wäre nicht anders, als in einem Match bei “Highway to Hell”. Es wäre Mil Muertes’ Rache und dein Untergang!
Doch Rache lässt sich so viel besser auskosten, wenn sie vor einem Millionenpublikum stattfindet! Und welcher PPV wäre besser dazu geeignet, deine Familie mit der Hölle auf Erden bekannt zu machen, ehe sie direkt in selbige geschickt wird, als Highway to Hell?”
Bray beginnt nun wieder zu lachen verstummt dann aber und spricht nun ganz langsam, leise und eindringlich weiter: “Du willst eine Hinrichtung sehen? Gut! Benenne einen deiner drei Lakaien und wenn er es schafft nächste Woche Erick Rowan zu besiegen, dann wird bei Highway to Hell eine Hinrichtung stattfinden, wie du sie so gerne sehen würdest.
Die Hinrichtung von Mil Muertes! Bereite dich also besser schon mal auf den nächsten Tod deines Herrn vor, Catrina! Sollte aber Erick Rowan dieses Match gewinnen, dann werden sich unsere Wege nie wieder kreuzen. Ich habe nämlich keine Lust mich noch lange mit deiner Freakshow befassen zu müssen! Einverstanden?”
Bray streckt nun die Hand in Richtung Catrina und es erfolgt ein Handschlag. Allerdings erfolgt ein Handschlag zwischen Bray Wyatt und El Siniestro de la Muerta der nun plötzlich an Catrinas Stelle im Ring steht, während sie sich das Geschehen im Ring nun aus der Nähe des Eingangs ansieht, wo noch immer Trece und Barrio Negro mit Mil Muertes stehen.
Backstage läuft dem altbekannten Interviewer Jeremy Borash nun die junge Wrestlerin Jusation über den Weg, die durchaus zufrieden mit sich wirkt und das natürlich völlig zu Recht! Borash bittet sie um ein Interview, was sie ohne zu zögern annimmt.
JB: „Danke, Jusation. Zuallererst mal herzlichen Glückwunsch zu dienem Einzug ins Finale des Gold Rush Tournament!“
Jusation: „Danke, Jeremy.“
JB: „Du hattest mit Nixon Newell und Sasha Banks zwei unheimlich schwere Gegnerinnen und ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass man beide im Vorfeld eher als Favoritinnen betrachtete als dich – bei allem Respekt. Macht das deinen Sieg wertvoller, als er es ohnehin schon ist?“
Jusation: „Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass ich mir nicht zu viel aus den Meinungen der Kritiker mache. Es gibt immer einen Favoriten, irgendwer liegt in den Köpfen der Leute immer vorn, selbst wenn es nur eine Haaresbreite ist. Aber ja, irgendwie ist es schon gewissermaßen befriedigend. Ich meine, selbst nach den Maßstäben dieses Turniers und der IWC Women's Division im Allgemeinen bin ich eben sehr, sehr jung und das lässt die Leute offenbar denken, dass man mich nicht ernst nehmen muss, selbst nachdem ich Sasha Banks schon einmal besiegen konnte. Vielleicht lässt dieser Sieg die Leute endlich begreifen, dass man mit mir rechnen muss und dass ich jede Frau in diesem Turnier besiegen kann, egal ob jung oder alt, egal, wie erfahren, groß, stark und/oder breit sie auch sein mag. Es macht keinen Unterschied, ob ich die Kampflesbe mit breitem Unterkiefer oder die High Heels tragende Fashionista-Bitch bekomme.“
JB: „Womit wir beim nächsten Punkt wären: deine Gegnerin im Finale wird entweder Ivelisse, Jinny oder Toni Storm heißen. Genau wie in deiner Gruppe steht auch diesen drei Frauen ein Three-Way Match bevor, welches die Finalistin dieser Gruppe ermitteln wird. Toni hat bereits die Möglichkeit eines Matches zwischen dir und ihrer Selbst erwähnt – hoffst du, dass dieser Fall eintreten wird?“
Jusation: „Cool wäre es schon. Toni hat ja wirklich viel darüber geredet, dass sie sich das wünscht. Aber sie hat es arg schwer mit ihren Gegnerinnen. Auch wenn sie Ivelisse besiegen konnte... sie wird wohl nur einen sehr guten Tag erwischt haben, und Ivelisse eben einen sehr schlechten. Und wenn wir ehrlich sind, auch Jinny ist stärker, gefährlicher und bissiger als sie, ich mache mir also keine großen Hoffnungen.“
JB: „Du glaubst also nicht daran, dass sie es schafft?“
Jusation: „Hey, es ist ja nicht so, dass ich es ihr nicht gönne, aber realistisch betrachtet wird sie wahrscheinlich den Kürzeren ziehen. Vor allem, da Ivelisse ziemlich angepisst sein wird, weil sie gegen Toni verloren hat. Und Jinny hat mit ihr auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Sie muss aufpassen, dass sie nicht in der Luft zerrissen wird, aber ich fürchte, dass genau das passieren wird. Sie ist eben der klare Underdog. Und manche würden jetzt sagen, dass auch ich das war, aber... zwischen uns beiden besteht eben ein gewisser Unterschied.“
JB: „Macht es für dich, rein aus prognostischer Sicht, einen kapitalen Unterschied, welche Frau letztendlich ins Finale kommt?“
Jusation: „Nein, absolut nicht. So wie es in meiner eigenen Gruppe keine Frau gab, die ich nicht besiegen kann, so gibt es sie auch in der anderen Gruppe nicht. Keine von ihnen hat eine blütenweiße Weste in der IWC. Ich zwar auch nicht, aber wen juckt das schon? Ich muss mich vor niemandem verstecken, absolut niemandem. Ganz egal, wer sich nun durchsetzt. Ich würde Ivelisse genauso in den Arsch treten, wie ich es mit Jinny tun würde und ja, Toni würde es nicht anders ergehen. Ich bin so weit gekommen, ich hab keine Lust drauf, dass mir irgendeine Schnalle jetzt noch den Titel streitig macht.“
JB: „Ich danke dir für dieses ausführliche Interview, Jusation. Dir einen schönen Tag noch.“
Jusation: „Ebenfalls.“
Damit verschwindet die junge Deutsche im Backstagebereich und wir schalten zurück in die Arena.
Zurück in der Halle hören wir nun die Musik der Total Nonstop Heels und die früheren IWC Tag Team Champions erscheinen auch sogleich schon in der Halle! Tommy End & Thumbtack Jack sehen sich dort zwar mit lauten Buhrufen konfrontiert, das hält die 2 Europäer aber nicht davon ab, sich selbst ordentlich zu feiern, bevor sie den Ring betreten, wo sich Tommy End ein Mic schnappt. Tommy: Es ist nun schon einige Zeit vergangen, seit wir zuletzt so richtig relevant waren. In der TV-Ära eigentlich kaum, so traurig es ist. Wir hatten unseren Höhepunkt zu einer Zeit, als die IWC einfach nur um die Welt tourte, aber keine Kameras anwesend waren, eine oftmals vergessene Ära, aber unserer Meinung nach eine großartige. Es ist eine Zeit, die im heutigen Wrestling fehlt, ein Stil, eine Ausrichtung, eine Einstellung, die ich sehr vermisse. Als man nicht darauf achten musste, was man tut, was man sagt, sondern als man einfach seine Brutalität ausleben konnte, als man sich als brutales Schwein präsentierte, ohne Backstage die Kündigung vors Gesicht gehalten zu bekommen. Eine unbeschwerte Zeit, die uns, den Total Nonstop Heels, sehr zugute kam. Eine Zeit, als wir gefürchtet wurden, als zwar jedes Tag Team einen Shot auf unser Gold wollte, gleichzeitig aber wusste, da kommen Schmerzen auf uns zu. Wir waren das Sinnbild für Hardcore Wrestling, wir haben Tag Team Wrestling neu definiert. Heute gibt es viele andere Teams, die meinen, sie seien für die Renaissance des Tag Team Wrestlings verantwortlich, aber die wahren Revolutionäre, das waren wir, das waren Tommy End & Thumbtack Jack, die Total Nonstop Heels!
231 Tage waren wir IWC Tag Team Champions, 231 Tage des Schreckens, 231 Tage, die heute beinahe vergessen sind. 231 Tage, die de facto nicht existiert haben für viele Teams, aber 231 Tage, die wir nie vergessen haben. Und auch, wenn diese Ära nun schon weit über ein Jahr zurückliegt, so haben wir unsere Ursprünge nie losgelassen und wenn am 2. Oktober der Gong läutet, werden manche von euch, die alteingesessenen Fans, einen regelrechten Flashback erleben, denn die Hardcore Revolution wird ein Revival erleben, das wirkliche, brutale Tag Team Wrestling wird wieder in der IWC zu finden sein und am Ende werden die Total Nonstop Heels No.1 Contender´s auf die IWC Tag Team Championships sein. Vor vielen Jahren war Thumbtack Jack hier als Teil der Hardcore Icons Teil dieser Revolution, mit mir an seiner Seite erlebten wir Evolution. Wir wurden Schläfer, haben die Situation immer beobachtet und wissen genau, wann wir zubeißen müssen. Wenn die Division am Boden liegt, kommen wir und treten nur noch weiter auf sie ein. Ohne uns hat die Division langsam aber sicher an Wert verloren, wir bringen sie zurück ins Main Event. Wir sind, was die Leute sehen wollen, die gute, alte Härte. Sie chanten „We want Tables“, wir geben euch Tables! Nur nehmen wir eure Favoriten und werfen sie einfach hindurch, weil es uns gefällt. Wir machen vor nichts und niemandem halt, wir verletzen unsere Gegner, weil es uns Spaß macht. Wir sind die Total Nonstop Heels und wir…
Weiter kommt Tommy jedoch nicht, da werden die TNH plötzlich von einer Musik unterbrochen, die gleich für ganz andere Reaktionen unter den Zuschauern sorgt. Im Spotlight taucht der Feuervogel Fenix und der Jäger King Cuerno auf, die sich zuerst auf der Stage in ihrer typischen Pose formieren, wo King Cuerno am Boden hockt, während Fenix hinter ihm Feuer in die Luft speit, bevor sich die beiden langsam zum Ring begeben. Dort schnappt sich King Cuerno noch ein Mic, bevor er den Ring betritt und sich ganz langsam zu Tommy End bewegt. Cuerno: Tommy, du musst mir helfen, etwas zu verstehen. Warum verletzt man jemanden, wenn man ihn nicht erlegt? Was ist der Sinn in eurer Existenz, wenn ihr euren Mitmenschen zwar Schmerzen zufügt, es aber dann dabei belässt? Siehst du, das ist der Unterschied zwischen einem…wie nennt ihr euch, Total Nonstop Heels? Zwischen euch und Jägern wie uns. Ihr verletzt eure Gegner nur, wir erlegen sie. Wir verletzen sie auch, keine Frage, aber wir belassen es nicht dabei, sondern verfolgen sie, lassen sie leiden und geben ihnen dann, wenn die letzte Kraft drauf und dran ist, ihre Körper zu verlassen, den finalen Stoß. So uns nicht anders wird es auch euch ergehen, Tommy End. Du wirst endlich die Bedeutung deines Namens erfahren, denn bei Highway To Hell wirst du nicht einfach nur leiden, du wirst dein Ende erfahren. Tommy: Weißt du, du magst Recht haben, dass das der Unterschied zwischen uns ist, nur warum sollte ich meine Gegner jagen, wenn ich sie sofort ausschalten, verletzen und besiegen könnte? Warum so in die Länge ziehen, wenn es schnell auch geht? Cuerno: Weil ein verwundetes Tier nur noch gefährliches ist und wir immer wieder kommen werden. Ihr könnt uns für den Moment schlagen, aber wir kommen immer wieder zurück, wir werden euch immer wieder in euren Träumen verfolgen und wir werden euch in die Verzweiflung treiben. Wir aber werden euch in 12 Tagen jagen, wir werden euch erlegen und glaub mir, die Jagd wird noch an diesem Sonntag enden.
Die beiden Teams liefern sich jetzt einen intensiven Staredown, den die Fans sehr bejubeln, doch die Szene erfährt einen weiteren, diesmal doch sehr unerwarteten Twist, denn Ethan Carter III betritt die Halle und kommt im Anzug und mit Mic zum Ring. EC3: Hey, das wird doch nicht schon alles gewesen sein, oder? Wo ist die Schärfe, wo ist die Brutalität, von der ihr sprecht? Tommy, was habt ihr gesagt, macht ihr so gern mit euren Gegnern? Tommy: Wir werfen sie durch Tische und tun ihnen weh. EC3: Genau! Tommy: Und wir können dich jetzt durch einen Tisch werfen und dir weh tun. EC3: Nein! Um Gottes Willen, nein! Wieso denn mich, wenn ihr die hier habt? Kommt schon, das spricht gerade komplett gegen eure Philosophie, warum wollt ihr sie nicht verletzen? Tommy: Weil wir unser Match am 2. Oktober haben werden, warum also hätten wir es nötig, sie zu attackieren? Natürlich könnten wir es, aber dann würden wir unser No.1 Contenders Match verlieren und müssten uns einen anderen Weg suchen, zu unserem Match zu kommen und Ethan, warum sollten wir uns den schwierigen Weg suchen, wenn es einfach auch geht. Keine Sorge, wir werden ihnen weh tun, aber nicht heute.
Tommy End will nun bereits den Ring verlassen, Ethan aber hält ihn an der Weste fest. Der Niederländer kann sich zwar freikämpfen, aber gerade, als er den Ring verlassen will, erklingt noch eine Musik, diesmal die von Drew Gulak. Der Erfinder der Catch Point Philosophie und Anführer von Vengeance wirkt nicht gerade happy, als er zum Ring kommt, wo er sich kurze Blickduelle mit Warfare und den Total Nonstop Heels liefert, bevor er sich seinem eigentlichen Ziel, Ethan Carter III, zuwendet. Drew: Du fragst, wo die Schärfe bleibt? Du fragst, warum man nicht einfach kämpft? Du, Ethan? Wann hast du je für etwas gekämpft, huh? Du bist doch der, der seine Gegner in Gefängniszellen verrotten lässt, der noch auf Männer eintritt, wenn sie schon am Boden liegen, du bist der größte Heuchler von allen, also was willst du jemandem von Schärfe erzählen???
Drew Gulak ist richtig heiß auf EC3, der ihm aber kaum zuzuhören zu scheint. Erst, als Gulak ihm eine Ohrfeige verpasst, hört EC3 auf ihn. Drew: Hör mir verdammt noch mal zu, Bitch. Du sollst nicht labern, sondern kämpfen, hast du verstanden? EC3: Du willst mir sagen, dass ich kämpfen soll? Wann hast du denn bitte zum letzten Mal gekämpft?! Drew: Oh, ich wäre jederzeit bereit für einen Kampf gegen dich!
Gulak lässt nun das Mic fallen und breitet die Arme aus, doch EC3 hat andere Ideen. EC3: Weißt du was? Du wirst heute kämpfen…aber nicht gegen mich. Hast du nicht noch 2 Freunde, deine komischen Witzfiguren da? Ich nehme mir jetzt mal Netzwerk-Privilegien heraus und stelle selbst ein Match zusammen! Drew, du und deine Freunde werden jetzt ein Match bestreiten und zwar gegen die Total Nonstop Heels…und Warfare!!
Jetzt herrscht im Ring Ausnahmezustand. Während Drew Gulak das Match nicht akzeptieren will, schauen sich die TNH & Warfare einfach nur wortlos an. Die Entscheidung des Carter-Sprösslings scheint aber zu stehen und Tony Nese & Trent Barreta kommen auch schon heraus, damit sehen wir jetzt das Match zwischen TNH & Warfare gegen Vengeance live bei IWC Explosion #137!
4th Match: Total Nonstop Heels & Warfare besiegen Vengeance (Drew Gulak, Tony Nese & Trent Barreta) via Pin von King Cuerno an Tony Nese nach dem Thrill of the Hunt (13:49)
Die zahlenmäßige Überlegenheit zahlt sich also aus, die beiden Teams, die in 2 Wochen in einem No.1 Contender´s No Holds Barred Match aufeinandertreffen werden, gewinnen dieses Match und können damit Schwung mitnehmen in Richtung PPV! So ganz zufrieden scheinen die Total Nonstop Heels aber nicht zu sein über den Ausgang des Matches, denn während King Cuerno & Fenix im Vordergrund jubeln, beraten sich hinten die TNH und betrachten dabei ihre heutigen Partner, bevor sie plötzlich austreten und Warfare von hinten attackieren! Während Fenix sofort aus dem Ring fällt, wird King Cuerno nun das Opfer eines 2 on 1 Assaults, denn End & Jack haben es nur auf den Mann abgesehen, der für den entscheidenden Pinfall gesorgt hat. Mit harten Schlägen & Tritten bearbeiten sie ihn zuerst am Boden, bevor sie Cuerno aufrichten und in die Ringecke. Dort gibt es nun weitere harte Kicks von Tommy End gegen sein wehrloses Opfer, bevor der Niederländer seinen Partner dazu auffordert, einen Tisch zu holen. Dem kommt Jack sofort nach und die Deathmatch-Legende holt unter dem Ring einen hervor, den er auch sofort in den Ring schiebt und dort vor der Ringecke aufstellt. Die beiden ehemaligen Tag Team Champion hieven Cuerno nun nach oben, wo Tommy eine Powerbomb durch den Tisch zeigen will, doch da wird er plötzlich von einem Stiefel am Hinterkopf getroffen! Fenix ist zurück und tritt Tommy vom Apron aus an den Kopf, sodass dieser kurz niedergeht, was aber reicht, um seinen Partner King Cuerno zu retten! Der Feuervogel zieht seinen Partner aus der Gefahrenzone und flüchtet mit ihm sofort auf die Stage, von wo aus sie jetzt noch die wütenden Schreie Jacks hören, während ein nicht weniger gereizter Tommy End den Tisch aus Frust einfach aus dem Ring wirft. Mit diesen Bildern und einem frech grinsenden Fenix geht IWC Explosion nun in eine weitere, kurze Pause.
Wir befinden uns nun an einem schlecht beleuchteten Ort, an einem sehr ruhigen Ort, fernab des Locker Rooms. Im Schatten sehen wir einen Mann sitzen. Er trägt ein beiges Hemd und scheint nachzudenken. Worüber, können wir natürlich nicht wissen. Als sich die Kamera länger auf ihn fokussiert, können wir erkennen, dass es sich bei dem Mann um Konnan handelt, der auch sogleich das Wort ergreift. Konnan: PRIDE…ich habe euren Auftritt letzte Woche gesehen und kann über das Gesagte nur den Kopf schütteln. Ihr seht euch als Champions, schreibt uns schon komplett ab, dabei habt ihr keine Ahnung, wozu Prince Puma eigentlich fähig ist. Ihr meint, ihr wollt keine Tapes studieren und es wäre auch zwecklos, denn was Prince Puma kann, hat er in der Immortal Wrestling Company noch nie gezeigt bisher. Seine wahren Fähigkeiten kenne nur ich und dazu möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen. Es ist schon sehr lange her und doch zeigt es nur zu gut, wozu Prince Puma in der Lage ist. Die Dämmerung war schon eingetreten an diesem Abend in Boyle Heights, ich war gerade auf dem Weg nach Hause von meinem Dojo, da sah ich ihn plötzlich auf der anderen Straßenseite. Unter einer Straßenlaterne stand er, umkreist von 5 Männern, allesamt viel größer als er und nicht grade friedlich gesinnt. Ich war schon müde, deshalb nicht mehr so schnell, wollte aber trotzdem einschreiten…bis ich sah, dass es nicht nötig gewesen wäre. Was ich dort nämlich sah, habe ich in dieser Form noch nie erlebt. Ein 13-jähriger Prince Puma hat 5 erwachsene Männer im Alleingang abgefertigt und das in einem Tempo, so etwas hat die Welt noch nicht gesehen. Sie hatten keine Chance, einer nach dem anderen ging zu Boden, es war unglaublich. Das war der Tag, an dem ich wusste, dass ich ihm nichts mehr beibringen kann, dass Prince Puma der vollständigste Kämpfer sein wird, der je einen Ring betreten hat und irgendwann jedes Gold der Welt halten wird. 5 Männer ganz allein, ohne Partner, ohne nichts.
Und jetzt sagt mir, PRIDE, was ist euer Rezept, was ist eure Taktik gegen einen Jungen wie Prince Puma, gestärkt durch die dunklen Mächte eines Pentagon Jr? Was ist die Chance eines Teams, das sich noch nicht bewiesen hat, dessen einziger Gegner AJ Styles war? Ja, es ist doch so, ihr hattet gegen niemanden Erfolg außer gegen AJ Styles. Ihr seid schon so lange in der IWC, viel länger als Prince Puma und doch hattet ihr euren ersten großen Sieg erst bei SummerMania über AJ Styles. Sonst habt ihr alles verloren, warum sollte das gegen meine Jungs anders sein? Gegen das beste Tag Team der IWC, das das ganz klar unter Beweis gestellt hat mit bisher 2 erfolgreichen Titelverteidigungen? 5 Männer konnten es nicht, 2 werden es erst recht nicht schaffen. Geht zurück zu AJ Styles, mit Prince Puma traut ihr euch doch nicht mal in den Ring vor eurem Match Ihr wisst, dass der Kampf zwecklos ist, warum macht ihr ihn dann überhaupt noch? Es wird euch doch sowieso nichts bringen.
Nach diesen Worten erhebt sich Konnan von der kalten Stufe, auf der er saß und zündet sich eine Zigarre an. Er nimmt einen tiefen Zug und stößt den Rauch ganz langsam wieder aus. An seinem Stöhnen erkennt man, dass er es genießt, doch von der Aufmerksamkeit hat er nun genug, denn als er endlich sicher mit seinem Gehstock steht, macht er sich auf den Weg in die Dunkelheit und geht dort, bis das Licht der glühenden Zigarre langsam von der Finsternis verschluckt wird…
Zurück in der Arena sehen wir nun Jeremy Borash in seiner Interview Zone mit einem Gast, der quasi eine Serie fortsetzt, denn bald hat Jeremy jeden Teilnehmer dieser Fehde genauestens unter die Lupe genommen. JB: Ladies & Gentlemen, die Fehde zwischen der IWC und dem Netzwerk ist heute wieder um eine Facette reicher geworden, als EC3 seine Macht erstmals in die Hand nahm und ein Match für seinen Rivalen Drew Gulak ansetzte, welches diesen am Ende wie geplant auf der Verliererseite sah. Einer der engsten Verbündeten von EC3 ist Drew Galloway und Drew, welche langfristigen Ziele verfolgt ihr beiden zusammen eigentlich? Drew: Warum gehst du automatisch davon aus, dass wir zusammen ein Ziel verfolgen? das Hirn unserer Zusammenarbeit bin ich, denn während Ethan seinem Job hinter dem Schreibtisch nachgeht, bin ich derjenige, der in den Ring steigt und Schellen austeilt. Ich bin derjenige, der sich aktiv ins Geschehen einmischt und diesen Leuten am eigenen Leib zeigt, wofür Drew Galloway bis heute steht! JB: Und das wäre…? Drew: Ich muss die IWC vor sich selbst retten. Es gibt so viele Wrestler im Moment, die Gefahr laufen, sich selbst und ihre Karriere zu zerstören, dass es für mich gar keine andere Wahl gibt, diese Rolle einzunehmen. Man muss sich nur Matthew Riddle ansehen. Matthew hat sich quasi den Kopfschuss gegeben, als er gesagt hat, seine Karriere wäre mit der nächsten Niederlage zu Ende. En so ein talentierter Wrestler und nach 3 Sekunden wäre alles einfach vorbei? Ich wäre dumm, würde ich das einfach ignorieren. Meine Hoffnung ist es, Matthew zu besiegen und von unserer Seite der Macht zu überzeugen. Böse Zungen würden von der dunklen Seite sprechen, ich aber sehe hier das Licht, ich sehe die Hoffnung! Oder all diese Wrestler, die gegen das Netzwerk kämpfen, obwohl sie wissen, dass es keine Chance gibt, das Netzwerk zu besiegen. Ich selbst war lang genug in diesem Loch, ich habe die Dunkelheit mit eigenen Augen gesehen, aber ich habe es geschafft, mich mit eigener Kraft herauszuziehen und möchte nun meine Botschaft mit anderen Wrestlern teilen. Ich war The Chosen One, ich war auserwählt, genau diese Rolle einzunehmen und ich werde nicht eher ruhen, bevor ich die IWC nicht vor sich selbst gerettet habe. JB: Und wieso die Allianz ausgerechnet mit EC3? Drew: Weil EC3 ähnlich denkt wie ich. Auch er sieht die Wrestler, die Gefahr laufen, sich selbst oder die Menschen um sich zu gefährden und ergreift die Initiative. EC3 denkt an das Wohle des Netzwerks und da Johnny Gargano mit seiner grausamen Bilanz in der großen Turnieren des Sommers den Ruf des Netzwerks hätte schaden können, hat er beschlossen, ihn aus dem Geschäft zu ziehen. Oder Tommaso Ciampa. Finn Bálor hat die Vorarbeit geleistet, EC3 wird das Problem jetzt ein für allemal beenden. All diese Männer stellen eine Gefahr da, eine Gefahr, die es zu beseitigen gilt und dort sehen wir unsere Rolle. JB: Drew, das Netzwerk ist bereits die dritte große Gruppierung, zu der sie sich zählen. Ihre vorherigen Stables, Immortal & The Empire sind heute tot bzw quasi nicht mehr existent. Ist das vielleicht ein schlechtes Omen, das an Ihrem Namen klebt? Drew: Nein, ganz und gar nicht. Alles ist vergänglich, so auch große Stables. Und wer weiß, vielleicht ist es ja meine Bestimmung, die IWC auch davon zu reinigen, damit endlich jeder für sich denkt und sich auf seine individuelle Karriere konzentrieren kann? Vielleicht ist das ja ein Teil meiner Mission, der mir nur noch nicht bewusst war? Wie du siehst, vermisst aber keiner diese Stables, die IWC wurde sei damals nur noch besser, also trifft meine Theorie zu, ich habe diese Liga mit meinem Mitwirken gerettet und bin sowohl Immortal, als auch dem Empire entwachsen! JB: Ihr Beitritt zum Netzwerk kam ja sehr überraschend für viele Fans und Kollegen, immerhin waren Sie als Teil des Empires lange Zeit in der direkten Opposition. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Drew: Das habe ich dir doch schon erklärt, Jeremy. Ich habe das Loch gesehen, die Dunkelheit, in die wir gestürzt waren und ich habe sie alle fliehen sehen. Adam Cole, AJ Styles, die Young Bucks, sie alle haben das sinkende Schiff verlassen, denn sie alle haben gesehen, dass es hier nichts mehr zu holen gibt. Wer überleben will, muss auf eigenen Beinen stehen und das wird man nicht, wenn man zu einer Gruppierung zählt, die gegen die Maschine, die alles steuert, kämpft. Ich habe gesehen, dass der Kampf zwecklos ist und habe beschlossen, mich und alle Betroffenen in der IWC zu retten und zur Besinnung kommen zu lassen! JB: Apropos zur Besinnung kommen lassen: Nächste Woche treffen Sie in einem 1 vs 1 Match auf Ihren früheren Kollegen Matt Taven. Würden Sie das bereits als Grudge Match bezeichnen oder…? Drew: Nein, noch lange nicht. Schau, ich werde zwar Matt besiegen, aber das Problem ist, ich habe immer noch Chad Gable & Brad Maddox am Hals und gerade Brad wird nicht locker lassen, da ich ihn einmal angegriffen habe. Ich werde The Empire wohl noch einige Zeit am Hals haben, aber keine Angst, wenn ich mit allen dreien erstmal fertig bin, wird niemand mehr diesen Namen kennen, sondern jeder wird nur noch rufen „All hail our savior Drew Galloway!“! JB: Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview, Drew! Drew: Immer gerne, ich nutze jede Plattform, um meine Botschaft zu verbreiten!
The Chosen One schüttelt Jeremy Borash nun noch die Hand, bevor er die Interview Zone verlässt und Jeremy Borash zurück in die Halle gibt, wo wir mit unseren Kommentatoren Mauro Ranallo & Corey Graves gleich erleben werden, wer die letzte Finalistin im IWC Women´s Championship Gold Rush Tournament sein wird! Wird es die „Baddest Bitch In The Building“ Ivelisse, die „Queen of Knightsbridge“ Jinny oder „Astonishing“ Toni Storm? Finden wir es heraus live bei IWC Explosion!
Main Event – Women´s Championship Gold Rush Semi Final: Jinny besiegt Toni Storm & Ivelisse via Pin an Ivelisse nach einem Fashion Driver (12:29)
Jinny vs Jusation lautet also das Match in 12 Tagen, in welchem die erste IWC Women´s Championesse ermittelt wird! Die Queen of Knightsbridge gegen die Based Goddess in einem Match, von dem noch Generationen an weiblichen Wrestlern sprechen werden! Jinny aber ist nicht nach Feiern zumute, sie stellt sich einfach nur mit ausgebreiteten Armen in den Ring und scheint die lauten Buhrufe aus der Crowd zu genießen, bevor sie sich aus dem Ring begibt, um sich dort an der Ringside mit einem Fan zu streiten. Der junge Herr dort zeigt Jinny den Mittelfinger, woraufhin sie ihn in unverständlichstem Londoner Dialekt anschreit, bis plötzlich eine Musik ertönt, die Jinny eigentlich von ihrem Streit abbringen sollte. Jusation kommt heraus und geht auf Jinny zu, doch diese scheint ihre zukünftige Gegnerin einfach zu ignorieren. Jusation aber lässt sich von diesen Mind Games nicht vom Weg abbringen und schubst Jinny einfach weg, woraufhin diese doch ihren Fokus auf die Based Goddess richtet. Völlig entsetzt blickt sie auf Jusation, die Jinny klar zu verstehen gibt, dass SIE der Focal Point sein sollte und nicht ein random Typ aus der Crowd. Jinny aber bläst sich nur schnell eine Haarsträhne aus dem Gesicht und streckt dann wieder die Arme zur Seite, während Jusation einfach nur nickt. Mit dem Staredown der beiden Damen, die bei IWC Highway To Hell die allererste IWC Women´s Championesse ermitteln werden, geht IWC Explosion #137 live aus Queens, NY nun auch off air…
+++IWC HIGHWAY TO HELL MATCHCARD UPDATE+++
BROCK LESNAR VS FINN BÁLOR – IWC WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP MATCH
AJ STYLES VS KENNY OMEGA - INTERCONTINENTAL CHAMPIONSHIP HELL IN A CELL MATCH
SAMOA JOE VS JAY LETHAL - XTREME CHAMPIONSHIP MATCH
JINNY VS JUSATION – IWC WOMEN´S CHAMPIONSHIP MATCH
PRIDE (KARL ANDERSON & DOC GALLOWS) VS PENTAGON JR & PRINCE PUMA - IWC TAG TEAM CHAMPIONSHIP MATCH
TOTAL NONSTOP HEELS (THUMBTACK JACK & TOMMY END) VS WARFARE (KING CUERNO & FENIX) – NO.1 CONTENDER´S NO HOLDS BARRED MATCH
Schade halt für Mandy, aber die Konkurrenz in der Gruppe ist eben beinhart und Sasha hier gewinnen zu lassen halte ich trotzdem für die richtige Entscheidung.
Nettes Segment mit Cesaro und Hero, dass letzterer irgendwann die Geduld verlieren würde, war zu erwarten.
Starkes Interview mit Gulak, eines der besten Segmente der Show in meinen Augen.
Gut, dass Finn sich hier gegen diesen Arsch Heyman durchsetzt und mal zeigt, wer hier eigentlich am längeren Hebel sitzt. Auch wenn es um Lesnar geht, darf er sich nicht unterbuttern lassen.
Auch wenn ich den Sibirian Express echt cool finde, muss ich sagen, rein rhetorisch war Mundo hier echt stärker und hat 'nen sehr lässigen Eindruck gemacht.
Corbin vs. Reigns hat das Potenzial zu einer guten Fehde, das gefällt mir bislang ganz gut.
EC3 mit einem Interview, dass Gulaks in nichts nachsteht. Aktuell ist diese Storyline eine der Besten, finde ich.
Okay, dass Toni Ivelisse besiegt, hätte ich kaum für möglich gehalten. Echt großartig, dass dieses Turnier so schön unvorhersehbar ist!
Nettes Segment mit Marty. Böse Worte, kann man nicht anders sagen.
Okada ist echt eine Autoritätsperson, vor der ich selber auch großen Respekt hätte. Der wird immer echt super dargestellt und mir gefallen die Segmente jedes Mal sehr gut. Trotz seiner Non-Wrestler-Rolle eine der wichtigsten Personen aktuell IMO.
Sehr mächtige Promo von AJ Styles hier. Kann man nichts dran bemängeln, finde ich.
Samis Sieg finde ich hier ebenfalls sehr gut, die Darstellung von Wade aber fast noch mehr, der ist einfach glaubwürdig gerade.
Muertes vs. Wyatt ist eine Sache, die so gut passt, dass sie schon fast von allein funktioniert. Dennoch auch gut umgesetzt.
Jusation gewinnt also echt, krass. Das stellt die Verantwortlichen natürlich jetzt vor gewisse Probleme. Zwei mal 2:2:2 Punkte. Da sehen Mandy und Nikki alt aus, aber irgendwer muss halt immer Federn lassen.
Sehr schöne Show, hat mir echt gut gefallen!
#137
Mächtiges Opening, genauso muss das in der Go Home aussehen.
Jusation im Finale, wow! Hätte nicht gedacht, dass sie es so weit schaffen würde. Nice!
Nettes Kurzinterview mit Finn, kann man machen.
Trotz meiner Worte bezüglich der letzten Woche find ich es gut, dass der Express sich hier durchsetzt, auch die Ansprache danach ist sehr gut.
Richtig schön düsteres Segment hier mit der Wyatt Family, das hat mir echt gut gefallen.
Der Squash von Reigns geht klar, auch dass er sich gegen Corbin durchsetzt. Spannend bleibt das Match eh.
Noch ein sehr gutes Segment mit den Wyatts sowie Mil und Catrina. Bin sehr gespannt, wer sich beim PPV durchsetzen wird.
Leicht chaotisches Segment um die TNH und Warfare, aber irgendwie trotzdem ganz cool. Schon ein arger Dämpfer für Vengeance, dass sie hier verloren haben, auch wenn sie natürlich in der Unterzahl waren. Fallout passt.
Starkes Interview mit Galloway, die Interviews gefallen mir aktuell generell sehr gut.
Jinny vs. Jusation also. Sehr schön, gefällt mir! Schönes Showende!
Ebenfalls eine sehr starke Show, ist aber schwer zu sagen, ob sie noch besser war als die letzte. So oder so, starke Go Home. Hat mir gefallen.
Die heutige Ausgabe von IWC Explosion live aus Denver, Colorado, beginnt mit einem Rückblick auf die Halbfinalmatches des Women´s Championship Gold Rush Tournaments, welche Jinny & Jusation für sich entscheiden konnten, bevor in der Halle ein Feuerwerk hochgeht und uns unsere Kommentatoren Mauro Ranallo & Corey Graves an der Ringside zur letzten Ausgabe von IWC Explosion vor IWC Highway To Hell begrüßen! Die beiden besprechen schnell die bereits feststehende Card, bevor sie auch auf die heutige Show eingehen, wo ja noch letzte Entscheidungen getroffen werden. So werden Erick Rowan & El Siniestro de la Muerte aufeinandertreffen und bestimmen, ob es am Sonntag zu einem Clash zwischen der Wyatt Family und den Disciples of Death & Mil Muertes kommen wird. Außerdem wird Matthew Riddle wieder seine Karriere aufs Spiel setzen und die Paarungen für das Trios Tournament, welches unmittelbar nach Highway To Hell starten wird, werden bekanntgegeben, beginnen werden wir die heutige Ausgabe aber mit 2 Herren, die am Sonntag endlich ihre 2 vs 2 Chance auf Tag Team Gold bekommen werden und jetzt auch schon zum Ring kommen, wir beginnen mit PRIDE!
Karl Anderson & Doc Gallows sind nun auch schon ohne ihren Partner, dem Intercontinental Champion Kenny Omega, im Ring angekommen, und scheinen wohl ein paar Worte an ihre kommenden Gegner richten zu wollen. Karl: Ja…5 Tage. 5 Tage sind es noch, bis die IWC Tag Team Championships ENDLICH ihre rechtmäßigen Besitzer finden. 5 Tage noch, bis ENDLICH ein richtiges Tag Team wieder an der Spitze der Division steht und ganz ehrlich, es wird wirklich Zeit. Tag Team Wrestling wird immer noch so krass unter Wert verkauft, wir stehen immer noch nur in den Opening Matches anstatt in den Main Events und das nur wegen Teams wie Pentagon Jr & Prince Puma. Wie The Awakening. Wie Los Ingobernables. Teams, die einfach irgendwie random zusammengewürfelt werden und aufgrund ihrer Namen ein Titelmatch in den Arsch geschoben kommen. In unserer Division ist so etwas selbstverständlich, aber wie würde das in der Singles Division aussehen? Wo ist mein World Title Match, huh? Wo ist mein Singles Main Event, wo ist der Fame, den jeder Singles Wrestler in der Tag Team Division bekommt? Es gibt genug Kritikpunkte, viel zu viele Missstände in der IWC, aber am 2. Oktober 20116 wird zumindest einer davon endlich ein Ende finden. Zumindest die Gürtel kommen endlich zu einem richtigen Tag Team, das ist nämlich etwas, woran jedes andere Team bisher gescheitert ist! Jedes außer wir. Es ist wirklich traurig, dass wir das letzte Team sind, welches eine Titelchance bekommt, aber gut, wie sagt man so schön? Das Beste kommt zum Schluss. Das Beste kommt zum Schluss und das Beste sind einfach wir, das Beste sind PRIDE, denn wir vertreten diesen Sport, diese Kunstform mit Stolz und wir werden nicht ruhen, bis wir diese Titel nicht gewonnen haben!
Wir wissen natürlich, dass das am Sonntag der Fall sein wird, aber so scheint es nicht allen zu gehen. Konnan zum Beispiel ist fest davon überzeugt, dass seine 2 Schützlinge, oder sollte ich sagen Prince Puma, Pentagon ist ja mehr der ungeliebte Ballast, am Sonntag gewinnen werden. Er beharrt fest auf dieser Meinung, weil er in von klein auf kennt, weil er gesehen hat, was dieser Mann als 13-Jähr…weißt du, was ich mit so einem Bengel machen würde? Ich würde ihn zu Boden schlagen, auf ihn eintreten und ihm verdammt nochmal zeigen, was Respekt bedeutet, denn Prince Puma, die echte Welt geht dich nichts an! Du kannst weiter in deinem kleinen Kreis in Boyle Heights bleiben, wo du gegen Kleinkriminelle auf der Straße kämpfst und Konnan feuchte Träume bescherst, aber hier im Ring der Immortal Wrestling Company, hier sind wir zuhause, hier ist PRIDE-Territory und hier sind wir die, die dafür sorgen, dass den Leuten die Kinnlade herunterfällt. Und das aus einem simplen Grund, weil diese Leute noch nie gesehen haben, dass Champions dermaßen dominiert werden, weil so eine Überlegenheit regelrechtes Neuland ist, weil Tag Team Wrestling fast schon ein Fremdwort ist. Ihr seid keine Tag Team Wrestler. Du bist ein flippiger Geräteturner und Pentagon kann Mixed Martial Arts machen, aber in einem Teamsport seid ihr 2 komplett fehl am Platz. Konnan übrigens auch, sonst würde er keine Verschwörung innerhalb seines eigenen Teams vorantreiben, aber gut, das muss am Ende jeder selbst wissen.
Fakt ist, Konnan, du bist völlig desillusioniert. Du kommt immer wieder mit Beispielen aus Pumas unglaublicher Kindheit, aber hast du vielleicht einmal darüber nachgedacht, dass Puma kein Kind mehr ist? Hast du dir vielleicht einmal Gedanken darüber gemacht, warum es keine aktuellen Geschichten von Puma gibt? Warum nur der Teenie-Puma so eine Sensation war? Ich kann dir eine Antwort geben, die dir wahrscheinlich nicht gefällt, aber irgendwer muss es dir einfach mal sagen. Es kann schon sein, dass Puma einmal sehr gut war in seiner Altersklasse, aber das ist lange er. Um genau zu sein, Puma ist inzwischen nur noch Durchschnitt, verdammt, ich würde so weit gehen und sagen, Pentagon hat ihn längst überrundet…! „Jetzt reicht´s aber mal!“
Weiter kommt „Machine Gun“ Karl Anderson in seinem Rant nicht mehr, denn die Tag Team Champions höchstpersönlich, Pentagon Jr & Prince Puma erscheinen jetzt auf der Stage. Puma: Fällt euch eigentlich auf, was ihr hier für einen Schwachsinn fabriziert? Weder Pentagon, noch ich sehe mich als stärkstes Glied, wir sind ein Team, wir sind eine Einheit, wir müssen zusammen funktionieren und da ist es unwichtig, wer alleine besser wäre, da gilt nur eines und zwar, dass wir zusammen besser als alle andere sind und ich denke, diese Gürtel zeigen, dass wir das ganz gut hinbekommen! Karl: Du kannst das natürlich locker mal so sagen, aber Konnan sieht das leider anders und Konnan ist immer noch euer Manager, die Stimme in deinem Ohr, Puma. Konnan ist seit 15 Jahren dein ständiger Begleiter, ohne ihn wärst du nicht da, wo du jetzt bist und sei dir ganz ehrlich, tief in dir weißt du, dass du besser als Pentagon Jr bist. Zumindest willst du, dass du es weißt, weil dich alles andere zu sehr deprimieren würde. Dein ganzes Leben lang hat dir Konnan immer eingeredet, dass du der beste Wrestler auf der Welt bist, dass dir niemand überlegen ist, nur jetzt hast du plötzlich Pentagon neben dir und du weißt, dass er besser ist, aber du kannst es dir nicht eingestehen, weil es dich zu sehr verletzen würde! Du kannst deinen Stolz nicht loslassen, wirst es aber früher oder später müssen, denn du bist schwach, du bist kein Champion, Puma. Puma: Wow, selten habe ich so einen begrenzten Schwachsinn gehört wie das gerade eben. Karl, das mag vielleicht auf dich & Doc zutreffen, aber stell dir vor, bei uns ist das wirklich kein Thema. Ich bin ein erwachsener Mann, ich kann meine Entscheidungen selbst treffen, aber ich muss sagen, auch wenn Konnan nicht immer richtig liegt, eine Aussage von ihm könnt ihr nicht abstreiten und zwar, dass ihr, außer gegen AJ Styles, nicht gewinnen könnt!
Dieser Satz scheint wieder zu den beiden durchzudringen, denn Karl will schon auf Puma losgehen und kann gerade so noch von Gallows zurückgehalten werden, der aber selbst auch sehr gereizt wirkt. Puma: Und ihr wollt mir hoffentlich nicht erzählen, dass ihr das abstreiten wollt, oder? Gegen Beer Money habt ihr verloren! Das Trios Tournament habt ihr verloren! Dann kam AJ Styles und da habt ihr plötzlich gewonnen! Einmal! Aber einen Beweis, dass ihr tatsächlich irgendetwas anderes könnt als das, den seid ihr noch schuldig geblieben. Wir dagegen, wir sind Tag Team Champions, wir haben bewiesen, diese Titel mit Stolz und Ehre zu tragen und eigentlich solltet ihr uns fürchten, denn an diesem Match hängt alles für euch. Euer ganzer Ruf, eure Ehre, einfach alles hängt an diesem Match. Ihr solltet uns fürchten, denn wenn ihr am Sonntag nicht gewinnt, was bleibt euch dann noch?
Karl Anderson brennen jetzt schon fast die Sicherungen durch, Doc muss ihn wirklich schon mit aller Kraft irgendwie zurückhalten, doch das alles ändert sich, als plötzlich die Musik von AJ Styles erklingt und der No.1 Contender auf die Intercontinental Championship die Stage betritt. Sofort wendet sich der Fokus der Machine Gun zum Phenomenal One und er beginnt zu schreien. Karl: WAS WILLST DU HIER??? DAS GEHT DICH NICHTS AN, VERSTEHST DU??? WIR SIND FERTIG MITEINANDER!!!!! AJ: Hey, ruhig, Karl. Ich bin nur hier, um dein Gedächtnis ein wenig aufzufrischen. Puma hat mit seinen Aussagen nämlich Recht, ohne mich hast du rein gar nichts gewonnen. Da gibt es keinen Grund, so auszurasten, schau dir einfach seine Beispiele an oder deine Performance im Global Cruiserweight Cup. Oder Docs Performance in der World Combat League. Was ist daran so schwer zu verstehen, Karl? Wer scharf schießt, muss auch einstecken können.
Karl Anderson & AJ Styles stehen ganz kurz davor, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen, da hören wir plötzlich Kenny Omegas Musik und der Intercontinental Champion kommt mit Gürtel & Mic in die Halle. Kenny: Oh AJ, du bist doch nur so salzig, weil Karl & Doc am Sonntag Titel gewinnen werden und du nicht! Wenn hier jemand mit Fakten klarkommen muss, dann bist du das, nicht die beiden. AJ: Ich? Salzig? Kenny, kommst du auch nicht mit dem Fakt zurecht, diesen Sonntag mit leeren Händen aus Las Vegas abreisen zu müssen? Und ihr wollt euch The Elite nennen? Kenny: ICH BIN DER INTERCONTINENTAL CHAMPION, ICH BIN PHENOMENAL UND ICH BIN RRRRRRRR…
Weiter kommt der Cleaner jedoch nicht, denn mitten im Finish seiner Catchphrase, kommt plötzlich Oliver Grey in die Halle. Grey: Was ist denn hier los? 6 erwachsene Männer mit teilweise völlig verschiedenen Zielen streiten sich um etwas, das nur sie selbst am Sonntag bestimmen werden? Das ist ja wie im Kindergarten hier. Aber gut, ich denke, da das hier noch ziemlich eskalieren wird, wenn ich jetzt nichts sage, machen wir daraus gleich ein Match für heute Abend. Genauer gesagt sogar das Main Event, denn dort wird jetzt das Team aus Kenny Omega, Karl Anderson & Doc Gallows auf AJ Styles, Pentagon Jr & Prince Puma treffen! Ich wünsche euch allen noch eine wunderbare Show und viel Spaß mit IWC Explosion, Ladies & Gentlemen!
Während Oliver Grey die Stage unter ungewohnten Jubelrufen verlässt, schauen sich die 6 Männer im Ring nur an. Teilweise verwirrt, teilweise motiviert, aber alle mit einer Schärfe in den Augen, die ein großartiges Main Event erwarten lässt! Bevor wir jetzt aber zum ersten Match am heutigen Abend kommen, lassen wir die Situation etwas abkühlen, indem IWC Explosion in eine kurze Werbepause geht.
1st Match: Drew Galloway besiegt Matt Taven via Pin nach dem Future Shock DDT (07:21)
Nach dem Match scheint Drew Galloway aber noch nicht genug zu haben. Er jubelt gar nicht, sondern schubst den Ref, der sich um Matt Taven kümmern will, einfach weg, um weiter auf den einzuschlagen. Schläge & Tritte hageln auf Taven herab, dem der Referee zwar helfen will, aber plötzlich aus dem Ring gezogen wird. Da wartet schon Ethan Carter III, der den Ref mit blanker Wut zu Boden schlägt und sich anschließend sein weißes Hemd vom Leib reißt, um ebenfalls in den Ring zu steigen und dort auf Taven einzuschlagen. Zwar kommen noch weitere Referees & Offizielle, aber EC3 schlägt sie alle nieder, bevor er ein Mikrofon fordert. Dieses bekommt er auch, etwas sagen kann er aber nicht mehr, denn plötzlich kommen 2 Männer in die Halle, die für einen gewaltigen Pop sorgen. Es sind Brad Maddox & Chad Gable, Matt Tavens Teamkollegen, die in den letzten Wochen von Drew Galloway gewaltsam aus dem Weg geschafft wurden!!! Maddox & Gable sind zurück und stürmen in den Ring, wo sie sich erstmal einen Staredown mit Galloway & Carter liefern. Diese schauen, als würden sie einen Geist sehen und können gar nicht glauben, wer vor ihnen steht, doch lange hält diese Ruhe nicht an, da legen Maddox & Gable auch schon los und schlagen auf ihre Netzwerk-Rivalen ein! Von Galloway & EC3 kommt zwar noch etwas Gegenwehr, die Rachelust in Gable & Maddox scheint aber so brutal zu überwiegen, dass dem Sinister Scotsman und seinem Partner keine andere Möglichkeit bleibt, als sich aus dem Ring zu rollen und den Rückzug anzutreten. Gerade Gable scheint zwar fired up zu sein und würde nichts lieber tun, als seinen Hassfiguren weiter eins auf die Rübe zu geben, aber diese ziehen sich mit großen Augen und laut schnaufend zurück, womit sie ein vereintes Empire im Ring zurücklassen, als IWC Explosion in eine kurze Pause geht!
Backstage sehen wir nun einen der Gentlemen des Netzwerks, nämlich Cesaro, der gerade das Büro von Raquel Diaz verlässt und sich schmunzelnd den Kragen seines Anzugs richtet. Auf dem Weg in den nächsten Gang rennt er jedoch beinahe in seinen Gegner am Sonntag; Chris Hero steht bereits dort, als hätte er ihn erwartet. Cesaros Schmunzeln gefriert zu Eis, er mustert seinen langjährigen Weggefährten von oben bis unten.
„So endet es also“, beginnt der Schweizer und quält sich zu einem Lächeln. „Schade, wirklich... es ist bedauerlich, dass du diesen Weg gehen wirst. Aber weißt du was, Chris? Noch ist es nicht zu spät. Du kannst dich immer noch entschuldigen und wir erobern diese Company gemeinsam. Klingt das nicht gut, mein Freund? Du und ich, die Kings of Wrestling? Cesaro und Chris Hero? Niemand könnte uns aufhalten...“
„Dieses Match am Sonntag ist mir sehr, sehr wichtig, Claudio“, entgegnet Chris entschieden, woraufhin Cesaros Mundwinkel leicht zuckt. „Lange waren unsere Wege unwiderruflich miteinander verknüpft und lange habe ich nicht verstanden, wieso es mit mir nicht so lief, wie es hätte laufen sollen. Es hat mich viel Zeit und vor allem sehr, sehr viel Überwindung gekostet, um zu begreifen, dass es selten gut ist, sich an Relikte der Vergangenheit zu klammern. Wenn man merkt, dass einem die eigenen Erinnerungen, die eigene Vergangenheit belastet und zurückhält, muss man sie abstoßen. Und bis auf meinen Namen, meinen WAHREN Ringnamen werde ich am Sonntag endgültig mit dem, was geschah, abschließen. Ich werde dich besiegen und beweisen, dass ich nicht auf dich angewiesen bin; tatsächlich niemals wirklich war. Dann haben die Leute endlich ihren Helden wieder, mein alter Freund, und ich gehe meinen Weg und du deinen...“
„Du willst einfach alles beerdigen, was wir zusammen erlebt haben?“, unterbricht Cesaro ihn mit einer Spur Jähzorn in der Stimme. „Viele unserer Erlebnisse haben den Chris Hero zu dem gemacht, der er heute ist! Ganz gleich ob Chris Hero oder Kassius Ohno, du wirst nicht leugnen können, dass wir einander geprägt haben! Du mich, ich dich...“
„Das werde ich auch nicht leugnen“, antwortet Hero ruhig, aber mit Nachdruck in der Stimme. „Aber bei Weitem nicht alles davon war positiv. Besonders nicht in der zweiten Hälfte meiner Karriere. Dir ist der Nutzen, den du aus mir ziehst, wichtiger, als es dir unsere Freundschaft jemals war. Du hast sie verspielt, Claudio, nicht ich. Ich bin nicht der, der geht, denn in Wahrheit bist du längst gegangen. Du hast mich schon vor langer, langer Zeit im Stich gelassen, als diese Anzugträger dich mit Versprechungen von Geld und Macht gelockt und verdorben hatten. Nein, es ist an der Zeit, dass ich mache, was ICH für richtig halte und nicht, was du für richtig hältst. Du wirst jemanden finden, der den Handlanger für dich spielt, aber ich werde es nicht mehr sein. Damals, als ich dich trainiert habe, wärst du wohl nie auf den Gedanken gekommen, mich für deine eigenen Zwecke zu benutzen. Aber damals warst du eben noch dankbar und bodenständig. Wir alle verändern uns, Claudio, aber die Wenigsten von uns zum Guten.“
Mit diesen Worten wendet sich Hero zum Gehen, doch Cesaro packt Hero plötzlich am Arm, zieht ihn zu sich zurück und verpasst ihm einen European Uppercut und schickt seinen ehemaligen Freund zu Boden! Perplex starrt Hero vom Boden aus zu Cesaro hoch, der ihn nur mit tiefer Verachtung im Blick anstarrt und meint:
„Ja, Chris. Und wir alle treffen Entscheidungen im Leben. Die Wenigsten davon sind richtig... das wirst du auch noch lernen. Früh genug.“
Damit verschwindet Cesaro in die entgegengesetzte Richtung. Hero schüttelt sich kurz, steht auf und starrt seinem Freund mit einem kaum zu deutenden Blick hinterher, ehe er sich ebenfalls aus dem Blickfeld der Kamera begibt...
Im Ring hat sich nun die neue, zerstörerische Koalition aus dem amtierenden Xtreme Champion Samoa Joe und den Authors of Pain, Akam und Rezar, eingefunden. Die beiden neuen Partner des Champs stehen einfach nur da in ihren schwarzen Tanktops, Akam mit verschränkten Armen vor der breiten Brust, Rezar etwas lockerer, aber nicht minder bedrohlich.
„Da sind wir nun, Jay, und wir warten auf dich und deine Gurkentruppe vom House of Truth. Der Worte sind nun allmählich genug gewechselt, finde ich“, beginnt Joe zu sprechen. „Wochenlang haben wir einander bedroht und den jeweils anderen lächerlich gemacht, aber jetzt, so kurz vorm Matchday, finde ich, dass es an der Zeit ist, zu sehen, wer das stärkere Team hat. Du darfst dich als eingeladen betrachten, Jay, und ihr, Angélico, Gunner und Truth Martini, selbstverständlich auch.“
Es dauert eine Weile, bis das Theme des House of Truth tatsächlich zu spielen beginnt, doch Jay tritt allein auf die Bühne, von Gunner, Angélico oder dem Manager des Stables fehlt jede Spur.
„Du bist eine traurige Gestalt, Joe. Tust so, als wärst du einer der härtesten Ficker der gesamten IWC mit deinem Xtreme Title, den du nun schon zum zweiten Mal trägst und trotzdem verwandelst du diese Angelegenheit zwischen uns beiden, zwischen DIR und MIR, in einen Kampf der Trios, denn nur so hast du eine Chance. Nur wenn du dir den Vorwand der Chancengleichheit zunutze machst, um nicht nur meine Mitstreiter, die mit der Sache eigentlich nichts zu tun hätten, sondern auch ganz nebenbei mich zur Strecke zu bringen, hast du eine Chance, Highway to Hell nicht nur als Champion zu betreten, sondern auch als Champion zu verlassen. Sorry, aber auf solche Spielchen lass ich mich nicht ein. Schick deine Gorillas zurück in den Zoo und dann reden wir weiter – ich hab gehört, in Cincinnati ist ein hübsches Gehege frei geworden.“
„Schade, Jay... ich habe wirklich gehofft, wir können das fair und sportlich klären, aber wenn die Beute nicht zum Jäger kommt, dann drehen wir den Spieß ganz einfach um. Akam... Rezar...“
Sofort verlassen die Authors den Ring und begeben sich über die Rampe auf Jay zu, der völlig allein auf der Stage steht! Niemand ist in seiner Nähe, niemand befindet sich im Publikum, der die Authors von der Seite angreifen könnte, er ist wirklich auf sich allein gestellt! Doch gerade, als die Authors vielleicht noch zehn Schritte vom #1 Contender entfernt sind, begeben sich hinter Joe plötzlich zwei Männer in den Ring und natürlich sind das Gunner und Angélico! Sie sind beide mit Stühlen bewaffnet und mit einem doppelten Chair Strike in den Rücken bringen sie Joe nun zu Fall! Die Authors drehen sich verdutzt um und das gibt Truth Martini, der plötzlich am Eingang zur Stage auftaucht, die Gelegenheit, Jay ebenfalls einen Stuhl zuzuwerfen, mit dem er nun auf die Authors zu rennt! Rezar bekommt einen Schlag voll auf die Zwölf verpasst und geht auf der Rampe zu Boden, doch Akam kann er nicht überwältigen. Er verpasst Jay erst einen harten Tritt vors Knie, ehe er ihm den Stuhl aus den Händen schlägt und ihn schließlich mit einem mächtigen Wischer zu Boden schickt. Das ging schief! Doch im Ring haben Gunner und Angélico mittlerweile Joe völlig zu Kleinholz verarbeitet. Der Champion rührt sich kaum noch, doch dem Herausforderer geht es eben kaum besser, weshalb Gunner und Angélico sich nun aus dem Ring begeben, immer in Akams Richtung!
Der hat sich jedoch mittlerweile den Stuhl geschnappt und wartet nur darauf, dass die beiden ihn attackieren! Die beiden zögern eine Weile lang, doch schließlich stürmt Gunner auf Akam zu, bereit, ihn zu attackieren; Metall prallt mit einem lauten Knall auf Metall und Gunner wird entwaffnet! Er stolpert zurück, Angélico rast an ihm vorbei und rammt ihm die Stuhlkante in die Magengrube, doch als der Südafrikaner zu einem Schlag gegen den Kopf ausholt, hebt Akam den eigenen Stuhl hoch und es gelingt ihm, zu parieren! Für Angélico setzt es nun einen Gut Kick, woraufhin dieser den Stuhl fallen lässt und von Akam gepackt wird – das geht nicht gut aus! NEIN! Es setzt eine Powerbomb auf den Stuhl und den kalten, harten Boden der Arena! Angélico is out! Gunner setzt zum Rückschlag an, ist jedoch ohne Waffe nun völlig im Nachteil und wird von Akam mit einem Chair Strike gegen den Kopf zur Strecke gebracht. Blutend geht er zu Boden und bleibt neben seinem Kollegen liegen. Nun will Akam sich bereits umdrehen, um auch Jay den Rest zu geben, doch der steht mittlerweile wieder und verpasst dem einen Author of Pain nun einen satten Tritt zwischen die Beine! Mit einem dumpfen Knurren geht Akam zu Boden, lässt den Stuhl fallen und bleibt liegen. Den sich gerade wieder aufrichtenden Rezar knüppelt Jay nun ohne Unterlass mit dem Stuhl wieder zurück ins Reich der Träume – und plötzlich steht das House of Truth besser da als gedacht!
Nun gilt es nur noch, die Sache zu beenden und Jay begibt sich ohne den völlig zerbeulten Stuhl in den Ring zu Samoa Joe, um ihm den Rest zu geben. Er richtet Joe auf, der nun perfekt da steht und Jay springt mit dem Handspring voran in die Seile, zurück auf Joe, bringt die Lethal Injection ABER NICHT DURCH, DENN JOE PACKT JAY AM NACKEN, zieht ihn runter UND NIMMT IHN IN DEN COQUINA CLUTCH! Joe nimmt Lethal aus heiterem Himmel in seinen mächtigsten Aufgabegriff! Jay windet sich und zappelt wie verrückt, doch Joe rollt sich mit Lethal herum wie ein Krokodil mit Beute im Maul und wringt ihn so regelrecht aus! Es dauert eine ganze Weile, doch nach und nach werden Lethals Abwehrversuche schwächer, sein Körper erschlafft... und er ist bewusstlos! Joe hat Lethal bewusstlos gechokt! Doch Joe lässt nicht von ihm ab! Ein halbes Dutzend Referees stürmt nun in den Ring und zieht den 290 Pfund schweren Kampfkoloss von dem regungslosen Jay herunter. Widerwillig lässt der Champ sich aus dem Ring eskortieren und spuckt auf dem Weg nach draußen verächtlich zwischen die am Boden liegenden Gunner und Angélico. Ein Vorzeichen für Highway to Hell? Dessen können wir uns erst am Sonntag wirklich sicher sein... stay tuned!
Es steht nun das Match an, in welchem sich entscheiden wird, ob Mil Muertes sich an Bray Wyatt für den Beat Down, den er einstecken musste, nachdem er vor drei Wochen Bray Wyatt zunächst fair im Ring besiegte, bei Highway to Hell in einem Match mit den Disciples an seiner Seite gegen Bray und seine Family rächen kann. Bray Wyatt kommt nun gefolgt von Erick Rowan, Luke Harper und Braun Strowman in die Halle. Am Ring angekommen gibt Bray Wyatt Erick Rowan letzte Anweisungen und dieser betritt den Ring. Wenig später kommen nun die drei Disciples of Death gemeinsam zum Ring, wo dann Trece und Barrio Negro sich außerhalb des Rings postieren und El Siniestro de la Muerto den Ring betritt.
2nd Match - If El Siniestro de la Muerte wins, Mil Muertes & The Disciples of Death will face The Wyatt Family at the “Highway to Hell”-PPV: El Siniestro de la Muerte besiegt Erick Rowan via Pinfall nach dem Springboard Elbow (9:38) - Während des Matches versuchten Braun Strowman und Luke Harper zu Gunsten von Erick Rowan einzugreifen, doch Trece und Barrio Negro stellten sich den beiden entgegen und konnten dies verhindern.
Nach dem Match erscheinen Catrina und Mil Muertes auf der Entrance Ramp und Mil Muertes liefert sich nun einen Staredown mit Bray Wyatt, während uns Catrina einmal mehr den Erdbebentrümmerstein präsentiert. Das scheint ein vereinbartes Zeichen für die Disciples of Death zu sein, die nun zu dritt auf Erick Rowan einprügeln, ehe El Siniestro de la Muerte plötzlich einen Dolch zieht. Doch ehe er Erick Rowan damit verletzen kann realisieren Braun und Luke die Lage und greifen nun ein und auch Bray merkt nun, dass er durch das Erscheinen von Mil und dessen Blick nur abgelenkt werden sollte und mischt sich ein. Aus dieser vier zu drei Unterzahl Situation können sich Barrio Negro und Trece gerade so davon stehlen, während sich El Siniestro de la Muerte nun im Kata-gatame von Braun Strowman wiederfindet.
Bray Wyatt meint nun in Richtung Mil Muertes und Catrina, dass es Mil am Wochenende genauso ergehen wird. Catrina antwortet ihm darauf nur mit einem Lächeln, während Bray nun Strowman anweist den Würgegriff fester zu ziehen. Doch als Braun dieser Aufforderung nachkommen will steht er plötzlich mit leeren Armen da und auf der Rampe posieren nun Mil Muertes, Catrina und alle drei Disciples of Death, während Bray nur unglaubig auf Braun Strowmans leere Arme starrt.
Wir sehen nur wieder einen Wald vor uns, einen Wald, der uns nicht gänzlich unbekannt ist. Wir waren schon einmal hier, vor wenigen Wochen erst und sehen auch heute wieder ein Auto die engen Straßen in die Berge hinauf fahren. Die schwarze Limousine bahnt sich ihren Weg durch die Schatten-Licht-Wechsel bis zur Abzweigung, die wir ebenfalls schon vom letzten Mal hier kennen. Die Situation ist klar, der Großmeister hat wieder Besuch. Am Tor seines Camps wird die Limo auch wieder aufgehalten und genau kontrolliert. Diesmal von einem bekannten Gesicht. Er nähert sich langsam der Heckscheibe und fordert den Fahrer auf, sie herunterzulassen, doch als er sieht, wer den Großmeister sprechen möchte, bleibt ihm kurz die Luft weg. „Shogun…“
Shogun Kazuchika Okada sitzt mit gesenktem Kopf auf dem Rücksitz und blickt der Wache nicht in die Augen; trotzdem weiß er, mit wem er es zu tun hat. Okada: Go-san, mein treuer Gefährte. Ich hatte schon erwartet, dich hier zu sehen. Go: Was wünschen Sie, werter Shogun? Okada: Ich wünsche den Großmeister zu sprechen, Go-san. Es gibt Dinge, Differenzen zwischen uns zu klären. Go: Ich fürchte, ich kann Ihnen Ihren Wunsch nicht erfüllen, werter Shogun.
Okada hebt nun langsam seinen Kopf an, sodass er Go Shiozaki direkt in die Augen schauen kann. Er sieht seinen ehemaligen Gefährten in Rüstung, aber ohne Helm, die Haare wehen dabei im Wind. Der Anblick ist durchaus beeindruckend, aber dem Shogun nimmt es keine Regung ab. Okada: Ich wiederhole mich nicht gerne, Go-san.
Die beiden liefern sich einen kurzen, aber intensiven Staredown, bis plötzlich aus einem Megaphon, das an der Hauswand des Hauptgebäudes angebracht ist, eine Stimme ertönt. „Lass ihn rein!“
Shiozaki wirkt davon etwas überrascht, der Shogun aber spricht ihn mit ruhiger Stimme an. Okada: Du hast den Großmeister gehört.
Widerwillig, aber doch tritt Shiozaki nun zur Seite und lässt die Limousine bis zum Hauptgebäude vorfahren, wo der Shogun nun aus dem Fahrzeug und in das Gebäude eskortiert wird. Mitten auf der Treppe in den Keller pfeift er jedoch plötzlich seine Begleiter zurück und schickt sie wieder nach oben, er will dem Großmeister alleine gegenübertreten. Unten angekommen, tritt Okada auch schon durch den Vorhang und sieht Suzuki im Schneidersitz am Boden meditierend. Zuerst sehen wir nur den halben Irokesen am Hinterkopf, bis Suzuki das Wort übernimmt. Suzuki: Mutig von dir, mir allein gegenüberzutreten, Shogun. Nicht viele Männer haben den Mumm dazu. Okada: Nicht viele Männer dürfen sich Shogun nennen.
Suzuki blickt noch kurz gen Boden, dann erhebt er sich langsam von den beiden und tritt dem Shogun gegenüber. Er verbeugt sich dabei nicht und trägt nur eine seltsame Unterhose sowie einen Kimono, was dem Shogun eher weniger zusagt. Suzuki: Was? Noch nie einen Mann in Unterhosen gesehen? Okada: Das ist nicht das Problem. Ich…egal. Wollen wir Platz nehmen? Suzuki: Bequem, der Herr, hm? Na gut, komm mit.
Suzuki verlässt nun neben Okada den Raum, wobei der Shogun versucht, Körperkontakt so gut es geht zu vermeiden, bevor er dem Großmeister in einen zweiten Raum im finsteren, nur durch Fackeln erleuchteten Keller folgt. Dort setzt sich Suzuki nun hinter einen Tisch, Okada davor. Suzuki: Also, du bist warum genau hier? Okada: Als ob du das nicht weißt. Suzuki: Ich dachte, du wärst ein schlauer Mann, Shogun. Umsonst wirst du diesen Titel ja nicht tragen. Der Kriegsherr über das japanische Militär, der oberste Führer der Streitkräfte, der Underboss des Netzwerks. Na gut, was will ich erwarten, der letzte Punkt schließt dich quasi aus, deshalb lass mich dir erklären, was „Niederlage“ bedeutet. Es heißt, dass wir eine Stipulation hatten und Gedo diese nicht erfüllen konnte. Das wiederum bedeutet, dass der Deal geplatzt ist. Okada: Wann der Deal geplatzt ist, sage immer noch ich.
Minuro Suzuki muss über diesen Satz fast lachen, verfällt dann aber doch schnell wieder in seine ernste, fast dauerwütende Miene. Suzuki: Schau, hier… Okada: Wie redest du mit mir? Suzuki: Was? Okada: Sagst einfach „schau“, als wäre ich irgendein Bauer. Ich bin der Shogun, verdammt, und erwarte mir einen gewissen Respekt!
Jetzt kommt Suzuki tatsächlich ein Grinsen aus und der Großmeister lehnt sich zu Okada über den Tisch. Suzuki: Du kannst diese Schiene gerne weiterfahren, aber wenn du mich weiterhin unterbrichst, werde ich dir die Schädeldecke aufschneiden und dein Gehirn mit einem Strohhalm ausschlürfen, hast du verstanden? Okada: Du bist doch völlig krank. Suzuki: Na und? Das ist mein Camp, ich bin hier der Großmeister und ich bestimme, wie wir mit den Dingen verfahren! Und wenn ich zu dir „schau“ sage, dann sage ich zu dir „schau“. Gleich läuft es mit Kota Ibushi ab. Ich sage nein, also heißt es nein. Was ich mache, wenn du nicht mitspielst, weißt du inzwischen ja.
Okada schaut Suzuki nun ganz tief in die Augen, bevor er vom Tisch aufsteht. Suzuki folgt ihm und beide stellen sich gegenüber voneinander hin, bis Okada plötzlich eine Ohrfeige auskommt. Suzukis Gesicht dreht sich um 90 Grad, doch der Großmeister selbst reagiert nicht körperlich darauf, stattdessen bekommt Okada plötzlich das Knie von Go Shiozaki in den Rücken! Der Schützling von Suzuki nimmt den Shogun auch sofort in die Luft, im engen Kellerraum streift er dabei mit den Beinen die Decke, bevor er ihn mit dem Go Flasher durch den Tisch befördert, auf dem sie eben noch verhandelt haben. Während der Shogun unter starken Schmerzen liegen bleibt, blickt Shiozaki mit hasserfülltem Blick auf ihn herab. Suzuki legt stolz seinen Arm und seinen Schüler und blickt ebenfalls auf Okada herab. Suzuki: Hältst du mich für ein Spielzeug? Für eine deiner Marionetten? Ich hoffe für dich, dass du diesen Fehler nie wieder begehst! Bringt ihn raus, werft ihn weg! Ich will ihn nicht mehr sehen!
Sofort kommen noch mehr Wachen in den Raum und tragen Okada nach draußen, während Suzuki mit Shiozaki zurückbleibt und es für uns zurück in die Halle geht.
Zurück im Ring sehen wir nun unseren Color Commentator Corey Graves mit einem Mikrofon stehen und der Grund wird auch schnell ersichtlich, denn unter einem lauten Pop betritt Matthew Riddle die Stage! Deep Waters macht sich mit einem breiten Grinsen auf den Weg zum Ring, in welchen er unter lauten „Bro!“-Chants steigt, die er danach auch nochmal extra anfeuert, bis Corey Graves das Wort ergreift. Corey: Ladies & Gentlemen, mit mir ist nun der ehemalige UFC Welterweight Fighter Matthew Riddle mit mir im Ring und Matt, nach gerade mal 6 Monaten in der IWC scheint ihre Beliebtheit doch langsam aber sicher interessante Züge anzunehmen. Hätten Sie am Tag Ihrer Unterschrift gedacht, so einen kometenhaften Aufstieg hinlegen zu können? Matt: Bro…im Wrestling geht es doch darum, diesen Leuten hier Reaktionen zu entlocken. Man muss sich zum Star machen, man muss tun, was diese Fans unterhalten könnte und ganz offensichtlich kann ich das viel besser als viele andere Wrestler hier. Ich habe das Gefühl, ich wurde in dieses Business geboren, als wäre ich viel zu lange einer falschen Bestimmung nachzugehen nur um letztlich doch hier zu landen, wo ich hingehöre. Dass es da von Anfang an klappt, war mir persönlich von vornherein klar. Ich meine, ich muss nicht mal viel machen, ich bringe meine Gegner einfach nur zum Abklopfen oder knocke sie aus, so einfach ist das, Bro. Corey: Sie haben bisher eine Matchbilanz von 7 Siegen und 2 Niederlagen in der IWC, haben sich aber selbst die Stipulation auferlegt, nach der nächsten Niederlage Ihre Karriere zu beenden. Wieso das? Matt: Bro…
Riddle stoppt jetzt kurz, da die Bro-Chants ihn fast übertönen und er spielt ein wenig mit den Fans, bevor er herzlich grinsend wieder das Mic übernimmt. Matt: Ich komme ja aus dem MMA-Sport und dort heißt es, wer verliert, kann seine Koffer packen. Friss oder stirb ist das Motto und damit bin ich groß geworden, damit bin ich erfolgreich geworden. Sollte ich diese Einstellung jetzt ablegen, nur weil ich das Octagon gegen den Ring getauscht habe? Verdammt, nein, Bro! Siege sind in diesem Business alles, nur geht das gegen die Einstellung mancher Wrestler, die glauben, sie müssen krankhafte Moves zeigen und der Rest wäre egal. Das können die vielleicht machen, nur werde ich der sein, der in 15 Jahren noch im Ring stehen kann, denn alles, was ich mache, ist Leute ausknocken oder zum Abklopfen bringen und das ist vielleicht nicht der anspruchsvollste Stil, aber, wie man an meiner Bilanz sehen kann, der Effektivste, Bro. Corey: Sprechen Sie mit dieser Behauptung einen bestimmten Wrestler an? Matt: Mit den Spots? Nein. Schau, ich hab ja keine wirklichen Feinde in diesem Business, was würde mir so ein direkter Shoot also bringen? Ich hab das nicht nötig, Bro, ich bin nicht wie ein Jack Evans zum Beispiel, der in den Ring steigt, Leuten ihren Spitznamen klaut und dann wie verrückt durch den Ring fliegt. All diese Wrestler, die nur auf Spots aus sind und glauben, sie kommen damit schneller over und können sich zu Title Shots mogeln, diese sind genau die Wrestler, die ich am liebsten in meine Bromission nehmen und Abklopfen sehen will. Du siehst, Popularität ist eine Sache, Siege und Niederlagen aber eine ganz andere und ich bin vielleicht populär, aber ich sehe mich noch lange nicht in der Nähe eines Titels weil Bro, man muss sich seinen Platz hart erkämpfen. Ich bin keiner, dem irgendwas in die Wiege gelegt wurde, viel eher bekam ich Hindernisse & Steine in den Weg gelegt, aber ich habe sie alle überwunden und bin jetzt hier und das ganz ohne dumme Flips. Corey: Das war jetzt doch ein ordentlicher Shoot in Richtung Jack Evans und auch sonst haben Sie mit Drew Galloway & auch Drew Gulak schon Erfahrungen mit potentiellen Fehdengegnern gemacht. Sehen Sie das gar nicht klassisch, gar nicht wie im Wrestling übrig als Herausforderung? Matt: Bro, willst du mir sagen, dass jemand wie Jack Evans eine Herausforderung für mich wäre? Einen wie ihn oder auch einen Drew Galloway kann ich im Nullkommanichts schlagen, das ist doch keine Herausforderung, das ist nur eine Etappe bis an die Spitze, nur eine Stufe im großen Ganzen, aber Bro, ich…
Weiter kommt Riddle jedoch nicht, denn da unterbricht ihn plötzlich die Musik eines eben angesprochenen Mannes, nämlich die von Jack Evans! Der Aerial Wizard tanzt sich zwar seinen Weg auf die Stage, wirkt aber alles andere als gut gelaunt ausnahmsweise. Jack: Whoa, hey, Junge, was redest du da über mich? Sagst du da gerade über mich, dass mein Stil mir keinen Erfolg bringen wird? Verfolgst du das Produkt überhaupt? Schau, ich hole mir vielleicht nicht die großen Siege, dafür lieben mich diese Leute! Ich bin ein Entertainer, ich kann auch mit simplen Dance-Moves die Leute auf meine Seite bekommen und Matt, ich muss keine 15 Jahre mehr im Ring stehen, ich mache das nämlich schon viel länger als das und stehe immer noch vor mir, mit den gleichen Moves wie eh und je. Was ich mache, ist meine Sache und sie bringt mir, was ich will, also halt die Schnauze oder ich geb dir eine mit, Bro! Matt: Wo haben dich deine Moves bitte hingebracht, Bro? Du bist immer noch ganz unten und klaust fremde Spitznamen, bist du darauf etwa stolz oder wie? Jack: Ich bin ein Regular im TV und ganz ehrlich, wo haben DICH deine 7 Siege hingebracht? Bist du irgendwo höher auf der Card als ich? Matt, du kannst deine große Fighter-Masche fahren, solange du willst, aber dann wirst du mich als World Champion sehen, während deine Karriere irgendwann in naher Zukunft ein peinliches und unbeachtetes Ende findet. Matt: Bro, wo willst DU World Champion werden?? Jack: Ich werde, ob du es glaubst oder nicht, am Trios Tournament teilnehmen! Matt: Aha? Du und wer noch? Jack: Das werdet ihr schon noch sehen, ich kann dir aber versichern, es gibt keine Chance, dass wir verlieren werden! Matt: Aber du kannst jetzt noch nicht sagen, wer deine Gegner sind? Jack: Das geht dich einen feuchten Dreck an!
Evans bauscht sich nun vor Riddle auf, was diesem aber nur ein müdes Lächeln kostet. Er deutet lachend auf Evans, woraufhin ihm dieser jedoch eine Ohrfeige verpasst. Diese scheint Riddle nicht zu passen und zwischen den beiden bricht ein Brawl aus, den der Referee Drake Wuertz sofort in ein offizielles Match umwandelt, indem er den Gong läuten lässt!
3rd Match – Career Threatening Match: Matt Riddle besiegt Jack Evans via Submission in der Bromission (05:53)
Matthew Riddle hat es also wieder geschafft, Matthew Riddle hat auch Jack Evans bezwungen und setzt seine Karriere in der IWC damit fort! Der Siegesjubel fällt dabei euphorisch wie immer mit einem Kniefall und einem lauten Jubelschrei aus, bevor er seinen Arm vom Referee in die Luft strecken lässt! Riddle hält sich zwar kurz die Rippen, welche von Evans zwischenzeitlich kurz bearbeitet wurden, steigt dann aber doch aufs Top Rope, wo er nochmals jubelt. Anschließend will er den Ring verlassen, sieht dann aber, dass jemand über die Ramp zu ihm kommt. Es ist Paul Heyman! Der Advocate des Beasts Brock Lesnar kommt über die Treppe in den Ring, wo er Riddle kurz anschaut und anschließend ebenfalls seinen Arm in die Höhe streckt. Deep Waters scheint zwar nicht zu verstehen, was gerade abgeht, lässt sich dann aber doch darauf ein, bis IWC Explosion in eine kurze Werbepause geht.
Wir schalten zurück in die Arena, wo bereits Chris Jericho wartet! Im Ring ist ein einfacher, aber hübscher dunkler Teppich ausgelegt und drei durchaus bequem aussehende Stühle wurden ebenfalls aufgestellt. Jericho steht vor dem mittleren Sessel, als er zu sprechen beginnt, und schaut dabei reihum durch die Crowd.
„THIS... is the Highlight Reel! Ich bin euer Host, Chris Jericho, the best in the world at what I do. Ihr dürft euch also glücklich schätzen, live Zeugen der besten Talkshow zu werden, die dieses Business jemals gesehen hat!
Heute darf ich zwei Gäste im Ring begrüßen, zwei hochtalentierte, energiegeladene und auch nicht ganz unkomplizierte junge Frauen, die sich auf beeindruckende Art und Weise gegen ihre kaum minder begabten Gegnerinnen durchsetzen und ins Finale des Gold Rush Tournaments um die IWC Women's Championship einziehen konnten! Beginnen wir mit der kontroversen Kandidatin aus Knightsbridge, die, wenn sie zehn Mittelfinger hätte, sie uns allen zu jeder Gelegenheit ins Gesicht halten würde. Bitte begrüßt mit mir... JINNY!“
Und die Fans grüßen Jinny tatsächlich, aber wie! So eine Welle von Buhrufen hat es wohl für keine andere weibliche Kämpferin in der IWC jemals gegeben. Und wie von Jericho prophezeit wird die junge Britin nicht müde, jedem Fan, der zu nahe an der Barrikade steht, den Mittelfinger zu zeigen und einigen sogar mit eindeutigen Gesten mit der flachen Hand Ohrfeigen anzudrohen. Nach einiger Zeit des Austauschens von verbalen „Zärtlichkeiten“ begibt sich Jinny schließlich über Ringtreppe und Apron in den Ring, ignoriert Jerichos ausgestreckte Hand, ohne mit der Wimper zu zucken und posiert auf dem Turnbuckle, sodass die Heat gegen sie nochmal richtig schön aufbrandet. Was für ein Buhkonzert! Schließlich setzt sich Jinny ungefragt und mit einer deutlichen Portion Genugtuung im Gesicht in einen der Sessel, wo sie die Beine übereinander schlägt.
„Und nun zu ihrer Gegnerin. Obwohl sie so wenig Ringerfahrung hat wie keine andere Frau in der IWC, hat sie es mit ihrem enormen Durchsetzungsvermögen geschafft, sich gegen die harte Konkurrenz zu behaupten. Die 20-jährige aus Deutschland ist trotz aller Widrigkeiten nun eine ernsthafte Titelanwärterin -“, Jinny schnaubt verächtlich, doch Jericho fährt fort - „daher begrüßt bitte mit mir... JUSATION!“
Jusation wird vom Publikum mit deutlich mehr Zuneigung empfangen als ihre Gegnerin, was diese durchaus gut gelaunt stimmt. Sie begibt sich zu ihrem Theme in die Arena, klatscht mit einigen Fans ab und steigt schließlich über dieselbe Treppe in den Ring wie zuvor Jinny. Anders als diese nimmt sie Chris' Handschlag sofort an und nimmt schließlich im Jinny gegenüber stehenden Sessel Platz, ehe Jericho sich in den Stuhl in der Mitte setzt.
„Jinny. Jusation.“ Einige Male schaut er zwischen den beiden Frauen hin und her; während Jinny ihre Rivalin finster anstarrt und sogar bedrohlich mit den Knöcheln knackt, stützt Jusation ihren Kopf auf dem aufgelehnten Arm ab und wirkt alles andere als beeindruckt. „Das Gold Rush Tournament liegt nun beinahe in Gänze hinter uns. Nur ein Match fehlt noch. In beiden Gruppen herrschte nach Ende der Gruppenphase dieselbe Situation vor, nämlich ein Gleichstand zwischen den ersten drei Frauen und es mussten zwei Triple Threat Matches her. Diese habt ihr gewonnen und genau deshalb sitzt ihr jetzt hier. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, ihr seid unter den exakt gleichen Bedingungen ins Finale eingezogen und das macht die Sache durchaus -“
„Whoa, whoa, whoa. Einen Augenblick mal, Chris“, unterbricht Jinny plötzlich den Moderator. „Die gleichen Bedingungen, sagst du? Dass ich nicht lache. Nur, weil wir beide am Ende 2 Punkte hatten und ein Triple Threat Match gewinnen mussten? Dir ist wohl nicht aufgefallen, wen SIE als Gegner hatte und mit wem ICH mich rumschlagen musste. Schön und gut, Nikki Storm war ein Blindgänger, aber Ivelisse hat 'nen Kiefer, mit dem man Beton mahlen kann und Toni Storm geht einem so auf die Nerven, dass man sich gar nicht vernünftig aufs Match konzentrieren konnte. Wen hatte denn unser Püppchen da so, hmm? Nixon Newell? Sasha Banks? Mandy León? Mal im Ernst, hätte ich diese Versager in meiner Gruppe gehabt, wäre ich nicht mit 3, sondern mit 6 Punkten ins Finale eingezogen. Man hätte mir noch Extrapunkte verleihen müssen, so hätte ich diese Tussis platt gemacht...“
„Jetzt mach aber mal 'nen Punkt“, fährt ihr Jusation plötzlich dazwischen, was Jinny mit einem funkelnden Blick quittiert. „Die ganze Zeit machst du dich darüber lustig, was für Flachpfeifen du ja angeblich in deiner Gruppe hattest und jetzt auf einmal behauptest du, du hattest es ja sooo viel schwerer als ich? Bitch, hör mir auf, das ist doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst, oder? Färb dir doch die Haare rot und benenn dich in Pippi Langstrumpf um, dann kannst du dir die Welt so machen, wie sie dir gefällt.“ Plötzlich presst Jusation ihre Lippen aufeinander und macht ein leises, ploppendes Geräusch. „Habt ihr das gehört, Leute? So klingt es, wenn die Traumblase einer völlig abgehobenen Schnepfe mit hartem Realitätsverlust plötzlich zum Platzen gebracht wird.“
Wütend ballt Jinny ihre rechten Hand zur Faust. „Hast du was an den Ohren oder was? Ich hab gesagt, dass ich die deutlich schwerere Aufgabe hatte als du. Das heißt aber noch lange nicht, dass es tatsächlich SCHWER war. Meine Gruppe war schon ein Witz, aber gegen die anderen drei Idioten hätte sogar meine Uroma gewonnen, und die ist längst tot, Gott hab sie selig. Deine Gruppe war der reinste Freifahrtschrein, Ju-sa-tioooon, kapiert? Was ist das überhaupt für ein alberner Name? So nennt man sich maximal mit 11 Jahren als kleiner frühpubertärer Hosenscheißer names Julius, der im Internetcafé Counter-Strike spielt. Wie lautet eigentlich deine E-Mail-Adresse, Jusation? „killerchillerxX@hotmail.com“? Hast wahrscheinlich auch so ein richtig cooles Profilbild bei MSN gehabt, so mit Peace-Zeichen und Sonnenbrille vor irgendeinem Bentley gepost, den du zufällig in der Innenstadt gefunden hast...“
„Gut, ich glaube, das reicht dann allmählich“, unterbricht Jericho Jinny und will gerade die nächste Frage stellen, doch die fährt ihm voll in die Parade. „Chris, im Ernst, halt's Maul. Ich kann mich nicht erinnern, dir erlaubt zu haben, zu sprechen. Jusation, sieh dich mal an. Du wrestlest seit ein paar Monaten und hattest bisher die meiste Zeit über das Glück, ziemlich Blindgänger erwischt zu haben. Dass du gegen Sasha Banks verloren hast, die selbst ich mit einem Arm auf dem Rücken schlagen könnte, dürfte allen bewiesen haben, dass du nicht annähernd so mächtig bist, wie du zu sein scheinst. Dein größter Erfolg ist bis heute die Tatsache, dass du dem Sänger der Maroon 5 auf die Fresse gehauen ist und der ist so ein Lauch, dass man ihn nicht mal mehr sieht, wenn er sich zur Seite dreht. Wie will denn so eine identitätslose, charakterlose, talentlose Schlampe wie du mir auch nur im Geringsten gefährlich werden?“
„Indem ich dir mit einem gezielten Kick die Fresse umoperiere!“, ruft Jusation nun aufgebracht und steht auf; Jinny tut es ihr augenblicklich gleich und die beiden stehen sich plötzlich gegenüber. Der Größenunterschied von fast zehn Zentimetern wird plötzlich relativ deutlich. „Denn im Gegensatz zu dir rede ich nicht nur davon, meine Gegnerinnen zu Staub zu zermahlen, ich tue es ganz einfach. Was hast du dir doch schon das Maul fusselig geredet, allein heute Abend, Jinny, weil du ganz genau weißt, über was sich dein Charakter identifiziert. Du weißt, wie du Menschen einschüchtern kannst. Du bist nicht dumm. Du manipulierst dir die Menschen in deiner Umgebung in eine Richtung, dass sie dir nicht mehr gefährlich werden können. Allein der Glaube daran, dass du sie zertreten könntest, sorgt dafür, dass es dir wirklich gelingt und das, obwohl dein Talent nicht mal im Ansatz an das einer Nikki Storm heranreicht. Jede einzelne Frau in deiner Gruppe war um Längen besser als du. Du hast dir deinen Finaleinzug nicht hart erkämpft, so wie ich es getan habe, du hast ihn dir erschlichen, wie nur du es kannst. Aber an mir prallen deine leeren Worthülsen hab, Bitch! Guck dich doch nur mal an. Wenn ich dir an die Stirn tippe, kann ich dir die Wirbelsäule brechen. Ich könnte dir gerade problemlos auf den Kopf spucken und was könntest du dagegen tun? Gar nichts, Jinny. Mach dich über meinen Ringnamen lustig, so lange du noch kannst, denn nach Highway to Hell wird er dich in deinen Albträumen verfolgen. Du wirst dich dein Leben lang daran erinnern, welches Mädchen dir so dermaßen in den Arsch getreten hat, dass du gebrochen und geschlagen wie eine Kakerlake zurück in dein hässliches Knightsbridge zurück kriechst und in jeder Frau auf deiner Straße nur noch mein Gesicht siehst. Das Gesicht der Frau, die dich vernichtet hat, wird dich von allen Seiten her angrinsen, bis du es nicht mehr aushältst und du das Land verlässt, irgendwo hinziehst, wo kein Schwein dich kennt – nicht, dass das in England anders wäre, aber egal – und vorbeikommenden Autofahrern für fünfzig Cent die Autoscheibe putzt!“
Da Jinny nun ernsthaft drauf und dran zu sein scheint, Jusation zu schlagen, drängt Jericho sich schnell zwischen die beiden und schubst sie mit sanfter Gewalt an den Schultern zurück in ihre Sessel. Dem Host ist es anzusehen, dass auch für ihn der Bogen schon jetzt mächtig überspannt wurde.
„Gut, ich denke, uns allen ist nun klar, dass wir hier zwei sehr, sehr selbstbewusste junge Damen sitzen haben, die ohne jedes Zögern an ihren Sieg glauben – aber, wie ich schon sagte, eben auch nicht ganz unkompliziert. Kommen wir nun endlich zum nächsten Punkt. Jusation, in einem Interview wurdest du jüngst zur Möglichkeit befragt, im Halbfinale oder Finale gegen Toni Storm anzutreten. Wie wir wissen, ist daraus nichts geworden. Wie gehst du in dieser Zeit mit ihrer Niederlage um? Hilfst du ihr wieder auf die Beine? Bist du für sie da?“
Jusation zuckt mit den Schultern und wirkt eher ungerührt, was Jinny verächtlich schnauben lässt. „Ich kapier einfach nicht, was die Leute die ganze Zeit in mir und Toni sehen. Es ist fast, als seien wir siamesische Zwillinge oder so was. Ja, wir sind ganz gut miteinander befreundet und ja, wir verbringen auch gern mal Zeit miteinander, aber ihr tut ja so, als könnten wir nicht ohne einander und würden regelrecht einander kleben. Toni kommt im Moment gut ohne mich klar, in Ordnung? Sie weiß, dass ich das wichtigste Match meiner Karriere vor Augen habe und mich darauf konzentrieren muss. Und sie ist nicht allzu enttäuscht, sie kommt also auch mal ohne mich klar. Können wir uns jetzt vielleicht wieder auf die relevanten Dinge konzentrieren? Und damit meine ich das, was zwischen mir und Jinny stattfinden wird, nicht das, was Toni und ich abseits des Rings tun.“
„Schade eigentlich, denn mich würde tatsächlich höllisch interessieren, was du mit Toni so abseits des Rings treibst“, wirft Jinny grinsend ein. „Oder was du wirklich von ihr denkst. Denn dafür, dass ihr angeblich beste Freundinnen seid, scheinst du ja nicht besonders viel Wert auf sie zu legen. Oder bilde ich mir das etwa nur ein? Wenn es um sie geht, wirkst du plötzlich so abweisend und wechselst schnell das Thema, als ob sie dir peinlich wäre. Schämst du dich für Toni, Jusation? Ist es das? Du musst nicht rot werden deswegen, ich versteh dich ja gut... wenn mir so eine nervtötende Klette an den Hacken kleben würde, würde ich auch so tun, als würde sie nicht existieren. Wer braucht so eine Frau schon als Freundin?“
Jusation verschränkt entschieden die Arme und starrt nicht etwa Jinny, sondern Chris Jericho an, der erst ein wenig verdutzt wirkt, dann aber mit der nächsten Frage fortfährt.
„Nun gut, dann...“
„MAUL HALTEN, Chris!“, säuselt Jinny schon fast, was Jericho wütend die Augen verdrehen lässt. „Ist das hier nicht eine Talkshow? Wo kommen wir denn hin, wenn wir uns einfach die Fragen aussuchen dürfen, die wir beantworten wollen und welche wir ignorieren? Ehrlich, Jusation, ich bin ganz versessen darauf zu erfahren, was Toni dir bedeutet. Ist sie deine beste Freundin? Willst du mehr von ihr als nur Freundschaft, hmm? Oder ist sie dir letztendlich egal? Nun sag schon! Das wird uns alle wirklich brennend interessieren, ganz besonders das Blondchen natürlich!“
„Sie ist meine Freundin“, sagt Jusation bestimmt und übertönt Jinny damit deutlich. „Wir sind FREUNDE. Und jetzt halt die Schnauze.“
Doch obwohl Jusation das Thema damit vorerst beendet hat, grinst Jinny einfach weiter und provoziert ihr Gegenüber damit ganz eindeutig sehr. Jericho räuspert sich ein wenig und fährt dann fort.
„Jinny, wenn du mich noch einmal unterbrichst, wirst du es bereuen, klar? Meine nächste Frage geht direkt an dich. Warum bist du niemals in der Lage, einer Gegnerin oder generell irgendeinem Menschen auf der Welt Respekt zu zollen? Seit man dch kennt, bist du berüchtigt für deine direkte, um nicht zu sagen vulgäre Art, die allen Menschen zeigt, dass du einen Dreck auf sie gibst. Woher rührt dieser Hass in dir, Jinny?“
„Oho, jetzt, da du Jusation eine persönliche Frage gestellt hast, meinst du also, dasselbe mit mir tun zu müssen? Chris, du warst mal ein wirklich guter Wrestler, aber vom Moderieren einer Talkshow hast du in etwa so viel Ahnung wie Jusation von Pro Wrestling. Versuch's doch einfach nochmal.“
Chris will protestieren, doch nun fällt ihm Jusation ins Wort. „Ich finde, sie hat recht, Chris. Wie ich vorhin schon sagte, diese Fragerunde soll sich doch um uns beide, Jinny und mich, und um unser bevorstehendes Match drehen, oder etwa nicht? In Jinnys Vergangenheit zu graben macht nun wirklich keinen Sinn. Es will sicherlich niemand wissen, welches ihrer Elternteile sie denn so oft geschlagen hat, dass so ein verbitterter Misanthrop aus ihr wurde, oder wie viel sie in ihrer Jugend getrunken hat, um den Schmerz darüber zu vergessen, dass niemand sie jemals wirklich geliebt hat. The Highlight Reel sollte sich um die Gegenwart drehen und nicht um das, was...“
„Was fällt dir eigentlich ein, du dämliche Fotze, huh?“, ruft Jinny nun dazwischen und steht schon wieder; Jusations Schmunzeln und die Tatsache, dass sie keinerlei Anstalten macht, sich aus ihrem Sessel zu rühren, sprechen Bände. „Meinst du, deine Kindheit auf mich zu projizieren macht dich in irgendeiner Form sympathischer oder was? Chris, wie ich schon sagte, du hast kein Talent zu Moderieren und du bist genauso dämlich wie deine Tattoos. Ich trage keinen Hass in mir, kapiert? Ich habe lediglich erkannt, dass Leute wie du, Leute wie Jusation und diese ganzen anderen Weiber in dieser Company nichts weiter sind als Maden, die nicht wissen, wie gut es ihnen geht. Maden, die sich glücklich schätzen dürfen, dass jeder Mensch in dieser Welt die Chance bekommt, etwas aus sich zu machen und nicht nur die, die tatsächlich für den Erfolg geboren worden. Sieh mich an, Chris. Nicht nur verglichen mit euch Bauerntrampeln bin ich eine Göttin in Menschengestalt. Würde ich nicht dafür bezahlt werden, hier zu sitzen, dann dürftet ihr nicht einmal die selbe Luft atmen wie ich. Ich wurde dazu auserkoren, die Beste in dem zu sein, was ich tue und das sage ich nicht nur als dämliche Catchphrase wie du, Chris, sondern in meinem Fall stimmt es wirklich. Am Sonntag werde ich die erste IWC Women's Championesse werden und ich werde auch die einzige Frau bleiben, die diesen Titel jemals rechtmäßig gewinnt. In einigen Jahren, wenn ich mich zur Ruhe setze, werde ich mich als unbesiegter Champion in meinen wohlverdienten Ruhestand verpissen und die Bitches zweiter Klasse von der IWC-Resterampe dürfen sich um den Titel prügeln, die ich dann in Finn Bálors Hände zurück lege, oder in die Hände der Person, die die IWC dann führen wird, das ist ohnehin nicht so wichtig. Nur wird keine Frau, nicht EINE von euch oder denen, die noch kommen, jemals auch nur annähernd so viel wert sein wie dieser Titel und das einzig und allein aus dem Grund, dass ich ihn getragen, etabliert und zu etwas gemacht haben werde, an das man sich erinnern wird. Dieses Stück Leder mit Metall drauf und dessen Historie wird hunderttausend Mal mehr wert sein als jede eurer mickrigen, unbedeutenden Existenzen. Selbst wenn du dann Champion wirst, Jusation, denn...“ Nun hält Jinny plötzlich ihre Stiefel hoch und grinst arrogant, „meine Fußstapfen sind einfach viel zu groß für dich, Bitch.“
„Jusation, wie gehst du dieses Match an? Was möchtest du Jinny noch mit auf den Weg geben?“, fragt Jericho nun, noch immer sichtlich genervt.
„Vorzugsweise würde ich ihr ein wenig Verstand in den Kopf prügeln, denn ich hab locker genug für uns beide. Aber ich hab ja eine Unterlassungserklärung unterzeichnen müssen, also spare ich mir das für Sonntagabend.“ Jusation räuspert sich und steht schwungvoll aus ihrem Sessel auf, womit sie Jinny nun wieder gegenüber steht. „Du hast das Organ einer Sirene, Jinny. Im Ernst, man hört deine kreischende Stimme wahrscheinlich bis nach Europa und trotzdem sprechen Taten am Ende lauter als Worte... du bist keine Kämpferin, lediglich ein verwöhntes Miststück mit einer ungesunden Portion Langeweile, sonst wärst du nämlich nicht hier im Ring, sondern noch immer auf irgendeinem beknackten Laufsteg, wo du dir hinter der Bühne deine Finger in den Hals stecken würdest, um in deinem Magerwahn irgendwelchen Spinnern zu gefallen, die dir scheißegal sein könnten. Schau dich nur mal an mit deinem süßen Pelzmantel, deinen gefeilten und lackierten Nägelchen und deinen sündhaft teuren Stiefeln... es wundert mich, dass deine versnobten Eltern dir nicht noch einen Butler hinterher geschickt haben, der dir die Schweißtröpfchen von der Stirn tupft, damit wir alle auch ja immer deine Schokoladenseite sehen. Es sind noch fünf Tage, Mädchen. Hörst du die Zeiger deiner Uhr ticken? Merkst du, wie diene Karriere unausweichlich auf ihr jähes Ende zusteuert? Glaub mir, an einer echten Kämpferin wie mir wirst du dir deine Zähne ausbeißen. An meinen Fäusten, an meinen Füßen... aber sieh's von der positiven Seite. Wenn du geschlagen zu deinen Eltern nach Knightsbridge zurück gekrochen kommst, bezahlen sie dir bestimmt direkt den Zahnchirurgen. Die dritten Zähne mit 36, auweia... ist bestimmt eher 'ne Schlagzeile in der Tageszeitung wert als alles andere, was du je erreicht hast. So alt warst du doch, oder...?“
WUMM! Jinny verpasst Jusation einen mächtigen Uppercut! Die Deutsche geht zu Boden, landet mit dem Hintern auf der Ringmatte; Jinny zeigt sowohl Chris als auch ihr die Mittelfinger und stürmt schließlich unter ohrenbetäubenden Buhrufen durch die Seile aus dem Ring. Chris hilft ihr wieder auf und Jusation spuckt ein wenig Blut aus, stemmt dann die Hände in die Hüften und starrt Jinny, die ihrer Widersacherin keinen weiteren Blick schenkt, hinterher, bis diese backstage verschwindet. Doch sie schnappt sich noch einmal das Mikrofon, das sie eben bei dem Angriff hat fallen lassen, und sagt leise:
„Chris, vergiss, was ich gesagt hab, ja? Am Sonntagabend wird nicht nur eine Karriere sterben.“
Damit drückt sie dem Host das Mikrofon in die Hände und verlässt ebenfalls schwungvoll den Ring. Auf dem Weg nach draußen wischt sie sich den Mund ab und verschwindet ebenfalls hinter der Stage, womit die Show in eine Werbepause geht...
Backstage, nicht weit weg von der Harambe-Position, sehen wir jetzt Finn Bálor am Telefon. Wir kennen zwar das Thema und den Kontext des Anrufs nicht, doch der ist unwichtig, denn als Paul Heyman mit stolzem Gang an ihm vorbeigeht, sagt Finn einfach nur „Ich ruf dich zurück…“, packt das Handy weg und zieht Heyman am Anzug zurück. Dieser ist empört darüber und richtet kurz seinen Anzug zurecht, bevor er das Wort ergreift. Paul: Entschuldige mal, aber was soll das? Das ist ein Maßanzug, der war sehr teuer! Finn: Bei deinem Gehalt sollte das kein Problem darstellen, also reg dich nicht auf. Paul: Was willst du? Finn: Was geht da mit Matthew Riddle ab? Paul: Wovon sprichst du? Finn: Na, dein Marsch in den Ring, um mit ihm zu jubeln, wofür war das gut? Paul: Ich bin immer auf der Suche nach neuen Klienten, Finn, und in Matthew sehe ich ein interessantes und hoffnungsvolles Talent, das einen ähnlichen Stil wie mein Klient Brock Lesnar pflegt und mir damit sehr gelegen kommt. Finn: Ein neuer Klient, hm? Für den Fall, dass Brock am Sonntag verliert? Sorgst du schon vor für die Zukunft, für den nächsten Anlauf, nachdem du den Verlierer Brock Lesnar abserviert hast? Paul: So ein Schwachsinn. Ich bin völlig von einem Sieg Brock Lesnars überzeugt, aber warum sollte ich nur einen Klienten haben dürfen? Connections durch die ganze Liga schaden nie und wenn Matthew so weiter macht, wird er früher oder später auch einen Titel gewinnen. Finn: Wenn er nicht vorher seine Karriere beendet. Paul: Diesen Schwachsinn rede ich ihm schon noch aus. Finn: Ach ja? Dann kannst du Brock Lesnar auch gleich ausreden, dass er unbesiegbar ist und am Sonntag World Heavyweight Champion wird. Paul: Warum verdrängst du, was unaufhaltsam ist, Finn? Es wäre besser für dich, würdest du dich jetzt schon mit dem Ende deines Runs auseinandersetzen, dann kommst du vielleicht auch nicht auf den blöden Gedanken eines Re-Matches. Finn: Keine Angst, Brock bekommt kein Re-Match. Außerhalb der World Combat League ist er nämlich in keiner Weise qualifiziert, um die World Heavyweight Championship anzutreten. Paul: Wie qualifiziert er ist, wirst du am Sonntag schon am eigenen Leib erleben. Finn: Rede, solange du noch kannst, aber wenn du diese Schiene weiter fährst, wirst du bald gar niemanden mehr haben, den du vertrittst.
Darüber kann Heyman aber nur lachen. Paul: Mach nur weiter so, Finn, vielleicht glaubst du es irgendwann tatsächlich.
Heyman grinst den Leader des Netzwerks noch frech an, dann verlässt er die Szene erhobenen Hauptes. Finn dagegen schaut ihn noch kurz nach, wirkt dabei aber alles andere als zufrieden, bevor er wieder sein Handy zückt und es für uns zurück in die Halle geht.
4th Match: Jimmy Havoc besiegt Mark Andrews via Pin nach dem Acid Rainmaker (08:17)
Nach dieser recht dominanten Vorstellung des „Suicidal“ Jimmy Havoc kommen dem Briten trotzdem kaum Emotionen aus, nach einer Runde durch den Ring fordert er aber den Referee ziemlich aggressiv dazu auf, ihm ein Mikrofon zu überreichen. Dieser kommt seinem Wunsch natürlich sofort nach. Havoc: Gut fühlt es sich an, wieder hier im Ring zu stehen, wirklich. Ich fühle mich wie neu, erwartet aber nicht von mir, dass ich groß anders bin. 7 Monate musste ich auf diesen Tag waten, 7 Monate nichts außer Therapie, Arztbesuche und auf der Couch vergammeln. 7 Monate, in denen man auf den Fernseher starrt und all die Leute sieht, die man hasst. Seine Kollegen, wie sie scheinheilig in die Kamera grinsen. obwohl sie eigentlich nichts als Schmerzen verdient hätten. Schmerzen, wie ich sie hatte. Man fragt sich natürlich schon, warum ich? Warum muss ich hier liegen, unfähig, ins Geschehen einzugreifen, während die sich dumm und deppert verdienen, diese Arschlöcher? Warum muss ich leiden und die nicht? Ich verstehe es nicht, ich verstehe es bis heute nicht, aber glaubt mir, diese Zeiten sind vorbei. Jimmy Havoc ist zurück in der Immortal Wrestling Company und ihr könnt alle zu eurem Gott beten, dass ich euch nicht in die Finger bekomme. Ganz oben auf meiner Liste steht eine Gruppe Leute aus meiner Heimat, The Awakening. Eine Gruppe Leute, die behauptet, sie würden britisches Wrestling wieder salonfähig machen, die sich als die großen Retter unseres Landes darstellen. Glaubt mir, ich bin kein nationalistischer Mensch, ich gebe einen Fick auf so etwas, aber wenn mich etwas stört, dann, wenn man Jimmy Havoc unter den Teppich kehr, als hätte es ihn nie gegeben.
Waren all die Jahre, in denen ich mich halb umbringen ließ, für nichts und wieder nichts? Meine Matches mit Jimmy Jacobs und Kevin Owens, mein bis heute nicht anerkannter Sieg über Jay Briscoe vor fast genau einem Jahr, ist das alles vergessen? Einer dieser Männer war Mark Andrews, mit ihm hat mein Weg heute schon begonnen, aber er ist noch relativ irrelevant, im Zentrum des Ganzen stand nämlich der Mann, den ich schon einmal vor einigen Wochen konfrontiert habe, nämlich der Villain Marty Scurll. Glaub mir, ich bin selbst kein Unschuldsengel, ich habe viele schlimme Dinge gemacht, aber du, Marty, du bist der schlimmste Parasit, der mir in meinem ganzen Leben untergekommen ist. Du hast deine Gefolgschaft benutzt und hintergangen, um dahin zu kommen, wo du jetzt bist und nicht nur hast du deren Namen beschmutzt, du hast auch meinen Namen beschmutzt. Man beschmutzt meinen Namen nicht, Marty. Du sagst, du wüsstest ganz genau, was der Gesellschaft fehlt, selbst seist du aber Fehlerfrei. Du glaubst, du bist die Lösung für alle Probleme, dabei bist du das Problem. Ich kenne viele Leute wie dich, Marty. Spätpubertäre Fratzen, die glauben, aus ihrem Kinderzimmer heraus hätten sie Macht, wenn sie die Wände besprühen und den Leuten mit dem Megaphon Sachen ins Ohr schreien, aber im Endeffekt seid ihr nichts als ein kleiner Furz im Wind. Du bist kein mächtiger Mann, Marty, du bist ein Möchtegern-Bösewicht. Wenn du anderer Meinung bist, hier bin ich, sag es mir, aber sei dir der Konsequenzen bewusst!
Jimmy Havoc packt nun das Mic in seinen Mantel und muss gar nicht lange warten, da ertönt schon Marty Scurlls Theme Song und der Villain kommt in voller Montur mit Fellmantel, Sonnenbrille & Regenschirm heraus. Abgerundet wird das Ganze mit einem Mikrofon, über welches er sich nun anj seinen Widersacher wendet. Marty: Jimmy Havoc, die Deathmatch-Ikone der britischen Insel. Man erzählt sich von dir, du hättest keine Angst vor dem Tod und das kann man so auch gar nicht abstreiten, immerhin wirfst du dich durch Glastische und rufst mich heraus… Jimmy: Ich würde mich ja am Liebsten einfach umbringen, bin aber offenbar nicht gut genug darin… Marty: Das ist schön, ja. Indirekt folgst du damit auch schon meinen Ausrufen, denn jemanden wie dich würde man auf dieser Welt nicht vermissen… Jimmy: Sag mir etwas, das ich noch nicht weiß.
Jetzt schweigt Marty. Fast schon nervös wirkend, leckt er sich über die Lippen, bis wieder Jimmy Havoc das Wort ergreift. Jimmy: Was du nicht zu realisieren scheinst, ist, dass du gerade einer Konkurrenz gegenüberstehst, die dir nicht gewachsen ist. Du bist nur einer dieser vielen Wannabe-Bösen, die gesehen haben, was ich mit purer Brutalität und Gewissenslosigkeit erreicht habe und jetzt glaubt, eine ähnliche Schiene fahren zu können, nur wenn es zum direkten Vergleich kommst, fehlen dir die Worte wie jetzt gerade. Du kommst gegen mich nicht an, deine Ideale und Vorgaben versagen komplett, denn du stehst einem Gegner gegenüber, der dir in allen Belangen überlegen ist. Du willst es nicht wahr haben, aber ich bin dein Vorbild und ich fühle mich geehrt, aber lass das in Zukunft und mach Platz für den wahren Champion von England. Marty: Warum ziehst du immer unsere Nation mit hinein. Du bist nicht anders als diese kapitalisierten Amerikaner, die in allem eine Verletzung ihres Stolzes sehen und ihren Hass auf such selbst dadurch entschuldigen, in einem Land mit einem mächtigen Militär zu leben. Du bist da nicht anders als die, du hast deine größte Erfolge auch mit technischen Hilfsmitteln erlangt, ich dagegen bin nicht durch einen Verrat an meinen Freunden da, wo ich jetzt bin, ich habe einen sportlichen Wettkampf gewonnen! Jimmy: Und doch bist du nichts als ein Wannabe-Bösewicht, denn ich war schon da und ich war schon ich, da bist du noch mit deinem Zöpfchen im Leopardenmuster durch die Klubs der Stadt gezogen. Marty: Du bist doch nur eifersüchtig, weil ich tatsächlich mein Leben lebe, während du im Keller deiner Eltern mit einer Packung Taschentücher lebst. Aber gut, jeder sucht sich sein Leben aus und wenn es deine Entscheidung ist, bei mir verzweifelt nach Ausreden für dein menschliches Versagen zu suchen, dann bitte, aber tu mir einen Gefallen und labere deine Underground-Freunde unter irgendeiner Brücke voll, während sich diese die Spritzen in die Venen hauen, aber lass uns in der IWC damit in Ruhe. Jimmy: Das sind schwere Anschuldigungen, die du da stellst, Marty, aber würde ich unter Einfluss stehen, könnte ich dich wohl kaum besiegen. Marty: Du kannst mich auch so nicht besiegen… Jimmy: Achso? Das können wir gerne herausfinden. Highway To Hell ist noch zu früh, sagen wir…All Hail The Demon King? Marty: Warum nicht gleich am Sonntag, hast du Angst? Jimmy: Ich bin eben erst aus einer Verletzungspause zurückgekehrt, ich… Marty: Gib doch einfach zu, dass du nicht die…hey!
Anstatt weiter auf Scurll einzugehen, verlässt Havoc jedoch einfach den Ring und macht sich auf den Weg zur Stage. Marty Scurll will das aber nicht akzeptieren und schreit im hinterher. Marty: Hey! Komm zurück! Wir sind noch nicht fertig! Gib einfach zu, dass du Angst hast!
Jimmy Havoc aber zeigt ihm einfach nur den Mittelfinger, bevor er hinter dem Vorhang verschwindet und einen extrem wütenden Marty Scurll im Ring zurücklässt, der noch mehr „Wir sehen uns am Sonntag!“ schreit, bevor es für uns in die Backstage-Area geht.
Dort finden wir uns jetzt bei Jeremy Borash in der Interview Zone wieder, doch bevor wir die heutigen Gäste kennenlernen, hat Jeremy noch ein Announcement zu tätigen. JB: Ladies & Gentlemen, war den Content angeht, war 2016 bisher das mit Abstand stärkste Jahr in der Geschichte unserer Liga, aber ist das ein Grund, jetzt schon damit aufzuhören? Natürlich nicht, deshalb wird sofort in der IWC Explosion Ausgabe nach Highway To Hell das zweite jährliche Trios Tournament stattfinden! Die Ausgangslage ist ähnlich wie im letzten Jahr. 8 Trios kämpfen um 2 begehrte Plätze im Finale bei All Hail und das Team, das das Trios Tournament dort gewinnt, bekommt nicht eine, sondern ZWEI Titelchancen! Ein Shot auf die World Heavyweight Championship und eine Chance auf Tag Team Gold werden wieder vergeben, deshalb ist das Teilnehmerfeld dieses Jahr auch wieder sehr prominent. Die Paarungen für die erste Runde sehen wiefolgt aus:
The House of Truth vs Jack Evans, ??? & ??? Los Ingobernables vs The Siberian Express The Elite vs King Haku, Bad Luck Fale & Tama Tonga Johnny Mundo, Brian Cage & Taya vs Shining Stars
Einige fantastische Paarungen erwarten uns schon in der ersten Runde, wie Sie sehen können und 2 davon dürfen wir schon bei IWC Explosion #139 in 7 Tagen erwarten! Wohl noch nicht darunter wird das Match von Jack Evans´ Trio sein, da wir für dieses noch nicht alle Teilnehmer kennen, bereits fix ist aber ein Auftritt von Johnny Mundo, Brian Cage und Taya! 2 Mitglieder dieses Trios stehen jetzt auch bei mir und Johnny, wo ist Taya? Johnny: Taya kann heute leider nicht hier sein, da sie noch Verpflichtungen in Mexiko nachgehen muss. Ich weiß, es ist schade, da sie eine Bereicherung für jede Wrestlingshow ist, aber sie ist einfach eine starke Frau, die nach ihren eigenen Regeln lebt und das liebe ich so an ihr. JB: Macht sie das öfter? Johnny: Ich muss schon zugeben, Taya ist sehr eigenwillig, aber gut, der Erfolg gibt ihr Recht. Sie weiß, was sie tut, deshalb will ich ihr nicht dazwischenfunken. JB: Könnte so ein Verhalten nicht irgendwann problematisch werden für euren Erfolg als Trio? Johnny: Nein. Taya weiß immerhin, was dieses Turnier wert ist und im Notfall gibt es immer noch Brian & mich. Wir sind 2 der besten Wrestler, die man in dieser Company finden kommt und ich meine, sieh dir unsere Gegner an. Die Shining Stars? Wirklich? Die könnte Brian im Alleingang abfertigen, sag´s ihnen! Cage: Diese Inselaffen schicken wir auf den Direktflug zurück nach Puerto Rico! Solche Figuren brachen wir hier nicht, das ist unsere Welt, hier herrschen wir! Und wir werden das auch ausführen, denn ich bin kein Mensch, I´M A MACHINE!!! Johnny: Ja, das bist du und…
Plötzlich stoppt Johnny Mundo und der Grund wird schnell ersichtlich, als sich Borash umdreht, denn hinter ihm steht ein Pareja der Los Ingobernables, komplett verhüllt und mit Stahlmaske! Johnny ist sichtlich verwirrt und auch Borash weiß nicht so recht, was er tun soll, hält ihm dann aber das Mikrofon hin. Pareja: Alle eure Versuche werden zwecklos ein. das Zeitalter der Widerspenstigkeit kehrt zurück und das Trios Tournament wird unsere Auferstehung sein. Johnny: Was zum… Pareja: Tranquilo, Cabron.
Johnny Mundo ist empört über die Art und Weise, wie der Pareja ihn unterbricht, doch bevor er ihn angreifen kann, geht der Pareja plötzlich langsam rückwärts aus dem Bild und lässt 2 verwirrte Kalifornier und einen nicht weniger durcheinander wirkenden Jeremy Borash in der Interview Zone zurück…
In der Halle betritt nun Bobby Lashley zu seiner Musik die Arena. Gefasst macht er sich auf den Weg zum Ring, wo er ein Mikrofon zur Hand hat:
"Nächsten Sonntag bekomme ich endlich die Gelegenheit, das zu tun, was ich schon seit langem tun will. Wochenlang hat Marty Martinez mich hingehalten, mich irgendwelchen Kopfspielen ausgesetzt, mir gedroht... doch all das wird ein Ende haben. Die letzte, entscheidene Schlacht bahnt sich an und glaubt mir, ich bin bereit. Bereit, alles dafür zu tun, Marty ein weiteres Mal scheitern und für immer von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Dafür muss ich aber nicht ihn, sondern seine neue Waffe besiegen. Und wir alle wissen, dass Marty wahrscheinlich stärker und gefährlicher in den Dingen ist, die außerhalb des Ringes passieren. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie er Menschen beeinflussen kann, zu was er sie treiben kann, wie er ihre Persönlichkeit verändern kann. Er kann jemanden stärker machen, er kann jemandem alle Ängste, Hemmungen und Gefühle wegnehmen. Sodass nur noch ein Fleischberg ohne Seele von einem übrig ist, der für immer dazu verdammt ist, für Marty die Drecksarbeit zu erledigen. Und genau auf so einen Fleischberg ohne Seele werde ich am Sonntag treffen. Ich werde auf jemanden treffen, dessen einziges Ziel und Bestimmung es ist, mich zu vernichten. Diese Gestalt wird alles daran setzen, die Vorgaben seines Meisters zu erfüllen. Mit ihr will Marty endlich nach ganz oben, er will unverwundbar werden. Und nur ich stehe ihm dabei im Weg.
Deshalb will er mich aus dem Weg räumen und benutzt einen weiteren Körper für seine Zwecke. Wer auch immer derjenige ist, dessen Hülle am Sonntag gegen mich antritt, er tut mir ehrlich gesagt leid. Er hat nicht das geschafft, was ich geschafft habe. Sich loszulösen aus dieser Trance, in die The Moth einen versetzt. Ich habe es geschafft, mich seinen Befehlen zu widersetzen, ihn zu stürzen. Seine Macht über mich zu brechen. Und ich habe damit auch ihn gebrochen, weil ihm nie in den Sinn gekommen war, dass so etwas überhaupt möglich sei. Deshalb ist er besessen von mir und meiner Vernichtung. Weil ich es geschafft habe, mich loszusagen. Doch sein jetziges Werkzeug hat es nicht geschafft. Es befindet sich unwiderruflich in seinen Fängen und wird auch nie wieder aus diesen heraus gelangen. Deshalb tut mir dieses Geschöpf leid. Dennoch bekräftigt dieser Umstand meine Annahme, die ich schon so oft geäußert habe. Ich bin stärker als Martys neues Spielzeug. Er ist tatsächlich willenlos geworden, aber ich nicht! Ich hatte die Kraft, mich zu lösen, er hatte sie nicht! Und meine überlegene Kraft wird ihn auch am Sonntag schlagen und sie wird es schließlich sein, die Marty endgültig vertreiben wird. Er kann mit meinem Blut Sachen auf meine Stirn schreiben, wie er will. Er weiß ganz genau, dass ich Recht habe! Ich bin stärker! Ich bin sein Kryptonit! Ich habe ihn einmal gebrochen und werde ihn ein weiteres Mal brechen! Nur dieses Mal wird er nicht zurückkehren! Das verspreche ich!"
Mit diesen Worten lässt Lashley das Mikro fallen und verlässt den Ring.
Main Event: AJ Styles, Pentagon Jr & Prince Puma besiegen The Elite via Pin von AJ Styles an Karl Anderson nach dem Styles Clash (23:39)
AJ Styles und die IWC Tag Team Champions gewinnen also das letzte Match vor IWC Highway To Hell gegen die Elite und die Jubelfeier fällt auch dementsprechend aus, doch damit endet die Show noch nicht, denn plötzlich sehen wir einen Cut an einen dunklen Ort. Es ist das Verlies des Netzwerks, wo Tommaso Ciampa einsam in seiner Zelle sitzt und in seinem Häftlingsanzug nach unten schaut, wo er einen Rubik´s Cube bearbeitet. Ciampa scheint hochkonzentriert zu sein, bis plötzlich ein Wärter zu ihm kommt, die Zellentür öffnet und „Aufstehen, wir fahren!“ sagt. Sofort stoppt Ciampa seine Bewegungen, legt den Würfel zur Seite, blickt den Wärter ins Gesicht und steht auf. Der Wärter packt ihn nicht gerade mit Samthandschuhen an, doch Ciampa lässt alles in Ruhe über sich ergehen und wird aus dem Verlies eskortiert. Er geht, mit den Händen hinter dem Rücken, durch einige Gänge, in denen die Neonröhren ständig wackeln, bevor er durch eine dicke Tür in den Hinterhof einer Fabrik gelangt, wo bereits ein großer, schwarzer SUV mit getönten Scheiben wartet. Schwerbewaffnete Männer öffnen die Türen am Heck, sodass sich Ciampa hineinsetzen kann und mit dem kalten, emotionslosen Blick des Sicilian Psychopath in die Ferne schließen sich die Türen wieder, womit auch unsere Show für den heutigen Abend off air geht…
+++IWC HIGHWAY TO HELL MATCHCARD UPDATE+++
BROCK LESNAR VS FINN BÁLOR – IWC WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP MATCH
AJ STYLES VS KENNY OMEGA - INTERCONTINENTAL CHAMPIONSHIP HELL IN A CELL MATCH
SAMOA JOE VS JAY LETHAL - XTREME CHAMPIONSHIP MATCH
JINNY VS JUSATION – IWC WOMEN´S CHAMPIONSHIP MATCH
PRIDE (KARL ANDERSON & DOC GALLOWS) VS PENTAGON JR & PRINCE PUMA - IWC TAG TEAM CHAMPIONSHIP MATCH
TOTAL NONSTOP HEELS (THUMBTACK JACK & TOMMY END) VS WARFARE (KING CUERNO & FENIX) – NO.1 CONTENDER´S NO HOLDS BARRED MATCH
ETHAN CARTER III VS TOMMASO CIAMPA - DEATHMATCH
THE WYATT FAMILY (BRAUN STROWMAN, LUKE HARPER, BRAY WYATT & ERICK ROWAN) VS MIL MUERTES & THE DISCIPLES OF DEATH
Sehr schönes Intro, finde cool, wie die Tag Team Championship, aber auch AJ und Kenny hier im Fokus stehen, das ist sehr nice gemacht. Drews Sieg weiß ebenfalls zu gefallen, generell die ganze Undercard-Storyline. Gut, war natürlich zu erwarten, dass Siniestro de la Muerte hier den Sieg holt, aber es wurde wirklich gut umgesetzt und auf das Match kann man sich freuen. Die Storyline macht Spaß! Okada als Shogun und Suzuki als Großmeister, da ist richtig viel Spannung drin. Serienreifes Segment. Sehr cooles Interview mit Riddle und der anschließende Sieg passt auch sehr gut. Heyman hat Interesse an ihm...? Kann ich verstehen! Das Segment zwischen Finn und Heyman war nett, geht aber fast ein wenig unter im Vergleich zur restlichen Show. Havocs Return weiß zu gefallen, da möchte ich in Zukunft gern mehr sehen, vor allem dieses Match gegen Scurll! Das Gespräch zwischen Johnny und Brian fand ich witzig, vor allem mit dem Pareja dabei. Marty-Promo fand ich auch gut. Sehr schönes Main Event und diese Schlussszene macht richtig Bock auf den PPV. Klasse Show, hat echt Spaß gemacht!
Highway to Hell hinter uns und weiter geht es mit IWC Explosion #139, live aus Las Vegas, Nevada! Nachdem das farbenfrohe und ohrenbetäubend laute Feuerwerk abgebrannt ist, lassen unsere Kommentatoren Mauro Ranallo und Corey Graves die Ereignisse des am Sonntag über die Bühne gegangenen PPV erst einmal detailreich und ausschweifend Revue passieren. Wir erinnern uns an die erfolgreiche Titelverteidigung von Samoa Joe, der auch ohne die Hilfe der Authors of Pain Xtreme Champion zu bleiben vermochte, an das erste Women's Championship Match in der Geschichte der IWC, den Titelgewinn von PRIDE gegen Pentagón Jr. und Prince Puma, das nervenaufreibende Hell in a Cell Match zwischen AJ Styles und Kenny Omega und natürlich das Main Event, dessen Ende so wohl niemand hat kommen sehen!
Niemand? Nun, nicht ganz – der Verursacher dieses höchst kontroversen Finishes selbst wusste natürlich, was passieren wird und genau dieser Mann will zu Beginn dieser vollgepackten Show offenbar einige Worte loswerden! Unter gemischten, aber durchweg sehr lautstarken Reaktionen kommt Seth Rollins schließlich zum Ring, natürlich mit einem Mikrofon bewaffnet. Er steigt durch die Seile, wirft seine langen Haare zurück und schaut erst einmal musternd durch die Crowd, ehe er zu sprechen beginnt.
„Was für eine großartige Show doch hinter uns liegt, nicht wahr? Highway to Hell hat wieder einmal die Massen begeistert und das mit fantastischem Wrestling, großen Emotionen und einigen unvergesslichen Momenten. Einer dieser Momente war in den letzten Tagen überall das Gesprächsthema Nummer eins und zwar geht es dabei um meinen spontanen Auftritt im Main Event um die World Heavyweight Championship. Seht ihr, The Shield gibt es schon sehr lange nicht mehr, aber mein Gerechtigkeitssinn ist mir über die Jahre weiß Gott nicht abhanden gekommen und natürlich denke ich da auch nicht ganz uneigennützig, das will ich nicht leugnen. Fakt ist jedoch, dass mir Brock Lesnar als Anwärter auf den höchsten Titel dieser Promotion von jeher ein Dorn im Auge war. Dieser Platz war eigentlich längst für mich bestimmt und würde es diesen hirnlosen Fleischklops mit seinem schmierigen Manager Paul Heyman, der überall seine dicken Wurstfinger im Spiel haben muss, nicht geben, dann hätte sich daran auch nichts geändert. Stattdessen wurde ich meiner Chance beraubt. Dazu verdammt, zuzusehen, wie Finn von Lesnar in mundgerechte Stücke gefetzt wird, saß ich also da und habe mir überlegt, wie ich meiner Botschaft am Besten Ausdruck verleihen kann.
Und was soll ich sagen? Taten sprechen lauter als Worte in dieser Welt. In unserer Welt haben wir nämlich viel zu oft mit Idioten zu tun, die ihre Gedanken nur durch dumpfes Draufhauen äußern können. Jemanden wie Brock Lesnar kannst du bereden, bis du schwarz wirst und du würdest letztendlich selbst von einer Ziegelmauer eine bessere Antwort bekommen. Jemand wie Brock Lesnar versteht nur eine Sprache und diese Sprache ist rohe, ungehemmte, blutrünstige Gewalt. Und davon habe ich jede Menge zu bieten. Deshalb, Finn, bist du jetzt noch IWC World Heavyweight Champion, genau deswegen wird unsere schöne Company jetzt nicht von einem Kretin wie Brock Lesnar angeführt. Finn, so sehr es dir auch widerstrebt, du schuldest mir was. Nicht nur für den kleinen Gefallen, den ich dir da am Sonntagabend getan habe, sondern auch schlicht und ergreifend deshalb, weil du mir meine Chance genommen hast. Du gibst dich als großen Anführer aus und hast dennoch ein Rückgrat wie ein Gummibärchen. Kaum droht dir auch nur der kleinste Anflug von Ärger, gehst du in die Knie. Los, beweise mir endlich, dass du ein Mann bist, beweise mir, dass du ein fähiger Leader bist und deine Herrschaft über die IWC kein bloßer Zufall ist. Beweise mir, dass du zu deinem Wort stehst und gib mir bei All Hail das World Title Match, das schon am Sonntag bei Highway to Hell meins hätte sein sollen!“
Seth wartet eine Weile lang auf das Erscheinen von Finn Bálor, doch der Anführer des Netzwerks lässt sich enorm viel Zeit. Ungeduldig geht er im Ring auf und ab, bis die Musik des Demon King endlich zu spielen beginnt. Er betritt langsam die Stage, ebenfalls mit einem Mikrofon bewaffnet, und beginnt bereits von dort aus, zu sprechen – ob nun aus Gründen der Vorsicht oder warum auch immer, sei mal dahin gestellt.
„In deinen Augen, Seth, bin ich also nur dann ein fähiger Leader, ein Mann, der 'zu seinem Wort steht', wenn ich dir einfach so ein Titelmatch in den Arsch schiebe, das du angeblich längst hättest haben sollen? Natürlich, ganz wie du meinst. Du kannst dir die Welt von mir aus gerne so hindrehen, wie du willst, und dir die Kirschen rauspicken, die dir am Besten schmecken, das hat aber mit der Realität noch lange nichts zu tun. Meine Integrität als Leader des Netzwerks und Boss der Immortal Wrestling Company gebietet es mir, fair und gerecht über euch alle, dich eingeschlossen, als Angestellte zu richten. Und Fairness bedeutet nicht, dass sich irgendein Hanswurst alle Nase lang einfach dazu erdreisten darf, ein Titelmatch zu fordern, und es dann auch einfach bekommt. Nein, Seth, in meiner Welt bedeutet Gerechtigkeit, dass sich jeder seine Chancen selbst ERARBEITET. Da bist du keine Ausnahme. Du bist nicht der Einzige, der meinen Titel haben will. Also stell dich gefälligst hinten an.“
Seth kann nicht anders, als hämisch zu lachen, woraufhin Finn langsam von der Stage die Rampe herunter geschritten kommt und sich dem Ring nähert. „Sag mal, habe ich mich eben eigentlich nicht klar genug ausgedrückt oder was? Der einzige Grund, warum du halbe Portion dich aktuell noch IWC World Heavyweight Champion nennen darfst, besteht darin, dass ICH dieses Match für dich gewonnen habe. Ja, Finn, ohne mich wärst du deinen wunderschönen Titel jetzt los! Ja, komm ruhig zu mir in den Ring, schau mir in die Augen“, meint Seth schmunzelnd, als Finn schließlich zu Seth durch die Seile in den Ring steigt. „Ein Millionenpublikum wurde Zeuge deiner ganz persönlichen Hinrichtung durch Brock Lesnar, bis ich mich dazu erbarmt habe, dich zu erlösen. Ich brauche nicht mal genau hinzusehen, um zu bemerken, wie du bei jeder Bewegung die Zähne zusammen beißt, Finn. Jeder dieser Suplexes fährt dir noch jetzt durch Mark und Bein, ist es nicht so? Jeder Suplex gleicht einem Schock vom Scheitel bis zur Sohle. Mich wundert es wirklich, dass du jetzt vor mir stehst und nicht mit einem Eisbeutel im Nacken in deinem Büro chillst.“
Tatsächlich geht Finn recht langsam und streckt seinen Hals, als wolle er die Schmerzen abtöten, bevor er antwortet. „Ich stehe vor dir, wie du siehst, Seth, und mir geht es gut. Ich bin mit Brock Lesnar in den Ring gestiegen und als Sieger heraus gekommen. Und ich verstehe auch ganz gut, warum du dich als rechtmäßigen #1 Contender siehst. Du meinst, ich sei dir was schuldig, weil du Brock deinen süßen Curb Stomp verpasst hast. Nett, wirklich! Aber wer sagt mir denn, dass ich es ohne dich auch nicht geschafft hätte? Nur weil du dich dazu entschieden hast, in den Lauf der Geschichte einzugreifen, werden wir jetzt nie mehr erfahren, wie es ohne deinen Akt der Selbstjustiz gelaufen wäre. Ich kann es dir trotzdem verraten: ich wäre trotzdem jetzt hier und würde diesen Titel in die Luft recken, als der IWC World Heavyweight Champion, der ich nun mal rechtmäßig bin!“
„Ja, Finn, guter Einwand“, meint Seth nun mit süffisantem Grinsen. „In der Tat... wer sagt uns, was passiert wäre, wäre ich nicht aufgetaucht, um dir den Arsch zu retten? Wer sagt uns denn, dass ich mit dir nicht gleich genau das machen werde, was ich am Sonntag mit Brock getan habe? Wer sagt denn, dass ich mir deinen Titel nicht einfach mit Gewalt hole, wenn du mir nicht das gewähren wirst, was mir zusteht? Wer sagt uns das, Finn? Gibt es da jemanden? Oder müssen wir einfach ausprobieren und abwarten, was passiert?“
„Du bist dir deiner Sache ein wenig ZU sicher, Seth“, entgegnet Finn; wenn Blicke töten könnten... „Ich spüre die Folgen des Matches noch immer am ganzen Körper, aber das heißt noch lange nicht, dass ein Großmaul wie du mit seinem Chef reden kann, wie er gerade lustig ist. Glaubst du allen Ernstes, ich lasse mich von dir erpressen oder wie hast du dir das vorgestellt? Mach nur einen Tag lang meinen Job, Seth, lies dir meine Post durch, lies dir die Todesdrohungen durch, die Erpresser-E-Mails, die Konsequenzen, die ich angeblich zu spüren bekommen werde, wenn ich dies nicht tue und das nicht tue. Du bist nichts weiter als ein weiterer kleiner, halbstarker Möchtegern, der meint, nicht für seinen Erfolg arbeiten zu müssen. Jemandem wie dir seinen Platz zu zeigen ist Alltag für mich, Seth. Rede nicht davon, dass ich kein Mann sei, wenn du nicht mal manns genug bist, einzusehen, dass du für deine Forderung nichts geleistet hast!“
„Du meinst, so wie du nichts für deine Stelle als Leader des Netzwerks geleistet hast? So wie du nichts dafür getan hast, da zu stehen, wo du jetzt stehst? Du redest also von deinem harten Alltag als Boss, aber was genau treibst du eigentlich den ganzen Tag über? Ach ja, richtig, du lässt sich von einem schmierigen Fettsack mit Halbglatze herum kommandieren und kuschst, wenn er dir mit Brock Lesnar droht. Du lässt Oliver Grey die ganze Arbeit für dich erledigen, ganz zu schweigen von deinen Underbossen natürlich. Aber hier vorne, vor den Millionen von Zuschauern tust du natürlich so, als wäre der Erfolg des Netzwerks allein dein Verdienst. Hinein geboren in eine Rolle, die dir die absolute Macht gewährt – ja, Finn, von jemandem wie dir muss ich mir auf jeden Fall sagen lassen, wie es ist, für seinen Erfolg zu arbeiten...“
Finn lässt nun sein Mikrofon fallen und tritt drei Schritte vorwärts, womit er Seth Rollins gefährlich nahe kommt. Seth pfeffert sein Mikrofon ebenfalls in die Ecke und die beiden drücken ihre Stirnen aneinander, liefern sich so einen Staredown von unfassbarer Intensität. Sie reden zueinander, wie man sehen kann, doch die Worte gehen im Lärm der Menschenmenge unter. Nach einer Weile stößt Rollins Finn schließlich von sich und kommt noch einige Schritte näher, woraufhin Finn den Staredown noch für einige Sekunden aufrecht erhält, sich dann aber unterm Bottom Rope nach draußen rollt. Rollins bleibt im Ring stehen und Finn zieht sich langsam rückwärts gehend wieder auf die Stage zurück, noch immer starren die beiden einander an, was auch dadurch nicht unterbrochen wird, dass Rollins mit seinen Händen die Form eines Gürtels an seinem Bauch andeutet... seine Absichten sind klar! Finns Sicht auf die Dinge allerdings genauso – wohin wird das noch führen? Nach einer kurzen Werbepause bekommen wir nun aber erstmal das erste Match des Abends zu sehen!
1st Match – Trios Tournament First Round Match: Johnny Mundo, Brian Cage & Taya besiegen die Shining Stars via Pin von Mundo an Epico nach dem Starship Pain (07:19) -> ADVANCE TO THE SEMI FINALS
Backstage schnappt sich Jeremy Borash nun Jimmy Havoc, der nicht gerade erpicht auf ein Interview zu sein scheint, sich aber letzten Endes doch dazu „überreden“ lässt.
JB: „Jimmy, bei Highway to Hell war ursprünglich ein Match zwischen dir und Marty Scurll angesetzt, doch es kam nicht dazu. Du hast die Herausforderung ausgeschlagen und den Termin verschieben wollen. Warum?“
JH: „Du hast die letzten sieben Monate offensichtlich, wie so viele andere auch, unter einem Stein gehaust, Jeremy, anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass du von meiner Verletzung nichts mitbekommen hast. Mir dünkt, die Immortal Wrestling Company ist ein wenig bequem geworden in dieser Zeit. Um nicht zu sagen... faul. Mein Fehlen ist offensichtlich nicht aufgefallen, also ist es fortan meine Aufgabe, den Leuten wieder ins Gedächtnis zu rufen, wer Jimmy Havoc wirklich ist. Und vor allem, warum man mich lieber nicht vergisst. Warum man mich nicht ignorieren sollte... das wirst du noch früh begreifen, Jeremy, und die Zuschauer... und nicht zuletzt natürlich auch Marty Scurll.“
JB: „Werden wir dieses Match nun noch zu sehen bekommen?“
JH: „Wirklich, ich wiederhole mich nicht gern, aber für dich mache ich mal eine Ausnahme. Ja, Jeremy, Marty und ich werden uns im Ring begegnen und zwar bei All Hail. Die Leute scheinen der Ansicht zu sein, ich hätte mich vor dieser Begegnung gedrückt und dass ich Angst habe. Es ist nur schlicht und ergreifend fairer, wenn wir unter denselben Bedingungen in das Match gehen. Und das bedeutet nichts anderes, als dass ich zu 100 Prozent fit sein will. Bei Highway to Hell war das noch nicht der Fall. Siehst du, ich will mit diesem Match ein Zeichen setzen. Ein Exempel statuieren. In meinen Augen ist Marty nur ein lästiges Bauernopfer, doch genau aus diesem Grund brauche ich ihn für dieses Match. Ich brauche dieses Match. Die Leute vergessen so schnell, woran sie sind und genau aus diesem Grund muss es bei All Hail das lang erwartete Aufeinandertreffen zwischen Jimmy Havoc und Marty Scurll geben...“
JB: „Nach den spektakulären Matches gegen Jimmy Jacobs und Kevin Owens sollte man doch eigentlich davon ausgehen, dass die Fans sich noch sehr wohl an den Mann namens Jimmy Havoc erinnern...“
JH: „Sollte man, doch wie ich schon sagte, die Menschen sind dumm... dieses Geschäft ist nicht besonders langlebig und zudem einem ständigen Wandel unterlegen. Sieh dir an, wie die IWC sich verwandelt hat, seit ich verschwunden bin. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Es hat sich alles so sehr geändert. Die, die damals hinter den Kulissen die Fäden gezogen haben, sind heute entmachtet und jene, die einst fleißig für die Anzugträger den braunen Salon geleckt haben, stehen plötzlich so weit oben. Aber hindert mich das daran, das zu tun, was ich immer mache? Natürlich nicht, Jeremy. Natürlich nicht. Marty Scurll wird es nicht anders gehen als jenen, die zuvor meine Gegner waren und meinten, unverändert daraus hervorgehen zu können.“
JB: „Das ist ein interessantes Stichwort. Du siehst dich selber als Gewinner über Kevin Owens und Jimmy Jacobs, da ihre Karrieren nach den Matches gegen dich im Sande verliefen...“
JH: „So ist es. Und das ist kaum ohne Grund passiert. Ich verändere meine Umgebung sehr viel mehr, als dass sie mich verändert. Ich kam als derselbe Mann zur IWC, der ich heute noch immer bin, trotz meiner langen Pause, doch jene, die das Pech hatten, gegen mich in den Ring zu steigen, von denen hört man heute nichts mehr. Diese Reunion der Steen Wolves habe ich am Rande mitbekommen... ganz niedlich, so im Großen und Ganzen, aber was wurde daraus schon? Vernichtet von einer Truppe, die vor drei, vier Monaten noch instabiler war als jedes andere Stable der IWC. Vernichtet von einer Truppe, die es ohne Jay Lethal, einen Mann, der am Sonntag von Samoa Joe zermalmt wurde, nicht mal mehr geben würde. Und wo ist Jimmy Jacobs? Lebt der eigentlich noch? Nun, wen interessiert's. Aber jetzt sieh dir Marty Scurll an. Diesen jungen Mann, der den Global Cruiserweight Cup gewonnen hat. Eine Million Dollar. Eine Chance auf die IWC World Heavyweight Championship, die er bisher nicht wahrgenommen hat. Es wäre ein Jammer, wenn er nach All Hail nicht mehr dazu käme, sie einzulösen, doch wenn er Pech hat, dann wird es ganz genau so laufen, Jeremy... so, wie es eben immer passiert.“
JB: „Ich danke dir für die Zeit, die du dir genommen hast.“
Mit diesen Worten verschwindet Jimmy Havoc in den Tiefen des Backstagebereichs und wir schalten zurück in den Innenraum der Arena.
Zurück in der Halle sehen wir nun die 4 Mitglieder der Los Ingobernables in ihren Mänteln und mit Stahlmasken auf der Stage, sodass wir nicht sehen, wer wer ist. In goldenes Licht getaucht stehen alle 4 einfach nur da, bis einer einen Schritt nach vorne macht und ein Mikrofon aus seinem Gewand zieht. „Die Zeit des Wartens ist vorbei. Das geduldige Warten wird belohnt, denn mit dem Trios Tournament erleben Los Ingobernables ihre Auferstehung nach Monaten der Ruhe. Ich hoffe, ihr habt eure Zeit genossen, die Enthaltsamkeit ohne Los Ingobernables, denn nun sind wir wieder erwacht und werden uns holen, was uns zusteht. An unserer Philosophie hat sich nichts geändert. Wir haben ein Ziel vor Augen und wir werden dieses Ziel erreichen, komme, was wolle. Und auch was wir wollen, ist immer noch dasselbe. Titelgold in der Immortal Wrestling Company. Wie ihr gut erkennen könnt, sind wir vergoldet, wir überstrahlen jeden Konkurrenten, wir sind das Licht, das die IWC durch die Dunkelheit führt. Zu unserer Vollendung fehlen uns nur noch die Titelgürtel, diese finden sich jedoch noch um fremde Hüften wieder. Um das wertvolle Gold vom Schmutz der Konkurrenz zu befreien, treten wir an, um wie schon im Vorjahr die Mission Trios Tournament anzutreten. Im Vorjahr sind wir noch gescheitert als junge, unerfahrene Knappen, in diesem Jahr aber treten wir als Armee an, als erwachsene Krieger, als Parejas. Wir haben geschworen, alles für das Wohle des Teams zu tun und auf niemanden außer auf uns selbst zu achten. Wer sind uns in den Weg stellt, wird zu Boden gewalzt und kann sich glücklich schätzen, irgendwann als Fossil in einem Gif auf Twitter wieder ausgegraben zu werden. Wir sind gekommen, um das Trios Tournament zu gewinnen und wir sind gekommen, um World Heavyweight & Tag Team Champions zu werden.
Der Geschmack von Tag Team Gold ist uns bereits bekannt, die World Heavyweight Championship dagegen war nur zum Greifen nah, aber nicht mehr. Wir sind in unserer Mission gescheitert, deshalb erfolgt der zweite Anlauf. El Ligero & La Sombra kennen das Gefühl, Titelgold zu tragen, sie wissen, was es benötigt, um an der Spitze zu stehen, deshalb werden sie mit dem Sieg im Trios Tournament am 5. Februar 2017 Two-Time IWC Tag Team Champions werden, während Tetsuya Naito nach seinem ersten Anlauf im März dieses Jahres einen weiteren Versuch starten wird, die World Heavyweight Championship zu erringen – diesmal mit Erfolg. Doc das Trios Tournament ist nicht alles, was für uns ansteht, denn damit wären zwar 3 Männer vergoldet, aber einer würde immer noch unvollendet bleiben! Tyler Breeze soll dies aber nicht, viel eher wird auch er bei All Hail in den Ring steigen. Los Ingobernables holen sich, was sie wollen und was wir wollen, ist die Intercontinental Championship. Kenny Omega, noch ergötzt du dich in deinem Bild des vollendeten Stables, aber nicht nur wirst du im Trios Tournament an uns scheitern, du wirst auch deine Intercontinental Championship und Tag Team Gold an uns abtreten müssen. Wir sind Los Ingobernables und wir werden uns endlich vergolden.“
Nach diesen Worten erklingt die Musik des Stables und der Pareja tritt wieder zurück in seine Gruppe. Die 4 zeigen noch ihre Trademark-Pose, dann verlassen sie die Stage und IWC Explosion geht in eine kurze Werbepause.
2nd Match: Drew Galloway besiegt Joe Hendry via Pin nach dem Future Shock DDT (04:50)
Nach dem Match ist Drew Galloway aber nicht zum Feiern zumute, viel eher scheint er von seinem Gegner nicht genug zu bekommen. Als der Referee seinen Arm in die Höhe strecken will, schubst Galloway ihn zur Seite und tritt ihn anschließend aus dem Ring, bevor er sich wieder Hendry zuwendet und ihm noch einen Future Shock DDT verpasst! Diese Aktion stößt bei den Fans auf wenig Gegenliebe und sie buhen Galloway lautstark aus, was der finstere Schotte nicht ganz verstehen mag. Drew: Warum buht ihr mich aus? Warum tut ihr das? Seid ihr so blind, dass ihr nicht seht, was ich hier mache? Ich rette die IWC vor ihr selbst und ich rette auch die Karrieren dieser armen Seelen, die glauben, sie können in diese Company kommen und das große Geld machen! Die glauben, sie können hier den Traum leben, aber das können sie nicht! Wer kann das schon?? Ja, Finn Bálor kann das vielleicht, Kenny Omega kann das vielleicht, aber ein Joe Hendry? Mein Landsmann? Nein, keine Chance. Mit dem, was ich hier mache, will ich erreichen, dass Hendry aus der IWC flüchtet, dass er sich zurück nach Schottland verzieht, wo er noch eine Karriere hat! Geh, solange du kannst, aber bleib ja nicht hier, oder du wirst wie ich. Ja, vielleicht bin ich verbittert, vielleicht bin ich negativ, aber ich habe gesehen, wozu diese Company in der Lage ist, ich habe gesehen, was möglich ist! Sowohl nach oben, als auch nach unten und Joe, glaub mir, wenn ich dir sage, nach unten ist so viel mehr möglich als nach oben, nur willst du da nicht hin. Höre auf mich, lass dir helfen! Ihr alle, lasst euch helfen, werdet nicht geblendet vom Grauen der Immortal Wrestling Company, lasst euch…!
Weiter kommt Galloway jedoch nicht mehr, da unterbricht ihn plötzlich eine Musik und zwar keine Geringere als die von Drew Gulak & Vengeance! Das Stable, dem noch Tony Nese & Trent Barreta angehören, erscheint in voller Kampfmontur auf der Stage, wobei Drew Gulak das Mic hält. Gulak: Drew Galloway…so sehen wir uns also wieder. Und wieder mal ist alles beim Alten. Du stehst im Ring und willst die IWC vor sich selbst retten…und Joe Hendry ebenfalls. Du willst verhindern, dass er so endet wie du, dass er ganz unten ankommt. Einsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung, Drew, jetzt müsstest du nur noch wissen, was du mit deiner Lage machen sollst und vielleicht, nur vielleicht, wenn du ganz unten bist, wäre es nicht so übel, einfach zu gehen? Du weißt ja, der stinkende Teil muss ab und in diesem Fall ist das nicht Joe Hendry in seinem ersten IWC-Match, in diesem Fall bist das du, der nach so vielen Jahren in dieser Liga noch immer nicht vom Fleck gekommen ist! Galloway: Ich bin das Problem?! Gulak: Ja! Galloway: Ich?! Drew, schau dich an! Was machst du hier eigentlich? Warum beschuldigst du MICH, das Problem zu sein, hörst du mir nicht zu? Hörst du dir selbst nicht zu? Hast du einmal gesehen, wo du eigentlich bist in der Rangordnung? Drew, ich bin nicht ganz unten, du bist es! Hast du jemals ein Match in der IWC gewonnen? Ich denke nicht, also warum kämpfst du dann gegen mich? Warum ruinierst du deine Karriere? Was hast du denn, worauf baust du auf? Auf Johnny Gargano? Auf seinem „Ruhm“, der ja selbst gar nichts ist in dieser Company? Mal angenommen, ihr würdet mich tatsächlich schlagen, was dann? Was ist euer nächstes Ziel? Es gibt kein nächstes Ziel. Ihr seid nämlich immer noch unter mir, habt noch nichts erreicht, habt nicht, wodurch ihr herausstecht und wenn selbst ich kaum vorwärts komme, wie wollt ihr das dann?! Gulak: Glaub mir, wenn man wirklich etwas kann, findet man einen Weg. Galloway: Und genau das ist die Illusion, die ich glauben sollt! Genau das wollen die in eure Köpfe bringen, diese Hoffnung auf Besserung, wenn man gut ist, aber es gibt keine Besserung, sie kommt einfach nie! Ihr könnt noch so oft gewinnen, noch so viel tun, aber ihr rührt euch nicht vom Fleck und irgendwann, wenn der Frust einschleicht und euch schon alles egal wird, dann seid ihr plötzlich die Bösen und dann sollt ihr plötzlich die Fresse halten, aber nein, ich hab lang genug die Fresse gehalten, ich hab lang genug gemacht, was von mir verlangt wurde! Jetzt hab ich genug, jetzt mache ich, was ich will, jetzt gibt es für mich keine Freunde mehr, es gibt nur noch Drew Galloway und wer weiß, vielleicht wäre die IWC ein besserer Ort, wenn mehr Leute so denken würden wie ich. Wenn sie sich nicht mehr gegenseitig die Zunge in den Arsch stecken, sondern kämpfen wie richtige Männer, wie richtige Champions! Ich will euch vor euch selbst retten, aber ihr seid zu dumm, um das zu sehen!
Drew Gulak kann über die Worte seines Rivalen aber nur den Kopf schütteln. Gulak: Ego-Geschichte schön und gut, aber das rechtfertigt nicht, was du mit Johnny Gargano oder Matt Taven getan hast. Galloway: Lasst euch helfen! Ich bin euer Retter!!!
Drew Galloway fällt jetzt vor Vengeance auf die K nie und streckt beide Arme zur Seite weg, als wolle er die 3 in sich aufnehmen, doch diese Geste nimmt er sofort wieder zurück, als von hinten plötzlich Brad Maddox & Chad Gable im Ring einfinden. Auf einmal sieht sich Drew Galloway zwischen 5 Männern eingekesselt. Gulak: All deine Worte sind nicht als Bullshit für mich, denn wir haben dich genau da, wo wir dich immer haben wollten und jetzt machen wir einmal, was wir für richtig halten.
Jetzt wird Galloway doch langsam nervös. Die 5 Männer kommen immer näher auf ihn zu und schließen ihn inmitten des Rings ein, bis es kein Halten mehr gibt. Vengeance und die Reste des Empires stürzen sich auf Drew Galloway, der verzweifelt schreiend unter einem Haufen Männer verschwindet. Man sieht noch ein paar Versuche, zu entkommen, aber keine Chance, gegen 10 Beine und 10 Arme hat der Sinister Scotsman keine Meter. Als er bereits wie ein Häufchen Elend am Boden liegt, nimmt ihn Drew Gulak noch in ein Crossface und bringt ihn zum Abklopfen, bevor die 5 siegreichen Herren gemeinsam im Ring jubeln und wir in den Backstage-Bereich schalten.
Backstage sehen wir jetzt Toni Storm stehen, die gerade auf ihr Handy schaut, als plötzlich Jusation auftaucht und sich zu Toni gesellt. Jusation: Toni?
Toni muss sich anfangs erst fangen, bis sie wieder zurück in der Realität ist, als sie aber Jusation erblickt, ist sie etwas verwirrt. Toni: Oh…hi! Jusation: Na? Toni: Tut mir leid wegen Sonntag. Jusation: Muss dir nicht leid tun, du kannst ja nichts dafür. Ich war einfach nicht gut genug, Jinny hat mich besiegt, damit muss ich leben. Ich bin ja quasi nicht mal eine richtige Wrestlerin… Toni: Ich rede nicht vom Match. Ich rede davon, was davor passiert ist. Jusation: Achso. Was ist damit? Toni: Das war falsch, wir hätten das nicht tun sollen… Jusation: Was war daran falsch? Was ist falsch daran, Gefühle zu haben? Was ist falsch daran, sein Glück auszuleben? Toni, ich weiß, du bist noch sehr jung, aber schau mich an, ich bin nicht älter. Das ist für uns beide neu und ich will dieses Neuland mit dir betreten. Toni: Juli, ich…
Jusation will aber nicht, dass Toni weiterredet und legt ihren Zeigefinger auf Storms Lippe. Diese schaut ihr erstaunt in die Augen, bis Jusation Toni wieder einen Kuss gibt. Wieder schauen sie sich kurz einfach nur an, dann schubst Toni Jusation plötzlich weg und verschränkt die Hände über ihrem Gesicht. Toni: Nein, ich…ich kann das nicht! Du…du bist meine beste Freundin und ich mag dich wirklich unheimlich, aber das ist… Jusation: Das ist was? Toni: Das ist nicht, was ich mir darunter vorstelle, ok? Das bin nicht ich, das… Jusation: Shhh, schon ok. Ich versteh schon, was du meinst. Glaub mir, bis vor kurzem war ich auch noch wie du. Ich wollte das auch nicht. Aber n deiner Gegenwart fällt es mir einfach unheimlich schwer, mich zurückzuhalten und wir haben am Sonntag ja gesehen, dass du es auch kannst! Dass du es auch in dir hast! Vielleicht hab ich das Match verloren, weil ich nur dich im Kopf hatte, aber dann war es mir das verdammt nochmal wert!
Plötzlich hören wir ein Lachen, aber es stammt nicht von Toni oder Jusation, sondern von Jinny, die sich das ganze Schauspiel offenbar angesehen hat. Mit verächtlichem Blick schauen die 2 jungen Damen jetzt zur Fashionista, die sich das Lachen kaum verkneifen kann. Jinny: Du hast verloren, weil du abgelenkt warst? Ja, genau, ich glaub´s dir auch. Natürlich war es das, was sonst? Dass ich einfach besser war, ist ja völlig unmöglich, das kann doch gar nicht sein, hab ich recht? Natürlich hab ich das, immerhin bin ich besser als jede einzelne Wrestlerin hier im Locker Room und dieses schöne Stück Gold beweist das! Der IWC hätte gar nichts Besseres passieren können, als dass ich IWC Women´s Champion werde, denn mit so einer labilen Titelträgerin wie dich wäre dieser Titel im Handumdrehen zum Wanderpokal verkommen. Wanderpokal ist ein gutes Stichwort für dich, Jusation. Ihr 2 seid ja schon süß zusammen, aber ihr seid nichts für das Championship Picture. Toni, du bist immer noch ein Kind, unschuldig und einfach nicht bereit für die große, weite Welt. Und du, Jusation? Du hast sie jetzt entdeckt, die Welt des Erwachsenseins, aber weißt du, was? Du bist jetzt übermannt von all den neuen Gefühlen, du bist jetzt wie eine 15-jährige Bitch, die nicht die Finger von ihrer ersten Liebe lassen kann! Was, wenn das mehr als nur eine Momentaufnahme ist? Was, wenn Toni dich fallen lässt und du diese Liebe woanders suchst? Willst du mit jeder Gegnerin rummachen? Willst du dich von alles und jedem verführen lassen? Dann hast du in der Nähe des Titels nichts verloren, denn dieser Titel ist nichts für spätpubertäre Püppchen, dieser Titel ist für Ikonen wie mich!
Jusation will Jinny schon attackieren, Toni kann sie aber zurückhalten, weshalb sie sich verbal wehrt. Jusation: Du hast doch keine Ahnung von Gefühlen, du kennst das nicht! Jinny: Ich kenne das nicht? Hahahaha! Schau, selbst die Eisprinzessin braucht einen Prinzen und ob du es glaubst oder nicht, ich habe meinen gefunden.
Plötzlich erscheint „Kensington´s Finest“ Sebastian im Bild und nimmt Jinny in den Arm. Xie beiden schauen herablassend auf Jusation & Storm, dann geben sie sich einen intensiven Kuss. Die Wut scheint sich dadurch in Jusation nur noch weiter aufzubauen, doch plötzlich packt Toni sie und drückt ihr ebenfalls einen Kuss auf die Lippen!! Jusation weiß gar nicht, wie ihr geschieht, aber sie lässt es über sich ergehen, was jetzt auch die Aufmerksamkeit von Jinny & Sebastian erregt. Während Sebastian interessiert nickt, ist Jinny angeekelt vom Verhalten der beiden und zieht ihren Freund weg, doch davon merken Toni Storm & Jusation nicht mehr viel, denn die beiden sind ineinander verschlungen und wollen gar nicht mehr loslassen, womit IWC Explosion in eine kurze Werbepause geht…
Nach einer weiteren Pause sehen wir nun gleich drei Champions im Ring stehen! Es sind The Elite, Kenny Omega, der weiterhin amtierende Intercontinental Champion, der seinen Titel erfolgreich in Hell in a Cell gegen AJ Styles verteidigen konnte, sowie Karl Anderson & Doc Gallows – PRIDE. Sie konnten sich gegen Pentagón Jr. und Prince Puma durchsetzen und die 14. IWC Tag Team Champions werden! Kenny Omega führt nun sein Mikrofon an die Lippen, woraufhin die leicht unruhige Crowd schnell verstummt.
„The Elite has done it again. Seht euch an, wie wir hier vor euch im Ring stehen – als Champions! Wir alle haben unseren Wert einmal mehr bewiesen und damit wohl allen nochmal Detail für Detail vor Augen geführt, warum wir das Beste sind, das die IWC zu bieten hat – die Elite eben. Seht es ein, niemand kann uns jetzt noch stoppen. Bei All Hail werden die Total Nonstop Heels ihr Glück versuchen und gegen PRIDE antreten, doch genau wie alle folgenden Teams werden sie beim Versuch, Karl und Doc die Titel abzunehmen, kläglich scheitern. Was meinen Gegner angeht, werde ich mich wohl noch ein wenig gedulden müssen, doch seien wir ehrlich – was AJ Styles schon nicht geschafft hat, der GROSSE AJ Styles, The Phenomenal One, das kann doch kaum einer schaffen.“
Der Sarkasmus in Omegas letzten Worten war absolut nicht zu überhören, was PRIDE zum Grinsen und die Crowd ordentlich zum Buhen bringt. Omega runzelt die Stirn und bedeutet der Crowd mit einer unwirschen Handgeste zu schweigen.
„Für The Elite gibt es nun nur noch einen einzigen Weg und der führt geradewegs nach oben. Karl Anderson und Doc Gallows stehen nicht an der Spitze der Tag Team Division, sie SIND die Tag Team Division, die pure Quintessenz dessen, was starkes Tag Team Wrestling im Jahre 2016 ausmacht. Es gibt kein Team, das auch nur annähernd mit PRIDE mithalten kann. Sie werden die longest reigning IWC Tag Team Champions in History werden. Daran besteht kein Zweifel! Und was mich betrifft...“
Omega lächelt nun und schnürt plötzlich den Gürtel seiner Intercontinental Championship ab, um ihn in die Hände zu nehmen und bedächtig zu wiegen. Eine Weile lang starrt er wie verliebt auf das glänzende Metall, dann hebt er ihn auf die Schulter und fährt fort.
„Mein Streben an die Spitze endet nicht mit der Intercontinental Championship. Nein, ich will mehr. Ich will das, was Finn Bálor hat, ich will IWC World Heavyweight Champion werden! Ja, ich will das schaffen, was selbst Brock Lesnar nicht zu bewerkstelligen vermochte... und bald kommt der Tag, an dem es sehr, sehr einfach für mich wäre, mir einen Title Shot zu verschaffen. Bei ____ bekommen Samoa Joe und ich die Möglichkeit, unseren jeweiligen Titel abzugeben, um dann um den World Title kämpfen zu dürfen. Und ganz ehrlich, dieser Intercontinental Title sollte nicht so viel wert sein, dass ich ihn unbedingt behalten will. Oder? Doch. Genau so ist es! Ich habe mir diese Intercontinental Championship zusammen mit meinen Freunden erkämpft. Dieser Titel bedeutet mir viel. Er ist ein Meilenstein meiner IWC-Karriere, nicht nur ein Sprungbrett nach ganz oben. Wir haben uns bereits bis hierhin vorgekämpft und unser gemeinsamer Weg soll hier noch lange nicht enden, daher werden wir gemeinsam am Trios Tournament teilnehmen und wir werden den Sieg holen! Ich werde als Intercontinental Champion um den World Title antreten und ich werde ihn gewinnen. Und dann wird The Elite jeden Titel halten, den die Immortal Wrestling Company zu bieten hat... vielleicht müssten wir Karl jetzt noch fragen, ob seine Hot Asian Wife Interesse an der Women's Championship hat.“
Die Tag Team Champions stimmen in Kennys Gelächter ein, doch jemand anders findet die Situation offensichtlich alles andere als lustig. Ein der IWC bisher weitgehend fremdes Theme spielt plötzlich und jemand betritt die Stage. The Elite wenden ihre Aufmerksamkeit der Bühne zu... und müssen feststellen, dass King Haku dort angekommen ist! Was will der denn hier?
„Kenny Omega, du bist ein nichtsnutziger Feigling“, erklärt King Haku von der Stage aus mit einer Intensität in der Stimme, dass der Kanadier kurz ziemlich dumm aus der Wäsche schaut. „Du hältst dich wirklich für einen würdigen World Champion? Du hast Angst, deinen Titel abzugeben, denn wenn du verlierst, stehst du ohne etwas da! Jemand, der sich als Elite bezeichnet, stünde ziemlich blöd da, wenn er alles riskiert und dann alles verliert und genau deswegen willst du es dir einfach machen. Sei gefälligst ein Mann und gehe den gleichen Weg wie alle anderen auch. Das Trios Tournament wirst du ohnehin nicht gewinnen!“
Wieder lachen Omega, Gallows und Anderson sichtlich belustigt, ehe sich Omega zu einer Antwort hinreißen lässt. „Oh natürlich, ein weiteres Turnier zu bestreiten und zu gewinnen ist natürlich viel weniger aufwändig, als einfach seinen Titel abzugeben, um World Champion zu werden! Du dämliches altes Schiffswrack der 80er Jahre solltest dir dringend überlegen, ob du dir nicht doch demnächst mal von deinen Kindern das Altersheim finanzieren lassen willst, dein Kopf lässt ganz offensichtlich langsam nach. Auch in Bezug auf die Tatsache, dass du allein da stehst! Mit welcher Armee möchtest du denn verhindern, dass wir das Trios Tournament gewinnen, hmm? 'King Haku and his imaginary friends to win the Trios Tournament?' morgen auf Bleacherreport, ich seh's schon! And that's not a prediction, that's a spoiler.“
Doch plötzlich treten zwei weitere Männer auf die Bühne und flankieren King Haku! Omega bleibt sein Lachen glatt im Halse stecken, als er feststellen muss, dass sich Bad Luck Fale und Tama Tonga zu ihm gesellt haben! Zusammen begibt sich dieses Trio nun runter zum Ring, denn das Match zwischen ihnen und The Elite wird in wenigen Augenblicken beginnen – und sowohl PRIDE als auch ihr Anführer Omega können noch immer kaum fassen, was sie da sehen...
3rd Match - Trios Tournament First Round Match: The Elite besiegt King Haku, Bad Luck Fale & Tama Tonga via Pin von Anderson an Haku nach dem Magic Killer (11:25) -> ADVANCE TO THE SEMI FINALS
Wir befinden uns jetzt Backstage im Heizraum der Arena, wo sich Konnan mit seinen Schützlingen und nun ehemaligen IWC Tag Team Champions Pentagon Jr & Prince Puma zusammengesetzt hat. Der alte Kubaner wirkt dabei jedoch alles andere als erfreut und bewegt sich, gestützt auf seinen Gehstock, hektisch hin und her. Konnan: Nach allem, was ich euch erzählt habe, nach allem, was ich für euch geopfert habe und so zahlt ihr es mir zurück? Ihr, die TAG TEAM CHAMPIONS, könnt euch nicht einig sein, könnt nicht einem einfachen Plan folgen, um eure Titel zu verteidigen? Wir haben es ganz genau besprochen, Puma beendet das Match und verteidigt die Gürtel, aber was ist passiert? Wo sind die verdammten Gürtel?? Wo ist der verdammte Sieg, den wir so gut wie in der Tasche hatten????? Pentagon…du weißt, ich war nie ein großer Freund von dir, aber diese Aktion, dieser egoistische Tag-Versuch, ich…was ist dir da durch den Kopf gegangen? Was hast du dir dabei gedacht? WIR HATTEN UNSEREN PLAN!!!! ES LIEF ALLES NACH PLAN UND DU HAST ALLES ZERSTÖRT!!! Puma, selbst an dir muss ich Kritik üben, denn so dumm hatte ich dich wirklich nicht eingeschätzt. Du hattest die Chance, du warst am Seil, du hättest es nur noch beenden müssen, nur wo war dein Ende? Wo war das Finish? Wieso lässt du dich von so einem wie Pentagon ablenken? Du bist eine Schande für unser Team, Pentagon, aber ich wusste es schon immer. Von Ian kommt eben nichts Gutes, überhaupt nichts und du bist wieder mal das beste Beispiel dafür. Mit deiner egoistischen Linie hast du Unheil über unser Team gebracht, hast uns die Gürtel gekostet und wenn du denkst, dass du ohne Konsequenzen davonkommst, dann hast du dich getäuscht.
Konnan nähert sich nun Pentagon, der mit gesenktem Kopf betend vor ihm sitzt und will ihn wohl mit seinem Gehstock schlagen, doch gerade, als er ausholt, greift plötzlich Prince Puma nach dem Stock und reißt ihn Konnan aus der Hand. Der Mentor des Wunderkinds kann diese Aktion nicht fassen und schüttelt nur den Kopf. Konnan: Was machst du da, Junge? Was ist los mit dir? Puma: Lass ihn! Konnan: Wieso? Er ist schuld am Titelverlust, er ist ein totaler Versager, er gehört bestraft! Puma: Er ist immer noch mein Partner! Wenn er bestraft wird, dann auch ich. Wir sind füreinander verantwortlich, sind ein Team! Konnan: Was haben die nur mit dir gemacht, mein Junge? Was liegt dir so an diesem Abschaum, dass du ihn mit deinem Leben verteidigst? Ich habe dich wirklich intelligenter eingeschätzt, mein Junge. Ich dachte wirklich, du wärst ein richtiger Kämpfer, der immer nach größeren Herausforderungen sucht und sich nicht einem Versager hingibt und dafür seine Karriere riskiert. Du könntest der größte Star der Welt sein, aber du bist zu blind, um das zu realisieren! Puma: Dann bin ich das eben, aber mir sind Freundschaften unheimlich viel wert. Sowohl zu dir, als auch zu Pentagon und ich lasse nicht zu, dass er allein für etwas bestraft wird, wofür auch ich Mitschuld trage. Konnan: Aber du trägst keine Mitschuld, mein Junge! Das einzige, was man dir ankreiden kann, ist, dass du dich hast ablenken lassen, aber der egoistische Move, der Versuch, sich einzuwechseln, der kam von Pentagon, nicht von dir! Und jetzt geh einen Schritt zurück und lass mich vollenden, was ich begonnen habe.
Wieder holt Konnan mit seinem Stock zum Schlag aus, den er Puma eben noch entrissen hat, doch wieder kommt er nicht dazu, Pentagon zu bestrafen, denn plötzlich öffnet sich die Tür und Rauch füllt den Raum auf. Keiner der 3 scheint so recht zu wissen, was gerade geschieht, bis ein Mann aus dem rauch hervortritt. Es ist…VAMPIRO??? Tatsächlich! Vampiro ist wieder da und betritt nun den Raum, wo Konnan geschockt reagiert, Pentagon dagegen vor ihm auf die Knie fällt. Der Schüler der Finsternis fällt auf die Knie und würde wohl am Liebsten Vampiros Füße küssen, doch der hat ein anderes Ziel, nämlich Konnan. Der Kubaner steht immer noch wie angewurzelt und festgefroren da, schockiert, als würde er einen Geist sehen, bis Vampiro das Wort übernimmt. Vampiro: Hast wohl nicht gedacht, mich jemals wieder zu sehen, was? Konnan, mein alter Freund, wir haben sehr viel zusammen erlebt. Wir sind durch sehr viele brutale Kämpfe gegangen, zu sagen, wir würden uns hassen, wäre fast ein Understatement. Und plötzlich sollen wir gute Freunde sein? Plötzlich sollen wir uns so gut verstehen, dass ich dir mein Team anvertraue? Meine Fighter? Konnan, wir haben nie auch nur ein Wort darüber gewechselt. Ich zumindest nicht, denn du kamst mich besuchen nach meinem Match mit Damien Sandow, du kamst ins Krankenhaus zu mir und du hast gesagt, ich müsse mir keine Sorgen machen, denn bis ich wieder zurück bin, wird es für mich keine Aufgabe mehr zu erledigen geben. Du wolltest Pentagon Jr brechen und mit Prince Puma alles erreichen, blöd nur, dass Prince Puma so etwas wie Loyalität besitzt. Er fokussiert sich nicht auf jahrzehntealte Streitereien, er sah in Pentagon seinen Partner und er gewann mit Pentagon die IWC Tag Team Championships. Schon blöd, nicht wahr? Da hast du deinen Jungen, wie du ihn nennst, tatsächlich vergoldet, aber meinen Pentagon Jr ebenfalls, dabei wolltest du ihn doch so schnell wie möglich loswerden. Du wolltest ihn brechen, einen schnellen Titelverlust provozieren, Pentagon zerstören, aber Pentagon ist ein starker Mann, ein sehr guter Schüler und Konnan, bevor er bricht, brichst du.
Die beiden älteren Herren schauen sich immer noch an, bis Pentagon Jr wieder aufsteht und sich langsam Konnan zuwendet. Er drängt den Kubaner in die Ecke und will nach seinem Arm greifen, doch Prince Puma hält ihn zurück! Puma zieht Pentagon von Konnan weg und meint, er müsse das nicht tun. Pentagon aber will nicht hören und wendet sich wieder Konnan zu, was jetzt dazu führt, dass Prince Puma härter durchzugreifen beginnt und Pentagon wieder wegzieht. Dem Schüler der Finsternis scheint das alles aber schon so egal zu sein, dass er seinen Tag Team Partner einfach niederschlägt und sich weder Konnan zuwenden will. Dieser nutzt jetzt aber diese Zeit, um mit seinem Gehstock auszufahren und Pentagon niederzuschlagen! Tatsächlich kann er sich aus der Ecke befreien und mit Pumas Hilfe, der Vampiro wegschubst, können die beiden aus dem Heizraum flüchten! Pentagon & Vampiro wollen ihnen zwar folgen, doch als sie den Raum verlassen, sind Puma & Konnan bereits verschwunden. Mit schwerem Atem fragt Pentagon noch „Maestro, wohin sollen wir?“, woraufhin dieser mit „An einen dunklen, dunklen Ort“ antwortet, bevor es für uns zurück in die Halle geht.
Dort hören wir jetzt die Musik eines Mannes, der den PPV vor 2 Tagen siegreich verlassen hat, nämlich die des „Knockout Artists“ Chris Hero! Der frühere Kassius Ohno kommt in einem Kapuzenpulli und unter Buhrufen zum Ring, auf die er mit einer finsteren Miene reagiert. Einem Fan neben der Ramp droht er sogar mit einem Rolling Elbow, bevor er in den Ring steigt und sich dort ein Mic schnappt. Er schaut kurz in die Menge, dann zieht er sich die Kapuze vom Kopf und beginnt zu sprechen. Chris: Letzten Sonntag habt ihr gesehen, wozu Chris Hero fähig ist. Ein Kapitel in meinem Leben wurde endgültig beendet ein Kapitel, von dem viele, auch ich selbst, dachten, es würde nie enden. Die Kings of Wrestling waren eine Institution seit weit über 10 Jahren, Cesaro & ich waren unzertrennlich. Wir waren überall zusammen, haben überall Tag Team Gold gehalten, überall Rekorde aufgestellt und sind dann auch zusammen in die IWC gekommen. Cesaro anfangs zum WWE-Nachfolger bei Raw, ich zur Alternative bei Explosion. Schnell wurde aber klar, dass mein Brand der Stärkere war und so wurden wir wieder zusammen geführt. Man kann uns einfach nicht trennen, aber schon damals war klar, dass der Weg nur über mich führen wird. Mein Brand war der Stärkere, trotzdem wurde Cesaro Intercontinental Champion. Später wurde ich Xtreme Champion. Tag Team Champions waren wir nie. Diese Zeiten waren vorbei, nur wollten wir das nicht einsehen. Wir konnten nicht. Er konnte nicht. Am Sonntag wurde nämlich ganz klar deutlich, wer der bessere Wrestler ist, nämlich der Knockout Artist Chris Hero. Wenn es einen Wrestling-Jesus gibt, dann bin das ich, wer liefert sonst über so eine lange Zeit so konstante Leistungen ab wie ich? Wer ist heute noch in diesem Business aktiv, der schon dabei war, bevor The Rock ein Main Event Superstar wurde? 18 Jahre stehe ich in diesem Ring, 18 Jahre habe ich mir den Arsch aufgerissen und das nur, um immer in einem Atemzug mit Cesaro genannt zu werden? Nein, man soll von mir nicht als eine Hälfte der Kings of Wrestling sprechen, man soll von mir als Chris fucking Hero sprechen.
Und trotz dieser Änderungen, bleibt eine Sache immer gleich. Und zwar dieses Verlangen in mir, meine Gegner zu verletzen. Sie auszuknocken und vor mir liegen zu sehen, regungslos, mit dem Wissen, dass ich das angerichtet habe. Dieses Gefühl tobt weiterhin in mir, dieses Verlangen lässt mich nicht los und auch, wenn ich Cesaro am Sonntag nicht ausknocken konnte, meinen nächsten Gegner werde ich genau so besiegen. Mit dem Rolling Elbow ans Kinn und es gibt genau gar nichts, was irgendjemand dagegen tun kann, denn gegen einen Knockout Artist gibt es kein Gegenmittel. Die Frage ist jetzt nur, was steht an für mich? Wohin führt mich mein Weg? Zu einem Titel bei All Hail? 2 Titel haben ja noch keinen Herausforderer. Oder will tatsächlich jemand mit mir in den Ring, weil er glaubt, es geht eh so leicht, den alten, dicken Herren zu besiegen, nur um sich am Ende blutend vor mir am Boden wiederzufinden?
Weiter kommt Hero nach diesem Satz jedoch nicht, denn es scheint tatsächlich jemand auf die Herausforderung zu antworten und dieser Jemand ist ein alter Bekannter, nämlich „Deep Waters“ Matthew Riddle! Der Blondschopf macht sich mit einem Mic und einem breiten Grinsen auf den Weg zum Ring, wo er sich dem grimmig wirkenden Hero gegenüberstellt und langsam das Mic an seinen Mund führt. Matt: Bro…wie oft wollen wir das noch durchkauen? Wenn hier einer der Knockout Artist ist, dann bin das ich. Du kannst nicht einfach mein Gimmick klauen, das ist uncool, Bro! Denk dir was Eigenes aus, so schwer kann das doch nun wirklich nicht sein, Mann. Chris: Ich habe dir deinen Charakter geklaut? ICH DIR??? Sag mir, wie lang bist du schon in diesem Geschäft? Matt: 1 ½ Jahre. Chris: 1 ½ Jahre und du glaubst, ich klaue dir deinen Charakter? Junge, ich bin schon in diesem Ring gestanden, da wusstest du wahrscheinlich noch gar nicht, was Pro Wrestling überhaupt ist, also halt den Rand und erzähl mir nicht, dass ich dir dein Gimmick klauen würde! Matt: Sorry, Bro, aber Fakt ist, du hast 12 Jahre gebraucht, bis eine große Company auf dich aufmerksam wurde, ich hab 1 Jahr gebraucht. Ein bisschen bin ich dir wohl was voraus und da gehört wohl auch der Charakter dazu, Bro. Chris: Nenn mich nicht Bro! Matt: Bro…Fakt ist, du hast dich noch nicht bewiesen, du hast noch nicht gezeigt, dass du besser als Matthew Riddle bist. Du hast Cesaro besiegt? Schön, aber nicht durch Knockout. Ich dagegen mache alles so, wie ich es sage. Ich knocke die Leute aus oder bringe sie zum Abklopfen. So hab ich bisher alles gewonnen. Der brutalste Knockout in der Geschichte von The Ultimate Fighter gehört mir, was kannst du? Chris: Was ich kann? Ich kann dir gerne zeigen, was ich kann, ich hab nämlich die Nase voll von dir und deinen Weisheiten! Komm, zeig mir, was du kannst! Schauen wir, wer besser ist! Du und ich, 1 on 1 bei All Hail. Wehe, du ziehst jetzt den Schwanz ein. Matt: Ich hab keinen Grund dazu, Bro, das Match steht! Chris: Sehr gut. Klären wir das ein für allemal, ich zeige dir ein für allemal, wer der Knockout Artist ist! Matt: Mach ruhig, Bro!
Chris Hero präsentiert Riddle noch seinen Ellbogen und murmelt, dass er ihn erlegen wird, dann verlässt der Knockout Artist den Ring und IWC Explosion geht in eine weitere kurze Werbepause.
4th Match: Nixon Newell besiegt Ivelisse via Pin nach dem Vulture Culture Destroyer (09:30)
Man sieht nun Bray Wyatt irgendwo in einem dunklen nebligen Raum in seinem Schaukelstuhl sitzen. Er wippt dort eine Weile vor uns zurück und blickt in seinen Schoß, wo wir jetzt sehen, dass er in seinen Händen die Maske von Erick Rowan hält. Nachdem er einige Momente nur auf die Maske starrt beginnt er langsam zu sprechen.
“Ich fand ihn. Tief im Wald fand ich ihn. Verwirrt im Kopf und verirrt im Wald. Ein Irrer ohne Halt und ohne Zukunft. WEGGESPERRT hätten sie ihn, wie ich später erfuhr. Doch er ENTKAM seinem Schicksal. Seinem GEFÄNGNIS! Oder waren WIR sein Schicksal?!
Er wurde von uns gefunden und gemeinsam gaben wir ihm Halt. Wir verbargen ihn und gaben seinem Leben wieder einen Sinn. Er wurde in die Familie integriert, wie schon andere vor ihm. Er lernte ZUSAMMENHALT, mentale STÄRKE aber auch GEHORSAM! Und als es soweit war kam er mit mir und seinen Brüdern, Luke und Braun zu IWC und wir hatten Erfolg!”
Dann stockt Bray in seiner Erzählung und spricht dann mit einem wehmütigen Unterton in der Stimme weiter: “Das war bis zu “Highway to Hell”. Es sollte unsere große Stunde sein! Doch es wurde der schlimmste Moment meiner bisherigen Karriere. Ich habe versagt! Ich verlor einen meiner treuesten Anhänger an die Anhänger des Todes. Und der Gedanke daran, dass Erick tot sein könnte frisst mich auf. Ich habe Einen der Meinen wohl für immer verloren”.
Wyatt betrachtet nun erneut die Maske und erhebt sich dann aus seinem Stuhl und schreit die restlichen Worte beinahe heraus: “Doch ich werde dich rächen, Erick! WIR werden RACHE nehmen! MIL, CATRINA nennt Zeit und Ort! Wir werden da sein und VERGELTUNG üben!”
Nach diesen Worten nimmt Bray nun die Maske von Erick Rowan und setzt sie selbst auf, eher er den Raum verlässt. Aus der Dunkelheit folgen ihm nun Luke Harper und Braun Strowman.
Zurück in der Halle hören wir nun die Musik von Wade Barrett und der Mann, der Sami Zayn vor 2 Tagen im MGM Grand besiegen konnte, betritt mit seinem Umhang und einem Mic die Halle. Er macht sich unter lauten Buhrufen auf den Weg zum Ring, wo er seinen Umhang einfach wegwirft und auch schon sofort das Wort ergreift. Wade: Ich kam, ich sah und ich siege. Ich tat, was ich euch allen versprach, ich zertrümmerte Sami Zayn und habe der ganzen Welt gezeigt, dass ich an Jay Lethals Stelle hätte stehen müssen! Ich hätte derjenige sein müssen, der um die Xtreme Championship herausfordert, bloody hell, ich hätte als Xtreme Champion in den PPV gehen müssen! Apollo Crews wäre es nicht anders ergangen als Sami Zayn, wieso sollte das mit Samoa Joe anders sein? Ich will diese Xtreme Championship und ich will sie bei All Hail The Demon King, also Samoa Joe, komm heraus und stell dich mir wie ein Mann!
Lang muss Wade Barrett jetzt tatsächlich nicht warten, da erscheint auch schon der Xtreme Champion in der Halle und marschiert mit seinem Titel über die Schulter zum Ring. Dort angekommen, liefert er sich erstmal einen Staredown mit Barrett, bevor dieser wieder das Wort übernimmt. Wade: Früher oder später musste es passieren. Der allererste Two-Time Xtreme Champion der IWC Geschichte, Wade Barrett, gegen den einzigen Mann, der diese Errungenschaft ebenfalls erreichen konnte, den aktuellen Xtreme Champion Samoa Joe. Wir 2 haben diese Division in den letzten 3 Jahren geprägt wie keine anderen, wir 2 haben die Xtreme Championship zu dem gemacht, was sie heute ist. Wir 2 haben jeden anderen Champion in den Schatten gestellt, sei es Christian, Jay Briscoe oder Apollo Crews, von keinem spricht man so intensiv wie von Samoa Joe & Wade Barrett. Früher oder später musste dieses Match passieren und das aus 2 Gründen. Obwohl ich Two-Time Champion bin, trat ich nie um einen World Title an. Ich stand noch nie in einem IWC PPV Main Event und es wird Zeit, dass ich endlich einen Haken hinter diesen Punkt setzen kann. Und zweitens, warum soll ich mir den Ruhm mit jemandem teilen? Warum soll es 2 Two-Time Champions geben, wenn ich auch ganz einfach der erste und einzige Three-Time Xtreme Champion der IWC-Geschichte sein kann? Joe: Du glaubst doch nicht im Traum daran, mich besiegen zu können, oder? Aber gut, wenn du unbedingt bloßgestellt werden willst, kannst du das gerne haben. Ich nehme jeden Gegner, egal, wie sein Name lautet und wenn das das Match ist, das die Leute sehen wollen, dann schön, lass es uns machen, sieht die Audience wenigstens, dass man nicht unbedingt der Erste sein muss, um der Beste zu sein. Wade: Du siehst es als leichtes Spiel an, mich zu besiegen? Diesen Fehler haben so viele Wrestler in der Vergangenheit schon begangen und so viele Wrestler sind daran gescheitert, das wird bei dir nicht anders sein. Joe: Es gibt schon einen Grund, warum du noch nie um einen World Title angetreten bist, Wade…
Der Champion und sein Herausforderer liefern sich nun einen sehr intensiven Staredown, beide stehen Nase an Nase zueinander, wobei sich beide noch etwas Trash Talk liefern, doch damit ist die Show noch nicht gelaufen, denn plötzlich hören wir eine Musik, mit der wir zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet haben, nämlich die des Rainmakers, die von Kazuchika Okada! Die Münze fällt, der Schrei hallt durch die Arena und auf der Stage bäumt sich die beeindruckende Feuershow auf, die wir schon viel zu lang nicht mehr bestaunen durften! Zwischen den beiden Feuersäulen fährt nun wieder der Schacht in die Höhe, aus welchem in seiner Trademark-Pose langsam der Shogun, komplett in Gold gehüllt mit Mantel, Ketten und dem ganzen Schnickschnack, wo er noch etwas im Konfettiregen stehen bleibt, bevor er sich auf den Weg zum Ring macht, wo er sich nun zu Wade Barrett & Samoa Joe stellt. Die beiden wissen offenbar nichts mit dem Shogun anzufangen, doch dieser ist nicht ohne Grund hier, denn plötzlich zückt er ein Mikrofon und richtet das Wort an die beiden Herren, die ihm im Ring gegenüber stehen. Okada: Es ist sehr lange her, seit ich das letzte Mal in diesem Ring stand. Das letzte Mal, dass ich hier war, war ich noch kein Shogun, ich war der Rainmaker, ich war ein Wrestler wie jeder andere auch, ein Mann mit Ambitionen, ein Mann mit einem Wunsch, einem Ziel. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nie das Ziel hatte, Champion zu sein. Jeder träumt vom Gold um seine Hüften, dafür machen wir das hier, nur hat sich mein Weg sehr stark gewandelt über die letzten Monate. Ich wurde Shogun der IWC, ich bekam andere Gebiete, um die ich mich kümmern musste und ich habe das Wrestlingprodukt vernachlässigt. Vergessen. Ich wollte nur meine Männer im Ring sehen, wollte mir einen Spaß erlauben hier und da. Leider habe ich dabei auf den Erfolg vergessen und meine Männer gingen verloren. Verloren aus den Shows, verloren aus den Köpfen der Menschen. Das ging so weit, dass immer mehr Wrestler das Vertrauen beim Großmeister suchen, anstatt sich in die Dienste des Shoguns zu begeben. Ich, Okada Kazuchika, muss wieder auf die Karte und deshalb werde ich mir den Spot im Xtreme Championship Match bei All Hail sichern. Wade: WAS?! NEIN!
Wade Barrett scheint alles andere als zufrieden mit der Entscheidung des Shoguns zu sein und will ihm an den Kragen gehen, Okada aber schafft es, ihn noch irgendwie von sich fernzuhalten. Wade: Ich habe sicher nicht so viele Jahre dafür gearbeitet, um mir meinen Platz einfach von so einem aufgeblasenen Aristokraten wie dir wegnehmen zu lassen! Wenn du das Match willst, dann steig in den Ring und kämpfe! Okada: Oh, ich will das Match nicht. Zumindest nicht für mich. Das Match wird einer meiner Wrestler bestreiten…also zumindest ein Match. Du hast nämlich schon recht, du hast ein Anrecht auf ein Titelmatch und es würde deiner Moral oder der des Kaders wohl kaum helfen, würde ich dich einfach abziehen und links liegen lassen, deshalb habe ich beschlossen, für heute Abend noch ein Match anzusetzen. Ein No.1 Contender´s Match im Main Event von Explosion und zwar zwischen dir, Wade Barrett, und einem meiner Wrestler. Ladies & Gentlemen, begrüßen Sie mit mir zurück bei Explosion den KING OF STRONG STYLE SHINSUKE NAKAMURA!!!!! Die Zuschauerreihen explodieren bei diesem Announcement des Shoguns fast, der King of Strong Style kehrt zurück!!! Unter Standing Ovations betritt Shinsuke Nakamura nun zum Missfallen von Wade Barrett die Halle und gesellt sich im Ring zu seinem Anführer, bevor dieser und Samoa Joe den Ring verlassen und der Referee das Main Event des heutigen Abends offiziell anläuten lässt!!!
Main Event – No.1 Contender´s Match um die Xtreme Championship Match: Shinsuke Nakamura besiegt Wade Barrett via Pin nach dem Kinshasa (19:16)
Shinsuke Nakamura hat es also wirklich geschafft, Shinsuke Nakamura ist der No.1 Contender auf die IWC Xtreme Championship und wird damit bei IWC All Hail The Demon King auf den amtierenden Samoa Joe treffen! Nachdem sich Wade Barrett fassungslos aus dem Ring gerollt hat, betritt der angesprochene Champion auch schon den Ring und stellt sich Nakamura gegenüber, doch anstatt ihn zu attackieren, hält er einfach nur seinen Gürtel in die Luft und zeigt Nak so, was auf dem Spiel steht. Der Herausforderer betrachtet den Gürtel mit einem verschmitzten Lächeln und während der Shogun von außen interessiert das Szenario beobachtet, geht IWC Explosion mit dem Staredown der beiden Superstars off air…
+++IWC ALL HAIL THE DEMON KING MATCHCARD UPDATE+++
FINN BÁLOR VS SETH ROLLINS - IWC WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP MATCH
SAMOA JOE VS SHINSUKE NAKAMURA - XTREME CHAMPIONSHIP MATCH
PRIDE VS TOTAL NONSTOP HEELS - IWC TAG TEAM CHAMPIONSHIP MATCH
Mundo, Cage und Taya müssen hier für mich weiterkommen, sie sind doch eindeutig das bessere Trio IMO. Galloway holt also den nächsten Sieg, kann sich aber nicht so lang darüber freuen. Arger Beatdown! Jinny und Sebastian ist eine richtig giftige Kombo, du heilige Scheiße. Dann der Sieg von The Elite, gehört sich so in meinen Augen, sehr gut. Vampiro ist ja wieder da, heiliger! Damit ist das Team zwischen Puma und Pentagón wohl Geschichte. Das dürfte noch spannend werden... Riddle ist einfach so hart feierbar. Da kann so 'ne coole Sau wie Chris Hero stehen und 'ne richtig gute Promo halten und dann taucht Riddle auf und du lachst dich nur noch tot. Richtig mies von ihm! :D Nixons Sieg über Ivelisse feiere ich. Cooles Wyatt-Segment. Und Wade sieht sich schon als Contender, doch dann... SHINSUKE! Geil! Joe vs. Shinsuke um den Xtreme Title. Richtig gut! Tolle Show. Sehr unterhaltsam!
Willkommen zurück zu IWC Explosion! Die 140. Ausgabe der Show beginnt wie gewohnt mit einem grell leuchtenden Feuerwerk und einer jubelnden Crowd, ehe die Zuschauer daheim vor den Monitoren von unseren Kommentatoren Corey Graves und Mauro Ranallo begrüßt werden. Die beiden lassen die Ereignisse der Show ein wenig Revue passieren, insbesondere das brisante Opening, nach welchem das Main Event für All Hail festgelegt wurde – so wird Finn Bálor seine World Heavyweight Championship bekanntlich gegen Seth Rollins verteidigen! Doch heute wird die Show von anderen Personen eröffnet – es ist kein Mann, der dort nun auf der Stage ohne Ende Heat zieht und verträumt über Titelgold an den Hüften streicht, nein, es ist Jinny, der amtierende IWC Women's Champion! Mit einem unfassbar arroganten Schmunzeln auf dem Gesicht begibt sie sich die Rampe herab und wird dabei natürlich nicht müde, jedem, der nicht schnell genug weg schaut, den Mittelfinger ins Gesicht zu halten, ehe sie schließlich über die Treppe auf den Apron und von da aus in den Ring steigt. Herrisch und ungeduldig wie eh und je lässt sie sich vom Timekeeper ein Mikrofon in die Hände drücken.
„Haltet endlich die Schnauze und vernehmt die Worte der einzig relevanten Person in diesem Raum! Hört euch an, was ich, Jinny, euer IWC Women's Champion, zu sagen habe, schätzt euch gefälligst glücklich, dass ihr wertlosen Mistviecher die Gelegenheit bekommt, mir lauschen zu dürfen, und zeigt ein wenig Respekt für die einzige Frau dieser Company, die mehr Talente hat, als nur gut auszusehen. Ich habe getan, was ich angekündigt habe. Ich habe diesen Amateur Jusation mit Leichtigkeit aus dem Weg geräumt und alle hier daran erinnert, warum man zumindest ein WRESTLER sein sollte, wenn man in einer WRESTLINGLIGA auftritt. Einem untalentierten Popsänger auf die Fresse zu hauen ist eben etwas ganz anderes, als es mit einer Frau aufzunehmen, die mit allem kämpft, was sie hat, eine Frau wie ich eben. Mit jeder einzelnen Frau, die – aus welchen Gründen auch immer – in dieser Liga gegen mich antreten durfte, habe ich den scheiß Boden gewischt und der Schlampe gezeigt, wo sie hingehört. Und wisst ihr was? Ich glaube nicht, dass wir Jusation so schnell wiedersehen werden. Die wird damit beschäftigt sein, ihre Wunden zu lecken und ihre Freundin wahrscheinlich gleich mit. There, I said it. Ich glaube, Toni Storm und Jusation werden ihre Brötchen auch in Zukunft irgendwie verdienen können. Männer stehen schließlich nach wie vor auf Lesbenpornos. Die gehen weg wie warme Semmeln, ist es nicht so, ihr perversen Fettsäcke?“
Aus der Crowd schallt Jinny mittlerweile wieder ein gellendes Konzert aus Buhrufen entgegen, was diese nur noch mehr anstachelt.
„Ihr sollt eure Schnauze halten, verdammt nochmal! Wenn die Undisputed Queen der IWC redet, habt ihr rein gar nichts zu melden. Ihr könnt euch glücklich schätzen, dass ich nicht genug Speichel habe, um euch Missgeburten allesamt ins Gesicht zu spucken, aber glaubt mir, wenn ich könnte, würde ich es tun! Apropos Missgeburten... wer wird denn nun meine nächste Gegnerin? Besonders groß ist die Konkurrenz ja nun wirklich nicht, ich könnte im Grunde auch einfach mal schauen, ob nicht irgendein Mann gegen mich antreten will, das wäre zweifellos eher eine Herausforderung. Allerdings... ist Ivelisse nicht sowieso schon einer? Zumindest so zur Hälfte? Hab jedenfalls bei keiner anderen Frau bisher so einen kantigen Unterkiefer gesehen. Und solche Muckis kriegt man ja eigentlich auch nur mit einer ordentlichen Portion Testosteron, oder? Hat mal jemand bei der Dame geschaut, ob sie ist, was sie vorgibt zu sein? Und wen haben wir sonst noch? Mandy León und Nikki Storm? Die punktlos aus der Gruppenphase ausgeschieden sind? Die eignen sich allerhöchstens als Hutständer. Im Ernst, schickt mir jemanden, der es drauf hat, schickt mir jemanden, der mich nicht schon beim bloßen Anblick zu Tode langweilt, gebt euch doch wenigstens etwas Mühe, verdammt! Irgendjemanden wird es schon geben, der kein kompletter Ausfall ist, oder etwa nicht? Ich kann mich doch nicht für den Rest meines Lebens jeden Dienstagabend hier in den Ring stellen und meine so genannten Kolleginnen beleidigen – wobei...“
Doch Jinnys Schimpftirade hat mit dem Spielen des Themes von Toni Storm nun ein Ende. Wie selbstverständlich wird sie von Jusation in die Arena begleitet – allein der Anblick bringt Jinny dazu, genervt mit den Augen zu rollen.
„Solltet ihr zwei nicht gerade ganz woanders sein? Zum Beispiel auf eurem Hotelzimmer oder in irgendeinem Besenschrank backstage?“
„Und solltest DU nicht gerade eher das Maul halten?“, entgegnet Jusation genervt. Toni kann sich den Anflug eines Grinsens nicht ganz verkneifen, ehe sie zu sprechen beginnt. „Unsere Match History ist nicht besonders lang, Jinny. Einmal habe ich gewonnen, einmal du. Trotzdem tust du so, als wärst du vollkommen unantastbar, die Königin der Welt, die über allen anderen steht. Am vorletzten Sonntag bist du um Haaresbreite daran vorbei geschrammt, von Ju ausgeknockt zu werden und dabei zuschauen zu müssen, wie sie triumphierend diesen Titel in die Höhe streckt, aber hinterher kann man immer eine große Klappe haben, oder? Wenn dir so viel daran liegt, uns zum Schweigen zu bringen und loszuwerden, dann fordere ich dich hiermit offiziell zu einem Match bei All Hail hinaus und zwar um diese Women's Championship, auf die du ja so stolz bist!“
„Das ist doch nicht dein Ernst“, beginnt Jinny schon zu prusten, doch weiter kommt sie nicht, denn jetzt kommt noch eine dritte Frau auf die Stage – und das ist Nixon Newell!
„Hey, ich bin vielleicht nicht mehr unbesiegt in der IWC, aber ich habe am selben Tag Team Match teilgenommen wie unsere liebe Toni hier. Ich habe dich damals mit dem Vulture Culture Destroyer in den Boden gestampft, erinnerst du dich? Es tut mir leid, Toni, aber was History angeht, bin ich dir schon noch ein klein bisschen was voraus. Stell dich hinten an. Diejenige, die Jinny bei All Hail zum ersten Mal herausfordern wird, bin ich – und ob weiße Weste oder nicht, ich werde dich auch noch ein zweites Mal besiegen und mich zur WAHREN Queen der IWC krönen lassen, Jinny! Das dürfte deinem aufgeblasenen Ego sowieso ganz gut tun...“
„Du redest von einem aufgeblasenen Ego?“, lacht Jinny nun. „Mädchen, wenn du wirklich meinst, mich besiegen zu können, bist du wirklich dümmer, als die Polizei erlaubt. Aber ihr zwei Schwachköpfe scheint es ja ziemlich ernst zu meinen, was? Mir kommt da eine gute Idee. Wieso tretet ihr zwei nicht einfach gegeneinander an und kloppt euch um dieses Titelmatch? Mir ist es hoch wie breit, ob ich nun gegen Toni Storm oder Nixon Newell antreten werde, im Grunde seid ihr schließlich beide gleich schlecht. Ich werde mich einfach am Kommentatorenpult dazu setzen und euch zuschauen – wer weiß, vielleicht schafft ihr es ja sogar, dass ich mich nicht zu Tode langweile.“
Toni und Nixon schauen einander nun auf der Stage an und liefern sich einen kurzen Staredown, ehe sie beide wieder hoch zu Jinny in den Ring starren, die mit verschränkten Armen dort steht und verächtlich auf die zwei und Jusation herab blickt. Nixon und Toni schauen einander erneut an und Nixon streckt Toni schließlich ihre Hand entgegen; Toni zögert kurz, willigt dann aber in den Handshake ein. Nixon verschwindet daraufhin im Backstagebereich, doch Jusation flüstert Toni etwas ins Ohr, während diese sich weiterhin einen intensiven Staredown mit Jinny liefert – und mit diesen Bildern geht Explosion in eine erste kurze Werbepause.
Zurück aus der Pause sehen wir jetzt den Siberian Express zum Ring kommen, alle 3 wirken sehr zielsicher und selbstbewusst vor dem ersten Match des heutigen Abends, das nichts geringeres als ein Trios Tournament First Round Match sein wird! Während sich die 2 Big Lads Vladimir Kozlov & Alexander Rusev schnell in ihre Ecken begeben, scheint Peter Orlov noch ein paar Worte loswerden zu wollen. Peter: Jetzt sind wir also hier angekommen! Die erste Station auf der Reise des Siberian Express ist erreicht, die erste Runde des Trios Tournaments steht an! In wenigen Minuten wird der erste von 2 Siegen erreicht sein, Nummer 3 folgt bei All Hail The Demon King und dann fahren wir im Schnellverfahren zur World Heavyweight & Tag Team Championship, welche ab dem 5. Februar in russischem Besitz sein werden! Und dabei ist es völlig egal, wer sich uns in den Weg stellt, welches Hindernis sich vor uns werfen will, wir fahren, angetrieben von dem Erfolgen unserer Väter, geradewegs nach vorne und lassen uns von nichts und niemandem davon abhalten! Wer soll es auch schon versuchen? Los Ingobernables? Ein Stable, eine neuartige Philosophie, ein Zusammenschluss von Männern aus 4 Nationen, die ohne Grenzen, ohne Vorgaben agieren. Die einfach machen, was sie wollen, auf jede Art von Autorität verzichten. Wie oft hat das in der Vergangenheit schon funktioniert? Hm? Zählt es mir auf, ich will es gerne wissen! Ohne Grundsatz kann nichts funktionieren, die Anarchie wird Los Ingobernables zerfressen und wer weiß, vielleicht beginnt es schon heute nach der Niederlage gegen uns? Den völlig egal, was Tetsuya Naito und seine „Parejas“ sagen, der Siberian Express ist stärker, der Siberian Express ist mächtiger und der Siberian Express wird das Trios Tournament gewinnen! Rusev Crush! Kozlov Destroy! Мы победим!
Nach diesen klaren Worten lässt Orlov das Mic fallen und ruft vom Middle Rope aus noch ein paar Sätze auf Russisch in die Crowd, während Rusev & Kozlov hinter ihm stehen, bis die Musik von Los Ingobernables ertönt. Die 3 Wrestler, namentlich Tetsuya Naito, El Ligero & La Sombra, tragen anfangs noch alle ihre Gewänder und Stahlmasken, die sie erst abnehmen, als sie im Ring angekommen sind. Dort liefern sie sich anfangs noch in vollem Gewand einen Staredown mit dem Express, bis Naito langsam seine Maske abnimmt und ihm seine Parejas folgen. Der Blickkontakt zum Express bleibt jedoch ständig und reißt auch nicht ab, als sie ihre Gewänder dem Referee übergeben, der sie noch schnell aus dem Ring trägt und anschließend das dritte First Round Match des 2016 Trios Tournament anläuten lässt!
1st Match – Trios Tournament Match: Los Ingobernables (Tetsuya Naito, El Ligero & La Sombra) besiegen den Siberian Express via Pin von Naito an Orlov nach dem Destino (17:21) -> ADVANCE TO THE SEMI FINALS
Los Ingobernables haben es also geschafft! Das widerspenstige Trio zieht, wie schon im Vorjahr, ins Halbfinale des Trios Tournaments ein und wahrt damit die Chance auf den großen Jackpot Anfang 2017! Doch anstatt groß zu feiern, verlangt Naito ein Mikrofon, welches er auch ohne Probleme bekommt. Un Ingobernable zögert jedoch noch etwas und schaut zu seinen Parejas, bevor er zu sprechen beginnt. Naito: Abgeschrieben hattet ihr uns. Als Relikt der Vergangenheit abgestempelt. Als One Hit Wonder, das seine 15 Minutes of Fame Anfang des Jahres erlebt hat, nur um danach wieder dasselbe traurige Dasein zu fristen wie zuvor. Die IWC ist ein schnelllebiges Business und natürlich kann man diese Gedankengänge schon nachvollziehen, aber nur, wenn man sie auf ein normales Tag Team überträgt. Auf ein wahres One Hit Wonder. Männer wie The Awakening. Männer wie Warfare. Männer wie The Elite. Sie alle hatten oder haben gerade ihre 15 Minutes of Fame, nur werden sie alle, wie schon ihre Vorgänger, sehr bald wieder von der Map verschwunden sein, ausradiert aus den Köpfen der Menschen. Wer nicht gerade einen groß beleuchteten Platz in den Geschichtsbüchern hat, über den wird nie wieder gesprochen und das ist leider das Schicksal von viel zu vielen Teams in der Immortal Wrestling Company…zumindest von den ordinären Teams. Nur wann waren wir je Ordinär? Wann waren wir je wie jedes andere Team? Wir waren nie wie die und das hatte der Siberian Express auch gut erkannt; Schade nur, dass ihre Theorie einen falschen Ansatz hatte. Laut ihnen sind nämlich wir die, die zerbrechen werden? Nein, wir sind die, die überleben werden. Sie werden die sein, die zerbrechen, wie schon ihre große Nation einst zerbrach, sie werden enden wie jedes andere Team auch, nur mit der Ausnahme, dass sie gar nie erst ihre 15 Minutes of Fame erfahren haben. Schon blöd nämlich, wenn man plötzlich Los Ingobernables gegenübersteht, was?
Jeder, der auf uns trifft, sieht sein Ende kommen, denn auch, wenn wir derzeit ohne Titel sind, wir sind immer noch die einzige konstante Kraft in dieser Company, wir sind immer noch der Endgegner und wir werden das Trios Tournament in diesem Jahr unser Eigen nennen. Eigentlich sollte es für uns gar nicht nötig sein, an diesem Turnier überhaupt teilzunehmen, aber nachdem wir nach unseren ersten Chancen vom Netzwerk einfach fallengelassen wurden, sehen wir keine andere Möglichkeit, als diese Hintertür an die Spitze zu nehmen. Ich habe damals mit Finn oft gesprochen, ich habe ihm gesagt, dass ich kommen werde, um ihm die World Heavyweight Championship eines Tages abzunehmen und wahrscheinloch war das mein Fehler, denn Finn weiß, dass ich ihn besiegen werde und Finn weiß, dass er danach so viele Chancen, wie er nur will, bekommen kann, er bekommt seinen Gürtel nicht mehr zurück. Ich war fast 40 Minuten im Hell In A Cell Käfig mit Adam Cole, einem Mann, den auch Finn Bálor nie besiegen konnte. Ich habe in meiner ganzen Laufbahn in dieser Company erst 3 Matches verloren, Finn Bálor ganze 9 und dabei hatte er kaum mehr Matches als ich. Natürlich kann man jetzt sagen, ich rede nur groß und wenn ich World Heavyweight Champion hätte sein können, dann wäre ich es jetzt auch, aber Fakt ist eben auch, ich habe nur diese 3 Niederlagen, meine bis heute letzte Niederlage war eben genau jenes Titelmatch und dieses war am 30. März, also bitte, wenn jemand einen Anspruch auf ein Titelmatch stellen darf, dann ja wohl ich.
Ich bin hier aber nicht der einzige, der ein Titelmatch verdient hätte. Logischerweise werden mit mir auch El Ligero & La Sombra auf den Tag Team Thron klettern und die ersten Two-Time Champs werden, indem sie PRIDE besiegen werden. PRIDE…das ist eine lustige Geschichte, denn das Trio, auf das wir im Halbfinale des Trios Tournaments treffen werden, wird auch PRIDE sein. Kenny Omega, der Intercontinental Champion, der bei All Hail The Demon King auf Tyler Breeze treffen wird, ist ebenfalls auf einer Seite mit PRIDE, das bedeutet also, dass wir diesem Trio bis spätestens zum 5. Februar alles genommen haben, was ihnen lieb ist. Wir werden ihnen zeigen, wie eine wahre Elite aussieht, wenn sie alles verloren haben und wir zur Gänze vergoldet sind. Sie sind nur ein weiteres dieser ordinären Teams, das ihre 15 Minutes of Fame erlebt, am Ende aber an uns zerbrechen wird…
Weiter kommt Tetsuya Naito aber nicht mehr, da hören wir plötzlich die Musik von The Elite und der Intercontinental Champion Kenny Omega erscheint gemeinsam mit den IWC Tag Team Champions Karl Anderson & Doc Gallows auf der Stage, wo er sich nun mit einem Mic an die Widerspenstigen im Ring wendet. Kenny: Warte mal kurz, wie war das? Du, Tetsuya Naito, das Gesicht der 15 Minutes of Fame, willst uns auf eine Stufe mit dir stellen? Du, der durch einen Glücksgriff in Mexiko vor 1 ½ Jahren kurzzeitig an der Spitze warst, nur um danach sofort wieder in die Bedeutungslosigkeit abzustürzen, willst uns erzählen, dass ihr uns schlagen werdet? The Elite? Naito, wo ist die Intercontinental Championship? Wo sind die IWC Tag Team Championships? Um wessen Hüften hängen sie? Und sowieso, war es nicht eure Philosophie, euch einfach zu holen, was ihr wollt? Warum holt ihr euch dann nicht jetzt einfach die Gürtel, wenn ihr euch so danach sehnt, warum agiert ihr nicht so rücksichtslos, wie ihr es immer predigt? Naito: Warum um etwas bemühen, was ohne Wert ist? Kenny: Hast du gerade…hast du…Naito? Du warst doch eben noch derjenige, der gesagt hat, du willst auch die Intercontinental Championship für deinen Pareja Tyler Breeze und plötzlich ist der Titel wertlos? Plötzlich… Naito: Der Titel ist ja nicht für mich, er ist für Tyler. Ich kann immer noch meine eigene Meinung dazu haben. Kenny: Was ist nur aus euch geworden, Naito? Früher hättet ihr euch geholt, was ihr wollet, aber jetzt? Jetzt redet ihr einfach nur groß, aber ohne Hintergrund, sprecht von wertlosen Titeln, die ihr trotzdem wollt, aber wisst ihr, was wirklich wertlos ist? Wirklich wertlos ist der Name Los Ingobernables, denn von eurer Ur-Philosophie ist nichts mehr übrig. Ihr seid wie jedes andere Team, ihr redet groß, könnt aber nichts von dem einhalten, was ihr sagt. Ihr habt gegen Pentagon Jr & Prince Puma verloren, wir haben sie besiegt. Völlig gleiche Ausgangslage, anderer Ausgang. Wo ist eure Glaubwürdigkeit jetzt, hm? Seit wann bettelt ihr um Chancen und jammert uns die Ohren voll, anstatt euch einfach zu holen, was ihr wollt? Wäre Marco stolz auf euch? Na, Naito, sag es mir, was würde Marco sagen? Wie denkt er wohl darüber, wie zahnlos, wie harmlos seine Kreation geworden ist, dass du, sein Hoffnungsträger am internationalen Markt, so abgeflacht bist? Ich erzähl dir jetzt mal was, Naito. Nächste Woche werden wir es sein, die das Halbfinale des Trios Tournaments eröffnen. Wir werden den ersten Finalplatz untereinander ausmachen und jetzt sag mir, was machst du, wenn dein Plan nicht aufgeht? Was machst du, wenn wir ins Finale einziehen? Dann werden deine Worte gar nichts mehr wert sein, sie werden im Sande verlaufen wie jedes andere Wort auch von jedem Team, das je einen Anspruch gestellt hat, was wir haben, von jedem Wrestler, der je wollte, was ich besitze. Tyler Breeze wird keine Chance auf die Intercontinental Championship bekommen und weißt du auch, warum? Weil ihr nicht mehr ihr seid, weil ihr nicht mehr real seid. Ihr seid nur noch ein Schatten eurer selbst, eine Schande für Marco und alles, was er geschaffen hat für euch. Es gibt nur noch ein Team in der IWC, das real ist und dieses Team ist THE ELITEEEEEEE!!!!!!!!
Die 3 der Elite strecken nun ihre Titelgürtel in die Luft und tragen dabei ein arrogantes Grinsen im Gesicht, doch Tetsuya Naito schaut nur einmal kurz zu seinen Parejas, welche plötzlich auf The Elite losgehen. Das Grinsen wird den Champions schnell aus dem Gesicht gewischt, denn Los Ingobernables langen nicht schlecht zu, sodass sich Kenny Omega tatsächlich schnell aus dem Ring zurückzieht! Karl Anderson & Doc Gallows folgen ihm auch schon und schockiert ziehen sich The Elite zurück, während Los Ingobernables im Ring ihre Trademark-Pose abziehen. Naito hebt danach noch schnell die Intercontinental Championship auf, die Omega im Ring verloren hat und schaut sie an, bevor er den Gürtel einfach aus dem Ring wirft und Omega damit fast zur Verzweiflung treibt, womit IWC Explosion in den Backstage-Bereich schaltet.
Dort befinden wir uns jetzt bei Jeremy Borash in der Interview Zone und hier steht heute ein Mann, den wir auch am 27. November bei All Hail in Action sehen werden, wie seit 7 Tagen bekannt ist. JB: Ladies & Gentlemen, das Trios Tournament ist in vollem Gange, das Geschehen rund um die IWC Women´s Championship wird heute im Main Event entschieden und die Intercontinental Championship sucht noch nach einem Herausforderer, aber nicht nur im Geschäft ums große Gold geht es derzeit heiß her. Auch außerhalb der Titelränge wird hart gekämpft und ein gutes Bespiel dafür dürfte wohl das Match zwischen Chris Hero & Matthew Riddle sein, welches bei All Hail über die Bühne gehen wird. Beide Männer haben gedroht, sich gegenseitig auszuknocken und Chris, wie stellen Sie sich das gegen einen ehemaligen UFC-Fighter vor? Chris: Was macht das für einen Unterschied? UFC-Fighter sind auch nur Menschen und können locker ausgeknockt werden, so auch Matthew Riddle. Glaub mir, wenn ich sage, dass er so etwas wie meinen Ellbogen noch nie gespürt hat. Er hat vielleicht einige Kicks abbekommen und kann selbst ein paar Knockouts verzeichnen, aber den Rolling Elbow musste er noch nicht einstecken und Jeremy, noch hat keiner sein erstes Mal unbeschadet überstanden. JB: Und vor der Offensive Riddles haben Sie keine Angst? Chris: Angst? Würde ich überhaupt in den Ring steigen, wenn ich Angst hätte? Also nein, Jeremy, ich habe keine Angst vor Matt oder seiner Offensive. Was kann er, was ich nicht kann? Wo ist er mir irgendwie überlegen? Fakt ist, Matthew hat noch nichts gezeigt, was ihn irgendwie über mich stellen lässt, was auch nur irgendwie das rechtfertigt, was er von sich gibt. Wie lang steht er jetzt im Ring? 1 ½ Jahre? Was kann so ein Wrestler in 1 ½ Jahren schon beweisen? Hatte er einen richtigen Gegner? Ja, tatsächlich, Brian Cage im Halbfinale der World Combat League und wie ist das ausgegangen? Ich denke, das wissen wir noch gut genug. JB: Sie gehen also stark von einem Sieg gegen Riddle aus. Wollen Sie ihn dabei unbedingt ausknocken oder ist auch ein normaler Sieg wie zuletzt gegen Cesaro eine Option? Chris: Nein, diesmal nicht. Matt Riddle wird vor mir zu Boden gehen, er wird meinen Ellbogen an den Kopf abbekommen und dafür kann er so viel trainieren, wie er will, er kann so sehr auf Defense gegen, wie man nur kann, wenn mein Ellbogen auf seinen Kopf trifft, verformt sich sein Schädel, sein kleines Hirn stößt innen auf Widerstand und die Lichter gehen aus, ganz simpel. Matt Riddle will mir den Knockout Artist Beinamen abnehmen? Ich werde ihm ganz genau zeigen, wieso ich so genannt werde und er nichts als ein überschätztes, kleines Kind ist… „Überschätzt, wie bitte?“
Überrascht stellen Chris Hero & Jeremy Borash fest, dass sie nicht alleine in der Interview Zone sind, denn Paul Heyman gesellt sich zu den beiden und fordert JB auf, das Mic zu sich zu führen. Paul: Wen nennst du hier überschätzt, Chris? Dieser Junge hat es geschafft, innerhalb eines Jahres in die Immortal Wrestling Company zu kommen und wurde in dieser Liga innerhalb weniger Wochen einer der heißesten Stars überhaupt! Jetzt wird er am 27. November in sein erstes Singles PPV Match gegen einen Mann steigen, der seit 18 Jahren im Ring steht und verzweifelt versucht, irgendwie relevant zu bleiben, dabei aber nicht realisiert, dass dieses Match bei All Hail sein letzter wirklich großer Moment im Scheinwerferlicht sein wird, wenn er unter Matthew Riddle liegt, der ihn bis 3 auf der Matte hält und danach weiterzieht zu größeren Missionen. Aber ja, rede dir all das nur ein, Chris, vielleicht glaubst du es irgendwann ja selbst, hahaha!
Nach diesen Worten verlässt Paul Heyman auch schon wieder die Interview-Zone lachend und lässt Chris Hero & Jeremy Borash dort zurück. JB: Ein paar Worte dazu vielleicht? Chris: Jetzt werde ich ihn erst recht ausknocken.
Mit einem tiefen Brummen in der Stimme verlässt auch Hero anschließend die Interview-Zone und lässt Jeremy dort zurück, womit IWC Explosion in eine kurze Pause geht.
Nun sehen wir eine Vignette, die bereits vor der Show aufgezeichnet sein worden muss, denn trotz der dicken Wolkendecke am Himmel ist es noch hell draußen – es könnte glatt zur Mittagszeit sein. Doch nachdem wir einige Bilder vom Außenbereich der Arena gezeigt bekommen haben, schalten die Kameras an einen dunkleren Ort als zuvor; steinerne Wände sind hinter den Männern des House of Truth zu sehen, der Boden ist gepflastert, es erinnert alles ein wenig an einen Platz unter einer Autobahnbrücke. Während Truth, die Sonnenbrille tief im Gesicht, in seinem Book of Truth liest, hockt Angélico auf dem Boden und Gunner steht mit verschränkten Armen neben Anführer Jay Lethal, der nun zu sprechen beginnt.
„Rückschläge gehören zum Leben dazu. Man kann nicht erwarten, durchs Leben marschieren zu können, als wäre es ein Spaziergang im Park. Selbst die Stärksten, die Mutigsten, die Klügsten und die Ehrgeizigsten unter uns werden irgendwann verlieren. Doch Niederlagen machen uns nicht zu Verlierern. Verlierer sind jene, die nicht wieder aufstehen, wenn sie zu Boden gehen. Verlierer sind die, die sich aufgeben. Die, die es nicht immer und immer wieder versuchen. Die Niederlage gegen Samoa Joe war deutlich. Sie war enttäuschend. Das will ich nicht leugnen. Aber hindert es mich daran, weiter zu kämpfen? Selbstverständlich nicht. Und hindert es das House of Truth daran, die IWC zu erobern? Diese Männer sehen für mich nicht gebrochen aus. Wie es so schön heißt, öffnet sich immer eine neue Tür, wenn sich eine andere schließt. So ist es auch in unserem Fall. Die Xtreme Championship konnten wir nicht gewinnen, aber dafür vielleicht was anderes... etwas, das wir wahrlich als Team angehen können. Alleine sind wir mächtig, doch als Einheit wurden wir seit meiner Rückkehr nicht mehr gestoppt. Die Steen Wolves haben es jedenfalls nicht geschafft. Aber sie waren eine gute Aufwärmübung für das, was bevor steht... nämlich das Trios Tournament.“
Truth schlägt nun sein Buch zu und legt die Arme um Lethals und Gunners Nacken, die vor ihm stehen. „In diesem Turnier sind so einige interessante Gruppierungen unterwegs. The Elite stellt den aktuellen Intercontinental Champion und die Tag Team Champions, Kenny Omega und PRIDE. Wir haben Los Ingobernables, das berüchtigte Stable rund um Tetsuya Naito. Dieses seltsame Team bestehend aus Johnny Mundo, Brian Cage und Taya... und dann gibt es das House of Truth. Wer unsere ersten Gegner sein werden, wissen wir nicht, doch dieses Trio sollte lieber alles geben, was es zu bieten hat, denn die Chance auf einen Sieg in diesem Turnier bekommt man nicht oft und diese hungrigen Stars werden ihre Chance nicht im Sande verlaufen lassen. Gunner, Angélico, Jay Lethal – in dieser Konstellation ungeschlagen. Ich behaupte: der Favorit auf den Sieg! Nicht nur in der ersten, sondern auch in der zweiten Runde und schließlich auch im Finale. Es steht alles im Buch... und das Buch irrt sich nie.“
„Wir haben uns eine Woche Pause genommen – das werden die Leute sowieso gemerkt haben“, merkt nun Angélico an. „Und uns wurden viele Fragen gestellt. Viele davon immer und immer wieder. Ob wir eine große Chance verpasst hätten... ob wir enttäuscht von Jay Lethal sind. Natürlich sind wir es nicht. Dass es so kam, wie es eben kommen musste, war Schicksal. Jay Letha ist einfach kein Anwärter auf die Xtreme Championship, nein, er ist ein Kandidat auf den World Title! Und Gunner und ich? Wir schielen schon in die Richtung von PRIDE. Wäre es nicht schicksalhaft, würden wir auf The Elite treffen und sie aus dem Turnier werfen, um das Trios Tournament schließlich zu gewinnen und dann, bei Russian Roulette, zu wiederholen, was wir schon einmal getan haben? Ihr wähnt euch schon als das Nonplusultra der Tag Team Division, doch mit uns hattet ihr es nicht zu tun. Noch nicht.“
Lethal beendet die Ansprache mit den Worten: „PRIDE... Finn Bálor... never forget one thing: the house always wins.“ Die Kamerasicht schwenkt auf eine Drohne, die sich immer weiter in die Lüfte erhebt und die Arena in Charlotte, North Carolina von oben herab filmt. Man hört noch Truth Martinis Lachen, dann endet die Szene abrupt und es geht zurück in die Halle...
2nd Match: Marty Scurll besiegt Kenny Dykstra via Submission im Crossface Chickenwing (03:39)
Marty Scurll gewinnt also weiter seine Matches und freut sich auch dementsprechend darüber, doch als er fertig ist, mit Sonnenbrille und Regenschirm über die Seile in die Kamera zu schreien, schnappt er sich ein Mikrofon und fordert die Fans dazu auf, ruhig zu sein. Nachdem das zunächst nur schwer voranschreitet, hat er sie aber doch irgendwann soweit und führt langsam das Mic an seinen Mund. Marty: Und wieder eine arme Kreatur, die dem Villain zum Opfer gefallen ist. Wieder einer dieser gefallenen Herren, die so viel Potential hatten, denen die ganze Welt gehren hätte können, aber die am Erfolg gescheitert und in die Bedeutungslosigkeit gestürzt sind. Kenny Dykstra hätte alles haben können, eine blühende Zukunft und all den Ruhm und Reichtum, den man sich nur wünschen kann. Ihm wurde alles in die Wiege gelegt, er hatte alle Voraussetzungen, aber die Gier hat ihn übermannt, er wollte zu schnell zu viel und ist daran gebrochen. Gier ist nicht ohne Grund eine der 7 Todsünden und gerade eine, der man viel zu leicht zum Opfer fällt! In einem Business wie diesem kommt man schnell ins Scheinwerferlicht, hier wird man schnell mit allem überschüttet, was die Menschen finden können, nur wenn das plötzlich weg ist? Wenn dieser Erfolgslauf gestoppt wird, was ist dann? Wenn der Ruhm plötzlich schwindet, die Leute andere Favoriten finden, das ist dann der Moment, den viele nicht wahrhaben wollen oder können. Das ist der Moment, an dem sie zerbrechen und das ist auch unserem guten Bruder Kenny widerfahren. Das ist, was Kenny und mich unterscheidet. Er wollte so schnell alles, ich könnte auch alles haben…aber ich habe keinen Stress. Ich musste mit 20 nicht schon alles haben, ich habe lieber mein Leben gelebt und mich langsam hochgearbeitet. Ich habe meine Zeit genossen und bin jetzt, mit 28 Jahren, langsam aber sicher in diesem Reifeprozess. Ich nähere mich meiner vollendeten Form, der stärkstmöglichen Form des Marty Scurll…dem Villain.
Nur scheint es immer noch jemanden zu geben, der den Villain nicht versteht. Na gut, ob er ihn wirklich nicht versteht oder ihn einfach nur nicht verstehen will, sei dahingestellt, ein Fakt ist auf jeden Fall, dass Jimmy Havoc Lügen verbreitet. Jimmy Havoc will euch weiß machen, bei Highway To Hell nicht fit gewesen zu sein, stad aber unmittelbar davor noch im Ring? Hier bei Explosion? Da stimmt doch etwas nicht! Ich denke, es ist ziemlich eindeutig, dass Jimmy Havoc nicht wirklich verletzt war, sondern einfach nur Angst hat. Er merkt doch selbst, dass die Welt an ihm vorbeigezogen ist, als er weg war, dass plötzlich alles anders ist! Was sollte All Hail da plötzlich für einen Unterschied machen? Er wird doch bestimmt wieder mit einer Ausrede ankommen, um dem Match zu entkommen, nur was wird es diesmal sein? Hat er sich den Zeh an der Kommode angeschlagen? Hat er den Herd angelassen und muss schnell zurück nach Camden? Fragen über Fragen, die ihr euch bei mir aber nie stellen müsstet, denn wenn ich im Ring bin, wisst ihr genau, was ihr bekommt und das weiß jetzt auch Kenny Dykstra. Long live t… „Long live was?“
Der Villain scheint gar nicht erfreut darüber zu sein, dass jemand seine Promo unterbricht und wohl noch weniger, dass es Jimmy Havoc ist, der jetzt in Straßenklamotten auf der Stage erscheint. Während der Villain vor Wut regelrecht zittert, ist Jimmy Havoc ganz locker mit seinem Mikrofon und spricht auch sogleich weiter. Jimmy: Hast du mich ernsthaft einen Lügner genannt? Mich? Dass ich mich drücke, behauptest du? Marty, du lebst in einer Scheinwelt und es wird Zeit, dass dich einmal jemand aus dieser aufweckt. Du schützt dich hinter deinem Villain-Charakter, siehst dich selbst als unerreichbar und geilst dich an Siegen gegen Leute wie Kenny Dykstra auf? Was bist du bitte für einer? Außer deinem Global Cruiserweight Cup hast du nichts und selbst den willst du nicht einlösen, weil wenn du den verlierst, hast du gar nichts. Dann bist du wieder, wo du vorher warst. Und was mich angeht, ich werde bald wieder im Ring stehen, aber Highway To Hell war einfach nicht der Zeitpunkt. Wenn man mal so lang verletzt war wie ich, kommt man auf viele Sachen drauf. man realisiert viel, was man im normalen Zustand einfach übersieht. Vielleicht würde dir so eine Verletzung auch nicht schaden… Marty: Hast du gerade…? Jimmy: Du wirst dich wundern, wozu ich alles fähig bin, Marty. Ihr alle werdet euch noch wundern.
Nach diesen Worten hören wir auch schon wieder die Musik von Jimmy Havoc und „Suicidal“ verlässt die Halle unter dem Jubel der Fans, während Marty Scurll wütend im Ring umhergeht und dabei wie eine Raubkatze faucht. Er schlägt noch einmal mit dem Regenschirm aufs Seil, dann verlassen wir ihn, denn IWC Explosion geht in eine kurze Werbepause…
Nach einer kurzen Werbeeinblendung finden wir uns jetzt im Camp von Großmeister Minoru Suzuki in den Wäldern Japans wieder, wo der Mann mit der eigenwilligen Frisur gerade junge Wrestler die Kampftechniken des Pancrase Shoot Styles anhand einer Holzplatte erklärt, gegen die sie ihre Schädel schlagen müssen, um härter zu werden, da kommt plötzlich einer seiner Knechte und flüstert ihm etwas ins Ohr. Suzuki: Der Shogun will was? „Er will über Skype mit Ihnen sprechen.“ Suzuki: Über was? „Über Skype, ein Videochatdienst aus Europa.“ Suzuki: Ich hasse Europa…na gut. Trage mich zu ihm. Und ihr, schlägt weiter eure Schädel dagegen, ich will euch bluten sehen!!!
Der Knecht trägt Minoru Suzuki nun also ins Hauptgebäude, wo der Laptop bereits wartet und wir auch schon Shogun Kazuchika Okada auf dem Bildschirm sehen. Minoru Suzuki schaut sich den Lapto erstmal kurz an, dann übernimmt er das Wort. Suzuki: Aha. Also, Okada, was willst du? Hat dir unser letztes Treffen nicht gereicht?
Suzuki lacht verrückt auf, nicht ganz freiwillig machen seine Knechte mit ihm, was dem Großmeister aber auffällt, woraufhin er eine eindeutige Geste in Richtung eines Knechts macht, der auch sofort von den anderen weggebracht wird. Okada: Es ist sehr bedauernswert, dass unser letztes Treffen nicht gerade produktiv abgelaufen ist. Gemeinsam könnten wir viel mehr erreichen, meine Wrestler und deine Wrestler zusammen würden jeden Main Event der IWC stellen! Suzuki: Von welchen Wrestlern auf deiner Seite sprichst du da? Die besten Athleten kämpfen für mich, hast du das schon vergessen? Okada: Das ist deine Sicht der Dinge, nur werde ich ab dem 27. November den Xtreme Champion stellen und damit Gold in meinen Reihen tragen. Etwas, wovon deine Wrestler noch meilenweit entfernt sind, nicht? Suzuki: Moment mal. Du rufst mich während einer Trainingseinheit an, um mir zu sagen, dass du in deiner Liga einen deiner Wrestler in ein Titelmatch gesteckt hast, welches er vermutlich verlieren wird? Das…das ist beeindruckend, wirklich. Das ist bemitleidenswert! Ja klar, was denn sonst? Okada, das ist keine Leistung, das ist peinlich! Du bist so in Panik, du willst so deutlich zeigen, dass du nicht weit hinter mir bist, dass du auf solche Mittel zurückgreifst? Sag, schämst du dich nicht dafür? Ha?! Hahahahaha, lacht mit mir, hahahahahahahaha!!!!
Wieder lacht Suzuki hysterisch auf, seine Knechte steigen diesmal schon mit mehr Enthusiasmus darauf ein. Nur Okada scheint sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen. Okada: Ich sehe, du amüsierst dich sehr darüber, aber warum wollen wir nicht herausfinden, wer wirklich die besseren Kämpfer hat? Nächste Woche, Shinsuke Nakamura gegen einen Wrestler deiner Wahl, was sagst du? Suzuki: Der große Shogun will mir, Minoru Suzuki, beweisen, dass er besser und mächtiger ist als ich. Das ist wirklich unglaublich, ein Traum. Was hätte dein Vorgänger Genichiro Tenryu wohl dazu gesagt? Okada: Tenryu interessiert mich nicht, ich will dich scheitern sehen. Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Suzuki: Göttlich, wirklich. Aber gut, du willst ein Match? Kannst du gerne haben! Sag Shinsuke, er kann sich schon mal aufwärmen, denn sein Gegner nächste Woche wird kein geringerer als Kota Ibushi werden!
Über diese Wahl scheint Okada doch erstaunt zu sein, abgeneigt wirkt er aber nicht. Okada: Ich freue mich schon sehr darauf.
Nach diesen Worten beendet der Shogun den Skype-Anruf und Minoru Suzuki erhebt sich, deutlich besser gelaunt als noch vorher, von seinem Stuhl, bevor er sich wieder nach draußen zu seinen blutenden Schülern begibt, während es für uns zurück in die Staaten geht.
Zurück in der Halle sehen wir das House of Truth bereits im Ring und hören jetzt die Musik von Jack Evans, der (noch) alleine auf der Stage erscheint. Doch es ist klar, dass das nicht zu bleiben wird, denn das folgende Match ist ein Trios Tournament First Round Match und Jack Evans macht bereits ein Mikrofon klar, mit welchem er sich nun an die Fans wenden will! Jack: Cut the music! Cu…danke! Llllladies & Gentlemen, sagt hallo zum Aerial Wizard, zu eurem Darewolf, der Baddest Bitch in the Building und soon to be dem Gold Standard, sagt hallo zu Jack Evans!!! Wie ihr euch schon denken könnt, bin ich nicht ohne Grund in diesem Turnier dabei. Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon vergoldet mit den 3 heiligen Buchstaben und damit meine ich ausnahmsweise nicht Ass, sondern IWC! Und der schnellste Weg zu Gold und Ruhm in der IWC sind eben solche Turniere wie dieses hier und wenn letztes Jahr ein Alberto El Patron gewinnen konnte, dann schafft Jack Evans das doch mit links, wa? Naja, ein Hindernis gab es halt und zwar brauchte ich Partner. Gute Partner. Partner auf dem Level eines Jack Evans, damit nicht immer nur von mir die Rede ist. Nicht, dass mich das stören würde, aber ihr wisst schon, manche haben hier eben ein Ego, das…naja, viele kommen damit halt nicht klar. Aber ob ihr es glaubt, oder nicht, ich habe tatsächlich ein Trio gefunden, das besser nicht sein könnte! 2 echte Nigga aus der Hood, meine Freunde, sagt hallo zu Hunico & Camacho!!!!!!
Unter sehr verhaltenen Reaktionen kommen nun auch die beiden Latinos auf die Stage, als hätten wir wieder 2011. Camacho fährt dabei das teuer aufgemotzte Fahrrad, während Hunico hinten drauf steht. Die beiden geben Jack Evans jeweils ein High Five, dann machen sie sich auf den Weg zum Ring, wo das House of Truth mit verachtenden Blicken schon auf ihre Gegner wartet…
3rd Match – Trios Tournament First Round Match: The House of Truth besiegt Jack Evans, Hunico & Camacho via Pin von Lethal an Evans nach der Lethal Injection (11:23) -> ADVANCE TO THE SEMI FINALS
Nach dem Match verlässt das House of Truth jubelnd und als letzte Halbfinalisten den Ring, doch das wahre Drama spielt sich jetzt eben genau dort ab. Jack Evans ist nämlich alles andere als erfreut über die Mithilfe seiner Partner und schreit diese an, was sie sich eigentlich dabei gedacht haben, einfach gar nichts zu tun, was diese nicht gerade erfreut. Hunico & Camacho schauen sich in die Augen und auf ein Nicken folgt eine Double Clothesline gegen Jack Evans, worauf nochmal einige Schläge & Tritte folgen! Zu zweit halten sie den Aerial Wizard am Boden, wo er auch bleibt, als Hunico aufs oberste Seil steigt und mit einer Swanton Bomb angeflogen kommt! Diese trifft ganz genau und trotz der Niederlage durchaus zufrieden verlassen Los Aviadores jetzt den Ring, wo sie Jack Evans schwer geschlagen zurücklassen…
Es geht nun in den Backstagebereich, wo wir einen sichtlich beschäftigten Oliver Grey zu sehen bekommen, der völlig versunken in seine Aufzeichnungen zu sein scheint. Er achtet gar nicht wirklich auf seine Umgebung und die Leute um sich herum, während er durch die Gänge streift, bemerkt die teils neugierigen, teils argwöhnischen Blicke der Worker, die an ihm vorbei gehen, nicht im Geringsten – bis sich jemand ihm schließlich direkt in den Weg stellt. Das entgeht nun auch Oliver nicht mehr, der endlich von seinen Papieren aufblickt und sofort eine düstere Miene aufsetzt – kein Wunder, denn vor ihm steht schließlich Seth Rollins.
Grey: „Oh je, das kann ja nichts Gutes bedeuten. Sag an, Seth, was willst du von mir?“
Rollins: „Wollen? Wie kommst du auf den Gedanken, dass ich immer etwas wollen muss, wenn du mir begegnest, Oliver? Nein, ich will nichts, das, was ich wollte, hast du mir ja bereits gegeben... aus welchen Gründen auch immer.“
Grey hebt eine Braue und will bereits etwas entgegnen, doch Rollins kommt ihm zuvor. „Ja, Oliver, du hast mir ein Titelmatch gegen deinen Boss, den Anführer des Netzwerks und den aktuellen World Heavyweight Champion Finn Bálor gegeben. Ohne dass ich mich dafür großartig hätte ins Zeug legen müssen. Ich kam nach Highway to Hell bei Explosion in die Arena und habe ein wenig gesprochen, meinen Gedanken freien Lauf gelassen, meine Sicht der Dinge zum Besten gegeben und ich hatte das Gefühl, dass Finn nicht wirklich mit mir auf einer Wellenlänge lag, was meinen Standpunkt im Bezug auf den World Title betrifft. Und dennoch ist es jetzt offiziell. Finn Bálor vs. Seth Rollins bei All Hail. Da fragt man sich doch, wie das sein kann...?“
Grey: „Oh, du denkst sicher, ich sei eingeknickt, was? Weil ich deine Sicht der Dinge nicht als Lüge abtun kann. Weil ich deine Ansprüche nicht annullieren kann. Aber nein, Seth, die Sachlage ist ein bisschen anders. Du siehst ja, Finn Bálor hat einen Kampf gegen das Beast Brock Lesnar überstanden...“
Seth: „Dank meiner Wenigkeit, genau.“
Grey: „...Und im Vergleich zu Brock bist du, na ja, nimm es nicht allzu persönlich, aber neben Brock Lesnar bist du schon ein ziemlicher Mickerling. Niemand, vor dem man Angst haben müsste. Ein ehrgeiziger junger Mann, wahrlich stark mit Worten, aber doch keinesfalls ein Mann, den man zwischen den Seilen als wahre Bedrohung einschätzen würde. Schau mich nicht so an, Seth; du weißt, wie recht ich habe. Wie oft hattest du dich darüber beschwert, dass man Lesnar dir vorgezogen hat. Dass Lesnar es nicht verdient habe, sondern du. Und jetzt überleg dir mal ganz genau, ob ein Mann, der Angst vor seinen Gegnern hat und zwischen dir und einem 290 Pfund schweren Killer wie Brock Lesnar wählen kann, sich für eben jenen entscheiden würde. Hätte Finn Bálor Angst, dann hättest du dein Titelmatch bereits bei Highway to Hell verloren. So verlierst du es eben bei All Hail. Denn eines ist klar: für dich ist dieses Titelmatch kein Geschenk, es ist im Grunde nichts weiter als eine Lehrstunde, eine Lektion, die dir beibringen soll, nicht gegen das Netzwerk aufzubegehren.“
Rollins: „Aufbegehren nennst du das? Weil ich mein rechtmäßiges Titelmatch einfordere? Oliver, ich bin kein Rebell, ich wollte nie ein Revoluzzer sein, dieses Netzwerk geht mir gehörig am Arsch vorbei. Auch wenn du in meinen Augen nichts weiter als ein Pinguin mit mehr Macht als nötig bist und mir gehörig auf den Wecker gehst, euer komisches Machtkonstrukt interessiert mich herzlich wenig. Es ist egal, wer vor mir steht, ich werde niemals klein beigeben, wenn es darum geht, einen Mann daran zu erinnern, seinen Mann zu stehen und das zu tun, was wahrlich recht ist. Und ja, es ist jämmerlich, dass er das nicht selbst konnte, sondern dass du das für ihn erledigen musstest. Da zeigt sich wieder einmal, wer hier wirklich am längeren Hebel sitzt. Nicht etwa diese Marionette Finn, sondern du, Grey... nur du.“
Grey: „Hätte Finn mir nicht zugestimmt, wäre es nie so weit gekommen, Seth. Du irrst dich, wie so oft. Wir beide sind uns einig, dass du aus dem Weg gehörst. Du bist ein Störfaktor. Ein nerviger kleiner Dorn im Fuß, der einfach nur zwickt und nicht rausgezogen werden will. Mit deiner Meinung, dass du tun und lassen kannst, was du willst, ohne die Konsequenzen tragen zu können, stehst du hier ziemlich alleine da, verstehst du das? Letzten Endes richtet der Demon King über dich und nicht anders herum. Du wirst daran nichts ändern. Und damit ist alles gesagt.“
Grey geht nun einfach an Rollins vorbei weiter und verschwindet in den dunklen Gängen. Seths Schmunzeln ist mittlerweile verblasst; er starrt Grey einfach nur eine Weile lang finster hinterher, dann macht er sich in die entgegen gesetzte Richtung davon...
Wir sehen jetzt, wie die Lichter in der Halle ausgehen und von der Stage auf ein Lichtstrahl durch die Arena scheint. Die Kamera zoomt langsam an die Lichtquelle heran und zeigt uns nun das Gesicht des Mannes, der der mit einem breiten Grinsen ins Licht starrt. Es ist Marty Martinez, der seine Taschenlampe daraufhin hinter sich richtet und scheinbar auf jemanden wartet. Sekunden später kommt besagte Person dann auch heraus und es ist... Jeff Hardy! Hardy und The Moth begeben sich nun zum Ring, wo sie sich ein Mikro geben lassen. Marty beginnt, zu sprechen:
"Jeff Hardy. The Miz. Bobby Lashley. Dies sind nur die ersten Namen meiner langen Liste. In hunderten von Jahren werden sie in der Historie den Anfang meines Aufstiegs präsentieren. Sie alle sind in der Gegenwart niemand mehr, und sie werden auch später nur ein paar Buchstaben auf einer Liste sein. Eine Liste, die noch so viele Namen dazu bekommen wird. Namen von Individuen, die in der einen oder anderen Weise für das Erreichen meiner Ziele verantwortlich waren. Es wird noch viele geben und sie alle werden in den Geschichtsbüchern ihre Namen tragen. Doch, was viel entscheidender ist, ist das, was sie für mich sind. Und für mich sind sie alle niemand mehr. Es gibt keinen Jeff Hardy mehr. Nur noch die willenlose Hülle eines Mannes, die bereit ist, alles zu tun, was ich von ihr verlange. Damals, als ich ihn von der Brücke stieß, habe ich seinen Körper nicht getötet, oh nein. Das war niemals meine Absicht. Ich wollte ihn gewaltsam von den Zwängen seines Gehirns erlösen und es ist mir gelungen. Ich bin derjenige, der ihm einen Sinn im Leben gegeben hat. All die Jahre, die er gedacht hatte, er sei eine Creature der Nacht.... ohne zu wissen, wovon er da spricht. Heute weiß er es. Ich habe ihn zu dem gemacht, der er jetzt ist. Eine unzerstörbare Maschine, gegen die nicht einmal Bobby Lashley etwas ausrichten konnte. Und das obwohl Bobby Lashley ihm körperlich überlegen ist. Ist es nicht so? Hat Bobby das nicht vor dem finalen Kampf immer wieder betont? Dass er stärker sei als das, was ich gegen ihn aufbieten werde? Oh ja, er hat es immer wieder gesagt und sich selbst eingeredet. Und er hatte sogar Recht. Jeff Hardy von vor 2 Jahren hätte gegen ihn keine Chance gehabt. Weil er zu der Zeit gehandelt hatte wie ein normalsterblicher Mensch. Mit Gefühlen, Ängsten, menschlichen Gedanken. Alles Dinge, die euch normalsterbliche schwach machen. Menschen haben gegen meine Kreaturen keine Chance, weil sie keine Gefühle mehr kennen, keine Ängste mehr versprühen, keine Gedanken mehr vor sich her tragen. Das ist der Grund, warum Bobby Lashley gestern endgültig untergegangen ist. Jaja, Bobby Lashley. Er ist der nächste Name auf der Liste, aber wie ich schon sagte, die Liste fängt gerade erst an und ist erst zu Ende, wenn ich alles erreicht habe, was ich will. Jeff und ich, wir werden gemeinsam weitere Kreaturen heranzüchten, weitere Menschen von ihrer Menschlichkeit befreien und irgendwann gemeinsam diese Welt übernehmen und sie zu einem Ort machen, an dem ich das Gesetz bin, ich die wertlosen Menschen besitze und sie alle nach und nach zu einem von uns mache. Jeff Hardy war nur der Anfang. Schon bald werde ich mir eine weitere Waffe besorgen....."
Mit diesen Worten beendet Marty seine Rede und verlässt gemeinsam mit dem stummen Hardy den Ring.
Es ertönt nun die Musik von Bray Wyatt, der nun gemeinsam mit Luke Harper und Braun Strowman in die verdunkelte Halle kommt. Die drei gehen nun langsam zum Ring, wo sich dann Wyatt ein Mikrofon reichen lässt. “Ich habe Rache geschworen. Und ich will sie jetzt! Also steig in diesen verdammten Ring und stell dich dem Zorn, den du heraufbeschworen hast!” Die Wyatts warten nach dieser Ansprache auf eine Reaktion seitens Mil Muertes. Doch der lässt sich nicht blicken, stattdessen kommen nun Catrina und die Disciples of Death in die Halle. Catrina ergreift sofort das Wort.
“Bray, ich verstehe deinen Unmut! Doch Mil kann sich nicht Woche für Woche mit dir rumschlagen. Du konntest beim ersten Aufeinandertreffen nicht bestehen, du hast dann mit deiner feigen Attacke kurzzeitig Aufmerksamkeit bekommen und bist wieder Mil Muertes zum Opfer gefallen. Doch wie gesagt, ich verstehe deinen Unmut und deshalb biete ich dir dennoch ein Match an. Barrio Negro & Trece zwei von euch! Und wenn du verlierst siehst du hoffentlich, dass für deine lächerliche Familie Mil Muertes eine Nummer zu groß ist. Ehe noch mehr deiner Anhänger deinem Übermut zum Opfer fallen.”
Nach dieser Ansprache schickt nun Bray Wyatt Braun Strowman nach draußen und schärft ihm ein jeglichen Eingriff zu verhindern. Dann zieht Wyatt die Maske von Erick Rowan hervor und meint noch “Für Erick!”, ehe er mit Luke Harper in den Ring steigt, wo nun bereits Barrio Negro und Trece warten.
4th Match Match: The Wyatt Family: Bray Wyatt & Luke Harper (w/ Braun Strowman) besiegt The Disciples of Death: Barrio Negro & Trece (w/ El Siniestro de la Muerte & Catrina) via Pinfall von Bray Wyatt an Trece nach Sister Abigail
Nach dem Match ist Catrina sichtlich verärgert und El Siniestro de la Muerte stellt seine beiden Gefährten zur Rede und droht mit dem Dolch, bei welchem man nun erkennt, dass er blutbefleckt ist, seinen Kollegen Trece. Wyatt ergreift nun erneut das Mikrofon und richtet seine Worte an Mil Muertes.
“Deine Disciples sind gefallen. Doch ich will an dir Rache üben! Zeig dich!”
Und Mil Muertes zeigt sich nun tatsächlich und kommt aus dem Backstage bereich angestürmt, sichtlich erzürnt über die Niederlage der Disciples und die Wort Wyatts. Braun Strowman stellt sich im nun in den Weg, doch Mil rennt ihn einfach mit einem Spear um. Im Ring packt sich Mil dann Luke Harper und streckt ihn mit dem Flatliner nieder, ehe er nun auf Trece zugeht, von dem nun sofort seine Gefährten zurückweichen. Auch er kassiert nun den Flatliner und Mil will dann auf Barrio Negro zugehen, doch Catrina und El Siniestro de la Muerte versuchen nun ihn zu beruhigen und raten ihm seine Wut an Bray Wyatt auszulassen. Mil blickt sich nun um, doch Bray ist längst zum Ausgang geflohen und liefert sich von dort aus einen Staredown mit Mil Muertes, währenddessen er erneut eine Herausforderung an Mil ausspricht.
Wir befinden uns jetzt an einem finsteren Ort, irgendwo in Boyle Heights, CA. In einer verlassenen Lagerhalle sehen wir Prince Puma trainieren, an einer rostigen Eisenstange macht er gerade Sit-Ups im Kerzenlicht, als plötzlich eine weitere Person ins Bild kommt. Es ist Konnan, der offenbar etwas verwirrt über die Aktionen seines Schützlings ist. Konnan: Puma, mein Junge, was machst du da? Es ist längst dunkel und kalt, du wirst noch krank!
Als The Future of Flight diese Stimme hört, lässt er sofort los und springt zu Boden. Er putzt sich schnell ab und geht dann an Konnan vorbei, sein Handtuch holen, das über einem Betonblock hängt. Puma: Na und? Vielleicht brauche ich das, vielleicht muss ich mich mal finden irgendwie, in den Schmerzen, die ich erleiden werde. Konnan: Was redest du da, mein Junge? Puma: Ich werde diese Bilder nicht los. Das, was letzte Woche passiert ist. Ich…ich kann das einfach nicht realisieren. Konnan: Ich hab´s dir immer gesagt, du hättest auf mich hören sollen. Pentagon & Ian sind von Grund auf schlechte Menschen, das kann man ihnen nicht austreiben… Puma: Pentagon war kein schlechter Mensch! Konnan: Er hat von Ian gelernt! Er war Ians Schüler, er hat ihm das eingeimpft! Du darfst Leuten nicht so blind vertrauen, schon gar nicht so dubiose Gestalten wie Pentagon Jr! Ihr wart vielleicht Tag Team Champions, aber ihr wart keine Freunde. Freunden bricht man nicht den Arm, man versucht es gar nicht erst. Puma: Ich weiß, es ist nur…ich bin hierher zurückgekommen, weil ich mich finden wollte. Hier hat alles begonnen, hier haben wir immer trainiert, weißt du noch? Konnan: Ja, ich kann mich noch gut erinnern. Puma: Hier drüben habe ich damals die 2 Blöcke mit je 100 Pfund gestemmt und du hast mir gesagt, wie stolz du auf mich wärst, aber dass das nur der Anfang sein darf. Ich habe mich unheimlich darüber gefreut, wusste aber selbst auch, dass ich mehr kann und schau mich heute an. Hier wurde ich der, der ich immer sein wollte…vielleicht finde ich ihn ja wieder. Konnan: das wirst du, wenn du in dein Herz blickst. Was sagt dein Herz dir, Junge? Puma: Mein Herz will diesen Schmerz loswerden. Diese Gefühle, dieses Negative. Ich will Rache an Pentagon Jr. Konnan: Du wirst deine Rache bekommen, mein Junge, glaub mir. Ich werde alle Hebel in Bewegung setzen, um dafür zu sorgen, dass du mit dir ins Reine kommst. Puma: Wohin geht es für uns? Konnan: Für mich geht es zurück auf Tour, du aber bleibst erstmal hier. Du musst dich finden, das wäre Stress ganz schlecht gerade. Kann ich dir vertrauen? Puma: Mir kannst du immer vertrauen, das weißt du. Konnan: Gut. Dann lass ich dich hier mal wieder allein, nur zieh diese Weste an, es wird wirklich kalt.
Konnan überreicht Prince Puma jetzt eine Weste, über die sich dieser sehr zu freuen scheint. Er umarmt seinen Mentor noch einmal, dann verabschieden sie sich voneinander und Konnan geht wieder, während Puma in der sehr dezent beleuchteten Halle zurückbleibt und es für uns in eine kurze Pause geht…
Zurück aus der Pause finden wir uns jetzt aber noch nicht in der Halle wieder, sondern in einem Krankenhaus. Dort ist es stressig wie immer, überall laufen Ärzte und kranke Menschen umher und mitten durch die Troubles marschiert Drew Galloway. Der Schotte wirkt selbst angeschlagen, trägt einen Turban am Kopf und humpelt etwas, doch er scheint wohl etwas zu suchen und das mit einer ordentlichen Portion Zielstrebigkeit. Oder besser gesagt jemanden, denn in einem Zimmer findet er plötzlich Ethan Carter III, der dort mit Verbänden überall am Körper im Bett liegt und gerade ein Jogurt ist. Als er Drew erblickt, freut sich der Millionenerbe, Galloway kann das aber nicht erwidern. EC3: Drew! Du bist hier! Wie kommt´s denn bitte dazu? Drew: Wo warst du letzte Woche, verdammt? 5 gegen 1 war es, FÜNF GEGEN EINEN!!! Ich hatte keine Chance, ich wurde geschlagen, getreten, regelrecht misshandelt und keiner hat mir geholfen! EC3: Und was soll ich tun? Drew: Ich dachte, wir wären ein Team! EC3: Hallo? Siehst du mich? Ist es so leicht zu übersehen, was Ciampa mit mir angerichtet hat? Drew: Das ist keine Entschuldigung! EC3: Schau, ich habe einen für das Team genommen, du auch. Aber wir kommen zurück, das war es noch nicht. Bei mir wird es nur noch etwas dauern, die Gründe muss ich dir wohl nicht nennen.
Wieder verweist Ethan auf seine Verletzungen, Drew scheint das aber nicht wirklich zu reichen. Drew: Und was jetzt? Was soll ich deiner Meinung nach tun? Ich kann ja schwer nur herumsitzen und warten, davon hab ich die Nase voll! EC3: Du könntest dir ein neues Team suchen? Ich kann dir die Nummer eines Freundes geben. Er ist der Klient eines Wrestlers, der schon beim Global Cruiserweight Cup für mich angetreten ist. Drew: Ist er nicht in Runde 1 ausgeschieden? EC3: Willst du nochmal 5 gegen 1 verdroschen werden? Drew: Gib schon her.
Nicht ganz freiwillig nimmt Galloway nun doch die Visitenkarte und sieht sie sich ganz genau an. Drew: Und das ist ein guter Mann? EC3: Du wirst kaum einen Besseren als Stokely finden, glaub mir. Ruf ihn an, du wirst nicht enttäuscht werden. Drew: Danke… EC3: Und sonst so. Wie…? Drew: Ciao!
Drew Galloway hat offenbar keine Lust auf ein Gespräch, sondern verschwindet sofort wieder, als er die Visitenkarte hat. Ethan wirkt zuerst noch etwas enttäuscht, isst dann aber weiter an seinem Jogurt und wirkt sofort wieder happy, womit es für uns jetzt ein letztes Mal zurück in die Halle geht!
Main Event: Nixon Newell besiegt Toni Storm via Pin nach dem Vulture Culture Destroyer (14:49) -Vor dem Finish war eigentlich Toni Storm unter Kontrolle, doch bevor sie die Entscheidung herbeiführen konnte, bat Jusation sie aufs Apron, um ihr einen Kuss zu geben. Nach dem Kuss wurde Toni von Nixon kalt erwischt, was zum Finish führte
Nach dem Match jubelt Nixon Newell zufrieden im Ring über einen weiteren, wichtigen Sieg, im Hintergrund aber sehen wir Jusation, die nicht fassen kann, was gerade passiert ist. Fast mit Tränen in den Augen rollt sie sich in den Ring zu Toni Storm, doch diese scheint mit ihrer Freundin gerade nichts zu tun haben zu wollen. Abweisend schubst sie sie weg und kümmert sich lieber um ihr Kiefer, was Jusation nicht so einfach auf sich sitzen lassen will. Die junge Deutsche bemüht sich weiterhin um ihre Freundin und hilft ihr sogar auf die Beine, Toni ist aber zu niedergeschlagen wegen ihrer Niederlage und scheint nicht zu verstehen, was die Aktion von Jusation sollte. Diese entschuldigt sich zwar hundertmal, Toni will aber nicht hören. Die Neuseeländerin wll gerade den Ring verlassen, doch wieder stellt sich Jusation ihr in den Weg, um sich zu entschuldigen. Toni überlegt nun auch tatsächlich ernsthaft, kommt aber nicht weiter, denn da erscheint plötzlich die IWC Women´s Championesse Jinny im Ring und räumt ihre letzte Gegnerin aus dem Weg! Auch Toni geht schnell zu Boden und mit viel Wut im Bauch tritt Jinny auf die beiden ein, bis plötzlich Nixon Newell zurückkommt und sie wegzieht. Das kann Jinny fast nicht glaube. Hat es Nixon Newell wirklich gewagt, sie anzufassen? Mit einem Blick, der töten könnte, schaut sie ihre walisische Gegnerin an, doch diese hat nur Augen für ein Accessoire um Jinnys Schulter. Die Fashionista scheint das zu sehen und blickt ebenfalls auf ihren Gürtel, den sie anschließend auch in die Höhe streckt, bevor sie erhobenen Hauptes den Ring verlässt und mit einem leichten Grinsen im Gesicht die Halle verlässt. Nixon Newell aber hat ihre Intentionen klar und deutlich zum Ausdruck gebracht und es ist gut möglich, dass wir hier bereits die Paarung für die erste Titelverteidigung bei All Hail gesehen haben, womit IWC Explosion off air geht…
+++IWC ALL HAIL THE DEMON KING MATCHCARD UPDATE+++
FINN BÁLOR VS SETH ROLLINS - IWC WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP MATCH
SAMOA JOE VS SHINSUKE NAKAMURA - XTREME CHAMPIONSHIP MATCH
JINNY VS NIXON NEWELL - IWC WOMEN´S CHAMPIONSHIP MATCH
PRIDE VS TOTAL NONSTOP HEELS - IWC TAG TEAM CHAMPIONSHIP MATCH
Den Sieg der Ingobernables finde ich hier angemessen und wichtig, auch wenn ich den Sibirian Express mag. Auch das anschließende (Wort)gefecht zwischen Naito und The Elite ist sehr sehr gut gelungen, für mich bereits eines der Highlights der Show. Nettes Interview mit Hero. Scurlls Sieg war klar, die anschließende Begegnung mit Havoc kann schon was. Shogun-Storyline wurde hier cool weitergeführt, kürzer als sonst, aber dennoch gut. Evans ist weiterhin einer der unterhaltsamsten Charakter der IWC mit seinen Segmenten. Wyatts vs. Mil & Co. war wieder sehr cool, insbesondere wie Mil danach einfach alles platt planiert. Cooles Segment mit Konnan und Puma. Auch das Gespräch zwischen Drew und EC3 hat mir gefallen, bringt die Story gut voran. Nixon dann gegen Jinny, find ich richtig stark. Sehr gut gemachtes Ende!