Wir sind in einer dunklen Hütte. Tommaso Ciampa geht hin und her. Er wirkt leicht gereizt. "Jeff, hast du mich nicht verstanden? Ich habe dir vor einigen Tagen eine Frage gestellt, bekam aber keine Antwort. Wie gesagt, es muss nicht am 4. Januar sein. Aber ich will ein Match! Ist das so schwer zu verstehen? Lass mir einfach eine Antwort zukommen. Ein simples JA reicht mir. Ich warte auf dich, Jeff..."
Vor schwarzen Hintergrund steht jetzt Dean Ambrose. Der Lunatic Fringe möchte ein paar Worte zu seinem Match mit Jay Lethal am 4. Januar sprechen.
"Jay...erinnerst du dich an unsere letzten Matches? Ich muss zugeben, um deinen Titel konnte ich dich nie besiegen. Aber von allen Herausforderern war ich der Beste. Kein Bobby Roode, kein CM Punk, kein Stone Cold Steve Austin hat erreicht, was ich erreicht habe. Nämlich 9 Monate lang einen Titel zu halten und diesen in dieser Zeit 6 Mal zu verteidigen...öfter als jeder andere Champion, auch öfter als du. Doch das liegt alles weit zurück. Was nun zählt, ist das Hier und Jetzt und das sieht uns beide auf einer Stufe, an der Schwelle zum Main Event. Meine Frage an dich ist, kannst du mit diesem Druck umgehen? Du hast in der Vergangenheit schon öfters seltsame Verhaltensmuster offenbart, wenn du unter Druck standest. Hat sich das geändert? Bist du gereift...oder immer noch das Nervenbündel von 2013? Denk einfach immer dran...ich habe deiner Freundin den Joker Driver verpasst. Man sieht sich, alter Freund."
Dean zwinkert der Kamera noch zu, dann kommt ihm ein Lacher aus und das Bild wird schwarz.
Unterschiedlicher als diese beiden Männer kann man wirklich kaum sein. Der eine ist seit über 20 Jahren im Geschäft und trat schon für beinahe jede große Wrestling-Liga dieser Welt an, der andere ist ein junger Wrestler, der die Depression des Independent-Wrestling überlebte und zu einem der größten Stars außerhalb des Mainstreams wurde. Es gibt nur eines, was diese Männer verbindet: Ihre unvergleichliche In-Ring Arbeit. Seit Chris Jericho im Jahre 1993 als Absolvent des Hart Dungeons in einer Kneipe in Kanada debütierte, durchwanderte er alle möglichen Länder und Promotions, um seinen Style sowohl im Ring, als auch am Mikrofon nachhaltig zu perfektionieren. Ob Lucha Libre in Mexiko, Strong Style in Japan oder Hardcore in Philadelphia, Chris Jericho hat es alles gesehen. In der WCW wurde er erstmals auf die ganz große Bühne gehoben, bevor er in der World Wrestling Federation ab August 1999 zu einer Legende heranwachsen sollte. Unvergessen ist der 9. Dezember 2001, als Chris Jericho sowohl The Rock, als auch Stone Cold Steve Austin besiegte, um zum ersten Undisputed WWF Champion ernannt zu werden. In den folgenden Jahren gewann er außerdem noch mehrmals die Intercontinental & Tag Team Titel, bis er 2008 ein weiteres Mal World Champion werden sollte. Ein Run im Jahre 2010 sollte bis heute der letzte bleiben, trotzdem hält der 9-Fache Intercontinental Champion noch immer den Rekord für die meisten Regentschaften mit diesem Titel und war in den letzten 2 Jahren hauptsächlich als Kommentator für IWC Explosion zuständig.
Als Jericho sein Debüt feierte, war Johnny Gargano gerade mal 6 Jahre alt. Seinen Traum vom Pro Wrestling begann er erst in den frühen Jahren des neuen Jahrtausends zu leben. Schon mit 16 Jahren sah er Chris Jericho als eines seiner Idole. Damals, 2003, trat Jericho selbst gegen sein Idol bei WrestleMania an, nun macht es ihm Johnny Gargano nach. Er trat für alle möglichen Promotions in den USA an, zum ganz großen Star wurde er aber bei AIW und in Gabe Sapolskys Promotions. Gargano ist bis heute der am längsten regierende Open The Freedom Gate Champion von DGUSA und debütierte erst im Spätherbst 2013 im IWC-Programm. Dort machte er sich hauptsächlich im Tag Team mit Trent Barreta einen Namen, jetzt will "Johnny Wrestling", wie er bei AIW oft genannt wurde, auch als Singles-Wrestler durchstarten.
Und wie geht das besser, als mit einem Match gegen einen der höchstdekorierten Wrestler aller Zeiten? Y2J kann alles, von Highflying bis hin zu Power-Moves...Johnny Gargano aber auch. Ihre ähnlichen Stile werden das Match kaum entscheiden können, der Sieger muss besser damit umgehen können. Dies kann die ganz große Talentprobe für Johnny Gargano werden...oder aber ein Lebenszeichen von Chris Jericho, der auf seine alten Tage noch einmal den Ruhm und das Scheinwerferlicht der ganz großen Ligen sucht. Wie es am Ende ausgeht, das sieht man erst, wenn am 4. Januar in Miami, Florida, der Vorhang fällt und der Gong geläutet wird. Und ist es nicht das, was Pro Wrestling ausmacht?
Ist dies das heimliche Main Event? Vor 365 Tagen wäre es das auf jeden Fall gewesen, denn damals hielt Jay Lethal die World Heavyweight Championship und Dean Ambrose war No.1 Contender. Leider konnte er am 6. Januar 2014 seine Chance nicht nutzen, jetzt bekommt er die Chance auf Vergeltung; Jay Lethal aber braucht diesen Sieg ebenfalls, um nicht aus dem World Title Picture zu fallen. Wer ist nun der größere Star?
Jay Lethal war sein Leben lang nie der typische Wrestler. Er sieht unscheinbar aus, hat keinen wirklich herausstechenden In-Ring Style, dafür ist der junge Mann aus New Jersey unglaublich talentiert am Mikrofon. Und genau das verschaffte ihm 2007 erstmals die ganz große Aufmerksamkeit, als er bei TNA Wrestling als Randy Savage Cosplay auftrat. "Black Machismo", wie er sich von nun an nannte, legte sich mit den Besten der Besten an und hat sogar einen Sieg über den Olympiasieger Kurt Angle zu verbuchen. Nach einer Fehde mit dem Nature Boy Ric Flair verließ er TNA aber und schloss sich wenig später der IWC an, wo er direkt in seiner ersten Fehde mit Dolph Ziggler unser Pendant zum Money in the Bank Koffer gewann und diesen am 14. Oktober 2013 einlöste, um World Heavyweight Champion zu werden. Und obwohl es ihm niemand zugetraut hatte, behielt er den Titel über Monate und verlor ihn erst am 9. Februar 2014 an Bobby Roode. In der Zwischenzeit konnte er unter anderem seinen heutigen Gegner abwimmeln...
Der war in seinen jungen Jahren alles andere als ein Mainstream-tauglicher Superstar. In Hinterhöfen und Turnhallen zerschlug er lieber Neonröhren und Betonblöcke auf den Schädeln seiner Gegner. Seine Kombination von einem breiten Move-Spektrum und einer wahrlich extremen Zähigkeit machten Ambrose zu einer Ikone der Deathmatch-Szene, weshalb er im Sommer 2012 bei der IWC unterschrieb und im November sein Debüt feierte. Schnell wurde klar, dass seine große Stärke die Mindgames waren. So lieferte er sich beeindruckende Wortduelle mit unserem aktuellen World Champion CM Punk und brachte AJ Styles an den Rand der Verzweiflung. Ambrose ist der am längsten regierende Xtreme Champion der Open Fight Era und bewährte sich gegen einige der größten Namen dieses Jahrtausends, darunter Christopher Daniels, Samoa Joe oder Davey Richards. Und auch, wenn 2014 nicht sein Jahr war, so hofft Dean Ambrose doch, im Jahr 2015 die World Heavyweight Championship unter seine Fittiche nehmen zu können.
Das Potential in diesem Match ist unglaublich. Der erste Sieger der Ultimate X Challenge gegen den Begründer des Xtreme Xcape Matches. Der ehemalige World Heavyweight Champion gegen den am längsten regierenden Xtreme Champion. Der Highflyer gegen den Brawler. Wer wird den Ring als Sieger verlassen? Seht es am 4. Januar, nur hier auf Campwrestling.Xobor.de!
Auf den ersten Blick mag es wie ein ungleiches Duell erscheinen. AJ Styles, The Phenomenal, der Dauer-Main Eventer gegen Kassius Ohno, The Knockout Artist, der ewige Midcarder. Und doch könnte es eines der interessantesten Matches sein, da es einerseits für AJ Styles´ Zukunft in der World Title Szene entscheidend ist und auf der anderen Seite natürlich die Bestätigung für Kassius Ohno wäre, nach dem wichtigen Sieg gegen Bray Wyatt auch gegen den Veteranen Styles gewonnen zu haben und damit wohl doch noch aus der Midcard ausbrechen zu können. Aber werfen wir erstmal einen Blick auf die Teilnehmer, bevor wir uns an mögliche Prognosen wagen.
AJ Styles kam direkt mit einem Knall in die IWC! Aus der Crowd heraus attackierte er den IWC-Präsidenten Jeff Jarrett und bedrohte ihn anschließend wochenlang, da er sich um seinen Vertrag betrogen fühlte. Als jedoch Jarrett aufgrund von Verletzungen plötzlich aus dem Programm verschwand, musste sich Styles anderweitig Beschäftigung suchen. Die fand er an der Seite von Christopher Daniels, mit dem er sich besonders auf CM Punk & Samoa Joe einschoss. Essentiell war aber The Shield, die im März 2013 dafür sorgten, dass sich Daniels von Styles abspaltete. Schnell fand Styles in Dean Ambrose einen Schuldigen, doch der Xtreme Champion erwies sich als Mastermind und wies Styles im ersten Xtreme Xcape Match der Geschichte Anfang Juni in die Schranken. In einem weiteren Anlauf fand sich Styles beim Superslam mit Ambrose und seinem früheren Partner, Christopher Daniels, in einem MOTY-Kandidaten wieder, konnte aber erneut nicht gewinnen und verließ die IWC für einige Monate. In dieser Zeit suchte er nach Antworten und fand diese scheinbar in CM Punk. Mit der Niederlage gegen den Straight Edge Savior am 24. Februar 2013 begann die ganze Misere, deshalb griff Styles am 1. Dezember 2013 in dessen Match mit Stone Cold ein und startete die wohl heißeste Rivalität der IWC-Geschichte. Die sehr persönliche Fehde fand schließlich am 9. Februar 2014 ihr Ende, als Styles Punk bei der Neuauflage ihres Klassikers besiegen konnte und damit Genugtuung verspürte. Nun machte er Jagd auf den World Title, scheiterte jedoch am Titelgewinn im Elimination Chamber, dem Match des Jahres 2014, und musste sich auch bei Glory of the Night dem früheren Champion Jay Lethal geschlagen geben. Beginnt nun der Wiederaufstieg ins Main Event oder wartet erneut ein langer Leidensweg auf das ehemalige Face von TNA Wrestling?
Anders sieht es bei Kassius Ohno aus. Gerne rühmt sich der Knockout-Artist damit, seit Tag 1 ein Teil der Company zu sein, was auch stimmt, trotzdem bestritt er sein erstes Match erst in Ausgabe 2 mit einem Sieg an der Seite von Jack Swagger gegen Christian & Kofi Kingston. Mit Jack Swagger sollte ihm auch eine erste große Rivalität verbinden, die zugunsten des All American Americans ausging. Anschließend formierte Ohno die legendären Kings of Wrestling neu, feierte mit Antonio Cesaro & Scott Hall aber mehr in Klubs als im Ring. Der Erfolg stellte sich erst gegen Ende 2013 ein, wo Ohno eine Fehde gegen Cody Rhodes gewann. Am 7. Januar sollte ihm aber ein Sensationserfolg gegen Wade Barrett gelingen, der erst 1 Monat zuvor nach einer 9-Monatigen Regentschaft von Dean Ambrose die Xtreme Championship gewinnen sollte und den Titel nun an Ohno abgeben musste. Zwar war der Run nach nur 5 Wochen schon wieder zu Ende, trotzdem begann sofort das nächste Programm. Diesmal hatte es Bray Wyatt auf den begnadeten Kiffer abgesehen. Dieser hatte Ohnos ehemaligen Tag Team partner Corey Graves unter Kontrolle und wollte auch Ohno für sich gewinnen, dieser leistete jedoch Widerstand und besiegte den Eater of Worlds am 18. Mai in einem Ladder Match bei Glory of the Night. Kann Ohno am Sonntag also seinen Höhenflug fortsetzen?
Für beide Männer steht viel auf dem Spiel. Zwarr keine World Title Opporturnity wie bei Dean Ambrose vs Jay Lethal, trotzdem kann man den Sieger schon als zukünftigen Anwärter positionieren, vielleicht schon beim IWC/NJPW World Invasion PPV im Juni? All das und noch viel mehr gibt es diesen Sonntag nur auf Campwrestling.xobor.de und auf Twitter unter @ThisIsIWC
In der IWC völlig unbekannt, gibt es außerhalb des Marktführers eine lange Geschichte zwischen Colby Lopez, damals noch Tyler Black, und Jimmy Jacobs. Doch 2010 trennten sich die Wege der beiden, da Lopez in die WWE wechselte, während Jacobs weiter im Independent-Geschäft u.a. bei ROH & CHIKARA seinem Traum nachging. Jetzt, 4 1/2 Jahre später, gibt es ein Wiedersehen der beiden langjährigen Weggefährten. Und besonders Colby Lopez hat in dieser Zeit eine spannende Reise erlebt...
2010 kam der Junge als hoffnungsvolles Talent in den Nachwuchsbereich der WWE, konnte aus diesem aber Zeit seiner Karriere nie ausbrechen. Kurz vor einem geplanten Call-Up wurde die WWE im Sommer 2012 verkauft und Seth Rollins von der IWC übernommen. Dort wurde schnell klar, welchen ROHdiamanten man hier gewonnen hatte. Nach einer sehr sehenswerten Fehde mit Cody Rhodes fand sich Rollins jedoch nach bitteren Niederlagen auf der Seite der Verlierer wieder und schloss sich mit 2 ehemaligen FCW Weggefährten, Dean Ambrose und Roman Reigns, zusammen. In "The Shield" erlangte Rollins aber nur wenig Aufmerksamkeit, da Dean Ambrose als Xtreme Champion all den Ruhm einheimste. Aus diesem Grund brach Rollins im Oktober 2013 mit seinem Partner, scheiterte jedoch am Versuch, ihm die Xtreme Championship abzunehmen. Gefrustet von seinem Dasein, schloss er sich gemeinsam mit Corey Graves Bray Wyatt an, legte seinen Kampfnamen ab und tritt seit damals mit mehr oder weniger Erfolg für den Inner Circle an. Gegen Jimmy Jacobs erhofft sich Rollins einen ersten größeren Sieg im IWC-Programm, um endlich aus seinem Ruf als Verlierer auszubrechen.
Jimmy Jacobs ist aber auch kein völlig unbeschriebenes Blatt. Die "Zombie Princess" besitzt ein gewaltiges Herz für dieses Geschäft und möchte seine große Chance gegen seinen Freund nutzen, um sich für weitere Aufgaben in der IWC zu empfehlen. Wer weiß, vielleicht sehen wir den Emo ja bald wieder? Wie diese Geschichte ausgeht, erfährt ihr in 48 Stunden nur auf Campwrestling.xobor.de oder auf Twitter unter @ThisIsIWC!
Wir schreiben den 5. Januar 2015, den Tag nach IWC Resurrection! Die Comeback-Show hat die Erwartungen sogar noch übertroffen, Resurrection war das Gesprächsthema Nr. 1 in der Welt des Wrestlings! Jetzt, wo die Situation langsam abkühlt, spricht der Präsident höchstpersönlich. Jeff Jarrett setzte sich mit Nigel McGuinness an einen Tisch und sprach über den PPV, Mick Foley und den IWC Superslam am 1. März. Lehnt euch zurück und genießt die Show.
Nigel: Herzlich Willkommen und Gratulation zu einem, wenn nicht sogar dem besten PPV, den die IWC jemals abgeliefert hat! Jedes Match konnte überzeugen, es wurden unglaubliche Geschichten geschrieben und die Weichen für den Superslam gestellt. Wie haben sie den PPV empfunden?
Jeff: Es war eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens. Im Mai letzten Jahres, als wir die Tore schließen mussten, dachte ich wirklich, das war es. Ich hab mir selbst so große Vorwürfe gemacht, mit meiner Wirtschaft alles zerstört zu haben. Es war so hässlich, alles hinschmeißen zu müssen, wofür man 2 Jahre lang gearbeitet hat. Als ich dann im September einen Anruf erhielt und mir mitgeteilt wurde, dass alles geklärt sei und wir theoretisch wieder veranstalten könnten, habe ich keine Sekunde gezögert und sofort meine Leute angerufen. Als wir dann ein Team zusammengetrommelt hatten, ging alles so unglaublich schnell. Gerade diese Geschwindigkeit hat mir dann aber doch Angst gemacht, wir könnten die Arena nicht füllen, das Personal nicht bezahlen etc.. Ich habe William (Regal; Anm. d. Red.) sogar gefragt, ob wir nicht im Shrine vor 800 Menschen veranstalten sollen, damit wir volles Haus haben (lacht). Dass aber alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist, kann also als sehr großer Erfolg bezeichnet werden und war bei weitem nicht selbstverständlich.
Nigel: Du sprichst oft von William Regal, auch beim PPV war er zu sehen, wie schon zuvor bei der Pressekonferenz. Inwiefern ist er in die Geschäfte der IWC involviert?
Jeff: William ist, wie du auch, ein Teil des Board of Directors, das mir vom Gericht an den Hals gehängt wurde, damit ich keine krummen Dinge mehr drehen kann (beide lachen). Nein, also seit William im Juni 2013 zum Executive Vice President of Talent Relations ernannt wurde, konnte die IWC sehr viele Wrestler aus der unabhängigen Szene und aus Japan verpflichten, die wir ohne ihn wohl nie geholt hätten. Sein Vorgänger, John Laurinaitis, war nämlich der Meinung, diese Wrestler hätten keine Ausstrahlung und kein Starappeal. An den unzähligen Beispielen wie Finn Bálor, Adam Cole oder Jay Briscoe wird uns ja gerade das Gegenteil bewiesen. William kümmert sich sehr gut um die Talente und hat einen großartigen Trainerstab um sich, der die Talente unseres Entwicklungsbereiches, u.a. Kyle O´Reilly oder Ricochet, bestmöglich betreut. Mit über 30 Jahren Ringerfahrung und Trainerkollegen wie Adam Pearce und Colt Cabana haben wir bestimmt die beste Ausbildungsstätte für Pro-Wrestler in den USA. Wie sich das auswirkt, haben wir ja erst gestern beim PPV gesehen, wo Entwicklungstalent Jimmy Jacobs den Veteran Colby Lopez besiegen konnte. Neben seiner Arbeit als Ausbilder und Scout arbeitet William auch an der TV-Produktion mit und wird demnächst ein neues Projekt ankündigen. Die PPV´s werden 2015 nicht unsere einzige Produktion bleiben, so viel kann ich sagen.
Nigel: Wann dürfen wir mit weiteren Ankündigungen in diese Richtung rechnen?
Jeff: Nicht vor Sommer. Das ist ja alles nur Theorie, wirklich konkrete Pläne haben wir kaum! Wir planen bisher nur eine TV-Produktion, die ca. im Juli anlaufen sollte. Mehr kann ich aber wirklich noch nicht sagen. Unser Fokus liegt 100 % auf den kommenden PPV´s Superslam & World Invasion, der im Juni in Kanada über die Bühne gehen wird.
Nigel: World Invasion ist das Resultat einer Partnerschaft mit New Japan Pro Wrestling. Was können wir von diesem Event erwarten? Eine Fortführung der regulären Fehden oder eine One Night Only Show, die mit attraktivem Wrestling lockt?
Jeff: Da bei World Invasion einige Wrestler aus Japan, aber auch aus Europa, antreten werden, werden die Fehden wohl nicht so sehr im Vordergrund stehen. Auf die Champions zumindest werden internationale Gegner warten, der Rest wird sich mit Topstars wie Hiroshi Tanahashi oder Shinsuke Nakamura "begnügen" müssen. Sollte es bei dieser Show zu Titelwechseln kommen, so ist das für uns überhaupt kein Problem. Wir arbeiten im Moment mit 3 Ligen zusammen. New Japan, ICW und dem WWN. Dank New Japan haben wir bereits Finn Bálor bekommen, ICW hat uns den Nachwuchsstar Grado spendiert und für Johnny Gargano und Ricochet ist das WWN zuständig. World Invasion ist eine große Chance, für eben diese Promotions, international auf sich aufmerksam zu machen und für ihre Wrestler, um möglicherweise dauerhaft für die IWC zu arbeiten. Von daher kann man sagen, dass World Invasion mehr ein Showcase für Wrestling aus aller Welt ist, als ein Platz, um die klassischen Rivalitäten auszutragen. Das wird hoffentlich am 1. März beim IWC Superslam passieren.
Nigel: Für den Superslam wurden gestern Abend bereits 2 Matches offiziell gemacht. So werden die ehemaligen Gentlemen Wade Barrett & Antonio Cesaro in einem Match aufeinandertreffen und CM Punk wird seine World Heavyweight Championship gegen Dean Ambrose aufs Spiel setzen.
Jeff: Die Zusammenstellung der Card für den Superslam war sehr interessant für uns. Im Falle von Barrett & Cesaro sprachen wir vor dem Event mit beiden Männern und beschlossen, dieses Match unabhängig vom Resultat des späteren Abends stattfinden zu lassen, da es eine Vorgeschichte hat und sich beide Männer sehr gut kennen, was eine interessante Ringpsychologie verspricht. Dean Ambrose als No.1 Contender ist das Resultat seines Matches mit Jay Lethal. Natürlich wäre auch AJ Styles eine denkbare Alternative gewesen, aber wir reihen Jay Lethal über Kassius Ohno ein, weshalb AJ noch warten muss. Sollte seine Form aber anhalten, kann er sich in naher Zukunft auch Chancen auf ein Titelmatch machen. Zum Thema Bobby Roode, Dolph Ziggler, Randy Orton, Bobby Lashley, da das gestern in der Opening Promo in einer unbeabsichtigten Diskussion endete, möchte ich mich jetzt auch äußern. Bobby Roode stand in unzähligen Titelmatches in 2013 & 2014, konnte aber von 5 gerade mal eines gewinnen. Bringt ihn das in die Position des No.1 Contenders? Nein. Dolph Ziggler hatte einen starken Run als Intercontinental Champion, ihm fehlt aber wirklich noch ein großer Sieg. Deshalb möchte ich jetzt das Match Bobby Roode vs Dolph Ziggler offiziell machen! Und da wir wirklich einen Herausforderer auf den World Title suchen und dieser auch wirklich der Beste sein soll, wird das Match ein 30 Minutes Iron Man Match. Möge der bessere gewinnen. Ebenfalls ankündigen möchte ich ein Match um die Tag Team Championships. So werden Tommy End & Thumbtack Jack ihre Titel gegen Trent Barreta & Johnny Gargano aufs Spiel setzen! Zu den restlichen Kandidaten kann ich noch nichts sagen. Randy Orton & Tommaso Ciampa sind seit jeher 2 Problemfälle und Bobby Lashley...ich werde mir etwas überlegen müssen.
Nigel: Wie steht es in der Causa Mick Foley? Nach dem Zwischenfall gestern schien er der Company ja nicht gut gestimmt zu sein.
Jeff: Wir stehen bereits in Kontakt mit Mick und versuchen, aus der Affäre Profit zu schlagen. Jimmy Jacobs fordert ein Match mit Foley, der hat dem allerdings noch nicht zugestimmt. Wenn wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen, werden wir es natürlich sofort mitteilen.
Nigel: Damit sind wir auch schon am Ende! Danke für das Interview und viel Erfolg mit ihren zukünftigen Projekten, Jeff!
"Ladies & Gentlemen, Kinder jeden Alters, mein Name ist Adam Cole, seines Zeichens Intercontinental Champion der IWC. Ich mag zwar vom Rang meines Goldes nur ein mittelmäßiger Wrestler sein, doch im Ring bin ich weit mehr als das. Matt Taven, Kevin Steen, der sich jetzt ja lustigerweise Owens nennt, wahrscheinlich um vom Fakt abzulenken, gegen mich untergegangen zu sein, haha. Ja, auf jeden Fall Owens, Roderick Strong, Jimmy Jacobs, Hideo Itami, wen auch immer ihr mir geben wollt, er ist ein Niemand gegen mich. Seth Rollins, Davey Richards, Randy Orton, Samoa Joe, das alles sind nur Namen, doch keiner von ihnen hat die Klasse eines Adam Cole´s. Ich war der Aufsteiger des Jahres 2014, damn it! Vor euch steht nicht einfach irgendwer, vor euch steht eine lebende Legende! Ein Künstler, der Sachen kann, von denen andere nichtmal zu träumen wagen. Ich bin, was jeder da draußen gerne wäre. Ein Idol, eine Dynastie! Ich brauche keinen World Title, keine Rekorde, keine Streak. Meine Geschichten schreiben sich von selbst. Keiner kann mir das Wasser reichen. Niemand. Es mag Männer geben, die länger im Geschäft sind als ich, die mehr Titel, mehr Respekt vor den Fans haben, aber seit Tag 1 bin ich der Beste. CM Punk, deine Worte mögen ähnlich geklungen haben, doch es ist ein neuer Sheriff im Haus. Ich habe nämlich das, was dir nie bestimmt war. Ich habe den Respekt der gesamten Belegschaft. Bei mir war jedem von Anfang an klar, dass dieser Junge ein Star wird. Dieser Junge hatte einen Traum und lebt ihn. Ich kam ins Haus und wurde gefeiert, auf Schultern getragen, verehrt von den Massen. Und ich habe nicht enttäuscht. Die, die mich enttäuschten wurden vernichtet *hust* Davey *hust*, der Rest gibt lieber heute als morgen den Geist auf, denn spätestens mit dem Gong ist Tilt. Also rollt sie auf, die Main Eventer! Ehemalige World Champions, Randy Orton, Jay Lethal, ich heiße euch willkommen! Ich habe keine Angst, denn ich bin Jesus, Nike, was immer ihr wollt! 2015 wird mein Jahr, das kann niemand verhindern. Dean Ambrose wird nicht mehr lange als mächtigster Midcard-Champion in Erinnerung sein, denn nach dem Superslam werde ich etwas vollbraxcht haben, was Dean erst nach über 2 Jahren gelang. Ich werde einen ehemaligen World Champion besiegt haben und kann auch dich besiegen, Dean! Ich kann auch AJ, Christopher oder Kassius besiegen! Cody, James, Joe, kein Problem für mich! Legt sie mir vor, ich werde ihn sehen, aber ich werde nur Lachen und voranschreiten, denn ich weiß, dass ich gewinnen werde. Ich weiß, dass ich der Beste bin. Jeder hat Angst, außer Adam Cole. Denn Adam Cole hat etwas, was sonst niemand von sich behaupten kann. Er hat ein Empire hinter sich und The Empire will rise!"
Wir befinden uns in einem dunklen Raum. An der Wand hängen unzählige kleine Bildschirme. Die Hälfte der Bildschirme zeigt IWC Resurrection, die andere NJPW Wrestle Kingdom 9. In der Mitte des Raums sitzt Adam Page auf einem Stuhl, hinter ihm kommt James Storm zum Vorschein. Er legt eine Hand auf Page´s Schulter und hockt sich neben ihn.
James: Siehst du das, Adam? Die Konkurrenz aus dem fernen Osten. Die Meister des Strong Style. Wir, Adam, wir wurden auserwählt, um am 1. März gegen 2 dieser Männer anzutreten. Adam: Das ist Selbstmord.
James Storm schlägt Page auf den Hinterkopf, dass er fast vorne überkippt. James: Bestenfalls für sie. Kazuchika Okada und Hideo Itami kennen unseren Style ebenso wenig wie wir ihren… Adam: Hideo ist doch erst bei Resurrection aufgetreten.
Storm steht auf, greift sich an den Hinterkopf und zeigt dann den Last Call gegen Page. James: Du musst noch viel lernen, mein Junge…